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News


November 2017


Besuch der Kletterhalle Rosenheim


Kräftige Züge, dynamische Sprünge und technische Platten – das erwartete die sieben jungen motivierten Boulderer der Jugendgruppe Trostberg. Am letzten Samstag im November machten sie sich auf in die Boulderhalle Rosenheim, um sich dort in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden auszutesten. Für manche war es das erste Mal an der Wand, für andere nicht mehr, aber alle waren mit Spaß bei der Sache und konnten sich ordentlich auspowern.

Bericht u. Bild: Magdalena Gross


Gipfelerlebnisse für das Trostberger Kino
Bergfilme bei Kinotagen sorgen für ausverkaufte Säle und viel regionalen Bezug
„Wir sind überwältigt“ – mit diesen Worten fassten die Organisatoren der Trostberger Filmtage, Filmemacherin Manuela Federl und Kinobetreiber Christoph Loster, die erfolgreiche Aktion zusammen. Dies bezog sich insbesondere auch auf den Verlauf des letzten Tages, dem Sonntag, der ganz im Zeichen des Bergfilms stand. „Wir hatten mit diesem Thema keine Erfahrung, und so waren doch einige Bedenken da, ob genügend Leute kommen würden“, so beschrieb das Team seine Überlegungen im Vorfeld. Als wahrer Publikumsmagnet stellte sich dann die Filmreihe der Trostberger Sektion des Deutschen Alpenvereins heraus, die einen informativen und amüsanten Einblick in das Sektionsleben von den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute präsentierte.
Den Anfang machte ein Film aus dem Jahre 1934 von Fritz Bechtold über eine Skitour ins Watzmannkar. Für besonderen Augenschmaus sorgten hier die historische Ausrüstung und Kleidung sowie der damalige Fahrstil. Ganz umweltfreundlich fuhr man damals direkt von Trostberg mit der Eisenbahn los.
Von den Filmen aus den 70-er Jahren von Franz Seiler zeigte einer die beliebte Trostberger Hütte mit ihren Tourenmöglichkeiten im Sommer und Winter, den rasanten Schi-Abfahrten im stiebenden Schnee, und ließ den Zuschauer eintauchen in den gemütlichen und geselligen Hüttenzauber. Ein zweites Video führte uns zu abenteuerlichen Wildwasserfahrten mit teils halsbrecherischen Passagen in den Pyrenäen.
Gerhart Zimmermann präsentierte uns nach Art der „Star Wars-Verfilmungen“ Schihochtouren unserer Trostberger Hochtourengruppe im Berner Oberland, die von Helmut Steger organisiert waren.
Dr. Herwig Höger hatte in einem Film einige der beliebten und teilweise anspruchsvollen Seniorentouren festgehalten. Der Film “Hoch hinauf” erlaubte Einblicke in vielfältige Klettererlebnisse - angefangen vom Kinderklettern an der Kletterwand bis hin zu anspruchsvollen Touren in hohen Schwierigkeitsgraden.
Bericht u. Bild: Ingrid Klein u. Armin Kain


Oktober 2017


Familientour von Gipfel zu Gipfel
Vier Familien unternahmen an einem Goldenen Herbsttag eine Wanderung auf den Hochfelln. Von der Steinbergalm ging es zunächst auf die Bründlingalm, wo eine kurze Rast eingelegt  wurde. Nach zwei Stunden schweißtreibenden Aufstieg erreichten schließlich alle das übervölkerte Gipfelkreuz des Hochfelln. Nach der ausgiebiger Brotzeit ging es über den Grat, teils ausgesetzt  und mit tollen Ausblicken auf den Chiemsee, mit deutlich weniger Wanderern auf den nächsten Gipfel, die Strohnschneid. Direkt vom Gipfel ging es über einen steilen Pfad durch Latschen, die gut zum Festhalten geeignet waren, zurück zur Steinbergalm. Nach einer kurzen Einkehr und dem letzten Kraftverbrauch auf dem Spielplatz war es ein wunderschöner gelungener Ausflug. 

