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News



Juli 2020


Jeden Freitag MTB-Ausfahrten rund um Trostberg! Treffpunkt: Eisdiele Trostberg, 16 Uhr!

 

Bild: Ausfahrt zur Steiner Burg


Das Konditionstraining mit dem Rennrad jeden Dienstag findet wieder statt. Treffpunkt: Radsport Hungerhuber, 18 Uhr!

 

Bild: Ausfahrt auf den Hochberg!


Juni 2020


Slacklinen – Spaß für Anfänger und Fortgeschrittene

Am letzten Juniwochenende trafen sich die Seilkünstler des DAV-Trostbergs, um ihre Fähigkeiten zu zeigen. Nachdem die ersten Hürden beim Slackline-Aufbau gemeistert wurden, gab es kein Halt mehr. Die Neulinge unter den Slacklinern probierten sich im Aufstehen und versuchten, sich länger als ein paar Sekunden auf der Line zu halten. Die Erfahreneren zeigten ihr Können und ihre Tricks. Unterbrochen wurden die motivierten Jugendlichen dann von einem plötzlichen Regenschauer, woraufhin die Veranstaltung beendet wurde. Für alle war es ein lustiger Vormittag, bei dem natürlich die Corona-Regeln eingehalten wurden.


Bericht u. Bild: Magdalena Gross


Klettern an der Kaserer Wand
Perfekt ausgesucht war das Ersatzziel, nachdem es in der Nacht vorher noch kräftig geregnet hat und somit das eigentliche Kletterziel, die Steinlingwand, die 3 Tage trockenes Wetter braucht, wieder mal nicht möglich war.
Nichts desto trotz machte sich eine kleine aber feine Truppe von 4 Frauen früh morgens vom Sudelfeld auf den ca. 1,5 stündigen Aufstieg, um noch vor den angekündigten Gewittern ab dem späten Nachmittag wieder im Tal zu sein. Das südseitig ausgerichtete Felsmassiv trocknet relativ schnell ab und bietet zahlreiche Routen im leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad. Die Damen stiegen deshalb erst mal über den Normalweg auf den ausgesetzten Gipfel der Kaserer Wand, ein Nebengipfel des Wildalpjochs im Wendelsteingebiet. Nachdem die herrliche Aussicht und die Brotzeit genossen wurde, freuten sich alle auf die inzwischen abgetrockneten Routen. Das Wetter blieb stabil, so konnte sich jede beim Klettern austoben bis die Unterarme dick waren. Eine gemütliche Einkehr in Brannenburg rundete den Klettertag perfekt ab.                                                                                                                             Bericht u. Bilder: Anita Kain 


Zinnkopf – mehr als eine Ersatztour
Vier Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg nutzten den kleinen Fahrplanwechsel Mitte Juni und fuhren an einem Sonntag mit der Bahn von Trostberg nach Ruhpolding. Eigentlich sollte mit dem Rad, das kostenlos befördert wird, die Fahrt nach Seehaus fortgesetzt und anschließend die Hörndlwand erklommen werden. Da es nach der Ankunft nieselte und im Süden von Ruhpolding bedrohlich schwarze Wolken am Himmel standen, disponierte die Gruppe rasch um. Die sog. Zinnkopfrunde sollte entgegen der üblichen Fahrtrichtung angegangen werden. Die Radler mussten sich gleich zu Beginn erheblich ins Zeug legen, um über Brandlberg zur Wittelsbacher Höhe zu gelangen. Am Gipfel wurde die Gruppe mit Sonnenschein belohnt. Die Abfahrt erfolgte über Hammer, anschließend ging es auf dem Salinenweg nach Traunstein. Nach einem Abstecher ins Kaffeehaus fuhr die Bergradler auf dem mittlerweile bestens ausgeschilderten Traun-Radweg zurück nach Trostberg.                                                              Text und Bilder: Armin Kain



