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News



November 2019


Kletterkurs Vorstieg
Mitte November war es wieder soweit, 8 motivierte Kletterschüler und 2 Trainer verbrachten zwei lehrreiche Tage im Kletterzentrum Waldkraiburg.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, konnte es auch schon los gehen. Da die Kenntnisse der Teilnehmer sehr stark variierten, wurde anfangs erst alles Wichtige aus dem Toperopekurs wiederholt, bevor es an die Wände ging. Um einen Überblick über die Kletterfähigkeiten zu bekommen, wurde im Toprope gestartet. So konnten sich die Teilnehmer entspannt an die Halle gewöhnen und die Trainer noch den einen oder anderen Tipp geben. Vor der wohlverdiente Pause demonstrierten die beiden Trainer die Unterschiede vom Vorstiegsklettern zum Topropeklettern . Nach der Theorie vom richtigen Sichern bis zum richtigen Klippen konnten sich die Teilnehmer in der Praxis üben. Der Sonntag begann mit einer kurzen theoretischen Wiederholung des Erlernten und schon ging es wieder ans Üben. Auf allgemeinen Wunsch und auch weil es Inhalt der Ausbildung ist, kam dann noch das Sturztraining dazu. Nach einer kurzen Demo waren dann die Teilnehmer gefordert. Eindeutig am Furchtlosesten erwies sich dabei die Jugend, die gar nicht mehr genug kriegen konnte. Nach einer kurzen Feedbackrunde stand dann noch die Prüfung zum Vorstiegsschein aus, die jeder Teilnehmer ohne Probleme gemeistert hat.                                                                      Bericht: Michaela Worschech, Bilder: Daniel Hartl


Oktober 2019


Klettersteig Drachenwand

Diesmal ging es für die Jugend der Sektion Trostberg ins Salzkammergut zum Drachenwand-Klettersteig. Nach leichten Startschwierigkeiten in Trostberg gings dann doch recht flott zum Mondsee. Nach einem kurzen Zustieg stehen wir am Einstieg, zusammen mit 1000 anderen, es ist ein Andrang wie am Mount Everest, eine einzige Schlange vom Boden bis zum Gipfel. Dementsprechend schleppend geht es voran, stop-go-stop-go. Ein paar ausgesetzte Stellen, später geht es noch über eine Hängebrücke und schon bald stehen wir am Gipfel. Der Abstieg ist dann noch überraschend fordernd, aber kein Problem. Insgesamt war es dann doch ganz schön, so schön wie so ein felsvergewaltigender Klettersteig halt sein kann.
Bericht u. Bild: Daniel Stadler



Auf der Schneid‘ braucht’s a‘ Schneid
Acht Bergsteiger der Alpenvereinssektion Trostberg nutzten das herrliche Spätsommerwetter, um eine kleine, aber feine Runde über Brand bei Ruhpolding zu drehen. Vom Parkplatz an der Straße zum Märchenpark ging es über einen Steig hinauf zum Butzenwirt und anschließend zum Brandstein. Die tolle Aussicht vom Gipfel lädt bereits zum Verweilen ein. Wieder zurück auf dem Hauptweg schlängelt sich der Weg manchmal sehr schmal und ausgesetzt durch den Wald Richtung Neßlauer Alm. Die Abzweigung hinauf zur Neßlauer Schneid muss man unter dem Blätterteppich am Boden erst finden. Bei den Felsen an der Schneid heißt es, die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. Bei einer kleinen Lichtung sieht man hinunter zur Thoraualm bzw. hinüber zum Hochfelln. Nur ein Katzensprung ist es jetzt über einen ausgesprochen schmalen Grat zum Gipfelkreuz. Dort überrascht ein luftiges Brotzeitbankerl. Frisch gestärkt ging die Gruppe noch durch ein Felsentor auf den Gröhrkopf, wo viele Wanderer die Herbstsonne genossen. Der Abstieg über die Neßlauer Alm ist kürzer als man denkt, so dass sich im nahen Ruhpolding noch eine gemütliche Einkehr auf der Terrasse eines Cafés ausging.                                                                                                                                        Bericht und Bild: Armin Kain


Auf den Pendling
Mitte Oktober reiste die Seniorengrupppe des Alpenvereins mit 50 Personen ins Inntal. Bei der Anfahrt wirkte der anvisierte Pendling (1562m) als freistehend und wegen des starken Gefälles ins Innntal als abweisend. Die Fahrt führte in einem Bogen entlang des Thiersees zum Parkplatz auf rund 1000 m Seehöhe.
Von dort bewegten sich einige „Genusswanderer“ gemütlich zur Kala-Alm auf 1370 Meter. Währenddessen wanderte die Mehrzahl, verteilt auf drei Gruppen, zuerst auf einem Forstweg, später auf einem ansprechenden aber nicht zu steilem Steig, durch den herbstlichen Wald in rund zwei Stunden auf die beiden sich nur geringfügig vom Gelände abhebenden Gipfel. Nach einer Rast und Panoramaschau ging es einige Meter abwärts zu der Aussichtsterrasse, auf der das Kufsteiner Haus hoch über dem Inntal thront mit guter Sicht auf Zahmen und Wilden Kaiser bis in die Hohen Tauern.
Bei dem Blick auf das zu Füßen liegende Kufstein mit Festung dachten die Teilnehmer an die hier wohl bekannte Geschichte des Ritters Hans von Pienzenau, der vor mehr als 500 Jahren Pfleger in Trostberg war und nach der Verteidigung der Burg in Kufstein sein Leben lassen musste. Über einen weiteren Steig erfolgte der Abstieg zur Kala-Alm, wo es allen Teilnehmern bei der Einkehr auf der sonnigen Terrasse gut ging. Von dort war das Bergpanorama in einer anderen Richtung zu bewundern, die Fernsicht reichte bis in das Karwendelgebirge. Gemeinsam wanderte man in knapp einer Stunde zurück zum Bus.
Es war eine gelungene, seniorengerechte Tour bei idealem Herbstwetter.                               Bericht u. Bild: Robert Hesse


Am Lechweg entlang - von den Quellen bis zum Lechfall
Die 20-köpfige Wandergruppe startete in Bad Endorf  mit dem Zug über München nach Füssen . Von dort ging es mit dem Bus zum Ausgangspunkt der viertägigen Lechwegwanderung, an den Formarinsee.
Umrundet von den schneebedeckten Bergen des Lechquellengebirges führte der Weg noch am ersten Tag vom Formarinsee (1789 m) aus sanft bergab in Richtung Lech am Arlberg. Am Steinbock-Denkmal vorbei, das an die Wiedereinsetzung des Steinwilds erinnert, ging es weiter über kleine Wasserläufe, Steige und Wiesen. In Älpele nahm die Gruppe den letzten Wanderbus, der sie nach Steeg zum Quartier brachte. Gewanderte Strecke: ca. 12 km in 2 Stunden.
Am zweiten Tag war bis zum frühen Nachmittag trockenes Wetter angesagt. Dies galt es zu nutzen und so fuhr die Truppe mit der ersten Seilbahn von Lech auf den Rüfikopf (2362 m). Ein phantastischer Rundumblick erwartete sie dort, u. a bis zur Silvretta und der Mädelegabel - das angekündigte, heranrückende Regenwetter war allerdings auch schon zu erkennen. Zurück in Lech begann die Lechwegwanderung durch die wunderschöne Wildflusslandschaft, zunächst noch bei bedecktem Himmel, später bei Regen. Der Lech war auf dieser Etappe schon sichtlich breiter und reißender geworden und zeigte sich an manchen Stellen in einem wunderschönen Türkis. Bei der Zwischenstation in Warth entschloss sich ein Teil der Gruppe wegen des Regens den Wanderbus zu nutzen, die anderen setzen ihren Weg nach Steeg fort. Gewanderte Strecke: ca. 30 km in 6 Stunden.
Tag drei war total verregnet . Nach einem gemütlichen Frühstück führte eine schöne Wanderung nach Holzgau bzw. zur 200 m langen und 110 m hoch gelegenen Hängebrücke. Das Überqueren der Brücke war ein Erlebnis - das Schwanken der Brücke war teils heftig zu spüren. Nach einer Rast führte der Weg durch die wildromantische Höhenbachtalschlucht mit dem berühmten Simmswasserfall, in dem sich drei interessante Klettersteige befinden, zurück nach Holzgau. Die Hälfte der Wanderer nahm hier wieder den Bus, der Rest ging nach Steeg zurück.
Am vierten Tag hieß es Abschied nehmen. Von Steeg fuhr die Gruppe mit dem Bus durch das Lechtal bis Reutte und wanderte bis Füssen am Alpsee entlang.  Man hatte die Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein vor Augen und schon setzte der Regen wieder ein. Durch "Zauberwälder" mit bemoosten Steinen, steilen Felswänden und verwitterteten Bäumen, am Schwansee vorbei, kam man langsam dem ca. 12 m hohen Lechfall bei Füssen näher. Der Rückweg führte durch Füssen. Gewanderte Strecke: ca. 20 km in 4,3 Stunden.                    Bericht u. Bilder: Petra Herbst


September 2019


Klettern und Yoga rund um Triest
Eine 13-köpfige Klettergruppe verbrachte Ende September vier Tage in Sistiana bei Triest, nahe der slowenischen Grenze.

