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News


Oktober 2017


Trostberger Alpenverein im Kino – historisch und aktuell - Ankündigung
Die Alpenvereinssektion Trostberg lädt ihre Mitglieder zu den Ersten Trostberger Filmtagen vom 27. bis 29. Oktober im hiesigen Stadtkino ein. Dabei präsentiert der Alpenverein am Sonntag um17.30 Uhr einen kleinen Querschnitt aus dem vielseitigen und bunten Sektionsleben.
Den Anfang macht ein Film aus dem Jahre 1934 von Fritz Bechtold über eine Skitour ins Watzmannkar. Für besonderen Augenschmaus sorgen hier die historische Ausrüstung und Kleidung sowie der damalige Fahrstil. Ganz umweltfreundlich fuhr man damals direkt von Trostberg mit der Eisenbahn los.
Von den Filmen aus den 70-er Jahren von Franz Seiler zeigt einer die beliebte Trostberger Hütte mit ihren Tourenmöglichkeiten im Sommer und Winter, den rasanten Schi-Abfahrten im stiebenden Schnee, und lässt den Zuschauer eintauchen in den gemütlichen und geselligen Hüttenzauber. Ein zweites Video führt uns zu abenteuerlichen Wildwasserfahrten mit teils halsbrecherischen Passagen in den Pyrenäen.
Gerhart Zimmermann präsentiert uns nach Art der „Star Wars-Verfilmungen“ Schihochtouren unserer Trostberger Hochtourengruppe im Berner Oberland, die von Helmut Steger organisiert waren.
Dr. Herwig Höger hat in einem Film einige der beliebten und teilweise anspruchsvollen Seniorentouren festgehalten. Der Film “Hoch hinauf” erlaubt Einblicke in vielfältige Klettererlebnisse - angefangen vom Kinderklettern an der Kletterwand bis hin zu anspruchsvollen Touren in hohen Schwierigkeitsgraden.
Kartenreservierung wird empfohlen unter Tel. 08621/508 46 31.


Klettern, Yoga, Eis und Pizza!
Ein verlängertes Traumwochenende verbrachten 10 AV-ler vor kurzem zum Klettern und Yoga in Arco am Gardasee. Im Frühjahr wurde zum ersten Mal diese Kombination angeboten und hat sich bestens bewährt.
Gleich nach der Ankunft an der privaten Unterkunft wurde nach Laghel gefahren. Der kurze Zustieg zum Klettergarten „Muro del Assino“ ermöglichte noch einen ausgiebigen Kletternachmittag in der Sonne mit leichteren Routen zum Eingewöhnen. Gleich im Anschluss nutzten alle die erste Yogaeinheit von einer ausgebildeten Yogalehrerin in dem herrlich angelegten Park in Laghel.
Am nächsten Tag wählte man den Klettergarten „Regina des Lago“, der einen sagenhaften Blick auf den Gardasee bietet. Die Yogaeinheit wurde diesmal direkt im Garten der Unterkunft durchgeführt.
Am letzten Tag ging es von Vanezza über die herrliche Panoramastraße hinauf nach Ranzo in ein absolut einsames Klettergebiet hoch über dem Sarcatal. An dem rauhen Fels konnten noch einmal alle ihre Finger lang und die Unterarme dick klettern.
Bericht und Bilder: Anita Kain



September 2017


AV-Senioren im Sudelfeld 
Bei herrlichem Bergwetter unternahmen die Alpenvereinssenioren eine Bergwanderung ins Sudelfeldgebiet. Mit einem großen Bus wurde bis zur Waller-Alm (1410 m) hinaufgefahren. Von hier aus konnten drei Gipfel bestiegen werden, deren Abstieg alle beim Berggasthof Rosengasse endeten. Der erste Gipfel, der Vogelsang mit 1563 m, wurde nach einer Stunde erreicht. Weiter ging es über ein paar Seile und Krampen zum Kleinen Traithen (1723 m), wo wir den schönen Ausblick genossen. Der letzte Gipfelanstieg in der Reihe führte zum Großen Traithen (1853 m) hinauf und entlohnte mit einem wunderbaren Weitblick. Über eine schöne Gratwanderung zum Steilner-Joch hinab wurde schließlich auch der Berggasthof Rosengasse erreicht, wo sich dann alle Trostberger AV-Senioren zur Einkehr wieder trafen.
Bericht u. Bild: Andreas Zehentner


Bike & hike zum Hinteren Sonnwendjoch
Eine Gruppe begeisterter Mountainbiker des Trostberger Alpenvereins machte sich kürzlich auf ins Mangfallgebirge. Die Anreise erfolgte über Kufstein und Thiersee. Von Landl ging es mit dem MTB auf guten Forststraßen zur beliebten Ackernalm (1400 m), die auch mit dem Pkw über eine Mautstraße erreichbar wäre. Ca. 300 Höhenmeter konnten von der Alm aus noch mit dem Rad bewältigt werden, der Schlussanstieg erfolgte zu Fuß. Vom Gipfel des Hinteren Sonnwendjochs (1986 m) bietet sich eine umfassende Rundschau. Obwohl am Gipfel strahlender Sonnenschein herrschte, war der Alpenhauptkamm in Wolken gehüllt, was eine genaue Bestimmung der  Gipfel erschwerte. Zurück am Rad ging es an der Ackernalm vorbei 400 Höhenmeter hinunter und mit einigem Auf und Ab oberhalb Valepp zum Elendsattel. Eine kurzer Trail forderte die Spezialisten heraus.
Zum Abschluss freuten sich die Teilnehmer über eine flotte Abfahrt durch eine imposante Klamm. An einer Wildfütterung vorbei ging es zum Ursprungpass und auf Asphalt ließ die Gruppe ihre Fahrräder zum Ausgangspunkt hinuntersausen.
Eine bemerkenswerten Leistung erbrachte der „Oldie“ der Truppe: Frühmorgens radelte er vom entlegenen Freutsmoos nach Trostberg, abends strampelte er wieder aus eigener Kraft nach Hause. Und das, obwohl ein kleines Missgeschick ihm etliche hundert Höhenmeter zusätzlich beschert hatte. Respekt!
Bericht und Bilder: Armin Kain



Beeindruckender Sonntagsgottesdienst in luftiger Höhe
Trotz der schon traditionell schlechten Wetterlage versammelte sich eine stattliche Anzahl Bergwanderer am vergangenen Sonntag um den Altar auf der Terrasse der Trostberger Hütte zur Feier der Bergmesse. Zum vierten Mal in Folge konnte diese aufgrund der unbeständigen Witterung nicht bei der Kapelle am Fuße des Sonntagshorns abgehalten werden. Windgeschützt und warm eingepackt feierten Mitglieder und Vorstandschaft der DAV-Sektion Trostberg zusammen mit der Trostberger Pfarrgemeinde den Gottesdienst. Für Kaplan Michael Maurer war es das erste Mal, dass er diese außergewöhnliche Messe zelebrierte. In seiner Predigt gab er den Anwesenden einige wertvolle Anregungen zum Thema „Verzeihen“ mit auf den Weg. Kaplan Maurer und Konzelebrant Diakon Dr. Gregor Herth genossen sichtlich gemeinsam mit den Mitfeiernden das herrliche Ambiente inmitten der herbstlichen Bergwelt, in der die andächtigen und stimmungsvollen Klänge der Stadtkapelle Trostberg wiederhallten.

