Aktuelles:


Januar 2022


Ausbildungskurs „Skitechnik I – besser fahren auf der Tour“
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation entschlossen sich die Organisatoren den Kurs von zwei Tagen mit Übernachtung auf einen Tag zu verkürzen. Als Reiseziel wurde schließlich das Skigebiet Winkelmoos/Steinplatte gewählt. Um den Skitag ausgiebig nutzen und möglichst viel an der Skitechnik feilen zu können, traf sich die Gruppe mit 10 Teilnehmern und 2 Kursleitern bereits um 7 Uhr, um das Skigebiet frühzeitig zu erreichen. Nach dem Kauf der Skikarten wurden die ersten Abfahrten zum „einfahren“ genutzt und um sich an die vorherrschenden (Schlecht-) Wetterbedingungen zu gewöhnen. Anschließend wurde mit Hilfe verschiedener Übungen an der richtigen Skitechnik gearbeitet. Aufgrund des starken Schneefalls war zwar die Sicht etwas beeinträchtig, was aber durch den frischen Pulverschnee auf den Pisten wieder entschädigt wurde. Durch die mitgebrachte Motivation und Freude jedes Teilnehmers, war es möglich den ganzen Tag konzentriert und erfolgreich an der Skitechnik zu arbeiten und viel zu fahren.                                                                                                                                                                                                Bericht u. Bild: Simon Vogl


Skitourenkurs für Anfänger
Mitte Januar konnten wieder eifrige Mitglieder der DAV-Sektion Trostberg einen Skitouren-Anfängerkurs über 3 Tage im Spitzingsee-Gebiet unter der Leitung von Max Neustifter und Johannes Vogl absolvieren. Trotz geringer Schneelage konnte die Lawinenausrüstung und deren Handhabung ausgiebig getestet und geübt werden.
Die Abende wurden für theoretische Schnee- und Lawinenkunde genutzt. Abgeschlossen wurde der Kurs mit einer von den Teilnehmern selbständig geplanten Skitour.
Mit diesem Kurs hat die Trostberger Sektion interessierten Mitgliedern das nötige Grundwissen vermittelt, um eigenständig die ersten Touren im Gelände durchführen zu können.
Bericht u. Bild: Johannes Vogl


Boulderwelt München
Anfang Januar unternahm die Jugend des DAV Trostberg einen Ausflug in die Boulderwelt München Ost, eine der größten Boulderhallen der Welt. Um 9 Uhr begann die entspannte Anreise von Trostberg aus mit dem Zug nach München. Nach der coronabedingten langen Kletterpause, war die Motivation aller Teilnehmer sehr hoch und so starteten alle nach der 1,5-stündigen Anreise gleich mit den ersten Bouldern. Trotz der einen oder anderen Schwierigkeit, wurden die meisten Routen letztendlich erfolgreich bezwungen. Auch an verzwickten Stellen motivierten sich die Kletterer gegenseitig zu Höchstleistungen. Gegen Mittags legten die Jugendlichen eine Pause zur Regeneration ein und stärkten sich bei einer gemeinsamen Brotzeit. Anschließend konnte nochmal mit Begeisterung weitergemacht werden. Nach weiteren 3 Stunden Klettern schwand allmählich bei jedem die Kraft und so wurde der Heimweg angetreten. Es war ein erfolgreicher und lustiger Tag, an dem jeder auf seine Kosten kam.
Bericht u. Bild: Obermeier Felix


Neujahrstour - Einsamkeit pur!