Wer's Wetter scheut, kommt niemals weit
Die Wandergruppe der Sektion Trostberg wollte bereits eine Woche früher auf den Klausen gehen, hatte die Tour aber wegen Starkregens um eine Woche verschoben. Das Wetter war da leider auch nicht viel besser, jedoch war ein weiterer Aufschub aus organisatorischen Gründen nicht möglich. 14 wanderfreudige Frauen zogen also ihre regenfeste Kleidung an und machten sich wegen des schlechten Wetters von Hainbach aus auf den Weg, nicht wie geplant von Aschau.
2,5 Stunden wanderte die Gruppe gutgelaunt und sich austauschend durch mehr oder weniger starken Regen, bis sie das Gipfelkreuz erreichte. Unterwegs machte der Blumenberg seinem Namen alle Ehre, es blühte an allen Ecken und Enden: Knabenkraut, Trollblumen, Tollkirschen, Steingartengewächse, usw. Kleine schwarze Bergsalamander zeigten sich kurz am Wegesrand. Am Gipfelkreuz hatte Petrus ein kurzes Einsehen, der Regen ließ nach, so dass man sich bei einer gemütlichen Gipfelrast stärken konnte. An Aussicht war nicht wirklich zu denken,  die Wolken hingen sehr tief und rissen nur selten auf, wodurch jedoch interessante Wetterstimmungen entstanden. Auf gleichem Weg ging es zurück nach Hainbach, unterbrochen durch einen kleinen Stopp an einer Alm. Am frühen Nachmittag kehrte man nach Trostberg zurück.                                                                                                                              Bericht u. Bild: Marianne Plank


Corona-News!!!

Liebe Alpenvereinsmitglieder,

 

Sektionstouren des DAV Trostberg finden ab dem 14. Juni unter Einhaltung der Coronavorschriften, wenn möglich, wieder statt! Nähere Infos jeweils bei den Tourenbegleitern!

Seit knapp einer Woche dürfen Berghütten in Bayern wieder Übernachtungsgäste empfangen. Ebenfalls seit einer Woche laufen die Pfingstferien. Und seit ein paar Wochen schon sind die Menschen wieder in nahezu normalem Umfang in den Bergen unterwegs. Alle Beteiligten haben inzwischen ihre Erfahrungen mit Bergsport unter Corona-Bedingungen gemacht. Der DAV hat sie gesammelt und gibt Tipps und Infos für gelungene Touren.
•    Die Presseinfo finden Sie hier: alpenverein.de/_aid_35028
•    Bildmaterial gibt es unter: skyfish.com/p/alpenverein/1753209

Ihr Team der DAV-Öffentlichkeitsarbeit
Franz Güntner
Öffentlichkeitsarbeit

Deutscher Alpenverein e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Von-Kahr-Straße 2-4
D-80997 München
Tel. +49/89/14003-331

franz.guentner@alpenverein.de
www.alpenverein.de
Amtsgericht München; Vereinsregisternummer: VR 7751


März 2020


Skihochtourenkurs auf der Franz-Senn-Hütte
Bei der Anreise durch das Inntal haben uns noch ein paar Schneeschauer begleitet, die sich aber bei Innsbruck verabschiedeten. Bis zum Parkplatz hatten wir dann bestes Wetter. Beim anschließenden Hüttenaufstieg haben wir uns über den netten Neuschneezuwachs gefreut. Mittags erreichten wir dann die Hütte, checkten ein und stärkten uns für die anschließenden Spaltenbergungsübungen. Zuerst wurde die Rettung mittels loser Rolle und T-Anker geübt. Die Teilnehmer waren recht überrascht, wie fest so ein vergrabener Pickel im Schnee sitzen kann. Nachdem alle Positionen einer Seilschaft durchgespielt waren, gingen wir über zum Selbstausstieg mittels Prusik und Seilklemmen. Rechtzeitig zum Abendessen hatte jeder einmal dies probieren dürfen. Nach dem Abendessen ging es dann an die Tourenplanung für den nächsten Tag. Der Vordere Wilde Turm wurde als Ziel ausgegeben. Am Samstag früh ging es dann los. Bei recht stürmischen Bedingungen stiegen wir der Turmscharte entgegen. Hier wurde ein Fixseil installiert, an dem die Teilnehmer sich nach oben arbeiteten. Oben angekommen, wurden die Ski wieder angeschnallt und weiter ging es zum Skidepot. Kurzer knackiger Aufstieg über Sprossen, dann ein Quergang mit Seilgeländer und rauf auf den Gipfel. Kurzer Aufenthalt, bis der Wind wieder auffrischte. Die anschließende Abfahrt entpuppte sich als wahres Schmankerl, da noch viel unverspurter fluffiger Neuschnee zur Verfügung stand. Echt super. An der Hütte angekommen gab es mit breitem Grinsen Kaffee und Kuchen. Da wir gut in der Zeit waren, wurde noch einmal die Spaltenrettung geübt. Nach dem Abendessen wieder Tourenplanung, Ziel: Innere Sommerwand. Bei wärmeren Bedingungen ging es am Sonntag los. Bis zum Skidepot war es ein gemütlicher Marsch. Doch dann ging es mit Steigeisen am Fixseil bis zur Scharte. Den Gipfelgrat meisterten wir dann bei Sonnenschein und standen kurz darauf allein auf dem Gipfel. Zurück zu den Ski, kurze Brotzeit und wieder bei gutem Schnee zur Hütte. Nach kurzer Pause, Abfahrt zu den Autos.
Bei der abschließenden Besprechung war man sich einig, dass das Wochenende mit dem Neuschnee und dem Wetter optimal genutzt worden ist.                                                                                                         Bericht u. Bilder: Max Neustifter