Gleich am ersten Tag nach dar Anfahrt wählte man die Kletterfelsen von Sistiana direkt am Meer. Die zahlreichen leichteren Routen am festen Kalk waren ideal zum Eingewöhnen. Natürlich ließ man sich eine Abfrischung im noch 22° C warmen Meer nicht entgehen. Bei dem traumhaften Ambiente mit Sonnenuntergang rundete die erste Yogaeinheit den Tag perfekt ab.
Am nächsten Tag steuerten die Kletterer trotz der starken Bewölkung das Klettergebiet Napoleonica an. Kaum am Wandfuß angelangt, begann es auch schon kräftig zu regnen, so dass sich der kurze, aber steile Abstieg in eine gefährliche Rutschpartie verwandelte. Zurück in der Unterkunft wurde die Zeit intensiv fürs Yoga genutzt. Nachdem sich am Nachmittag das Wetter besserte und die Sonne den Fels schnell trocknet, wagte man erfolgreich einen zweiten Versuch und jeder konnte noch ein paar Routen klettern.
Am dritten Tag ging es in ca. 1 Autostunde nach Slowenien in das große Klettergebiet von Vipava mit seinen zahlreichen Sektoren. Nach dem ausgiebigen Klettertag machte man auf der Rückfahrt einen Abstecher in das historische Städtchen „Stanjel“ mit seiner Burg aus dem 15. Jh., das im 16.-19. Jh. zum Schloss umgebaut wurde.
Auch am letzten Tag wurde nochmal fleißig geklettert, wieder am nahegelegen Klettergebiet Napoleonica mit herrlichem Blick auf das Meer und Triest.                                                                                        Bericht u. Bilder: Anita Kain


Klettern am Werfener Hochthron (2362 m)
Fünf Mitglieder der Hochtourengruppe des Alpenvereins Trostberg erkletterten den Werfener Hochthron über den markanten Südgrat und das obwohl einige davon am Vortag bei einer kräftezehrenden MTB-Tour in Saalbach ganzen Einsatz zeigten. Bei besten Bedingungen ging es von Mahdegg (ca. 1100 m) über den Tanzboden zur Werfener Hütte. Das Panorama der Hüttenterrasse erzwingt förmlich einen Stopp. Gleich bei der Hütte beginnt der Südgrat. Steile Gehgelände wechselt mit Kletterstellen im Auf und auch Ab. Stellenweise wird der untere III. Grad erreicht. Beherztes Klettern und eine gute Körperspannung sind erforderlich, da seilfrei gegangen wird. Am aussichtsreichen Gipfel war bereits die angekündigte Regenfront im Westen zu sehen. Der Föhn hatte jedoch ein Einsehen und bescherte beim Abstieg über die „Rumpelkammer“ noch einmal strahlenden Sonnenschein. Bei Kaffee und Kuchen am Gasthof Mahdegg klang ein erlebnisreicher Bergtag aus.                                                                           Bericht u. Bilder: Armin Kain



Trail-Zauber in Saalbach – reloaded!
Nach der positiven Resonanz für die gleiche Tour im Vorjahr fand auch heuer wieder die Ausfahrt zum für Bergrad-Begeisterte legendären Hacklbergtrail in Saalbach-Hinterglemm statt. So machten sich diesmal neun Sektionsmitglieder im maximal besetzten Vereinsbus mit Radlanhänger auf den Weg ins Pinzgau. Bei anfangs kühlen, insgesamt aber optimalen äußeren Bedingungen wurde der gut 1200 Höhenmeter messenden Anstieg auf die klassische Art (ohne Lift- oder Elektrountersützung) in Angriff genommen. Nach etwa 2 ½-stündiger Anstrengung belohnte zunächst die herrliche Rundumsicht vom Schattberg-Gipfel auf die umliegende Bergwelt. Bald darauf galt es jedoch das eigentliche Ziel der Unternehmung, nämlich den stellenweise anspruchsvollen, weit überwiegend aber genussvoll zu befahrenden Hacklbergtrail unter die Stollenreifen zu nehmen. Auch hier waren häufige Pausen unumgänglich – einerseits um die grandiosen Ausblicke genießen zu können, andererseits aber auch, weil deutlich spürbar wurde, wie fordernd und anstrengend auch die bloße Bergabfahrt mit dem Mountainbike sein kann.
Eine Einkehr auf der Hacklbergalm haben sich alle Teilnehmer redlich verdient.
Ohne Pannen und Unfälle fand die rundum gelungene Tour mit dem gemütlichen Ausrollen entlang der Saalach ihr Ende.                                                                                                                                           Bericht u. Bild: Bernhard Unterauer


Familientour auf das Inzeller Kienbergl
Am letzten Sonntag im September veranstaltete der Alpenverein Trostberg bei herrlichstem Herbstwanderwetter eine Familientour auf das Inzeller Kienbergl. Vom Gasthaus Zwing erreichten bereits nach einer Stunde die ersten jungen Gipfelstürmer das Ziel. Eine halbe Stunde später waren dann alle auf dem Gipfel mit Aussicht auf Inzell und das Voralpenland. Nach einer ausgiebigen Brotzeit folgten alle einem schmalen Pfad nach Schmelz. Hier erwartete die zehn Kinder ein großer Abenteuerspielplatz mit Sandkasten, Wasser, Traktor und Balanciermöglichkeiten. Die Eltern machten es sich mit Kaffee, Kuchen und Getränken auf der Bank gemütlich. Nachdem sich die Kinder am Spielpatz ausgetobt hatten, marschierten alle gemeinsam 20 Minuten auf einer Forststraße zurück zum Auto. Ingesamt waren es 20 Teilnehmer.                                           Bericht u. Bilder: Georg Motzet


Seven Summits der Alpen - die Zugspitze über den Jubiläumsgrat
In der Reihe der Seven Summits der Alpen hat sich ein Teil der Hochtourengruppe Mitte September auf den Weg zum höchsten Gipfel Deutschlands,  der Zugspitze, gemacht. Start der Tour war am schönen Eibsee. Von dort ging es über einen gut gesicherten Steig hinauf auf die Wiener Neustädter Hütte. Die Hütte auf  2209 m war der erste Anlaufpunkt der dreitägigen Tour. Nach einem gemütlichen Hüttenabend ging es am nächsten Tag über den „Stopselzieher-Klettersteig“ zum Gipfel der Zugspitze. Bereits um 8 Uhr morgens standen alle Teilnehmer am goldenen Gipfelkreuz und konnten die traumhafte Aussicht genießen. Wieder war ein Gipfel der Seven Summits der Alpen erreicht. Für die Trostberger war der Gipfel allerdings erst die halbe Miete, denn der anspruchsvolle Jubiläumsgrat,  die Überschreitung von Zugspitze zur Alpspitze, stand noch bevor. Über 8 km Gratkletterei bis zum Schwierigkeitsgrad 3 und Klettersteigstellen bis C galt es zu überwinden. Gegen 19 Uhr hat die Gruppe schlussendlich das Kreuzeckhaus auf 1652 m am anderen Ende des Grates erreicht und wurde dort mit einem leckeren Abendessen belohnt. Der letzte Tag war dem Abstieg gewidmet. Dieser erfolgte durch das landschaftlich wunderschöne Höllental und die Höllentalklamm, vorbei an den historischen Knappenhäusern bis zum Ausgangspunkt der Tour an den Eibsee zurück. Alles in allem kamen die vier Bergsteiger am Sonntagabend zufrieden mit dem Bergerlebnis wieder wohlbehalten daheim an.
Bericht u. Bilder: Udo Gottschling u. Markus Kolbinger