Das eigentliche Ziel zum Zwölferhorn war wegen der derzeitigen Coronaauflagen nicht möglich.
Deswegen hab ich mich als Alternative für den Toten Mann entschieden.
Bei diesem Traumwetter normal ein überlaufener Berg, was man gerne meidet. Aber nicht als Neujahrstour. Da hat man bei jeden sonst so überrannten Berg seine Ruhe.
Beim Gasthof Gerstreit in Maria Gern hat der Tag begonnen. Anfangs steil einen Waldpfad hoch bis der Pfad an einer Straße abzweigt. Anschließend immer der Straße folgend, kamen wir an der Stelle raus, wo man auch von Schwarzeck hochgehen kann.  Auf den Weg hatten wir immer wieder tolle Ausblicke zum Watzmann und Hochkalter.
Weiter der Straße entlang waren wir bereits am frühen Vormittag am Gipfel, zu früh für eine Brotzeit. Deshalb gab es nur eine kleine Rast und Fotopause. Mit Absprache aller Teilnehmer haben wir uns entschlossen, weiter zum Götschenkopf zu wandern.
Der Weg ging nordseitig einen Waldpfad entlang. Nach ca. einer Stunde haben wir auch den Götschenkopf erreicht. Anfangs waren nur einige Skifahrer am Gipfel gesessen. Später hatten wir den Berg für uns alleine. Die Aussicht war grandios in alle Richtungen. Nach einer sehr ausgiebigen Gipfel – und Fotopause ging es weiter im Abstieg zum Gasthaus Söldenköpfl. Kurz vor der Wirtschaft machten wir noch einen Abstecher zum Söldenköpfl, der als Gipfel nicht erkennbar ist. An der höchsten Stelle sind wir im flachen Gelände mitten im Wald gestanden, was uns aber nichts ausmachte. Die Tour zum Toten Mann hat sich am Ende als eine 3-Gipfelrunde ergeben.
Bei der Wirtschaft gab es noch eine Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen mit herrlicher Aussicht auf die Berchtesgadener Alpen, bevor der Rückweg zum Auto über den Soleleitungsweg erfolgte.                                                                                                               Bericht u. Bilder: Franz Pöschl


Auf den Spuren des Heinz von Stein
Es ist schon Tradition geworden, dass die sehr rührige und fitte Seniorengruppe am Silvestervormittag eine etwa zwei bis dreistündige Wanderung durch die nähere Umgebung macht. Geleitet werden die Wanderungen von Regina Grundner, die es nicht beim Gehen allein belässt, sondern jedesmal Wichtiges und Interessantes über die Region und ihre Kultur erzählt.
Großes Glück hatte die Gruppe mit dem Wetter. Tagelang hatte es geregnet und der Nebel zog umher. Am Silvestertag aber war von morgens bis abends prächtiges Wetter, was alle sehr genossen.
Geparkt wurde in Stein beim Gasthof Martini. Grundner wies gleich auf die Allee mit der Nepomuk Kapelle hin, die mitten in einem hallstättischen Gräberfeld liegt. Auch auf den Brunnen im Schlosspark mit den sechs steinernen Götterstatuen, die von dem berühmten Steinmetz aus Trostberg, Joseph Benedikt Kapfer stammen,  machte sie aufmerksam.

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LVS Übung der Jugend
Was tun, wenn es zum Ernstfall eines Lawinenabgangs kommt? Das übte die Jugend des Alpenvereins am Volksfestplatz. Der Ablauf eine LVS Suche wurde besprochen und anschließend geübt. Natürlich wurde auch der Umgang mit der Lawinensonde geübt.
Nur unsere Schaufeln konnten nicht zum Einsatz kommen, dazu fehlte leider der Schnee. Dafür konnten noch einige Fragen zum restlichen Ablauf bei einem Lawinenunfall besprochen werden, unter anderem wann soll man die Bergwacht rufen, wie wird ein Lawinenopfer nach dem Ausgraben versorgt und vieles mehr…
Bericht u. Bild: Daniel Stadler


Dezember 2021


Liebe Alpenvereinsmitglieder,

aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen kann der „Sportbetrieb im Freien“  wieder durchgeführt werden. D. h. alle geplanten Kurse

und Touren finden bis auf Weiteres statt. Es gelten folgende Bestimmungen:

  • 2G-Regel (teilnehmen dürfen nur Geimpfte oder Genesene); (Nachweis wird vom Kursleiter bzw. Tourenleiter kontrolliert)
  •  FFP2 Maskenpflicht im AV-Bus, bei Fahrgemeinschaften und in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Die allgemeinen Verhaltensregeln siehe hier

Für die Einhaltung der allg. geregelten gesetzlichen Hygienevorschriften sowie der Einhaltung der Einreisebestimmungen ist jeder

Teilnehmer selbst verantwortlich.
Kurzfristige Änderungen können auf unserer Homepage eingesehen werden.