Bericht u. Bild: Ingrid Klein   


MTB- Tour: 30 Almen in 3 Tagen
Die Osterhorngruppe war das Ziel einer Gruppe Mountainbiker des Trostberger Alpenvereins Anfang September. Mit dem sektionseigenen Bus fuhr man in Richtung Faistenau-Hintersee, von wo aus sich die Radler auf den Weg zum Zwölferhorn machten. Zwar standen an diesem Tag die wengisten Kilo- und Höhenmeter an, doch der Weg auf den Gipfel war schweißtreibend. Dafür wurde man oben mit einem herrlichen Rundumblick auf die umliegenden Berge und auf den Wolfgangsee belohnt.
Am zweiten Tag stand die Postalm auf dem Programm, das größte zusammenhängende Almgebiet Österreichs auf einer Höhe von 1150 bis 1400 Meter. Auf der Postalm gibt es jede Menge Almen und Gasthäuser, die zur Einkehr einladen. Die Trostberger entschieden sich für die Erlbachalm, da sie auf dem Weg zum nächsten Ziel, dem Wiesler Horn (1604 m), liegt. Bei schönstem Wetter genoss man hier die Aussicht über das gesamte Almgebiet. Doch damit nicht genug - auch die Edtalm (1400 m) am Gosaukamm wurde noch angesteuert. Nach einer Schiebepassage durch den Teufelsgraben erreichten die MTB-ler müde ihre Unterkunft. Als sehr lohnende Tagesziele am dritten Tag stellten sich der Seewaldsee (1100m) sowie St. Koloman und die Bergalm heraus, obwohl der Tag verregnet war. Es blieben die positiven Erinnerungen an das Erlebte und Gesehene. 
Bericht und Bilder: Torsten Kalle



Ingolstädter Haus und Hundstod
Die Wandergruppe des AV Trostberg unternahm ihre 2017er-Herbsttour ins Steinerne Meer, aufs Ingolstädter Haus (2119 m). In der Früh um 7:30 Uhr startete die neunköpfige Gruppe bei kühlem, aber sonnigem Herbstwetter von Pürzlbach aus und erreichte mittags das Ingolstädter Haus. Auf der Terrasse stärkte man sich bei einer kräftigen Suppe und genoss den wunderschönen Blick über das Steinerne Meer mit der markanten Schönfeldspitze. Nach der gemütlichen Pause ging ein Teil der Gruppe auf den Kleinen Hundstod (2263 m), der andere auf den Großen Hundstod (2593 m). Auf den Gipfeln angekommen freuten sich die Bergwanderer über Aussichten auf die benachbarten Berge sowie den Dießbachstausee. Erst als Wolken anfingen die Gipfel zu umhüllen, machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Ein gemütlicher Hüttenabend rundete den gelungenen Bergtag ab. Am nächsten Morgen ging es im Nebel und leichten Regen, mit einer abschließenden Einkehr auf die Kahlbrunner Alm, zurück zu den Autos und nach Hause.
Bericht und Bild: Petra Herbst


August 2017


Bike & Hike im Ortlergebiet
Mitte Juli unternahmen 6 Mountainbiker eine Zweitagestour im Ortlergebiet. Vom Ausgangspunkt Sulden kamen auf der fast permanent steilen Schottertraße zur Schaubachhütte die Muskeln auf Hochtouren. 700 Höhenmeter und 5 Kilometer mussten so teilweise auch schiebend zurückgelegt werden. Nach der verdienten Kaffeepause inspizierten die Biker den weiteren Weg bis zur Madritschhütte noch zu Fuß, um den traumhaften Ausblick auf das Dreigestirn Ortler, Monte Zebru und Königsspitze zu genießen. Am nächsten Morgen kurbelten und schoben alle die tags zuvor erkundete Strecke zur Madritschhütte und weiter zur Bergstation auf 2900 m Höhe eines im Winter betriebenen Skilifts. Auf der sehr anspruchsvollen Strecke ging es weiter bis zum Madritschjoch auf 3123 m, dem höchsten Bikeübergang der Alpen. Kurz vor dem Joch deponierte man alle Räder, als auch noch ein großes Schneefeld die Auffahrt erschwerte. Zu Fuß wurde natürlich noch die Hintere Schöntaufspitze mit 3325 m mitgenommen. Das gewaltige Panorama entschädigte die Biker für alle Strapazen bevor die lange Abfahrt nach Sulden zurück in Angriff genommen wurde.
Bericht u. Bild: Jürgen Gleisinger


Kitzbüheler Vier-Seen-Tour
Diesmal steuerten 43 Trostberger AV-Senioren bei schönstem Bergwetter eine Panoramatour in den Kitzbüheler Alpen an. Von Kitzbühel ging es mit der Hahnenkamm-Bahn zum Restaurant Hochkitzbühel hinauf. Von dort führte der aussichtsreiche Vier-Seen-Wanderweg zum Pengelstein (1939 m). Hier trennten sich die Wege. Die langsamere Gruppe wanderte gemütlich zur Fleckalmbahn zurück und fuhr mit dem Bus nach Aschau. Die anderen AV-ler wanderten noch weiter auf den Schwarzkogel (2030 m), wo man bei einer Brotzeit den herrlichen Blick in die Hohen Tauern genoss. Der 1000 Höhenmeter- Abstieg führte über schöne Almwiesen nach Aschau, wo im Gasthaus Gredwirt alle Trostberger Senioren zum Abschluss einkehrten.
Bericht u. Bild: Andreas Zehentner