Familienradltour Kendlmühlfilzn
Die wegen schlechten Wetters ausgefallene Familienradltour im Juli zur Kendlmühlfilzn konnte vor kurzem bei wunderschönem Spätsommerwetter nachgeholt werden. Von Übersee starteten alle an der Tiroler Ache nach Grassau. Eine leckere Stärkung in der Eisdiele ließ man sich nicht entgehen, bevor der Weg durch Moorlandschaften zum Torfbahnhof Rottau weiterführte. Nach dem steilen Anstieg zum Westerbuchberg genossen alle die Aussicht auf die Voralpen und machten ausgiebig Brotzeit. Nun stand einer rasanten Abfahrt nach Übersee bis an den Chiemseestrand in Feldwies nichts mehr im Wege. Dort erfrischten sich die Kinder im noch warmen Wasser. Über das Achendelta mit den Naturschönheiten ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ingesamt wurden 40 km Fahrstrecke zurückgelegt.
Bericht u. Bild: Georg Motzet


Bergtour zum Trainsjoch
Bei idealem Bergwetter unternahmen wieder zahlreiche AV-Senioren eine Rundtour auf das Trainsjoch. Es wurden drei Varianten angeboten: Eine leichte Tour für die Genießer führte zur Mariandlalm (1250 m). Alle anderen wanderten gemeinsam über die Ascherjochalm (1376 m) zum Semmelkopf (1558 m). Hier wurde ein selbstgefertigtes mitgebrachtes Gipfelkreuz von Sebastian Harrecker unter Beifall der Senioren aufgestellt. Nach einem kurzen Abstieg führte die zweite Variante direkt zur Mariandlalm. Die Konditionsstarken nahmen bei der dritten Variante noch das Trainsjoch (1707 m) mit, bevor man ebenfalls zur Mariandlalm über einen anspruchsvollen Weg abstieg. Hier kehrten alle AV-Senioren bei einer gemütlichen Runde ein.
Bericht u. Bild: Andreas Zehntner


Traditionelle Bergmesse auf der Hochalm

Herrlichstes Kaiserwetter begleitete dieses Jahr die traditionelle Trostberger Bergmesse auf der Hochalm am Sonntagshorn, die von Stadtpfarrer Dr. Florian Schomers und Diakon Dr. Gregor Herth zelebriert wurde. Bei wolkenlosem Himmel und strahlenden Sonneschein genossen alle Beteiligten die andächtige Stunde als „Gipfelerlebnis“ in der freien Natur. Schomers erinnerte in seiner „Bergpredigt“ daran, dass der schönste Weg zu Gott über die Berge gehe, wo  man dem Himmel ganz nahe sei. Zentraler Gedanke in Evangelium und Ansprache war das Thema „Suchen und Finden“, wie es in den Gleichnissen vom verlorenen Schaf, dem verlorenen Drachme und dem verlorenen Sohn dargelegt wird. Die wichtigste Aussage sei darin die für den Christen beruhigende Zuversicht: „Keiner geht verloren!“ beziehungsweise: “Ich bin schon gefunden“, so Dr. Schomers, obwohl eigentlich jede menschliche Vernunft dagegenspreche.
Musikalisch umrahmt wurde die Bergmesse von einer stattlichen Abordnung der Trostberger Stadtkapelle, die nach der Schubertmesse zum Abschluss „La Montanara“ zum Besten gab. Lieblich schallend kletterte die Melodie die Berghänge hinauf und begleitete die Scharen Bergwanderer auf ihren Wegen zu den umliegenden Gipfeln. Auch die Teilnehmer des Gottesdienstes, der vom Trostberger Alpenverein zusammen mit der Pfarrgemeinde veranstaltet wird, schwärmten nach dem Segen aus, um bei Wanderungen, auf der Terrasse der Trostberger Hütte oder bei der Jausenstation „Hochalm-Schrempf“ den schönen Tag zu genießen.                           Bericht: Ingrid Klein, Bild: Armin Kain


August 2019


Abwechslungsreiche Tage auf der Alten Traunsteiner Hütte
Gut gelaunt und mit vollen Rucksäcken machte sich die Familiengruppe der AV Sektion Trostberg für drei Tage auf zur Alten Traunsteiner Hütte. Obwohl die fitten Kids ein flottes Tempo vorlegten, erwischte sie doch noch kurz vor dem Ziel ein heftiger  Regenschauer. Triefend nass, aber glücklich, kamen schließlich alle an.
Neben dem Aufstieg zur Hütte, bewältigte die Gruppe auch eine Gipfeltour auf den Großen Bruder und den Weitschartenkopf. Natürlich gehörten auch ein paar gemütliche Sonnenstunden auf dem wunderschönen Almgelände, sowie kurze, dafür lustige Nächte in der urigen Hütte zum Programm.
Begeistert holten die Jungs und Mädchen Wasser vom weit entfernten Brunnen, beobachteten Murmeltiere, halfen einer kranken Kuh und erkundeten die Gegend. Viel zu schnell verging die Zeit und so ging es dann am dritten Tag auch schon wieder abwärts ins Tal. Das Highlight am Ende des Ausflugs war ein Bad in einer Gumpe. Mit vielen teils wagemutigen Sprüngen stürzten sich Alt wie Jung ins kühle Nass.                                            Bericht u. Bilder: Maria Stiedl



Senioren auf Panoramatour
Bei herrlichstem Bergwetter unternahmen die Trostberger AV-Senioren eine Panoramatour zum Großen Asitz.
Die Gruppe 1 startete im Ort Leogang, von hier führte ein schöner Waldsteig hinauf zum Durchenkopf mit 1764 m. Nach der Gipfelbrotzeit ging es weiter auf dem Saalachtaler Höhenweg zum Lochalmköpfl, Geierkogel, Schaberkogel und über den Großen Asitz mit 1914 m zur Bergstation der Seilbahn. Die Gruppe 2 begann ihre Wanderung von der Bergstation über den Asitzgipfel zum Geierkogel. Der Wanderweg der Gruppe 3 führte ebenfalls von der Bergstation über den Panorama-Rundweg zum Wildenkarkogel.
In der Alten Schmiede trafen sich alle AV-Senioren bei einer gemütlichen Einkehr wieder, bevor man die gemeinsame Talfahrt mit der Asitzseilbahn nach Leogang antrat.                                                            Bericht u. Bild: Andreas Zehntner


3 Tage im Toten Gebirge
Drei Tage verbrachte eine 15-köpfige Wandergruppe der Sektion Trostberg im Toten Gebirge. Unter der Leitung von Marianne Kremsreiter und Marianne Plank ging es samstags bei schönem Wetter vom Grundlsee aus in ca. 4 Stunden zum Albert-Appel-Haus (1663 m); unterwegs erfreuten grandiose Ausblicke auf  die umliegenden Berge, den Gletscher des Dachsteins, steile Felswände, langläufige Hochtäler sowie eine üppige Flora. Im Albert-Appel-Haus gab es eine etwas längere Rast, mit musikalischer Unterhaltung durch die "Niachtn", einer jungen Band aus dem Ausseer Land, die dort zufällig am Samstag spielte. Gestärkt und gut gelaunt wanderten die 15 AVler weitere vier Stunden durch eindrucksvolle Bergtäler, weite, wundervolle Blumenwiesen, Geröllfelder, an einem See mit wildem Schnittlauch entlang und durch latschendurchsetzte Hänge, bis zur Pühringer Hütte (1638 m). Hungrig und etwas erschöpft freuten sich alle über ein kräftiges Abendessen und das Schlaflager, wobei das obligatorische "Sterndlschaun" vor dem Zubettgehen natürlich nicht fehlte. Am nächsten Tag war herrliches Wetter mit Sonnenschein; die Gruppe teilte sich auf  - 10 Bergsteiger erklommen in 2,5 Stunden das steile Rotgschirr (2261 m), der Rest unternahm kleinere Wanderungen in der Umgebung. Am recht heißen Nachmittag ging es in den Elmsee, der bei frischen 18 Grad zum Baden und Faulenzen einlud. Mit dem Abstieg am Montag nach Gössl, durch die Elmgrube und an den Lahngangseen vorbei, endete die wunderschöne, abwechslungsreiche und rundum gelungene Tour.                                                                                                                                                  Bericht u. Bilder: Petra Herbst


DAV  Jugendlager 2019
Feucht fröhliches Jugendlager der DAV Sektion Trostberg in Weißbach bei Lofer. Zum Einstieg ins diesjährige Jugendlager genossen die 13 Jugendlichen und ihre vier Betreuer nicht nur das viele Nass, das vom Himmel kam, sondern auch die Wassermassen bei einer Wanderung durch die Seisenbergklamm. Da am zweiten Tag von oben kein Wasser mehr kam, wich die Gruppe auf eine Raftingtour auf der Saalach aus. Hierbei gabs einen kleinen Vorgeschmack auf das nächstjährige Jugendlager. Unterwegs konnte die Gruppe noch in eine Gumpe springen. Nachmittags lieferten sich Groß und Klein ein heißes Volleyballtournier, welches allen die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Am letzten Tag gings dann noch ins nahegelegene Naturbadegebiet Vorderkaser, in dem die Gruppe eine Brücke über den Wildbach baute und sich anschließend eine Floßschlacht in einem der Badeseen lieferte. Glücklich und müde gings dann auch schon wieder nach Hause.                                                                                                                                          Bericht u. Bilder: Maria Stiedl