 

Liebe Alpenvereinsmitglieder, liebe Bergsportfreunde,

(Stand: 20.12.2021)
der Winter hält in den Bergen Einzug. Ein Winter, der ähnlich sein wird wie die Vorjahres-Saison, denn die Pandemie ist mit voller Wucht

wieder da, und gleichzeitig werden viele natursuchende Menschen für Staus und volle Parkplätze sorgen. In einigen Dingen wird sich

der kommende Winter womöglich aber auch vom Vorwinter unterscheiden: Die Grenzen zu den Nachbarländern sind (Stand: 2. Dezember)

unter bestimmten Voraussetzungen passierbar, und die Skigebiete werden wohl (ebenfalls Stand 2. Dezember) zumindest in einigen

Regionen öffnen. Was bedeutet das für uns alle, die wir auf Ski- oder Schneeschuhtouren unterwegs sein wollen? Was wird zu

beachten sein, welche Regeln gelten?


•    Ein Überblick über die kommende Saison für Bergsportler*innen: alpenverein.de/_aid_35775
•    Ein Video mit den wichtigsten Infos für Skitourengeher*innen auf youtube
•    Die aktuellen Bedingungen in den Bergen gibt es im DAV-Bergbericht
•    Alle Infos zum kommenden Bergwinter gibt es zusammengefasst in der DAV-Kampagne "Natürlich Winter"
•    Fotos, Video und Kampagnen-Logo zum Download gibt es in unserer Online-Bilddatenbank: skyfish.com/p/alpenverein/1835751


Mit besten Grüßen aus München
Ihr Team der DAV-Öffentlichkeitsarbeit


Thomas Bucher
Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher

Deutscher Alpenverein e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Anni-Albers-Straße 7
80807 München
Tel. +49/89/14003-810

thomas.bucher@alpenverein.de
www.alpenverein.de
Amtsgericht München; Vereinsregisternummer: VR 7751


November 2021


Bouldern in Fontainebleau
Paris – bekannt als historisch bedeutsame Modestadt mit Eiffelturm, Schloss Versailles und vielem mehr. Wer würde da denken, dass sich im Wald, 60 km südlich bei Fontainebleau, das bekannteste Bouldergebiet Europas mit tausenden von Sandstein-Blöcken befindet? Während der Herbstferien hat sich auch die Jugend des DAV Trostberg in eben diesen Wald verirrt (nicht nur einmal…) und versucht, möglichst viele der 2 - 6 m hohen Felsblöcke zu beklettern. Schnell ist klar gewesen, dass dafür neben trockenem Wetter und einer guten Brotzeit vor allem das saubere Hinsteigen auf kleinste Tritte entscheidend für das „Siegerfoto“ auf dem Block ist. Denn auf so mancher Platte sind Tritte und Griffe rar und es heißt, möglichst viel Gewicht auf die Füße zu bringen und zu hoffen, dass man nicht abrutscht und vom Crashpad (Absprungmatte) aus neu starten darf/muss. Doch gerade an diesen Boulder-Problemen haben viele von uns große Freude gefunden und so ist eifrig nach möglichst glatten Block-Wänden gesucht worden. Leider hat das Wetter nicht immer mitgespielt, wir dafür umso mehr UNO und einige haben bei einer Tagestour nach Paris das erste Mal den Eiffelturm gesehen. Dabei sind vor allem die vielen Möglichkeiten, sich davor für ein Foto zu positionieren, in Erinnerung geblieben. Am letzten Tag hat sich zum Glück wieder die Sonne durchgesetzt, sodass wir noch einmal den Sandstein unter den – mehr oder weniger regenerierten – Fingern genießen haben können. Zu guter Letzt sind wir heimgefahren – mit guter Laune, Pain-au-chocolat, Muskelkater und vermutlich mehr offenen als abgeschlossenen Boulder-Projekten.