AV-Senioren unterwegs in den Radstädter Tauern
Bei schönstem Bergwetter unternahmen die Trostberger AV-Senioren im August eine Panoramatour in die Radstädter Tauern. Von Wagrain ging es mit der Seilbahn Flying Mozart zum Gasthaus Koglalm hinauf. Von dort führte ein aussichtsreicher Höhenweg über das Grießenkareck (1991 m) zum Saukarkopf (2028 m). Die langsamere Gruppe wanderte vom Saukarkopf über das Grießenkareck zurück zur Seilbahn und fuhr mit dem Bus nach Kleinarl. Die konditionsstarken Bergsteiger stiegen am Ahornkarkopf vorbei und über den Frauensattel (1860 m) zur Schüttalm zu einer kurzen Einkehr. Der weitere Abstieg (750 m) führte uns zum Café/Restaurant Olympia in Kleinarl, wo schließlich alle Trostberger AV-Senioren einkehrten.
Bericht und Bild: Andreas Zehentner


3 Tage  Brixental
Die Bergwandergruppe des DAV Trostberg unternahm mit 13 Teilnehmern eine 3-Tagestour auf drei Gipfel rund um die Bamberger Hütte/Kitzbüheler Alpen.  
Freitag früh wanderte die  Gruppe von Kelchsau/Hopfgarten  bei schönstem Wetter zur Bamberger Hütte (1761 m). Nach einer ersten Trinkpause, durfte dann das Lager bezogen werden. Von der komfortablen und in 2016 renovierten Hütte waren alle sehr angenehm überrascht. Mittags ging es auf den Schafsiedl (2447 m), vorbei an drei großen Wildalmseen, Kuh- und Schafherden. Schöne Ausblicke belohnten den Gipfelaufstieg. Auf dem Rückweg krönten einige Wanderfreunde den heißen Tag mit einem Bad in einem der Seen. Kaum in der Hütte zurück, zog ein Gewitter auf, bei dem es soviel regnete, dass der Wildbach sogar eine kleine Wanderbrücke wegspülte.
Samstag früh schien wieder die Sonne und es wurde der Salzachgeier (2466 m) in Angriff genommen. Durch das Tal "kurzer Grund", das teilweise sehr nass war, ging es über das Salzachjoch (1983 m) mit seinem kleinen Markkirchl, über die erste Brücke der Salzach, am Ofenbründl vorbei zum Salzachgeier. Man konnte einen Blick in die Ferne sowie auf den Salzachursprung werfen, der sich aus mehreren, von den umliegenden Berghängen herunterfließenden Bächen speist. Ein Teil der Gruppe entschloss sich, eine Nachmittagstour auf den Tristkopf (2361 m) zu unternehmen, da es sich, wie vorhergesagt, abends einregnete. Sonntags ging es dementsprechend in Regenjacken direkt zurück zur "Wegscheid" in die Kelchsau und von dort zu einem Abschiedstrunk in den alten, urigen Gasthof Fuchs.
Bericht und Bilder: Petra Herbst


„Dahoam is dahoam“

dachten sich die Kletterer der Hochtourengruppe, als sie vor Kurzem in die gleichnamige Tour am Untersberg einstiegen. Schon mehrmals wählten die Trostberger in den letzten Jahren das nah gelegene Klettereldorado. In allen Schwierigkeitsgraden bietet der Berchtesgadener Hochthron lange Mehrseilklettertouren, die noch dazu gut abgesichert sind.

Aufgestiegen wurde von Ettenberg über den Scheibenkaser zum Grubenpfad, von dem die Kletterroute abzweigt. 10 Seillängen im besten rauhen Fels mussten im 5. und 6. Schwierigkeitsgrad abgespult werden. Gott sei Dank hielt das Wetter, nachdem in den letzten Tagen  immer wieder schwere Gewitter aufzogen. Der Abstieg über den Grubenpfad erforderte nochmal absolute Konzentration, ein Fehltritt könnte fatale Folgen haben. Glücklich und zufrieden erreichten schließlich die 4 Kletterer wieder das Rucksackdepot am Beginn des Pfades und der weitere Abstieg konnte entspannt über den normalen Wanderweg zurückgelegt werden.

Bericht und Bild: Anita Kain


Juli 2017


Kein Wasser von oben, dafür genügend unter dem Kiel
Pünktlich zum Beginn der alljährlichen Grillfeier des Trostberger Alpenvereins in Truchtlaching hatte der Wettergott ein Einsehen und drehte den Wasserhahn zu. Aufgrund der gedämpften Temperaturen während der Abendstunden waren die Plätze um die Feuerschale heiß begehrt. Nach einer Nacht im duftenden Heu stärkte sich die Gruppe bei einem gemütlichen Frühstück im Freien. Anschließend wurden die Boote startklar gemacht und auf ging es Richtung Laufenau. Da die Alz üppig Wasser führte, verging die Bootsfahrt wie im Flug, so dass sich noch eine kleine Einkehr beim „Roiter“ ausging.
Bericht und Bild: Armin Kain


Erfolgreicher Eiskurs
Mit jeder Menge Spaß und Wissen hat der Hochtourenguide Oliver Fuhrmann seine Leidenschaft zum Bergsteigen abseits der „normalen“ Wanderwege vermittelt.
An einem Juliwochenende stiegen sechs mutige Gletscheraspiranten gemeinsam mit Oliver zum Taschachhaus im Pitztal auf, um am angrenzenden Taschachferner die Selbst- und Fremdrettung und die Orientierung im Gelände zu üben. Aus zum Teil unbekannten Begriffen wie Marschzahl, Mastwurf, Sackstich, lose Rolle und Selbstrettung wurden bekannte Techniken, um das Erlebnis Hochtour sicher zu gestalten. Aus bunt zusammengewürfelten Kursteilnehmern wurden vertraute Bergkameraden.
Nach erfolgreichen Übungseinheiten am Gletscher hat Oliver beim gemütlichen Hüttenabend von seinen vergangenen Touren erzählt und uns wichtige Tipps zur Planung und Durchführung unserer zukünftigen Unternehmungen gegeben.
Bericht und Bilder: Julia Bachler