Eiskurs im Krimmlertauerntal
Die Alpenvereinssektion Trostberg bildete kürzlich erneut Mitglieder bei einem Eiskurs über drei Tage auf dem Gletscher aus. Aufgrund der großen Nachfrage, war das bereits der zweite in diesem Sommer. Gemeinsam radelten die 5 Teilnehmer mit ihrem Ausbilder Oli Fuhrmann zum Krimmler Tauerntal hinauf. Am Talschluss ging es zu Fuß weiter zur Warnsdorfer Hütte. Von ihr aus starteten sie auf den Gletscher. Dort wurde das sichere Gehen mit Steigeisen, Sicherungs- und Spaltenbergungstechniken geübt. Die Truppe hatte viel Spaß und wurde hervorragend vom Hüttenteam versorgt, sodass das nicht optimale Wetter kaum eine Rolle spielte.
Bericht u. Bilder: Walburga Daxenberger



MTB-Zauber im Unterengadin
Da wir schon sehr zeitig starteten, erreichten wir zügig unsere Unterkunft in Ftan, einem kleinen Dörfchen über Scoul. Gleich nach der Ankunft begaben wir uns auf die Rundtour unterhalb des Piz Clünas, da für den Nachmittag Regen gemeldet war. Nach der schweißtreibenden Auffahrt bis auf ca. 2500 m Höhe ersparten wir uns den Aufstieg zu Fuß auf den Gipfel des Piz Clünas (2791 m), da bereits der Regen einsetzte. Zügig radelten wir weiter zur Alp Laret und genossen die gemütlichen Einkehr, während der Regen nachließ. Der anschließend steile Trail war trotz Nässe gut fahrbar. In der Unterkunft stärkten wir uns mit einem leckeren selbst gekochten 3-Gänge- Menü.
Am Samstag ging es erst mit dem Auto zum Ausgangspunkt nach St. Moritz-Bever. Hier startete die „Padella Panoramatour“. Nach gut 800 Höhenmeter bergauf hat man eine Höhe von ca. 2400 m erreicht. Weiter führt der Weg immer am Hang entlang mit kurzen Aufschwüngen und Abfahrten im Wechsel.  Der anspruchsvolle schmale Weg bot eine herrliche Aussicht. Der krönende Abschluss war dann der künstlich angelegte „flowige Trail“ von der Mittelstation Corviglia fast bis ins Tal hinunter. Auch an diesem Abend wurde wieder ausgezeichnet aufgekocht.
Am Sonntag mussten wir mit dem Auto über den Flüelapass (2383 m) hinunter nach Tschuggen zum Parkplatz auf ca. 1900 m fahren. Hier kämpften wir uns schiebend und radelnd auf den Höhenweg Pischa-Davos bis auf 2450 m Höhe. Oben wurden wir wieder mit einer sagenhaften Aussicht belohnt. Kurz vor dem Gipfel Hürli begann die teilweise schwierige aber grandiose Abfahrt nach Davos. Der immer wieder sehr ausgesetzte Trail verlangte vollste Konzentration. Die verdiente Einkehr im „Oberst von Sprecher Haus“ am Davoser See war der perfekte Abschluss des Trails, bevor man noch die letzten 500 Höhenmeter Richtung Flüelapass entlang eines Bachbettes gemütlich zum Parkplatz hinaufradelte.                                                                                               Bericht: Torsten Kalle, Bilder: Armin Kain



Magic Wood
"Magic Wood" heißt das Zauberwort, wenn man im Sommer angenehme Temperaturen zum Bouldern sucht. Ein paar große Felsblöcke in einer Schlucht in Graubünden reicht, damit Kletterer aus ganz Europa jedes Jahr hierherkommen. So kam auch die Jugend des DAV Trostbergs nicht um einen Besuch des Bouldergebiets vorbei. Nach einer fünfstündigen Autofahrt wurden schnell die Zelte aufgebaut und ab gings in den Wald. Sloper, Leisten, Henkel und Mantle bestimmten die nächsten Tage. Ein Haufen toller Boulder wurden versucht, manche mehr und manche weniger erfolgreich. Die Abende wurden am Lagerfeuer im kleinen Campingplatz direkt in dem Gebiet verbracht.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



Juli 2019


Traditionelles AV-Grillen mit Befahrung der Alz
Wieder fanden sich zahlreiche Besucher in Truchtlaching bei Fam. Eiblmaier ein, um einen gemütlichen Abend mit Grillen und Baden zu verbringen. Am Lagerfeuer konnte der laue Sommerabend bis spät in die Nacht genossen werden. Übernachtet wurde im Heu eines ehemaligen Getreidekastens. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die Schifferl ins Wasser gelassen um von Truchtlaching bis zum Roiter zu paddeln. Eine gemütliche Einkehr im Gasthaus Roiter rundetet das gelungene Wochenende ab.
Bericht u. Bilder: Anita Kain



Blumenparadies im Obernberg-Wipptal
Mitte Juli waren 14 Senioren bei herrlichem Wetter im Gebiet Oberberg-Wipptal (1400 m) unterwegs. Nach der Ankunft im Jugend-Seminarhaus Obernberg des Alpenvereins Innsbruck starteten die Teilnehmer zum Lichtsee (2101 m). Der steile Steig führte zuerst durch Lärchenwald und weiter durch Latschenbereiche mit herrlichen Almwiesen mit Glockenblumen, Knabenkräutern, Arnika, Margeriten, gelbem und rotem Wundklee und getüpfeltem Enzian. Am Abend brachte Stella mit verblüffenden Zaubereien alle zum Staunen.
Am zweiten Tag ging es über das Fradertal, Fraderalm, Hochleger zum Hohen Lorenzenberg (2318 m). Besonders der Pfad Richtung Sattel begeisterte mit Hängen voll von blühendem Almrausch. Über felsiges Gelände erreichten alle den Gipfel mit einem fantastischen Rundblick zu den Stubaier-, Sarntaler- und Zillertaler Alpen.  Der Abstieg über die Allerleigrubenspitze bescherte einen wunderschönen Blick auf den Oberberger See. Mit über 1000 Höhenmetern und 18 Kilometern wurden alle bei dieser Tour stark gefordert.
Dafür genossen die Senioren am Abreisetag mit einer Tour rund um den Oberberger See eine gemütliche Wanderung mit anschließender Einkehr.                                                                                                          Bericht u. Bild: Günter Altinger


Watzmannüberschreitung
Was macht man, wenn man auf dem Watzmannhaus sitzt und der Wetterbericht für den nächsten Tag bereits ab 11 Uhr Gewitter vorhersagt? Na klar, Wecker auf zwei Uhr in der Früh stellen. Ganz schön früh, ist das ein Problem? Nicht wenn man in einem Lager mit 10 betrunkenen, stinkenden und laut schnarchenden Typen liegt, die gerne bei geschlossenem Fenster schlafen. Bereits um Mitternacht schauen wir sehnsüchtig auf die Uhr wann wir diese Hölle endlich verlassen dürfen. Das Handy weckt uns verlässlich um zwei Uhr, kurzes Frühstück, Anziehen und um kurz vor drei verlassen wir im Schein unserer Stirnlampen die Hütte. Der helle Mond weist uns den Weg zum Hocheck hinauf, welches wir kurz vor der Dämmerung erreichen. Erstmal Pause, wir legen Helm und Gurt an und sobald es hell genug ist geht es weiter den Grat entlang. Leider muss der Erste schon die Segel streichen, Berliner Essen ist wohl nichts für unsere bayrischen Mägen. Über den Grat geht es kurzweilig, immer wieder auch mal recht ausgesetzt über die Mittelspitze zur Watzmann-Südspitze. Tolle Tiefblicke auf den Königssee und in die berüchtigte Watzmann-Ostwand inklusive. Als wir die Südspitze erreichen, zieht es schon langsam zu, kein Gewitter, aber es sieht nach Regen aus. Nach einer kurzen Gipfelrast geht es weiter, hinunter ins Gries. Der Abstieg erfordert weiterhin unsere ganze Konzentration, vor allem weil es kurz unterhalb des Gipfels immer wieder mal leicht regnet, viel zu früh laut Wetterbericht und Kellnerin auf der Hütte, aber mit all unserer Routine geht es sicher abwärts. Den sicheren Talboden erreichen wir um 10 Uhr, also absolut im Zeitplan, jetzt heißt es nur noch die letzten acht Kilometer das Tal hinaus hatschen, leider jetzt in teilweise strömenden Regen.                                                                   Bericht u. Bild: Anna Stadler


MTB-Ausfahrten rund um Trostberg

Jeden Freitag treffen sich gemütliche Feierabendradler mit dem MTB um 16 Uhr vor der Eisdiele in Trostberg (Hauptstraße) und drehen eine kleine Runde (ca. 30 km, ca 300 Hm).