Bericht und Bilder: Georg Motzet


Klettern, Yoga, Eis und Pizza!
Ein verlängertes Traumwochenende verbrachten 10 AV-ler vor kurzem zum Klettern und Yoga in Arco am Gardasee. Im Frühjahr wurde zum ersten Mal diese Kombination angeboten und hat sich bestens bewährt.
Gleich nach der Ankunft an der privaten Unterkunft wurde nach Laghel gefahren. Der kurze Zustieg zum Klettergarten „Muro del Assino“ ermöglichte noch einen ausgiebigen Kletternachmittag in der Sonne mit leichteren Routen zum Eingewöhnen. Gleich im Anschluss nutzten alle die erste Yogaeinheit von einer ausgebildeten Yogalehrerin in dem herrlich angelegten Park in Laghel.
Am nächsten Tag wählte man den Klettergarten „Regina des Lago“, der einen sagenhaften Blick auf den Gardasee bietet. Die Yogaeinheit wurde diesmal direkt im Garten der Unterkunft durchgeführt.
Am letzten Tag ging es von Vanezza über die herrliche Panoramastraße hinauf nach Ranzo in ein absolut einsames Klettergebiet hoch über dem Sarcatal. An dem rauhen Fels konnten noch einmal alle ihre Finger lang und die Unterarme dick klettern.
Bericht und Bilder: Anita Kain



September 2017


AV-Senioren im Sudelfeld 
Bei herrlichem Bergwetter unternahmen die Alpenvereinssenioren eine Bergwanderung ins Sudelfeldgebiet. Mit einem großen Bus wurde bis zur Waller-Alm (1410 m) hinaufgefahren. Von hier aus konnten drei Gipfel bestiegen werden, deren Abstieg alle beim Berggasthof Rosengasse endeten. Der erste Gipfel, der Vogelsang mit 1563 m, wurde nach einer Stunde erreicht. Weiter ging es über ein paar Seile und Krampen zum Kleinen Traithen (1723 m), wo wir den schönen Ausblick genossen. Der letzte Gipfelanstieg in der Reihe führte zum Großen Traithen (1853 m) hinauf und entlohnte mit einem wunderbaren Weitblick. Über eine schöne Gratwanderung zum Steilner-Joch hinab wurde schließlich auch der Berggasthof Rosengasse erreicht, wo sich dann alle Trostberger AV-Senioren zur Einkehr wieder trafen.
Bericht u. Bild: Andreas Zehentner


Bike & hike zum Hinteren Sonnwendjoch
Eine Gruppe begeisterter Mountainbiker des Trostberger Alpenvereins machte sich kürzlich auf ins Mangfallgebirge. Die Anreise erfolgte über Kufstein und Thiersee. Von Landl ging es mit dem MTB auf guten Forststraßen zur beliebten Ackernalm (1400 m), die auch mit dem Pkw über eine Mautstraße erreichbar wäre. Ca. 300 Höhenmeter konnten von der Alm aus noch mit dem Rad bewältigt werden, der Schlussanstieg erfolgte zu Fuß. Vom Gipfel des Hinteren Sonnwendjochs (1986 m) bietet sich eine umfassende Rundschau. Obwohl am Gipfel strahlender Sonnenschein herrschte, war der Alpenhauptkamm in Wolken gehüllt, was eine genaue Bestimmung der  Gipfel erschwerte. Zurück am Rad ging es an der Ackernalm vorbei 400 Höhenmeter hinunter und mit einigem Auf und Ab oberhalb Valepp zum Elendsattel. Eine kurzer Trail forderte die Spezialisten heraus.
Zum Abschluss freuten sich die Teilnehmer über eine flotte Abfahrt durch eine imposante Klamm. An einer Wildfütterung vorbei ging es zum Ursprungpass und auf Asphalt ließ die Gruppe ihre Fahrräder zum Ausgangspunkt hinuntersausen.
Eine bemerkenswerten Leistung erbrachte der „Oldie“ der Truppe: Frühmorgens radelte er vom entlegenen Freutsmoos nach Trostberg, abends strampelte er wieder aus eigener Kraft nach Hause. Und das, obwohl ein kleines Missgeschick ihm etliche hundert Höhenmeter zusätzlich beschert hatte. Respekt!
Bericht und Bilder: Armin Kain