Februar 2020


Skitourentage der HTG in der Silvretta
Ende Februar haben sich 9 Mitglieder der Hochtourengruppe für 4 Tage in die Silvretta aufgemacht. Vom Ausganspunkt in Guarda im schweizerischen Graubünden ging es am ersten Tag zum Eingehen über den Fil da Tuoi auf die Tuoihütte. Diese liegt auf 2250 m und war der Stützpunkt für die kommenden Tage. Nach einem ersten gemütlichen Hüttenabend sollte am zweiten Tag der Piz Buin - das Highlight der Tour - bestiegen werden. Bei sehr stürmischem Wetter haben die Trostberger diesen Plan nach nur 500 Hm wieder verworfen und sind zurück zur Hütte abgefahren. Nach dortiger Stärkung und einer Wetterbesserung wurde die hintere Jamsspitze mit 3156 m in Angriff genommen. Mittlerweile kam die Sonne heraus und alle konnten eine perfekte pulvrige Abfahrt genießen. Am dritten Tag war das Wetter perfekt und somit konnte der Piz Buin endlich bestiegen werden. Nach ca. 4 Stunden Gehzeit mit leichter Kletterei zum Schluss standen alle Teilnehmer gut gelaunt am Gipfel des Piz Buin auf 3312m. Es folgte auch hier eine genussvolle Abfahrt wieder zur Tuoihütte. Der letzte Tag fing mit Nebel und leichtem Schneefall an, verwandelte sich aber bereits während des Frühstücks in starken Regen. Das angepeilte Ziel des Tages, die Dreiländerspitze, konnte leider nicht mehr realisiert werden und der Gruppe blieb nur noch die Abfahrt zum Parkplatz, die eher an Wasserskifahren erinnerte. Alles in Allem verbrachten die Mitglieder der Hochtourengruppe sehr lohnenswerte Tage rund um die Tuoihütte in der Silvretta.                                                                                                                                         Bericht u. Bilder: Udo Gottschling


Spaltenbergungstrockenübung

An zwei Abenden konnten 10 Teilnehmer der Hochtourengruppe ihre Kenntnisse in der Spaltenbergung und Selbstrettung auffrischen. In 3er Seilschaften musste jeder einer Seilschaft alle drei verschiedenen Positionen üben. Bei der Selbstrettung diente die Kletterwand hervorragend zum Hocharbeiten mittels Prusik. Max Neustifter gab noch allerhand Tipps und Tricks dazu.

Bericht u. Bilder: Anita Kain



Kletterkurs Toprope im Kletterzentrum Waldkraiburg
Am ersten Februarwochenende um 9.30 Uhr war Treffpunkt am Volksfestplatz in Trostberg um gemeinsam ins Kletterzentrum Waldkraiburg zu fahren.
Der Seminarraum war diesmal leider nicht verfügbar, so mussten wir in einen anderen Raum ausweichen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es für die zwölf Teilnehmer auch schon los mit dem korrekten Anlegen eines Klettergurtes. Anschließend wurde der Einbindeknoten direkt an der Kletterwand geübt und die Sicherungsgeräte gezeigt. Nach einer kurzen Kaffeepause wurde das Sichern vertieft. Dann ging es auch schon nach oben, die Hohen Wände der Halle warteten nur darauf, bezwungen zu werden. Nach anfänglichem Respekt vor der Höhe klappte es aber immer besser und die vielen neuen Bewegungsabläufe gingen immer flüssiger von der Hand. Jetzt war die richtige Zeit für eine Mittagspause, um bei einer Brotzeit wieder Kraft zu sammeln. Nach dem leckeren Essen kletterten die Teilnehmer weitgehend selbstständig, um das Erlernte zu vertiefen und Sicherheit zu gewinnen. Zum Schluss musste noch eine kleine Prüfung absolviert werden, die alle mit Erfolg bestanden haben und jetzt bereit sind, selbständig Toprope zu Klettern.