Gleichgesinnte sind herzlich willkommen.


Juni 2019


Chateauvert - Klettereldorado in Südfrankreich
„Bonjour! Do you have a reservation?“ -- „Äh, no sorry.“ – „Ooohh! But you are climbers?“ – „Yes, of course.“ – „Ah ok, so it’s no Problem.“
Für Kletterer gibt’s halt immer ein Plätzchen, auch am vollen Campingplatz von Correns findet der nette Verwalter noch ein Plätzchen für uns, sogar einen kompletten Kühlschrank schleppt er an. 12 Stunden sind wir hierhergefahren und wollen einfach nur schnell unsere Zelte aufbauen und dann ab an die Felsen von Chateauvert, oder vielleicht auch nur im Fluss baden.
Das Klettergebiet Chateauvert thront wunderschön oberhalb eines kleinen Flüsschens, in einer Schlucht, im Süden Frankreichs. Hier toben wir uns acht Tage lang aus bis die Unterarme nichts mehr hergeben. Die langen, ausdauernden Routen sind wir nicht gewohnt, es ist erst nach 30 bis 40 Metern Schluss. Um unsere Reserven aufzufüllen, kochen wir jeden Abend gewaltig auf und sogar zwei Ruhetage springen raus, gut dass das Meer und die Verdonschlucht nicht weit weg sind. Am Schluss bauen wir noch ein riesiges Pendel auf und jeder darf seinen Mut beweisen beim 50 Meterflug durch die Luft. So vergeht die Woche wie im Flug und viel zu früh müssen wir den Campingplatz wieder räumen und uns auf den Heimweg machen.
Bericht u. Bild: Daniel Stadler


Schöne, heiße Tage in Südtirol
Ende Juni befanden sich 34 Senioren bei sonnigen, heißen Hochsommerwetter auf einer fünftägigen Bergwanderreise in Auer in Südtirol. Am Anreisetag erwanderten sie noch den Eppaner Burgenweg mit schönen Ausblicken auf das Eisacktal und Bozen. Die nächsten Tage fanden sie in der Höhe etwas mildere Temperaturen vor, folgende Ziele haben sie erreicht: im Villnössertal die Schlüterhütte und den Zendleser Kofel (2.422 m) mit traumhaften Ausblicken auf die Geißlerspitzen, im Sarntal das Schutzhaus am Latzfonser Kreuz mit Kassianspitze (2.581 m) und die Umrundung der Drei Zinnen bei für diese Jahreszeit ungewöhnlich guter Fernsicht. Die Rückfahrt zum Quartier führte über mehrere Dolomitenpässe mit tollen Ausblicken. Der Hotelbesitzer, der sämtliche Touren begleitete, erklärte dabei noch, was es zu bestaunen gab. Am Heimreisetag ging es in der Nähe des Kalterer Sees noch aufwärts durch die Rastenbachklamm.
Einen Höhepunkt der Reise stellte ein Filmvortrag des einheimischen Extrembergsteigers Hans Kammerlander dar, sowie am vorletzten Tag die Wanderung mit ihm um die Drei Zinnen. Dabei zeigte sich, dass Kammerlander durchaus auch gemütlich wandern kann. Er beobachtete gerne die Kletterer mit dem Fernglas und stand allen Teilnehmern zur Verfügung, um sich mit ihm auszutauschen, was auch gerne angenommen wurde. Auf der Bergwiese, siehe Gruppenbild, überreichten ihm die Senioren eine Spende für seine Schulprojekte für Kinder Nepals. Im Bild in der Mitte vorne, mit weißer Kappe, ist Hans Kammerlander zu sehen. 
Bericht u Bild: Robert Hesse


MTB-Tour Katschberg –Nockberge
Von St. Margarethen im Lungau radelten 7 Biker bei wolkigem Himmel auf anfangs geteerter Straße gemütlich über den Gasthof Schlögelberger zur Kösselbachalm hinauf. Nun wurde der Weg steiler und mancher musste sein Radl abschnittsweise schieben. Am Gipfel des Aineck wurde das 360-Grad-Gipfelpanorama durch dichten Nebel ersetzt. Nach einer kurzen Pause nahm man den mit wenigen Steinen, jedoch teils steilen Wiesentrail und einigen natürlichen Stufen über den Teuerlnock zur Neuen Bonner Hütte in Angriff. Der Nebel wurde nochmals dichter und die Gruppe zirkelte diesen spaßigen Singletrail hinab. Bei einer kurzen Schiebestrecke über ein Almgelände fing es doch noch zu gewittern und regnen an, so dass die Mountainbiker nach einer halben Stunde teils durchnässt und nach einer kurzen Auffahrt an der Neuen Bonner Hütte ankamen. Nachdem sich der eine oder andere mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, kam die Sonne hervor. Deshalb wurde noch die Ebenwaldrunde zu Fuß genossen, bei der man die Abfahrt vom Aineck zur Hütte bestaunen konnte. Am nächsten Tag fuhren die Biker ein Stück der Ebenwaldrunde, ehe sie auf einen etwas feuchten Singletrail in Richtung Bundschuh einbogen. Hier wurden Wasserläufe, sowie Schlammabschnitte durchquert, nasse Wurzeln und Blockwerk über- und umfahren. Diesen, durch die Nässe, schwer zu fahrenden Trail meisterten alle Radler mit Bravour und waren sehr zufrieden. Weiter ging es über Asphalt- und Schotterstraßen, von denen aus nochmals die Blicke zum Aineck schweiften, zum Bus zurück.
Bericht: Jürgen Gleisinger, Bilder: Armin Kain



Alpinkletterkurs am Hohen Brett
Zwei heiße, stabile Tage waren für das Alpinkletterwochende vorausgesagt. Eigentlich ganz gut, wenn man nicht gerade eine Südwestwand ins Auge gefasst hat. Die Wand hinter der Mitterkaseralm am Jenner bot eine ideale Möglichkeit, um zum Einstieg ein kurzes Update bzgl. Standplatzbau, mobile Sicherungen und sonstigen Tipps und Tricks zu geben. Und das Beste - der kühle Bach gleich in der Nähe. Nachdem die ersten Touren geklettert waren, ging´s dann zum Übernachten zum Stahlhaus. Die Sonne brannte weiterhin gnadenlos.
Am Abend sanken die Temperaturen dann in einen angenehmen Bereich. Die Hüttenwirtin meinte noch es wird kalt und wir sollten doch lieber drinnen essen. Tischwechsel während dem Essen wäre bei der Menge an Leuten hier unmöglich. Es war auch die Hüttenwirtin, die uns den längeren Zustieg zur Wand, die wir am nächsten Tag in Angriff nehmen wollten, empfahl, da der kürzere ein bisschen heikel sei. Beide Ratschläge ignorierten wir (wir sind ja schließlich Kletterer und können schon ein bisschen was aushalten) und beide Entscheidungen stellten sich als Fehler heraus. Die eine konnten wir noch durch die Gnade der Hüttenwirtin ändern, bei der anderen hatte der Berg kein Mitleid mit uns. Und so landeten wir wieder an der Wand vom Vortag. Dafür testeten wir hier unser Material und die Grenzen unserer Komfortzonen. Glücklich und mit dem Wissen, wie man im alpinen Gelände sicher unterwegs ist, ließen wir die Tour an der Mitterkaseralm ausklingen (die Kuchenstücke sind hier übrigens auf Kletterer zugeschnitten!).                                                Bericht u. Bild: Vroni Krieger


Im Werdenfelser Land unterwegs
Wieder bei bestem Bergwetter unternahmen die Trostberger AV-Senioren diesmal eine Wanderung auf die Drei Hörnle im Werdenfelser Land. Mit dem Bus wurde nach Oberammergau zur Kapelle Kappel gefahren. Hier begann der südseitige, sehr schweißtreibende Aufstieg zum Mittleren Hörndl (1496 m). Nach einer kurzen Rast ging es weiter zum Hinteren Hörndl (1548 m), wo bei einer kleinen Brotzeit der herrliche Rundumblick genossen werden konnte. Weiter stieg man über das Vordere Hörndl (1484 m) zur Hörndlehütte hinab. Die andere Gruppe Gruppe fuhr mit dem Bus zurück nach Bad Kohlgrub und mit dem Lift direkt hinauf zur Hörndlehütte. Von dort konnten je nach Kondition ebenfalls ein, zwei oder auch alle drei Hörnle bestiegen werden. In der Hütte ließ man den wunderbaren Tag bei einer gemeinsamen gemütlichen Einkehr ausklingen .
Bericht u. Bild: Anderl Zehentner