Beeindruckender Sonntagsgottesdienst in luftiger Höhe
Trotz der schon traditionell schlechten Wetterlage versammelte sich eine stattliche Anzahl Bergwanderer am vergangenen Sonntag um den Altar auf der Terrasse der Trostberger Hütte zur Feier der Bergmesse. Zum vierten Mal in Folge konnte diese aufgrund der unbeständigen Witterung nicht bei der Kapelle am Fuße des Sonntagshorns abgehalten werden. Windgeschützt und warm eingepackt feierten Mitglieder und Vorstandschaft der DAV-Sektion Trostberg zusammen mit der Trostberger Pfarrgemeinde den Gottesdienst. Für Kaplan Michael Maurer war es das erste Mal, dass er diese außergewöhnliche Messe zelebrierte. In seiner Predigt gab er den Anwesenden einige wertvolle Anregungen zum Thema „Verzeihen“ mit auf den Weg. Kaplan Maurer und Konzelebrant Diakon Dr. Gregor Herth genossen sichtlich gemeinsam mit den Mitfeiernden das herrliche Ambiente inmitten der herbstlichen Bergwelt, in der die andächtigen und stimmungsvollen Klänge der Stadtkapelle Trostberg wiederhallten.

Bericht u. Bild: Ingrid Klein   


MTB- Tour: 30 Almen in 3 Tagen
Die Osterhorngruppe war das Ziel einer Gruppe Mountainbiker des Trostberger Alpenvereins Anfang September. Mit dem sektionseigenen Bus fuhr man in Richtung Faistenau-Hintersee, von wo aus sich die Radler auf den Weg zum Zwölferhorn machten. Zwar standen an diesem Tag die wengisten Kilo- und Höhenmeter an, doch der Weg auf den Gipfel war schweißtreibend. Dafür wurde man oben mit einem herrlichen Rundumblick auf die umliegenden Berge und auf den Wolfgangsee belohnt.
Am zweiten Tag stand die Postalm auf dem Programm, das größte zusammenhängende Almgebiet Österreichs auf einer Höhe von 1150 bis 1400 Meter. Auf der Postalm gibt es jede Menge Almen und Gasthäuser, die zur Einkehr einladen. Die Trostberger entschieden sich für die Erlbachalm, da sie auf dem Weg zum nächsten Ziel, dem Wiesler Horn (1604 m), liegt. Bei schönstem Wetter genoss man hier die Aussicht über das gesamte Almgebiet. Doch damit nicht genug - auch die Edtalm (1400 m) am Gosaukamm wurde noch angesteuert. Nach einer Schiebepassage durch den Teufelsgraben erreichten die MTB-ler müde ihre Unterkunft. Als sehr lohnende Tagesziele am dritten Tag stellten sich der Seewaldsee (1100m) sowie St. Koloman und die Bergalm heraus, obwohl der Tag verregnet war. Es blieben die positiven Erinnerungen an das Erlebte und Gesehene. 
Bericht und Bilder: Torsten Kalle



Ingolstädter Haus und Hundstod
Die Wandergruppe des AV Trostberg unternahm ihre 2017er-Herbsttour ins Steinerne Meer, aufs Ingolstädter Haus (2119 m). In der Früh um 7:30 Uhr startete die neunköpfige Gruppe bei kühlem, aber sonnigem Herbstwetter von Pürzlbach aus und erreichte mittags das Ingolstädter Haus. Auf der Terrasse stärkte man sich bei einer kräftigen Suppe und genoss den wunderschönen Blick über das Steinerne Meer mit der markanten Schönfeldspitze. Nach der gemütlichen Pause ging ein Teil der Gruppe auf den Kleinen Hundstod (2263 m), der andere auf den Großen Hundstod (2593 m). Auf den Gipfeln angekommen freuten sich die Bergwanderer über Aussichten auf die benachbarten Berge sowie den Dießbachstausee. Erst als Wolken anfingen die Gipfel zu umhüllen, machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Ein gemütlicher Hüttenabend rundete den gelungenen Bergtag ab. Am nächsten Morgen ging es im Nebel und leichten Regen, mit einer abschließenden Einkehr auf die Kahlbrunner Alm, zurück zu den Autos und nach Hause.
Bericht und Bild: Petra Herbst