3 Tage Rovereto – 6 Pässe – 230 km -  5920 Hm
Der mehrtägige  Ausflug der Dienstagsradler führte  diesmal in unbekanntere Gefilde nur wenige Kilometer nordöstl. vom Gardasee nach Rovereto im Trentiner Etschtal.
Zu Unrecht lassen viele Urlauber das Städtchen mit der netten Altstadt und der Venezianischen Burg „Castel Veneto“ links liegen, wenn Sie Richtung Süden fahren.
Alle drei Touren starteten direkt in Rovereto und führten bei moderaten Steigungen ins östl. gelegene Hinterland. Die Pässe lagen zwischen 1160 m und 1782 m Höhe und boten immer wieder herrliche Ausblicke in eine grandiose Landschaft.
Eine rundherum gelungene Veranstaltung bei traumhaften Wetter, lauen Sommerabenden in netter Gesellschaft!
Bericht:  Anita Kain                   Bilder: Michael Kleinschwärzer



„Watzmann, Watzmann… auffi muass i!“
deshalb unternahm bei idealem Bergwetter die Wandergruppe eine 2-Tagestour zum Watzmannhaus mit geplantem Aufstieg zum Hocheck. Ein Teil der Gruppe wanderte von der Wimbachbrücke durch die Wimbachklamm zum Watzmannhaus, der andere Teil stieg über Kührointalm und Falzsteig auf. Bei gutem Essen, herrlichem Rundumblick mit Sonnenuntergang ging ein wunderbarer Tag zu Ende.
Leider konnte am nächsten Morgen wegen kurzem Starkregen nicht zum Hocheck aufgestiegen werden. Die Gruppe machte sich stattdessen nach dem Regen über einen Steig zur Kührointalm auf und weiter zur Archenkanzel. Dort erlebten sie einen grandiosen Blick zum Königssee und die umliegenden Berggipfel. Dabei bekam ein Teil der Gruppe Lust über den Rinnkendlsteig nach St. Bartholomä abzusteigen und mit dem Schiff nach Königssee zurückzufahren. Mit dem Bus ging es zurück zur Wimbachbrücke.
Die übrigen Teilnehmer wanderten über den Grünsteingipfel zum Grünsteinhaus zur gemütlichen Einkehr. Von dort ging es über Hammerstiel zurück zum Parkplatz. Dort traf man wieder punktgenau zusammen.
Trotz entgangenem „Hocheck“ wurden es für alle abwechslungsreiche Tage.
Bericht: Marianne Plank            Bilder: Gine Heinrich



AV Kids Camp
Pünktlich zum Start des Zeltlagers der Trostberger AV-Kids-Gruppe hieß es am Jugendzeltplatz in Schützing „Land unter“.Doch die mittlerweile Regen erprobte Gruppe ließ sich davon nicht abschrecken und einige meinten sogar „dies ist der schönste Tag des Zeltlagers, weil es regnet“. Bei schönem Wetter hätte man ja auch nicht so toll Matschfußball, Basketballrutschen und Bachmatschen können. Zudem war ja auch das „Wahrheit oder Pflicht“ spielen in den Zelten recht lustig. Um die wenige Zeit des Schlafens zu erleichtern, konnte sich noch jeder seinen eigenen Traumfänger basteln. Der nächste Vormittag war dann immer noch recht verregnet und so nutzte man die Zeit, sich sein eigenes Alpenvereins T-Shirt zu gestalten. Eigenständig und sehr kreativ organisierten und gestalteten die Kids eine Hochzeitszeremonie. Das Brautpaar lies sich jedoch noch vor dem obligatorischen Kuss wieder scheiden. Endlich wurde es trocken. In lustigen Spielen überwanden die Kinder mit viel Teamgeist die 6 Zinnen, den reißenden Fluss und auch eine Rettungsaktion meisterten sie. Aus Reifen bauten die Kinder ein Floß mit dem sie auch eine Strecke auf dem Chiemsee zurücklegten.Den letzten Abend genossen die Kids mit Gruselgeschichten am Lagerfeuer und einer wunderschönen Fackelwanderung zum See. Nachdem am Sonntagmorgen alle fleißig beim Aufräumen mit anpackten, kam dann doch noch die Sonne heraus. So stand auch einem abschließenden Badevergnügen nichts mehr im Weg.
Bericht und Bilder: Maria Stiedl



Steinlingwand – 3. Versuch!
Vor kurzem veranstaltete der Alpenverein Trostberg zum dritten mal eine Kletterfahrt an die Steinlingwand. Leider machte immer das Wetter einen Strich durch die Rechnung, weil die im Kampenwandgebiet nordwestseitig ausgerichtete Wand nach Regen 1-2 Trockentage benötigt. Die heißen trockenen Tage davor versprachen diesmal gute Verhältnisse, jedoch in der Nacht vorher gingen einige Gewitter nieder. Guten Mutes, dass das Gebiet wahrscheinlich ja gar keinen Regen abbekommen hat und die Wettervorhersage sonnig und heiß für diesen Tag prognostiziert wurde, stiefelten die 7 Kletterer vom Parkplatz Hintergschwendt  in einer guten Stunde Zustieg zur Wand, jedoch umsonst. Zum Teil triefend nass war der Fels, weshalb sich die Gruppe auf dem Weg zum Hauptgipfel machte und bei einem Sonnenfenster die Aussicht genoss. Die unermüdlichen Kletterer gaben aber noch nicht auf. Nach dem Abstieg fuhren alle zum Klobenstein, wo sich ein in wenigen Minuten zu Fuß erreichbarer Klettergarten befindet. Durch die südwestseitig ausgerichtete Wand war der Felsen bereits in der Sonne und trocknete soweit ab, dass man nach der stärkenden Einkehr im Gasthaus Klobenstein doch noch ein paar Seillängen klettern konnte.
Bericht und Bilder: Anita Kain



Juni 2017


Predigtstuhl mit Dötzenkopf
Bei idealem Bergwetter unternahm die Wandergruppe eine Bergtour auf den Predigtstuhl mit Abstecher zum Dötzenkopf. Der Aufstieg vom Parkplatz am Gasthaus Schießstätte in Bad Reichenhall war teils unwegsam wegen Baumaßnahmen am Berg. Nach der Gipfelrast und Einkehr im Gasthaus Predigtstuhl erfolgte der Abstieg über den Waxriessteig. Dieser wurde mit einer neuen Gitterbrücke saniert. Bei guter Stimmung ging ein schöner Wandertag zu Ende.
Bericht: Marianne Kremsreiter u. Marianne Plank
Bild: Christa Reichthalhammer