Durch die Almbachklamm bei Marktschellenberg
Die Seniorengruppe startete Anfang Juni seine erste Wanderung bei strahlend blauen Himmel und guter Fernsicht durch die wildromantische Ambachklamm. Vom Gasthaus Kugelmühle führte der Weg in die Klamm mit ihren hohen Wasserfällen. Der Sulzer Wasserfall stürzt mit 114 m Fallhöhe von Ettenberg herab und an den tosenden Wasserbecken vorbei bis hin zur Theresienklause (720 m). Weiter führte der Wanderweg in Richtung Hinterettenberg und Ettenberg mit der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung zum Messnerwirt, der zur Einkehr einlud. Der Abstieg führte über schön blühende Bergwiesen über die Hammerstilwand
zur Kugelmühle und zum Busparkplatz zurück.                                                                      Bericht u. Bild: Anderl Zehentner


Zum Sonnenaufgang auf den Hochgern
Eine 29-köpfige Wandergruppe des DAV-Trostberg verbrachte nach schweißtreibendem Aufstieg von Marquartstein aus zwei Tage am Hochgern. Nach einer kurzen Nacht marschierte die Gruppe in den frühen Morgenstunden bei recht frischen Temperaturen vom Hochgernhaus zum Gipfel, um den Sonnenaufgang zu erleben. Dieser zeigte sich am Horizont leider nur als schmaler roter Streifen. Nach der Rückkehr zur Hütte fand die Tour mit dem Frühstück einen gemütlichen Ausklang.                                    Bericht: Marianne Plank; Bild: Gundi Gillitz


Mai 2019


Kurztrip in die Fränkische Schweiz
Dahoam is am scheenstn - aber in Franken ist‘s auch superschön!
Der DAV Trostberg organisierte einen Wochenendtrip zum Klettern ins Kleinziegenfelder Tal in Oberfranken.
Nach kurzem Bangen um die Wetterlage und einem kleinen Schauer am Samstag zeigte sich die Sonne und brachte alle ganz schön ins Schwitzen. So wurden an zwei Tagen der Treunitzer-Klettergarten und das Diebesloch auf Felsqualität überprüft und die Muskeln der Teilnehmer auf „Stromstärke“ getestet. Löcher und Überhang lassen grüßen. Schnitzel und fränkisches Bier gab‘s auch als Belohnung für die strapazierten Finger – deshalb ade aber bis ganz bald!                                                     Bericht u. Bilder: Katharina Mußner


Konditionstraining für MTB-Touren mit dem Rennrad

Die Dienstagsrennradler sind wieder fleißig jede Woche seit April unterwegs. Touren zwischen 50 und 70 km werden je nach Lust und Laune gefahren. Treffpunkt ist jeden Dienstag um 18 Uhr beim Radsport Hungerhuber, bei Regen am Mittwoch!


Mit dem MTB zur Steilwand am Inn
Neun Mitglieder der Trostberger Alpenvereinssektion unternahmen vor Kurzem eine Mountainbike-Tour im Mühldorfer Raum. Von Kraiburg ging es zum Schloss Guttenburg und dem dort angelegten Golfplatz. Gegenüber von Ebing gibt es eine geologische Besonderheit zu bestaunen: Das Innsteilufer, auf dem die Erdgeschichte der letzten 13 bis 15 Millionen Jahren abzulesen ist. 1971 fanden Angler im Kies das Skelett eines Urzeit-Elefanten, der lange Zeit vor der letzten Eiszeit gelebt hatte. Dieses Skelett ist heute in München ausgestellt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Starkheim, unweit der Innfähre, ging es in Mühldorf auf die linke Innseite und am Innwerkkanal nach Töging. Anschließend folgte der Weg dem Inn zurück nach Mühldorf. Im tollen Ambiente der Altstadt schmeckte die Brotzeit besonders gut. Über Ecksberg und Pürten gelangt die Truppe wieder nach Kraiburg, wo sich die Radler mit einem Eis am frisch restaurierten Marktplatz belohnten.
Bericht u. Bild: Armin Kain


Mit dem Radl durch die Glasenbachklamm bei Salzburg
Herrliches Frühlingswetter begleitete kürzlich die Radler der DAV- Sektion Trostberg bei ihrer Radtour durch die Glasenbachklamm. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit dem Vereinsbus und Radlanhänger nach Freilassing. Dort startete die Gruppe die 70 Kilometer-Rundtour. Zunächst an der Salzach flussaufwärts bis Elsbethen, hügelig ging es durch den Urzeit- und Geoschauweg der Klamm. Der Bach hat sich Stück für Stück in den Untergrund eingeschliffen und legte damit den Blick auf gut 250 Millionen Jahre Erdgeschichte und Fossilienfunde frei. Nach einer Brotzeit an einer kleinen Kapelle am Wegrand fuhr die Gruppe steil bergab zum Wiestahlstausee. Vorbei an schönen alten Bauernhäusern und saftigen Blumenwiesen radelten die 12 Teilnehmer zurück zur Salzach an einen Biergarten. Nach der Stärkung ging es am Kraftwerk Urstein flott weiter nach Hellbrunn zum Steintheater, entlang der  Keltenalle zum Almkanal und auf schmalen Wegen zurück zum Ausgangspunkt.
Bericht u. Bilder: Michael Kleinschwärzer



Skitouren im Morgenland - 11 Trostberger Bergsteiger beim Skifahren im Iran
Als Skitourenziel ist der Iran bei uns noch wenig bekannt. Aber der Iran hat über 250 Viertausender, die Schneesicherheit von Dezember bis April oder Mai garantieren. Die Hauptstadt Teheran liegt auf 1.191 m. 3 große Gebirgszüge mit mehr als 600 km Länge machen den Iran zu einem einmaligen Berg- und Skitourenziel. Der höchste Berg im Iran, der Damavand, liegt nur 80 km von Teheran entfernt. Er überragt mit seinen  5.671 m seine Umgebung um mehr als 1.400 m. Das macht den  normalerweise leicht zu besteigenden Berg auch gefährlich. Stürme von über 100 Stundenkilometer sind im Bereich des Gipfels keine Seltenheit.
11 Trostberger Bergsteiger und Bergsteigerinnen waren über Ostern in diesem wunderbaren Land unterwegs. Vor der Reise gab es Bedenken wegen politischer Spannungen in der Region. Diese wurden von der iranischen Bevölkerung jedoch sehr schnell ausgeräumt. Überall durften sich die Trostberger über Freundlichkeit und Zuvorkommenheit freuen. Ein gewisser Papierkram musste vor der Reise zur Erlangung des Visums erledigt werden. Für das Visum war die Einladung eines örtlichen Unternehmens nötig, über das beim iranischen Innenministerium eine Visa Grant Notice, eine Erlaubnis zur Erlangung des Visums, beantragt werden konnte. Mit dieser stellt das Konsulat in München das Visum an. Die Formalitäten bei der Einreise beschränkten sich dann auf die Vorlage des Reisepasses.
Bei der Ankunft am Flughafen um 6 Uhr morgens wurde die Gruppe gleich von einer netten Bergführerin begrüßt. Zoreh ist eine von zwei  iranischen Bergführerinnen. Sie begleitete die Gruppe auch auf ihrer ersten Skitour.  Ohne Pause ging es gleich mit einem Kleinbus weiter nach Polur, wo die iranische Bergsteigerorganisation eine Unterkunft betreibt. Dort traf die Gruppe dann auf Hamid, den lokalen Guide, der die Organisation der nächsten Tage übernehmen sollte.
Der erste Abend war ausgefüllt mit dem Briefing über die nächsten Tage und Ausrüstungs- und Lawinenverschüttetensuchgeräte- Check. Gleich am nächsten Tag, den Sonntag ging es zur ersten Skitour auf den 3.350 m hohen Gozard. Zwar erschwerte dichter Nebel und Wind den Aufstieg, im Laufe des Tages klarte es jedoch auf, so ließ es sich die Gruppe nicht nehmen, einen zweiten Aufstieg auf einen Nebengipfel zu machen.
Die nächsten Tage brachten besseres Wetter und herrliche Fernsicht. Zur Akklimatisation boten sich der Angmar mit 4.070 m und der Doberar  Peak mit 4.250 m an. Beide Berge boten einen herrlichen Ausblick auf das Ziel, den Damavand. Die letzte Nacht vor dem Aufstieg verbrachten die Trostberger in Lajar, einer Stadt mit heißen Quellen.  Direkt im Hotel war ein Schwefelquellenbad eingerichtet, das die Gruppe vor dem Aufstieg noch zur Muskelentspannung nutzte. Trotz schlechter Wettervorhersage wurde am Mittwoch der Damavand angegangen. Der Damavand ist als höchster Berg des Irans gut erschlossen. Bis auf ca. 3.000 m gibt es eine Schotterpiste, die mit Allradfahrzeugen gut befahrbar ist. Am Ende der Schotterpiste steht die Moschee Gusfandara. Von dort geht es weiter zur Hütte Bargah-e-Sevom auf 4.260 m. Die Auffahrt war wegen Schnees auf der Fahrbahn nur bis auf etwa 2.700 m möglich. Der Aufstieg zur Hütte verlief dann trotz Sturm in etwa fünfeinhalb Stunden problemlos.  Die Hütte Bargah-e-Sevom ist 2009 neu erbaut worden und bietet für die Verhältnisse guten Komfort. Die Gruppe war in 6-Bettzimmer untergebracht und konnte so eine relativ gute Nacht verbringen. Die Hütte ist zwar ungeheizt, mit dicker Daunenkleidung stellt sich trotzdem ein guter Komfort ein. Die einzelnen Gruppen müssen sich das Essen selbst mitbringen. Ein eigner Koch übernimmt die Versorgung. Da es nur einen großen Tisch gibt mussten verschiedene Gruppen in Schichten essen. Leider besserte sich das Wetter keinesfalls. 100 km/h Windgeschwindigkeit in der Gipfelregion verbaten einen weiteren Aufstieg. Schweren Herzens entschloss sich die Gruppe zur Abfahrt. Die Abfahrt gestaltete sich trotz Wind und schlechtem Wetter bei gutem Schnee noch sehr vergnüglich.
Nach hitziger Debatte beim Essen in Polur teilte sich die Gruppe dann in eine Ski- und in eine Kulturgruppe.  Die fünf Skifahrer setzten nach Dizzin, das Zentrum des iranischen Skilaufs über,  wo noch 3 anspruchvolle Frühjahrstouren möglich waren. Die Kulturgruppe verbrachte noch 3 ansprechende Tage südlich von Teheran in Kashan und Isfahan im zentralen Hochland des Iran. Ein gemeinsamer Tag in Teheran mit Besuch des Golestan Palastes und des weltberühmten Basars rundete die Fahrt ab.
Bericht: Georg Aignesberger, Bilder: Armin Kain



