Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Verein zum Schutz der Berwelt e. V., möchten Sie auf folgende Termine aufmerksam machen:

 

VzSB-Veranstaltungen

Anfang Februar startet auch die VzSB-Online-Vortragsreihe, jeweils am Mittwoch um 19 Uhr. Details zu den Vorträgen sowie (kurz vorher) den Zugangslink finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php. Hier die vier Vorträge im Überblick:

    01.02.2023        Prof. Dr. Matthias Drösler:
Moorschutz für Biodiversität und Klima – wo stehen wir?

    15.02.2023        Michael Schödl:
Wie können wir das Birkhuhn in den Bayerischen Alpen besser schützen?

    01.03.2023        Axel Doering:
Alpenkonvention und CIPRA

    15.03.2023        Prof. Dr. Brigitta Erschbamer:
Beschleunigt der Klimawandel die Sukzession im Gletschervorfeld?

Ebenfalls um alpine Themen geht es in drei Vorträgen der Bayerischen Botanischen Gesellschaft, die auch online verfolgt werden können;  Zugangslink unter https://www.bbgev.de/vortraege: Am 10.01. (heute!) spricht Dr. Sylvia Haider über „Die Rolle der Neophyten im Gebirge“, am 07.02. Prof. Dr. Stefan Dullinger über „Die Alpenflora im Klimawandel – stark gefährdet oder gut versichert?“. Am 07.03. stellt die VzSB-Vorsitzende Dr. Sabine Rösler die Frage „Wachsen die Alpen zu?“.

 

Bürgerbegehren „Grünflächen erhalten“ in München

 

Wir möchten Sie auf das Bürgerbegehren „Grünflächen erhalten“ aufmerksam machen, für das derzeit Unterschriften von Münchner Bürgerinnen und Bürgern gesammelt werden. Näheres zum Bürgerbegehren sowie Termine und Standorte für die Unterschriftensammlung finden Sie unter https://www.gruenflaechen-erhalten.de/.

 

Petition gegen Kraftwerks-Erweiterung und -Neubau im Kaunertal in den Ötztaler Alpen/Tirol

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,
die Tiroler Wasserkraft AG TIWAG will die ökologisch hochwertigen Flüsse Venter und Gurgler Ache, die in der Ötztaler Ache zusammenfließen, durch einen Stollen in den 23 Kilometer entfernten Gepatschspeicher im Kaunertal ableiten. Der Ötztaler Ache würden damit 80% ihres Wassers fehlen.
Gleichzeitig will die TIWAG nahe dem bestehenden Gepatschspeicher ein Pumpspeicherkraftwerk im 600 Meter höher gelegenen Platzertal errichten, um dort das zusätzliche Ötztaler Wasser zu speichern. Das Platzertal ist ein bislang nahezu unberührtes Hochtal. Dort würde ein neuer Staudamm mit einer Höhe von 120 Metern gebaut werden. Hinter diesem Damm würden wertvolle Moorlandschaften in der Größe von 6,3 Hektar für immer in einem Stausee versinken.
Diese massive Naturzerstörung widerspricht der Alpenkonvention und ist nicht im Sinne einer Energiewende mit „Erneuerbaren“ Energien!
Wir bitten Sie, den Widerstand gegen dieses Projekt durch Unterzeichnen einer Petition des WWF-Österreichs zu unterstützen:

https://www.wwf.at/was-kann-ich-tun/petitionen/petition-kaunertal/
Eine ausführliche Begründung für die Ablehnung des Projektes mit den unterstützenden Organisationen finden Sie hier:

https://www.wwf.at/wp-content/uploads/2021/12/Kaunertal_Erklaerung-2022.pdf

Mit freundlichen Grüßen

 

Anne Bschorer

Leiterin der Geschäftsstelle

Verein zum Schutz der Bergwelt e. V.

Anni-Albers-Str. 7

80807 München

Tel.: 0049 / (0)89 / 14003-649

Fax: 0049 / (0)89 / 14003-8182

E-Mail: info@vzsb.de

Homepage: www.vzsb.de

 

Bürozeiten:

Fr:         9.00 - 16.00 Uhr

 

Gem. § 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird der Nutzung und Übermittlung der in dieser E-Mail enthaltenen Daten für Werbezwecke oder für Markt- und Meinungsforschung widersprochen.

 


DAV, ÖAV und WWF: Kein neuer Stausee in den Ötztaler Alpen

 

Klimaschutz und Naturschutz müssen Hand in Hand gehen – davon sind der WWF Österreich und die Alpenvereine in Deutschland und Österreich überzeugt. Die Pläne der Tiroler Wasserkraft AG zum Ausbau des Kaunertalkraftwerks stehen diesem Grundsatz entgegen. Denn der Neubau eines zusätzlichen großen Stausees und die dafür notwendigen Wasserableitungen zerstören Lebensräume und Artenvielfalt und verschärfen die Wasserknappheit in der Region. Die Verbände fordern deshalb den Stopp der Ausbaupläne. Die Details lesen Sie in unserer Pressemitteilung:

alpenverein.de/38773

 

Mit herzlichen Grüßen


Ihr Team der DAV-Öffentlichkeitsarbeit
Cornelia Kreß
Öffentlichkeitsarbeit

Deutscher Alpenverein e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Anni-Albers-Straße 7
80807 München
Tel. +49/89/14003-25
cornelia.kress@alpenverein.de
www.alpenverein.de
Amtsgericht München; Vereinsregisternummer: VR 7751