Arco - wir kommen wieder!
Sonne, Sommer, Klettern! Mit diesem Ziel fuhren im Juni neun Kletterer der Jugend des DAV Trostbergs nach Arco in der italienischen Provinz Trient, die neben dem Gardasee vor allem für zahlreiche Klettergebiete bekannt ist. Nach der durch Stau geprägten Fahrt und dem anschließenden Zeltaufbau am Camping Zoo wurde ein nahe gelegenes Klettergebiet aufgesucht, um den Nachmittag noch gut auszunutzen. Hier machten zwei von ihnen erste Kontakte mit dem Klettern am Fels, was nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem ungewohnten Grip des Felses, für große Begeisterung sorgte. Am Abend wurde miteinander gekocht und danach meist Karten gespielt. Die nächsten Tage wurde natürlich geklettert, wobei unter anderem der Klassiker Massone nicht fehlen durfte, in dem von leichten bis sehr schweren Kletterrouten alles vertreten ist. Durch das weit hervorragende Felsdach im hinteren Sektor war es sogar möglich, eine Seilschaukel zu bauen, an der vor allem die Jüngeren großen Spaß hatten. Da Klettern jedoch nicht nur schön, sondern auch anstrengend ist – was spätestens nach den ersten Tagen allen klar wurde -, wurden Pausetage gemacht, an denen durch Klettersteige und Eis und Shoppingtouren in Arco jedoch keine Langeweile aufkam. Langsam, aber sicher neigte sich die Woche in Arco dem Ende zu und am 10. Juni ging es wieder nach Hause. Eines war aber sicher: Wir kommen wieder!

Bericht und Bild: Sabrina Kaiser



Mountainbiker unterwegs im Latscher Trailzauber
Vom 11. bis 17. Juni reisten 8 Alpenvereinsmitglieder ins Vinschgau, um die legendären Mountainbike-Trails rund um die Südtiroler Gemeinden zwischen Göflan und Latsch zu erkunden. Umgeben von Apfel-, Kirsch- und Weinplantagen sowie von Burgen und Ruinen zeichnet sich das Etschtal durch ein sehr sonniges trockenes Klima aus. Die Teilnehmer zwischen 14 und 55 Jahren freuten sich nach schweißtreibenden Auffahrten bei bis zu 36 Grad sowohl über die knackigen Trailabfahrten als auch über die flowigen Waalwege (alte Bewässerungspfade) rund um den Nördersberg und Sonnenberg.
Das Bikeparadies bei Meran, das größtenteils zum Territorium des Nationalparks Stilfserjoch gehört, hat in Italien eine Vorreiterrolle eingenommen für Lösungen, um zugleich Wander-und Moutainbikeregion sein zu können. Mit einem gut beschilderten Mountainbike-Leitsystem und einer "Trail-Tolerance" auf gemeinsam genutzten Wegen haben die dortigen Gemeinden in Abstimmung mit den Interessengruppen ein gutes Miteinander von Wanderern und Bergradlern geschaffen. In Latsch findet jeder seinen individuellen "Trailzauber".
Bericht und Bilder: Doris Unterauer



Mai 2017


Spiel und Spaß auf der Hefteralm

Die Familiengruppe unternahm vor Kurzem bei bestem Wetter eine Wanderung zur Hefteralm. Durch einen zufällig stattgefundenen Pferdeauftrieb auf die Alm, verlief die Wanderung für die 8 Kinder und 9 Erwachsenen sehr kurzweilig. Nachdem sich alle mit der mitgebrachten Brotzeit oder einem deftigen Kaiserschmarrn gestärkt hatten, wurden am Bach Staudämme gebaut und manch kriechendes Lebewesen beobachtet. Erst als alle Kinder kalte Füße durch das Barfußstehen im Bach bekommen hatten, ging es weiter über die Rachelalm und über die Zeppelinhöhe zurück zum Parkplatz Strehstrumpf. Nach der 3,5 stündigen Wanderung gab es anschließend noch eine Belohnung in der Eisdiele.
Bericht und Bilder: Georg Motzet



Klettern und Yoga, die ideale Ergänzung
Zwölf Kletterer  verbrachten vor Kurzem vier herrliche, sonnige Tage am Millstätter See in Kärnten. Übernachtet wurde auf einem Zeltplatz in Döbriach direkt am See mit Klettergarten, wo man vom Wasser aus auf Flößen sichern musste.  Zweimal wurde ins nahe gelegene Maltatal gefahren, einmal an die Kreuzwand und einmal an die Lackenkopfwand. Die Breitwand über Döbriach mit Blick auf den See war ebenfalls ein Ziel der Kletterer. Zur Kräftigung und Entspannung konnten die Teilnehmer am späten Nachmittag jeweils beim Yoga am See, durchgeführt von einer ausgebildeten Yogalehrerin, mitmachen. 
Bericht und Bilder: Anita Kain



Harald Philipp, großes Vorbild der Teilnehmer des MTB-Kurses
Harald Philipp, großes Vorbild der Teilnehmer des MTB-Kurses

MTB- Kurs Grundlagen
Ende April veranstaltete die Sektion Trostberg bei trockenem Wetter einen MTB-Grundkurs an dem sich vier Teilnehmer einfanden. Die optimale Bremstechnik wurde den Teilnehmern vom Fachübungsleiter vorgeführt. Dieser Bewegungsablauf wurde dann Schritt für Schritt in unterschiedlichen Geländeformen und Fahrbahnbelägen geübt.  Die Teilnehmer mussten dabei feststellen, dass die richtige Bremstechnik zu wesentlich mehr Sicherheit und zu einem kürzeren Bremsweg führt. Auch bei der Trettechnik und beim Anfahren am Berg waren für den ein oder anderen Neuigkeiten zu erfahren. Ketten- und ritzelschonendes Schalten wurde ausgiebig ausprobiert. Koordinations- und Balanceübungen wurden mit kurzen Spielen abgewechselt, bei denen die Teilnehmer viel Spaß hatten. Nach dem Mittagessen, als die Biker wieder gestärkt waren, wurde der Spaßfaktor mit Bergauf- und Bergabfahren nochmals gesteigert. Trotz gesteigerter Konzentration beim Treppenfahren stellten die Biker fest, dass der geringste Fahrfehler nicht verziehen wird. Dennoch hatten sie nochmals so richtig Spaß. Am Ende des Kurses konnten die Teilnehmer eine wesentlich bessere und sicherere Fahrtechnik aufweisen.
Bericht: Jürgen Gleisinger      Bild: Harald Philipp