Mit dem Mountainbike rund um den Rauschberg
Mit einer ganzen Horde von Jungs nahm es die Jugendleiterin bei der letzten Jugendtour auf. Zusammen mit acht Jungen ging es erstmal ganz umweltfreundlich mit dem Zug nach Ruhpolding. Hier stiegen wir auf unsere Räder und fuhren dann auf Forst- und Nebenstraßen Richtung Inzell. Von dort aus ging es am Gletschergarten vorbei und über einen steilen Trail nach Weißbach hinunter. Nun kam der anstrengendste Teil der Tour und die Gruppe musste sich zur Harbach- und Kaitlalm hinaufkämpfen, was aber allen super gelang. So konnten wir jetzt die lange Abfahrt zur Laubau hinunter genießen. Zurück in Ruhpolding freuten sich alle auf das wohlverdiente Eis.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler



Die Jugend an der Zellerwand

Sieben Jugendliche eröffneten voller Freude die Felsklettersaison an der Zellerwand bei Schleching.
Pünktlich zur geplanten Tour spielte auch endlich das Wetter wieder mit und so konnte sich jeder genügend an den Sportkletterrouten auspowern.
Als Abkühlung diente dann noch der Zellersee. Allerdings traute sich niemand weiter als bis zu den Beinen hinein ins kühle Nass.
Zum Abschluss hatte sich dann jeder auch sein Eis verdient.

Bericht u. Bild: Anna Stadler


„Hindernis“-Tour auf den Scheibenkogel
Alles andere als langweilig war die Frühjahrstour der AV Trostberg-Wandergruppe. Es ging bei sehr schönem Wetter auf den Tiroler Scheibenkogel (1614m), mit Start am Parkplatz in Schwendt. In satter grüner Landschaft, mit Panoramablick auf den Kaiser, ging die 22-köpfige Gruppe über Sträßchen und Wiesen bergauf, umstieg im Wald etliche querliegende Bäume und mühte sich auf den letzten 300 Höhenmetern über steile, teilweise noch schneebedeckte Hänge auf den schon schneefreien Gipfel. Dort erwartete die Bergwanderer ein grandioser Rundblick auf den Wilden Kaiser, die Südseite der Chiemgauer Berge, die Berchtesgadener, die Loferer Berge u.v.m. Nach einer ausgiebigen Gipfelpause in der Sonne setzte man die Rundtour fort. Zunächst führte der Weg über den Grat bis zum Kohllahnerkopf und danach durch den Wald steil bergab, wieder mit Hindernislauf um querliegende Bäume, weiter zur Kohlalm und zurück nach Schwendt. Auf der ganzen Rundtour kamen die Blumenliebhaber voll auf ihre Kosten - Krokusse, Sumpfdotterblumen, Schlüsselblumen und Schusternagel schmückten Wiesen und Wegesränder und luden stets zum Fotografieren ein. Spätnachmittags kam die Gruppe nach Schwendt zurück und setzte sich, noch bevor der angekündigte Regen einsetzte, zu einem gemütlichen Abschluss beim Wirt zusammen. "Ganz schee war's wieda."
Bericht u. Bilder: Petra Herbst



Vorstiegskurs am Fels im Ruhpoldinger Klettergarten
Mit vier motivierten Teilnehmern ging es am Samstag in der Früh in den Ruhpoldinger Klettergarten, um erste Erfahrungen am echten Fels zu sammeln. Obwohl das Wetter nicht so gut gemeldet war, konnte der Kurs planmäßig stattfinden.
Das Umfädeln am Stand und das Abseilen wurden schon am Freitag Abend an der Trostberger Kletterwand geübt, so konnten wir auch gleich loslegen und zeigen, ob die neu erlernten Handgriffe noch sitzen. Auch das Abseilen war ein Erlebnis und klappte schnell, sodass beide Seilschaften schon sehr selbstständig Routen auswählen und klettern konnten. Das richtige Verhalten am Fels und in der Natur und das Lesen des Klettertopos waren weitere Inhalte die umgesetzt wurden. Am Nachmittag ging nach vielen gekletterten Routen langsam die Kraft aus, das Wetter wurde etwas schlechter, sodass wir uns zu einer gemütlichen Nachbesprechung bei Kaffee und Kuchen entschieden.

Bericht u. Bild: Daniel Hartl


April 2019


Viel gelernt beim MTB-Grundkurs!
Ende  April  veranstaltete die Sektion Trostberg einen Grundlagen MTB-Kurs.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die richtige Sitzgeometrie konnten die 6 Kursteilnehmer/innen in die Bremstechnik einsteigen. Hier wurden die dynamische Körperhaltung, sowie das Fingerspitzengefühl an den Bremshebeln auf unterschiedlichen Untergründen und Hangneigungen geübt. Anschließend stand das Thema Bergauffahren auf dem Programm, bei dem das Anfahren und Schalten am Berg ausprobiert wurde. Auch die optimale Sitzhaltung im steilen Gelände wurde geprobt. Nach einer wohl verdienten und gemütlichen Mittagspause konnten die gestärkten Kursteilnehmer/innen bei den Koordinations- und Balanceübungen mit ihrem Gleichgewicht spielen, das ihnen auch sehr viel Spaß bereitete. Beim anschließenden Bergabfahren konnte das erlernte Können und Wissen bei einem kurzen Regenschauer wieder mit einfließen. Die Körperhaltung ist durch das Treppenfahren nochmals vertieft und verbessert worden.                                                                                                                                      Bericht u. Bild: Jürgen Gleisinger