Bericht u. Bilder: Daniel Hartl


In der Au anstatt am Berg
In der Salzachau blühen bereits großflächig die Schneeglöckchen, „Josefiblümchen“ (blaue Meerzwiebel) und Seidelbast. Davon angelockt unternahmen 12 Mitglieder der Seniorengruppe der Alpenvereinssektion Trostberg in den Auwald in der Nähe von Kirchheim bei Tittmoning eine naturkundliche Wanderung.
Langjähriges AV-Mitglied und Förster i. R. Helmut Uber erklärte einiges zu seinem ehemaligen Revier, zu seltenen Bäumen, zu der dort vorkommenden Biberkolonie mit den nicht zu übersehenden Schäden, die die Nager auch an stattlichen Bäumen angerichtet haben. In diesem Bereich verlaufen sowohl die Götzinger Ache als auch die Salzach in einem von Menschen gestalteten Bett. Anhand alter Landkarten stellte der Tourenbegleiter den ursprünglichen Verlauf der beiden Gewässer dar. Trotz des trüben Wetters war es eine gelungene Unternehmung, die bei Interesse gegebenenfalls einmal wiederholt werden könnte.                                                                                                                                       Bericht: Robert Hesse, Bild: G. Huhn


Spitzingsee statt Rofanspitze
Da die Wiesingabfahrt an der Rofanspitze weit hinauf schneefrei war, disponierten acht Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg um und steuerten den Spitzingsee an. Sie starteten von der Talstation der Taubensteinbahn, welche nur noch im Sommer betrieben wird. Die Tourengeher haben sich die ehemalige Skipiste zurückerobert.
Zunächst geht es äußerst steil hinauf zur Schönfeldhütte der Sektion München-Oberland. Als erstes Ziel bot sich der Jägerkamp mit seiner tollen Gipfelrundschau an. Bei der Abfahrt zur Rauhkopfhütte erwies sich die Schneequalität weit besser als zunächst vermutet. Dann stieg die Gruppe an der idyllischen Schnittlauchmoosalm vorbei auf zum Tanzeck, einer unbedeutenden Graterhebung. Ambitionierte könnten den Aiplspitz über einen felsdurchsetzten Grat zu Fuß erreichen. Die Trostberger fellten jedoch ab und genossen die Abfahrt zur Krottenthaler Alm. Noch lange nicht erschöpft ging es auf dem direkten Weg hinauf zum Taubenstein, dessen Gipfelaufbau nur zu Fuß erreichbar ist. Scherzhaft bemerkte eine Teilnehmerin, dass die angekündigten Höhenmeter der Rofanspitze noch nicht erreicht sind. Kurz entschlossen fuhr die Gruppe noch einmal hinunter Richtung Krottenthaler Alm, um diese Scharte auszuwetzen. Nach dem Wiederaufstieg mundeten Kaffee und Kuchen auf dem Taubensteinhaus besonders gut.
Text und Bilder: Armin Kain



Traditionelles Hüttenwochenende der Jugend
Auch dieses Jahr ging es für die Trostberger Jugend wieder auf unsere großartige Sektionshütte. Der Start verlief dann leider etwas holprig: Ein Teilnehmer musste erst noch geweckt werden und Stau gabs auch noch. Angekommen im Heutal, gab es tatsächlich Schnee bis zum Parkplatz, auch wenn es kurz davor noch recht grün ausgesehen hat. Von da gings auch gleich auf die Hütte und für ein paar Motivierte noch weiter auf Peitingköpfel, Sonntagshorn und Skiköpfel. Hier gab es doch noch unverspurten Pulver zu finden, zumindest wenn man weiß, wo man suchen muss. Abends gab es dann klassischerweise einen riesen Topf Käsespätzle und ärgerliches „Mensch-ärger-dich-nicht“, bis allen die Augen zufielen. Tags darauf ging es dann für alle Skifahrer auf das Skiköpfel. Leider war der Pulver vom Vortag jetzt zu Pappschnee verwandelt, aber unverspurt bleibt unverspurt…
Zum Abschluss ging es dann in rasender Fahrt die Rodelbahn hinab und am Parkplatz folgte eine letzte Schneeballschlacht.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