Kampenwand und den Geigelstein umrundet.
Herrliches Frühlingswetter begleitete kürzlich die Radler der DAV- Sektion Trostberg bei ihrer Kampenwand und Geigelsteinumrundung. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit dem AV-Bus und Radlanhänger von Trostberg nach Bernau. Von dort aus startete die Radlgruppe die 70 Kilometer Tour.  Von Bernau entlang der Prien leicht bergauf bis Sachrang. Auf schmalen Wegen, dem Öko-Kultur-Weg entlang, ging es weiter nach Rettenschöß zur Moorlandschaft "Schwemm", das weitaus größte und noch ungestörte Moorgebiet Nordtirols. Dort am 16 Meter hohen Aussichtsturm mit sonniger Holzterasse wurde eine gemeinsame Brotzeitpause eingelegt. Gestärkt  ging es weiter am Mozart Radweg um den Walchsee nach Kössen. Weiter bergauf zum Klobenstein, über den Tiroler Achendamm nach Schleching zum Biergarten Zellerwand. Mit dunklen Gewitterwolken im Hintergrund radelte die 18 köpfige Gruppe  flott weiter über schmalen Wegen zum Reifingersee, Grassau, am Soleleitungsweg entlang der Kendlmühl- Rottaufilz'n entlang zurück zum Ausgangspunkt Bernau.
Bericht und Bilder: Michael Kleinschwärzer


Das Konditionstraining mit dem Rennrad

für Anfänger und Fortgeschrittene findet wieder jeden Dienstag, bei Regen am Mittwoch, statt. Abfahrt um 18 Uhr bei Radsport Hungerhuber. Gemütliche Abendrundfahrten zwischen 45 und 70 km, bei genügend Teilnehmern in verschiedenen Gruppen. Hier geht es zum Link:

Bilder: Herbert Wunder



Georg Aignesberger an der Spitze der Sektion
Neuwahlen beim Trostberger Alpenverein – Neuer Posten des Dritten Vorsitzenden
(Text mit freundlicher Genehmigung vom Trostberger Tagblatt)
Einige Veränderungen gibt es in der Vorstandschaft der Trostberger Sektion des Deutschen Alpenvereins. ...mehr lesen
Bild re unten:
Neuwahlen bei der Trostberger Alpenvereinssektion: Ursula Mußner, Ingrid Klein, Anna Stadler und Helmut Vogl (vordere Reihe, von links), Georg Motzet, Germana Oberhüttinger und Michael Kleinschwärzer (mittlere Reihe, von links) sowie Reinhard Penn, Martin Skowronnek und Georg Aignesberger (hintere Reihe, von links) stehen für die nächsten zwei Jahre an der Spitze der Sektion. Nicht auf dem Bild: Armin Kain; Foto: fam

Der neugewählte Vorstand u. Beirat: v. l. o. Reinhard Penn; Martin Skowronnek; Georg Aignesberger; Georg Motzet; Germana Oberhüttinger; Michael Kleinschwärzer; Ursi Mußner; Ingrid Klein; Helmut Vogl; Anna Stadler; es fehlt Armin Kain
Zurückgetreten sind: 2. v. l.: Sigi Aiblinger (Homepage); Herbert Wunder (2. Vorsitzender); Franz Frankl (Seniorengruppe); Jutta Cappel (1. Vorsitzende); Daniel Stadler (Jugend); Robert Hesse (Rechnungsprüfer)


April 2017


Ein weiterer Seven Summit der Alpen -  die Dufourspitze 4634 m
Am Osterwochenende gelang einigen Mitgliedern der Hochtourengruppe der DAV Sektion Trostberg ein weiterer Gipfel der „Seven Summits der Alpen“ - die Dufourspitze -  der höchste Berg der Schweiz.
Mit der ersten Bahn fuhren sie am Gründonnerstag von Zermatt aus hinauf auf das Kleine Matterhorn auf 3883 m, dem Stützpunkt des ersten Tages. Von dort wurde zum Eingehen das Breithorn 4165 m in Angriff genommen. Nach einer Gehzeit von knapp eineinhalb Stunden und einer kurzen Gipfelrast folgte die erste Abfahrt hinunter zum Fuße des Pollux. Dort machte die Gruppe Skidepot und stieg zu Fuß auf den Gipfel des Pollux auf 4091 m. Nach dem Abstieg ging es zurück zur Matterhorn Logde, hier wurde das Nachtlager bezogen.
Am Karfreitag starteten die Teilnehmer bei schönstem Bergwetter in Richtung Monte Rosa Hütte auf. Zuerst abfahrend dann ansteigend ging es zum Zwillingsjoch auf 3848 m - der Scharte zwischen dem Pollux und dem Castor. Die Gruppe setzte den Weg wie geplant fort und stieg zum Schwarztor auf. Dort eröffnete sich den Trostbergern ein beeindruckendes Gletscherpanorama mit einem atemberaubenden Blick auf die weiteren 4000er der Walliser Berge. Es folgte eine äußerst anspruchsvolle lange Abfahrt durch abgerissene Gletscherbrüche und alle Arten von Schnee bis zum Gornergletschter. Nach einer ausgiebigen Brotzeit wurden die Felle wieder aufgezogen und es begann der Aufstieg zum Tagesziel - der Monte Rosa Hütte. 

Am Karsamstag war es dann soweit, um 5 Uhr früh startete die Gruppe hinauf zur Dufourspitze. Anfangs war der Weg steil, wurde nach einer Stunde aber wieder etwas flacher und es dauerte gefühlt eine Ewigkeit bis das Skidepot auf ca. 4360 m erreicht wurde  Die Verhältnisse an diesem Tag waren nahezu perfekt. Herrliches Wetter, kaum Wind und gute Verhältnisse in Eis und Fels. Die Trostberger stiegen entlang dem Firngrat und kletterten im oberen 3. Schwierigkeitsgrad den Westgrat hinauf bis zum Gipfel der Dufourspitze. Nach insgesamt 7 Stunden erreichte die Gruppe das Gipfelkreuz und genoss die Rundumsicht auf dem Dach der Schweiz. Der Abstieg war nicht weniger anspruchsvoll wie der Aufstieg, zuerst wurde abgeseilt und dann über den Westgrat abgeklettert.
Bericht und Bilder: Udo Gottschling