Skitouren Innsbruck
Auch in diesem Jahr ging es für die Jugend über die Osterfeiertage wieder nach Innsbruck, um in den wilden, im Gegensatz zu unseren Chiemgauer Grasbergen, Tiroler Alpen Skitouren zu gehen.
Am Karfreitag ging es erstmal von Trostberg aus nach Hochfügen, wo eine gemütliche Eingehtour auf das Sonntagsköpl auf die Gruppe wartete. Ein Berg, der uns Trostbergern schon allein vom Namen her ein gewisses Heimatgefühl vermittelt. Nach ein paar wunderschönen Firnschwüngen ging es weiter nach Innsbruck, einchecken im „Daxbau“ und Eis essen in der Stadt. Samstags ging es dann nach einem Frühstart auf die Serles, vielleicht dem markantesten Tiroler Gipfel. Durch den nervigen Latschengürtel mussten wir uns noch mit Harscheisen hocharbeiten, bevor es in ein wunderschönes Hochtal zum Skidepot ging. Ab hier wagten sich jedoch einige der Gruppe mit den geschulterten Skiern über den Klettersteig weiter zum Gipfel, um dann direkt vom Gipfel abzufahren, ein absolutes Firnschmankerl durch eine wilde Felslandschaft.
Zum Abschluss durfte natürlich das Sellraintal nicht fehlen. Hier entschied man sich für die Steintalspitzen, um dem Rosskogeltrubel zu entkommen. An der Schlüsselstelle, der sogenannten „unteren Zwinge“, leisteten uns die Harscheisen nochmal gute Dienste bevor wir in die Sonne und damit auf weichere Verhältnisse kamen.
Wie schon an den letzten Tagen wurden wir mit perfektem Wetter und Firn belohnt und eins war allen klar: nächstes Jahr brauchen wir Steigeisen, um noch schönere Gipfel besteigen zu können.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler


Beliebte Schneerosen
Einundzwanzig Senioren des Alpenvereins wanderten an einem Vorfrühlingstag auf die Kneifelspitze (1.189 m) bei Berchtesgaden. Gleich zu Beginn konnten sie herrliche Exemplare der Schneerose bewundern. Der Weg zum Gipfelhaus war noch teilweise schneebedeckt, bereitete jedoch keine Schwierigkeiten. Nach einer ausgiebigen Rast auf der Aussichtsterrasse führte der Rundweg nach Maria Gern zurück.
Bericht und Bilder: Robert Hesse



Ein perfekter Skitourentag
Am ersten Aprilwochenende wurde nicht, wie ursprünglich geplant, der Hohe Göll, sondern der Hochkönig mit Ski bestiegen. Ein letzter Konditionstest, dachten sich vier der sechs Teilnehmer, die über Ostern an der Iranreise zum Skibergsteigen dabei sein werden.
Start war beim noch tief verschneiten Arthurhaus auf 1400 m Höhe. Der Aufstieg auf teils vereisten Passagen forderte den ganzen Alpinisten. An der Mitterfeldalm vorbei musste auf der langen Querung Richtung Torsäule geschickt über eine schmale Schneebrücke am Abgrund getänzelt werden. Über gut kuppiertes Gelände marschierte die Gruppe an den Fuße des riesigen Felsmassivs der Torsäule, wo sich bereits die ersten Kletterer an der sonnenbeschienenen Wand vergnügten. Nach einer kurzen Rast führte der Weg weiter zum sogenannten „Kniebeißer“, der letzte steile Aufschwung, bevor man auf das massive Hochplateau des Hochkönigs kommt. Das auf dem Gipfel thronende Matrashaus auf 2941 m bereits im Blick, geht es noch mühsam in vielen kurzen Auf- und Abstiegen unter den letzten steilen Gipfelhang. Das herrliche Panorama am Gipfel belohnte die Gruppe, bevor man die Abfahrt, gespickt mit zwei kurzen Gegenanstiegen, im besten Firn genoss. Nach knapp 1800 Hm war der Konditionstest von allen glücklich und erfolgreich bestanden.
Bericht: Anita Kain, Bild: Armin Kain


März 2019


Skitouren rund um die Winnebachseehütte im Stubai
Drei Bilderbuchtage verbrachten 11 Trostberger Ende März auf der Winnebachseehütte auf 2362 m in den Stubaier Alpen. Gleich am ersten Tag nach dem 2-std. Hüttenzustieg wurde noch der Westl. Seeblaskogel in Angriff genommen. Der steile nordseitig ausgerichtete Gipfelhang bot überraschenderweise noch Pulver vom feinsten und war noch dazu beinahe unverspurt. Vier Teilnehmer der Gruppe konnten erst am frühen Nachmittag starten und erreichten aber rechtzeitig zum Abendessen die gemütliche Hütte. Am nächsten Tag marschierten die Skibergsteiger in zwei Gruppen erst mal auf den Breiten Grieskogel mit 3287 m. Gemeinsam wurde bei bester Fernsicht und angenehmen Temperaturen der herrliche Rundblick genossen. Nach der Abfahrt bis auf ca. 2500 m entschlossen sich alle, noch auf den Winnebacher Weißkogel mit 3185 m zu gehen. Der Gipfelanstieg musste zu Fuß über eine steile Felsrampe gemeistert werden. Die Abfahrt startete wieder schattseitig im Pulver und ging übergangslos in den sonnenbeschienen Hängen in Firn über. Zwei unersättliche konnten nicht widerstehen, auch noch den Westl. Seeblaskogel mitzunehmen, da sie am Vortag erst abends auf die Hütte kamen. Und es hat sich ausbezahlt, eine super Abfahrt im Pulver über den steilen Winnebachferner belohnte die beiden. Anschließend trafen sich alle wieder auf der sonnigen Hüttenterrasse bei Kaffee und Kuchen. Die Schönwetterperiode hielt auch noch am letzten Tag. Diesmal steuerte man auf dem Bachfallferner Richtung Gaislehenscharte. Wieder teilte sich die Gruppe: Einige bevorzugten gemütlich den Bachfallferner bis zur Kühlenkarscharte mit 3012 m aufzusteigen, die anderen entschieden sich, erst noch den Bachfallenkopf bis unter den felsigen Gipfelaufbau auf fast 3100 m mitzunehmen. Bei der flotten Pulverabfahrt war man schnell wieder auf dem Bachfallenferner und weiter ging es bis unter die Gaislehenscharte. Hier gab es zwei Möglichkeiten, entweder über die steile harte Rinne stapfend im harten Schnee oder raus auf den Felsgrat, der mit Drahtseilen versichert war. In der Scharte auf 3054 m trafen alle wieder zusammen und der gemeinsamen Firnabfahrt  über das Schrankar, an der Amberger Hütte vorbei zurück nach Gries im Sulztal, stand nichts mehr im Wege.
Bericht und Bilder: Anita Kain



Die Hochtourengruppe in den Glarner Alpen
Ende März starteten 7 Teilnehmer für 4 Tage in die Glarner Alpen in der Schweiz. Nach der Anfahrt stieg man zur Fridolinshütte (2111m) durch eine beeindruckende, wilde Landschaft auf. Gleich am nächsten Tag wurde der Tödi (3676 m) in Angriff genommen. Der Weg bewegte sich in stark vergletschertem Gelände, wobei zwei Eisbrüche zu Fuß bewältigt werden mussten. Durch die gewaltige Kulisse gestaltete sich der Anstieg sehr kurzweilig. Am Gipfel herrschten angenehme Verhältnisse und nach einer längeren Rast zogen die Teilnehmer ihre Abfahrtsspuren in teils unverspurtem Pulver zurück zur Fridolinshütte. In der Hütte wurden die Skibergsteiger nach Schweizer-Manier hervorragend verpflegt. Am 3. Tag stand der Wechsel zur Planurahütte auf dem Programm, aber nicht ohne noch zum Ochsenstock aufzusteigen und anschließend in interessantem Gelände zu den Almhütten nach Obersand abzufahren.  Das Wetter war wieder grandios. Nach dem  Anfellen begann der Anstieg in einem wunderschönen Kar zur Planurahütte (2947 m), am Nachmittag war ein Sonnenbad angesagt (die Hütte liegt erhaben wie ein Adlerhorst). Am letzten Tag wurde der Clariden bestiegen (3267 m) und nach einer prächtigen Abfahrt das versicherte Tüfelsjoch überschritten. Auch dieser anspruchsvolle Übergang wurde von allen Teilnehmern souverän gemeistert und die 4 Tage im Urnerboden beendet. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die bei uns ziemlich unbekannten Glarner Alpen wunderschön und sicher noch eine Reise wert sind.                                                         Bericht: Christian Falge, Bild: Michi Kleinschwärzer


Starker Nachwuchs

Die Jugend des Trostberger Alpenvereins war am Wochenende in der Waldkraiburger Halle zum Bouldern. Bei den Bouldern wurde das volle Bewegungsrepertoire ausgeschöpft; von Bouldern ohne Tritte oder ohne Griffe über Doppelhooks bis hin zu Sprüngen. Auch der Trainingsraum mit Griffbrett und Klimmzugstange wurde ausgetestet. Nachdem sich alle ausgepowert hatten, gab es zur Stärkung abschließend ein Eis.

 

Bericht u. Bild: Vroni Krieger