Skitour slowly-slowly zum Dürrnbachhorn
Sieben Mitglieder der Alpenvereinssektion starteten bei frostigen Temperaturen vom Parkplatz Seegatterl. Am Campingplatz vorbei ging es im Plaudertempo über den durchgängig schneebedeckten Hohlweg hinauf zu den Dürrnbachalmen. Dort stärkte sich die Gruppe ausgiebig bei idealen äußeren Bedingungen für den Anstieg über den imposanten Gipfelhang. Die Gruppe legte eigens eine neue Aufstiegsspur an, um ausgeruht am Gipfel anzukommen. Dort bot sich eine phantastische Fernsicht. Die Schneequalität war aufgrund der Temperatur nicht ideal. Da aber nahezu alle Gruppenmitglieder einen Skitechnikkurs der Sektion besucht hatten, stellte die Abfahrt kein Problem dar.
Nach Kaffee und Kuchen auf der Traunsteiner Skihütte machte die Gruppe noch einen Abstecher ins Skigebiet Winklmoosalm. Über die bestens präparierte Talabfahrt ging es zum Ausgangspunkt zurück.
Bericht u. Bilder: Armin Kain



LVS-Suche nach Schneesuche erfolgreich durchgeführt
Vor Kurzem fand unser Kurs „Skitour mit LVS-Suche“ statt. Es ging wie ausgeschrieben zur Wuhrsteinalm. Aufgrund der aktuellen Schneeverhältnisse mussten wir erst einmal die Ski ca. 15 Min. tragen. Danach ging es auf Schneebändern bergauf. In der Mulde hinter der Wuhrsteinalm lag noch genug Schnee, so dass wir ein Suchfeld aufbauen konnten. Wir konnten jeweils zweimal eine Einfachverschüttung und einmal eine Mehrfachverschüttung nachstellen. Die Teilnehmer waren engagiert bei der Sache und es zeigte sich schnell der Lernfortschritt. Der zweite Durchgang war viel schneller und zielgerichteter. Auch die abschließende Zweifach-Verschüttung ging sehr zügig über die Bühne. Also Training lohnt sich! Danach fuhren wir sofort über den restlichen Schnee, bei einsetzenden Regen ab. Am Parkplatz angekommen waren wir der Meinung, dass es doch ein perfekter Tag war, denn bei so einem Wetter hätte keiner eine Skitour gemacht und für einen Kurs hat es gereicht.
Bericht u. Bild (Bild vom LVS-Kurs 2018): Max Neustifter


Januar 2020


Zweiter Skitechnikkurs erfolgreich abgeschlossen
Nur eine Woche später folgte der nächste Skitechnikkurs in Maria Alm. Wieder ging es am ersten Tag auf die Piste, wo zahlreiche Technikübungen trainiert werden mussten. Aufgrund der schlechten Wettervorhersage, die sich Gott sei Dank nicht bewahrheitete, war auf den Pisten nicht viel Betrieb und in einem guten Zustand.
Der nächste Tag begann sogar noch strahlend sonnig und machte den Aufstieg zur Marbachhöhe  bei gemütlichem Tempo zum Genuss. Nach der Brotzeit, bei fast windstiller Pause, hieß es nun abfellen und rein ins Abfahrtsvergnügen. Bei leicht durchwachsenen Schneeverhältnissen waren alle Teilnehmer gefordert, meisterten jedoch die wechselnden Schneearten sehr gut. Nach einer weiteren Pause an der Eggeralm war ein kurzer Gegenanstieg für die Teilnehmer kein Problem. So konnte noch eine genussvoller Hang bis zur Unterkunft mitgenommen werden.
Bericht u. Bilder: Anita Kain