März 2017


Jugendskitour auf den Heuberg
Wenig Schnee und Skitouren? Kein Problem für die Trostberger Jugend des DAVs! So trafen sich acht 11- bis 26-Jährige Anfang März, um eine Skitour am Heuberg zu gehen. Angekommen, machte man sich also auf den rutschigen, zunächst spärlich mit Schnee bedeckten Weg. Schnell wurde klar, dass es wohl mehr Stürze beim Raufgehen als beim Runterfahren geben würde. Dennoch war das Glück auf der Seite der Acht und so wurde der Schnee zunehmend besser, sodass die Abfahrt gesichert war. Einige gingen auch noch über den grasigen letzten Hang zum Gipfel von dem aus sich dank des schönen Wetters eine herrliche Aussicht bot. Nach einer kurzen Pause konnte die Abfahrt über die schneebedeckten breiten Hänge genossen werden und die anfänglichen Probleme waren wie vergessen.
Bericht und Bilder: Sabrina Kaiser



Grünstein - ganz in weiß
Die Bergwandergruppe unternahm am vergangemen Sonntag mit 19 Teilnehmern eine Winterwanderung auf den Grünstein.  
Zunächst führte die Tour ab Parkplatz Hammerstiel/Hinterschönau (630 m) auf Waldwegen über das nicht bewirtschaftete Grünsteinhaus (1220 m) zum Grünsteingipfel. Anfänglicher Regen ging ab ca. 800 m in dichten Schneefall über, so dass die Gruppe auf dem Grünstein  (1304 m) in gut 20 cm Neuschnee stand. Die sonst so schöne Aussicht auf den Hohen Göll, das Hohe Brett, Jenner, Watzmann usw. musste man sich vorstellen - zu sehen war zunächst nichts davon. Weiter ging es nach Kühroint (1420 m), wo die Gruppe unter dem schützenden Dach der Kührointhütte eine kleine Rast einlegte. Ohne den geplanten Abstecher zur Archenkanzel stapften alle zurück zum Parkplatz. Auf dem Weg nach unten überraschten plötzlicher Sonnenschein, Ausblicke auf frisch eingeschneite Berggipfel und Unmengen von blühenden Schneerosen am Wegrand. Bei Kaffee und Kuchen am Hintersee stärkten sich die Wanderer und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Bericht und Bilder: Petra Herbst


Ausweichziel war eine Top-Wahl
Sturmspitzen über 120 km /h im Hochgebirge lautete die Prognose für den vergangenen Samstag. Die Skibesteigung des Eiskogels von Werfenweng erschien nahezu unmöglich. Deshalb disponierte die 7-köpfige Gruppe des Trostberger Alpenvereins kurzerhand um und fuhr nach Berchtesgaden.
Von Hammerstiel aus mussten die Ski ca. 30 Minuten getragen werden, ehe es auf Fellen über die Benzinkurve hinauf ins Watzmannkar ging. Dort bieten sich drei Möglichkeiten an: das 3. Kind, das 5. Kind und die Skischarte;
Da bei Lawinenstufe 2 das 5. Kind für eine große Gruppe zu steil ist und mächtige Schneefahen an der Skischarte von ungemütlichen Verhältnissen zeugten, stieg die Gruppe zum 3. Kind auf, wo es einigermaßen windgeschützt war. Nach tollen Ausblicken hinunter zum immer noch teilweise eisbedeckten Königsee und hinüber zur winterlichen Ostwand rüstete die Gruppe zur Abfahrt über erstklassiges Skigelände bei überraschend guten Schneeverhältnissen.
Fazit: Auch ein Ausweichziel hat das Zeug zu einem Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.
Bericht und Bilder: Armin Kain



Skitechnik III: Besser fahren auf der Tour!
Am ersten Märzwochenende konnte die Serie der drei Skitechnikkurse erfolgreich abgeschlossen werden. Wieder war die Gruppe in Hintermoos (Maria Alm) bestens aufgehoben. Bei traumhaft firnigen Pisten am Samstag fiel es den Teilnehmern leicht, an ihrer Technik zu feilen. Dafür waren alle am zweiten Tag auf der Tour zur Taghaubenscharte umso mehr gefordert. Bei einsetzendem Schneefall und schlechter Sicht entschied sich die Gruppe jedoch noch kurz vor der Scharte abzufahren, was von den Teilnehmern die am Vortag erlernten Abfahrtstechniken abverlangte. Nach einer kurzen Brotzeit unterhalb der Erichhütte sammelte sich bereits eine ordentliche Schneemenge an, weshalb sich einige der Teilnehmer es sich nicht nehmen ließen erneut aufzusteigen und noch einmal den frischen Pulverschneehang um die Hütte abzufahren.
Bericht und Bilder: Anita Kain



Februar 2017


Jugendwochenende auf der Trostberger Hütte
Elf motivierte junge DAV´ler machten sich am Samstag mit Ski auf zur Trostberger Hütte. Nach einem anstrengenden Hüttenzustieg wurde erst einmal Brotzeit und selbst gemachter Kuchen gegessen. Gestärkt ging es dann weiter, es wollten ja auch Gipfelsiege erklommen werden. Für manch einen waren es die ersten Skitouren, für andere die härtesten. Nach einem verdienten Abendessen in der Hütte ging es dann noch auf eine Vollmondwanderung. Ausgeruht wurden am Sonntag dann die Grundlagen der Lawinenbergung erklärt und auch gleich im Schnee spielerisch ausprobiert. Zufrieden und ohne Unfälle machten sich die jungen Skitourengeher dann am späten Abend müde aber glücklich auf den Weg zurück nach Hause.
Bericht u. Bilder: Magdalena Gross



Skitour zum Floch (2057 m)
Vor kurzem machten sich acht Frühaufsteher der Sektion Trostberg auf den Weg in die Kitzbüheler Alpen. Ziel war der Floch, Ausgangpunkt Rettenbach im Windautal.
Während der Anfahrt durch das Brixental wurde offensichtlich, dass die warme Südwest-Strömung der vergangenen Tage und die wieder stärker werdende Sonne ganze Arbeit geleistet und der einst hochwinterlichen Landschaft bereits ein frühlingshaftes Gesicht verliehen hatten.
Umso mehr freute sich die Gruppe über die 25 cm Neuschnee ab einer Höhe von etwa 1400 Meter. Der Aufstieg, vorbei an der Schönaualm, weiter über eine immer steiler werdende Waldschneise, führte schließlich über makellose freie Hänge und am Kamm entlang zum Gipfel. Die herrliche Aussicht entlohnte die Skibergsteiger für die 1300 Hm Aufstieg. Unverspurte Pulverhänge, die übergangslos im Firn endeten, machten die Tour zum absoluten Erlebnis.
Bericht und Bilder: Christian Taubmann