Bericht u. Bilder: Sabrina Kaiser
Bericht u. Bilder: Sabrina Kaiser


 Oktober 2021


Senioren erwanderten Almgebiet im Kaisergebirge
Die letzte Busfahrt des Jahres führte die Senioren Mitte Oktober in das Inntal nach Kufstein. Der Kaiserlift, einer der letzten Einsersessellifte Österreichs, brachte die Teilnehmer in 30 Minuten auf das Brentenjoch, wo sich die Gruppe teilte. Während die Genusswanderer die Gegend um das Brentenjoch, mit einer abschließenden Einkehr in der Weinbergerhütte, erkundeten  und den Kaiserlift für die Talfahrt nutzten, erwanderte die zweite Gruppe das herrliche Almgebiet:   
Vorbei an der Kaindlhütte ging es auf das Hochegg, wo man einen herrlichen Ausblick auf das Inntal sowie die Gipfel von Zahmen und Wilden Kaiser unter strahlend blauem Himmel hatte. Auf dem Abstiegsweg genoss man noch die warme  Nachmittagssonne auf der Terrasse der Walleralm, bevor es endgültig ins Tal nach Eiberg zurück zum Bus ging.
Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Drei Tage Mountainbiken im Allgäu!
9 Bergradl-Begeisterte unternahmen Anfang Oktober eine Reise in das Kleinwalsertal.
Zunächst ging die Fahrt mit dem Sektionsbus und dem Radanhänger nach Bad Hindelang. Dort starteten wir in das Rettenschwanger Tal. Dieses Tal wird von der Nordseite des großen Daumens und Nebelhorns begrenzt. Hier bauen sich die Wände imposant empor. Bei dem schönen Wetter stieg die Gruppe dann noch etwas auf, um die Brotzeit mit toller Aussicht und Ruhe zu genießen. Die Abfahrt, teils über einen beschwingten Trail, erfolgte über die BioSennalpe Mitterhaus auf einen Kaffee, Kuchen oder Bierchen. Es wurden die Räder wieder aufgeladen und zum Mahdtalhaus (Sektion Stuttgart) gefahren. Diese Selbstversorgerhütte wird von Thomas bewahrtet. Das Besondere, Thomas ist Koch und hat auch im Angebot uns aufzukochen. Und dieses Angebot nutzten wir. Es hatte sich gelohnt! Im Lager waren wir alle gut untergebracht und das Schnarchen wurde mit ein paar Remplern in Schach gehalten.

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Indian Summer im Chiemgau
Sieben Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg nutzten das herrlich Spätherbstwetter und bestiegen den nördlichen Nachbarn des Spitzsteins. Am Parkplatz in Innerwald ließ der stürmische Wind die Kurzbehosten noch gehörig schlottern. Doch schon bald stellte sich bei allen Betriebstemperatur ein. Zum einen ist der Anstieg aufgrund seiner Direktheit steil, andererseits kamen die Trostberger nach etlichen Höhenmetern in den Genuss erster Sonnenstrahlen, die den Weg über die Vorgipfel des Geigelsteins fanden. Anfang geht es durch mehr oder weniger dichten Bergwald, dann kann man am langgezogenen Gipfelkamm den Blick schweifen lassen: über Felsspitzen, die aus dem herbstlich verfärbten Bergwald herausragen, bis hinaus zum Chiemsee, wo sich noch so mancher Segler auf das Wasser traute; Beim Abstieg ging es nicht wie üblich hinüber zur Klausenhütte, sondern direkt vom Gipfel hinunter zum freien Hang über der Schoßrinnalm, wo die Herbstsonne die Umgebung in ein phantastisches Licht tauchte. Dieser Direktabstieg dürfte nur einigen Einheimischen bekannt sein. Zum Schluss benutzten die Trostberger markierte Wanderwege Richtung Hainbach. Man muss also nicht nach Kanada fliegen, auch im Chiemgau lässt sich der Indian Summer genießen.

Text: Armin Kain, Bilder: Anita Kain

 

 



Bergsteigen im Rofangebirge
15 TeilnehmerInnen folgten der Einladung der beiden Mariannen auf die Gufferthütte.
Vom Parkplatz Siebenhütten bei Wildbad Kreuth ging es bei traumhaftem Bergwetter zuerst auf steilem, seilversichertem Steig durch die wildromantische Große Wolfsschlucht. Nach einer kurzen Rast ging es weiter über schmale, teils stark verwurzelte Pfade den Blaubergkamm entlang mit mehreren kleinen Gipfeln wie Blaubergkopf und Karspitz zur Halserspitze auf 1861 m. Der Rundumblick in die umliegende und fernere Bergwelt war zu jeder Zeit möglich und grandios. Nach einer weiteren Stärkung ging es steil bergab und über moorige Wiesen zur Gufferthütte auf 1475 m.
Dort erwartete die WanderInnen eine sonnige Terrasse und später, nach Bezug des Lagers, ein köstliches Abendessen. Bei einem Ratsch mit Rotwein klang der wunderbare Tag aus.
Am nächsten Morgen stieg die Gruppe über die Bayer. Wildalm Richtung Halserspitze auf und wanderte auf einem Höhenweg entlang der Nordseite.
Der Abstieg führte durch den Wald und über den Weißenbachkopf zur Herzoglichen Fischzucht, wo man sich mit einer köstlichen Fischsemmel stärkte, bevor man die Heimfahrt antrat. Ein letztes Highlight war die Fahrt entlang des wunderschönen Tegernsees.              Bericht u. Bild: Marianne Plank