Gelungener Auftakt der Skitechnikkursserie
Vom 18.-19. Januar fand der Ausbildungskurs Skitechnik I – besser fahren auf Tour- statt. Samstag um 7 Uhr trafen sich die Übungsleiter mit den acht Kursteilnehmern am Volksfestparkplatz in Trostberg. Nachdem die Ausrüstung verstaut war, ging es mit dem Alpenvereinsbus nach Maria Alm. Dort angekommen, wurde gleich die Gondelstation Abergbahn angesteuert, um keine Zeit zu verlieren. So konnte der komplette Samstag genutzt werden, um an der Skitechnik zu feilen. Aufgrund der relativ guten Bedingungen, den wenigen Leute auf den Skipisten und einem hohen Niveau der Teilnehmer, wurde den ganzen Tag viel gefahren und fleißig geübt. Anschließend ging es zum Fohlenhof Stoissen. Dort wurden die Zimmer bezogen und der Abend fand in gemütlicher Runde mit hervorragendem Essen und einem Glas Wein seinen Ausklang. Am nächsten Tag stand eine Skitour auf die Marbachhöhe auf dem Plan. Bei winterlichen Bedingungen und mit gemütlichen Tempo ging es zuerst durch den verschneiten Wald und anschließend wurde die Gruppe von etwas Sonne auf den mit etwas frisch gefallenen Pulverschnee bedeckten Hängen begrüßt. Aufgrund des zunehmenden Nebels wurde entschieden, noch unterhalb des Gipfels abzufellen und abzufahren. Natürlich wurde auch hier noch etwas an der Skitechnik gearbeitet. Während der Abfahrt wurde noch eine Rast an der Eggeralm eingelegt. Bevor es schließlich zum Ausgangspunkt zurückging, beschloss die Gruppe, die Felle noch einmal aufzuziehen, über einen Forstweg ein kleines Stück aufzusteigen, um noch einen schönen Hang mitzunehmen. Zum Abschluss des schönen Wochenendes gab es zur Belohnung noch einen Kaffee und ein großes Stück Kuchen.
Bericht u. Bilder: Simon Vogl



Wanderung im Ruhpoldinger Tal 
Die Seniorengruppe der AV Sektion eröffnete mit 24 Teilnehmern die diesjährige Saison mit einer fast dreistündigen Wanderung in Ruhpolding. Zunächst ging es zur Kirche St. Georg hinauf. Der Mesner der Pfarrkirche ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe spontan und lebendig durch das mit vielen Kunstschätzen ausgestattete Gotteshaus zu führen. Anschließend gedachten die Teilnehmer am alten Bergfriedhof dem Bergpionier und Sektionsmitglied Peter Müllritter, der bekanntlich mit weiteren Kameraden, im Jahr 1937 durch eine Eislawine am Nanga Parbat ums Leben gekommen ist. Seine Gebeine hat der Gletscher bislang nicht freigegeben. Über den sensationellen Fund seines Expeditions-Tagebuchs wurde bereits ausführlich berichtet. Der Rundkurs führte, bei traumhaftem Winterwetter mit einer dünnen Schneedecke, weiter nach Maiergschwendt, Gstatt und Wasen entlang der Weißen Traun und zurück zur Ortsmitte.
-  Auf der linken Seite des Fotos ist die Familiengrabstätte Müllritters zu sehen.
Bericht u. Bild: Robert Hesse