Besser Skifahren abseits präparierter Pisten
Unter diesem Motto stehen die Skitechnikkurse des Alpenvereins Trostberg seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten. Auf den Grundkurs Ende Januar folgte Mitte Februar der Fortgeschrittenenkurs. Am Samstag wurden im Liftgebiet von Maria Alm bei besten Bedingungen spielerisch Balance, Koordination und Schwungtechniken verfeinert. Am Sonntag folgte eine Skitour zur Marbachhöhe (1814 m). Zunächst fuhr die Gruppe in brauchbarem Pulverschnee entlang der Aufstiegsspur ab. Nach einem kurzen Wiederanstieg ging es über die Eggeralm zurück zum Ausgangspunkt  Hintermoos. Diese Abfahrt hatte es in sich: ständig wechselnde Schneearten erinnerten die Teilnehmer, das am Vortag Trainierte konsequent anzuwenden.
Bericht und Bilder: Armin Kain

Abfahrt von der Marbachhöhe
Abfahrt von der Marbachhöhe


Skitour zum Wildalphorn
Vor kurzem unternahm die Alpenvereinssektion Trostberg eine Gemeinschafts-Skitour zum Wildalphorn im Heutal.
Um 9 Uhr machte sich die Gruppe vom Parkplatz am Heutal-Lift auf den Weg. Vorbei am Pistentrubel ging es über Wiesen und Wald zunächst zu den freien Flächen der Wildalm. Dort wurde eine kurze Trink- und Umziehpause gemacht und ausgiebig die warmen Sonnenstrahlen genossen. Danach führte der Weg weiter bis zum Verbindungsgrad zwischen Dürrnbachhorn und Wildalphorn. Von dort bot sich ein überwältigender Blick auf die umliegenden Berge. Vor allem der Schnee des Peitlingköpfels glänzte wie Zuckerguß herüber. Der erste Teil der Abfahrt durch den zerfurchten, fest gefrorenen Schnee war sehr anspruchsvoll. Ab der Bergstation des Liftes stand aber den genussvollen Schwüngen auf der Piste nichts mehr im Wege.
Bericht u. Bilder: Heidi Falge



Januar 2017


Skitour mit LVS-Training
Sechs Personen nahmen an einer Skitour mit LVS-Training unter der Anleitung eines Fachübungsleiters teil. Ziel war die Schlegelmulde, unweit des Predigtstuhls. Die Gruppe startete in Baumgarten bei frostigen Temperaturen. Nach einem gemütlichen Aufstieg über die Forststraße folgte dann der beinhart gefrorene Gipfelhang. Hier erwiesen sich Harscheisen als nützliche Bestandteile einer kompletten Skitourenausrüstung.
Gegen 11 Uhr erreichten die Teilnehmer die Schlegelmulde bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Nach einer kurzen Rast folgte nun der praktische Teil der Verschüttendensuche. Die Gruppe konnte dabei die örtliche LVS-Trainingsanlage freundlicherweise nutzen. Zuerst unter Anleitung des Fachübungsleiters, dann allein auf sich gestellt. Zum Abschluss durfte noch jeder eine Mehrfachverschüttung lösen. Die Teilnehmer waren mit Eifer bei der Sache und konnten selbst sehen, was ihr eigenes LVS-Gerät leisten kann und worauf es im Ernstfall ankommt. Denn ohne Üben hilft das beste Equipment nichts.
Abschließend ging es noch auf den Gipfel des Hochschlegels. Und von dort über einen kurzen Pulverhang, Skipiste und ausgefahrene Forstwege zurück zum Parkplatz.
Bericht und Bilder: Max Neustifter



Skitour zur Watzmanngugl
Eine 9-köpfige Gruppe startete vor kurzem vom Parkplatz Hammerstiel zur Watzmanngugl . Zuerst ging es in gemütlicher Steigung auf der Forststraße bis zur Stubenalm. Dann an der ehemaligen FIS-Strecke entlang und später in Spitzkehren durch den lichten Wald.  Zum Schluss aus dem Wald heraus in einem weiten Bogen – mit herrlichem Blick auf das beeindruckende Hochkaltermassiv und Göll -  zur Gipfelregion. Durch die Nordost-Ausrichtung der Tour erlaubten die eisigen Temperaturen leider nur eine kurze Pause, so dass schon bald wieder abgefahren wurde. Die ersten Hänge waren fast zur Buckelpiste eingefahren, doch am Rand und im Bereich der Stubenalm konnten noch einige genussvolle Schwünge im Tiefschnee gemacht werden. An der Weggabelung zur Kühroint traf die Gruppe dann auf die lang ersehnte Sonne.
Bericht u. Bilder: Heidi Falge



Sicher auf Skitour
Im Top-Skitourenrevier am Spitzingsee eigneten sich elf  Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg das nötige Handwerkszeug an, um in Zukunft  Skitouren auch im ungesicherten Gelände eigenverantwortlich zu planen und auch durchzuführen.  Am ersten Abend wurden die Fachbegriffe aus dem Lawinenlagebericht geklärt. Der Folgetag stand zunächst im Zeichen der Verschüttetensuche und der kraftsparenden Spitzkehrtechnik. Anschließend wurde mit Hilfe der DAV-SnowCard und der Alpenvereinskarte eine Tour unter Berücksichtigung der etwas prekären Lawinenlage geplant und diese am Abschlusstag auch durchgeführt.
In der bestens geführten Albert-Link-Hütte konnten sich Ausbilder und Teilnehmer nicht nur aufwärmen, sondern auch regenerieren von den Anstrengungen der Ausbildungseinheiten.
Bericht u. Bilder: Armin Kain



Besuch der Hl. Drei Könige auf der Hochalm.

Durch Wind und Schnee stapften die Kinder fleißig zur Hütte, ganz gespannt, was da auf sie zukommen mag. Endlich oben angekommen wurde maskiert und umgezogen, geprobt und los ging es zum Schrempf. Ein Lied, viele gute Wünsche in Form eines Gedichtes und Weihrauch hatten die Hl. Drei Könige natürlich auch dabei. Stolz fühtrten sie Sterne, Lied und Gedicht auf der Hochalm vor. Natürlich wurde der Schrempf komplett ausgeräuchert und alle Türen beschriftet. Als Dank spendierte ihnen Klaus leckere Plätzchen und was zu trinken. Gut gelaunt ging es mit Fackeln im Dunkeln zurück zur Trostberger Hütte, die ebenfalls mit Weihrauch, guten Wünschen und neuer Beschriftung versehen wurde.
Bilder u. Text: Maria Stiedl