September 2021


Die Adlerkopfüberschreitung
Die Familiengruppe unternahm Ende September mit 11 Kindern und 9 Erwachsenen eine Tour auf die drei Adlerköpfe im Seengebiet von Ruhpolding. Bei bestem Bergwetter erfolgte derer Aufstieg über einen sehr schmalen und steilen Weg, der zum Teil mit Seil gesichert war. Insgesamt dauerte der Aufstieg 3 Stunden. Nachdem die drei Gipfel überschritten waren, erfolgte der Abstieg über den Wanderweg und Forststraßen. Zum Schluss musste noch ein Bach durchquert werden. Wer keine nassen Schuhe bekommen wollte, musste die Schuhe ausziehen und durch das kalte Wasser warten. Nach dieser Erfrischung folgte noch eine zweite Abkühlung in der Eisdiele.
Bericht u. Bilder: Georg Motzet



Die Jugend im Zillertal
Nachdem wir letztes Jahr schon erfolgreich verschiedenste Boulder und Klettertouren erforscht haben, wurde es Zeit für eine Wiederholung um nichtgeschaffte „Hürden“ vom letzten Mal neu zu betrachten und diese zu erledigen. Mit Acht vom Kletter- und Boulderfieber gepackte Jugendliche ging es zum wiederholten Mal ins Zillertal. Am ersten Tag wurde gleichmal mit ordentlich Energie in neue Boulder bei der „Kaseler Alm“ durchgestartet. Nach einer verfrorenen Nacht trennten sich am zweiten Tag ein wenig die Interessen zwischen Bouldern und Klettern, wodurch sich die Boulderfreudigen auf den Weg machten, um sich mit den „Problembouldern“ vom Tag zuvor wieder vertraut zu machen und die Kletterfreudigen dafür die wunderschöne Landschaft bei den „Ewigen Jagdgründen“ von oben entdeckten. Am vorletzten Tag brachen dann alle wieder zusammen auf, um sich beim Bouldern entweder bekannten Hürden zu stellen oder um sich ein wenig von den Vortagen zu erholen und die anderen anzufeuern, wobei natürlich auch wieder neue Routen überwunden werden mussten. Jedoch ging dieser schöne Ausflug an Tag 4 schon wieder dem Ende zu, weswegen er mit einer schönen Runde Klettern abgeschlossen wurde. Das Fazit aus diesem Ausflug ? Wir kommen wieder, frisch erholt und wieder voller Energie um die nächste Herausforderung zu finden.                                                                             Bericht u. Bild: Sabrina Kaiser


Klettervergnügen rund um Bled
Sieben Teilnehmer verbrachten Mitte September vier herrliche Klettertage am Bleder See in Slowenien.
Am ersten Tag, gleich nach der Ankunft, wurde noch das kleine, aber feine Klettergebiet bei Nomenij besucht. An dem südseitig ausgerichteten Felsmassiv genossen die sechs Frauen und ein Mann, die ersten Kletterzüge bei bestem Wetter.
Und so sollte es auch an den folgenden Tagen weitergehen. Strahlender Sonnenschein, beste unterschiedlichste Felsstrukturen in allen Schwierigkeitsbereichen und eine große Auswahl an teils einsamen Klettergärten. Im „Wocheiner See“, am Fuße der höchsten slowenischen Erhebung, des Triglavs, konnte man nach den Kletterstrapazen des Tages noch genüsslich eine Runde schwimmen.                                                                                                                              Bericht u. Bild: Anita Kain