16. Trostberger Bouldercup ging über die Bühne
Vergangenes Wochenende fand der mittlerweile 16. Trostberger Bouldercup  an der Kletterwand in Trostberg statt.
Aufgeteilt in verschiedene Startgruppen nahmen wieder einmal über 100 Starter aus Nah und Fern an dem Spaßwettkampf teil. Mittlerweile ist die Veranstaltung so bekannt, dass die Teilnehmer nicht mehr nur aus der näheren Umgebung kommen, sondern unter anderem auch aus Salzburg, Rosenheim, Innsbruck und Erlangen anreisten.
Am Vormittag waren die Kinder bis 11 Jahre an der Reihe. Gerade in dieser Altersklasse unterschätzt man immer wieder, wie stark hier schon geklettert wird. Neben einigen Bouldern musste auch eine Speed-Route blind geklettert werden. Hier siegten Isabel Maier, Hannah Gstatter, Noah Hofmann und Duncan Brünion. Bei der Siegerehrung konnte sich dann jedes Kind noch über einen Sachpreis freuen.
Am Nachmittag waren dann die Jugend und die Erwachsenen dran. Sie durften sich in der Qualifikation an über 20 Bouldern versuchen. Von leicht bis schwer war hier für jeden etwas dabei, egal ob Anfänger oder Profi. Nach drei Stunden Kletterzeit erreichten die besten sechs jeder Altersklasse das Finale.
Hier hatte jeder vier Minuten Zeit einen Finalboulder zu klettern.
Bei bester Stimmung in der brechend vollen Halle bot das Finale wieder einiges an Spannung.
Am Ende setzten sich bei der Jugend Natalie Wagner aus Berchtesgaden und Maximilian Flatscher durch. Bei den Herren siegte Emanuel Papert, ebenfalls aus Berchtesgaden und bei den Damen Viktoria Podolan aus Salzburg nach spannendem Superfinale. Bei der Afterparty im Club Stiege wurden Veranstalter und Teilnehmer noch gebührend gefeiert.                                                                                                                                              Bericht u. Bilder: Anna Stadler
Die ersten 3 jeder Altersklasse und weitere Bilder:


Skitourenkurs für Anfänger
Am Wochenende konnten wieder zehn Mitglieder der DAV-Sektion Trostberg einen Skitourenkurs für Anfänger im Spitzingsee-Gebiet unter der Leitung von Max Neustifter und Johannes Vogl absolvieren.
Trotz geringer Schneelage konnte die Lawinenausrüstung und deren Handhabung ausgiebig getestet und geübt werden. Die Abende wurden für Theorie in Lawinenkunde und natürlich für ein gemütliches Beisammensein genutzt.
Abgeschlossen wurde der Kurs mit einer von den Teilnehmern geplanten Skitour.
Nach diesem Kurs kann die Trostberger Sektion weitere Mitglieder mit gutem Gewissen, gut ausgebildet, auf Skitour schicken.                                                                                                                                           Bericht u. Bilder: Johannes Vogl



Skikurs für die Jugend
Dieses Jahr gab es zum ersten Mal einen Skikurs für Fortgeschrittene extra für die Jugend. Nachdem die eigentliche Skilehrerin kurzfristig absagen musste, wurde intern Ersatz gefunden. So ging es in aller Frühe Richtung Steinplatte, in der Hoffnung dem Stau in Seegatterl zuvor zu kommen. Doch das extrem ungemütliche Wetter hat wohl viele Skifahrer abgeschreckt und so hatte unsere sechsköpfige Gruppe weder am Parkplatz noch an den Liften mit Wartezeiten zu kämpfen. Der Vormittag wurde vielen verschiedenen Übungen gewidmet, um Kurvenwechsel, Außenskibelastung, Hüftknick und einiges mehr zu vertiefen. Nach der verdienten Mittagspause hatte dann jeder noch genügend Möglichkeiten, das Gerlernte weiter zu üben. Ob spektakulär im Funpark, im Tiefschnee, oder auf der Piste, hier war für jeden etwas dabei.
Nach dieser Vorbereitung kann die Skitourensaison nun so richtig starten.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler


Jugendfahrt nach München in die Boulderwelt

Am 2. Januar ging‘s – mittlerweile als traditionelle Jugendfahrt des DAV Trostberg – in die Boulderwelt Ost nach München. Da Trostberg sich inzwischen wieder über eine bessere Zuganbindung freuen kann, fand die Anreise sogar klimafreundlich statt. In der neu eröffneten Boulderwelt musste man sich erst einmal auf den drei Etagen zurechtfinden. Bei den vielen verschiedenen Routen in allen Schwierigkeitsgraden hatten aber schon bald alle Mädls und Jungs ihren Endgegner gefunden. So konnten alle ein paar schwere Züge machen.

Bericht u. Bilder: Anna Stadler



Die Hochtourengruppe in der Fanesgruppe
Da die ursprünglich geplante Überschreitung der Kampenwand mit Winterbiwak aufgrund der schlechten Wetterlage nicht stattfinden konnte, haben sich die Teilnehmer spontan in Richtung Südtirol aufgemacht. Die Lavarellahütte in der Fanesgruppe war hierfür der ideale Stützpunkt. Von hier aus starteten die 6 Bergsteiger drei Tage lang zu traumhaften Skitouren. Am ersten Tag konnte nach der Anreise und dem Hüttenanstieg noch die Antonispitze (2256 m) begangen werden. An den beiden folgenden Tagen wurde die Lavarella (3055 m) und der Zehner (3026 m) bei traumhaften Winterwetter bestiegen. Die Anstrengung wurde jeweils mit wunderbaren Abfahrten und bester Verpflegung auf der Lavarellahütte belohnt.
Bericht u. Bild: Udo Gottschling


Dezember 2019


Silvesterwanderung rund um Tacherting
Es ist schon Tradition, dass die Mitglieder der Seniorengruppe des Trostberger Alpenvereins am Silvestervormittag eine Wanderung in die heimische Umgebung machen. Dieses Jahr ging es bei allerschönstem Wetter rund um Tacherting. Treffpunkt war die katholische St .Michaelskirche in Lengloh . Von dort aus ging es in großem Bogen nach Schalchen. Frau Regina Grundner, die Leiterin der Wanderung, ist es dabei immer wichtig, dass die Wanderer auch etwas über die Region, ihre Besonderheiten und Kultur erfahren. So erklärte sie, dass Tacherting sehr geschichtsträchtig ist. Spuren von Eiszeit, Bronzezeit und Römern sind in Tacherting überall zu finden.
Dann ging es hinauf nach Flecking zum sogenannten Schießkreuz. Dieses wurde 1920 von den Tachertinger Schützen errichtet, die dort oben mit Kleinkaliber und Zimmerstutzengewehren eifrig das Schießen trainierten.
Anschließend sprach Regina Grundner an der sogenannten Wirtskapelle, die nach dem 1. Weltkrieg von dem damaligen Wirt Gröbner Martl erbaut worden war, ein paar Worte des Dankes, der Bitte und des Totengedenkens. Über ein paar Felder ging es weiter nach Lohen. Hier konnte man die Nachbildung einer Römersäule besichtigen. Grundner erklärte, dass hier überall Reste aus der Römerzeit gefunden wurden. Man vermutet, dass hier eine größere Römersiedlung war. Wunderschöne Mosaikfußböden, Fußbodenheizungen usw. wurden gefunden. Leider ist vieles davon verschwunden oder in irgendwelchen Museen untergetaucht. Dass man aber auch heute noch Funde machen kann, wurde dann auf dem Weg in den Kern Tachertings, zu Kirche und Wirtshaus offenbar. Auf der Wiese davor, dem sogenannten Grundner Feld II, wurden erst vor kurzem 200 mittelalterliche Gräber gefunden.
Das TT berichtete davon. Dann wurde kurz auf die Tachertinger Kirche "Unserer lieben Frau" eingegangen. Über Schalchen ging es dann zurück zum Ausgangspunkt. Im Gasthof "Pfaubräu" ließen dann die meisten Teilnehmer die dreistündige Wanderung ausklingen.                                                                 Bericht: Regina Grundner, Bild: Robert Hesse


Wandergruppe auf der Gogl-Alm
36 AV-Mitglieder folgten der Einladung der Wanderleiterinnen Marianne Kremsreiter und Marianne Plank, die sich zur Weihnachtsfeier eine gefällige, nicht allzu lange Tour einfallen ließen. Am Parkplatz Sachrang-Mitterleiten ging die Schneewanderung mittags bei schönstem Wetter los und nach knapp einer Stunde erreichte die relativ große Gruppe bereits die Gogl-Alm - sie liegt unterhalb des Spitzsteins auf 1143 m. Die komplette Stube der urigen Alm war für die Wandergruppe reserviert und so konnte man sich gemütlich über vergangene Erlebnisse und neue Pläne austauschen. Wirtin Traudi Greiderer verwöhnte ihre Gäste mit allerlei herzhaften Speisen und spendierte zum Kaffee sogar große Portionen ihrer selbstgebackenen Plätzchen. Die Mariannen erzählten nach dem Essen einige Weihnachtsgeschichten und zwischendurch sang man Weihnachtslieder, musikalisch unterstützt von zwei Flötenspielerinnen. Ausgerüstet mit Grödeln und Stirnlampen ging's abends auf gleichem Weg zurück zum Parkplatz. Schee war's.                                   Bericht u. Bild: Petra Herbst