Juni 2024


Klettern am Klobenstein

Zu einem mittlerweile gern besuchten Klettergarten hat sich in den letzten Jahren, neben der Zellerwand, nun auch der Klobenstein entwickelt. Zahlreiche neu hinzugekommene gut abgesicherte Routen besonders im leichten und mittleren Schwierigkeitsbereich machen das Gebiet interessant. Das Ersatzziel für den ursprünglich geplanten Lamprechtsfelsen, der mit seinen überwiegend nordseitig ausgerichteten Routen nur langsam abtrocknet, hat sich gelohnt. Die Wand war trocken, es war für jeden was dabei und das Wetter war perfekt. So wurde so lange geklettert, bis alle ausgepowert und die Unterarme dick waren. Bericht u. Bilder: Anita Kain



Zweiter Vorstiegskurs am Kletterturm

 

Die Sonne strahlte und sorgte für beste Bedingungen zum Klettern. Der Kletterturm Trostberg bietet mit seinen vier Ausrichtungen zudem immer eine Schattenseite, sodass die Teilnehmer den Kurs auch bei warmen Temperaturen genießen konnten. Alle 7 Teilnehmer konnten die Prüfung, nach dem zweitägigen Kurs, erfolgreich bestehen und somit den begehrten Vorstiegsschein erwerben.

 

Bericht u. Bilder: Hubertus Huber

 

 


Alpin-Kletterkurs für Fortgeschrittene in den Dolomiten vom 30.05.-02.06.2024

An Fronleichnam ging es für zwölf Teilnehmende nach St. Kassian in die Dolomiten. Trotz eher mauer Wettervorhersage wollten wir die alpine Klettersaison einläuten. Erstes Ziel am Donnerstag war direkt der Passo Falzarego. Dort ging es zu einigen mittelhohen Blöcken und nach kurzer Vorstellungsrunde mit prägnanten Alpinkletter-Spitznamen wurde die Gruppe auf 3 Stationen aufgeteilt. Geübt wurde das Setzen von mobilen Sicherungsmitteln wie Cams und Keilen, außerdem das Abseilen und das Schlaghaken schlagen. Mit Schirm und Charme trotzten wir dem Regen, doch nachdem dann auch alle Stände mit Lastverteilung gebaut hatten, wollten alle in die trockene Unterkunft nach St. Kassian. Tag 2 war leider auch verregnet - wir wichen notgedrungen in einen Klettergarten aus und begnügten uns mit Standplatzbau, Seilhandling, technischem Klettern und Bergrettungs-Übungen. Das Klettern mit Trittleitern hat am Ende des Tages aber dann doch niemanden überzeugt.

Der Samstag war besser vorhergesagt. Als wir dann aber im Schneesturm unter den Cinque Torri standen, mussten wir doch einsehen, dass das Wetter zu schlecht war. Stattdessen ging es dann spontan in die Kletterhalle nach Cortina, wo sich alle nach einem Siebträger-Kaffäätscherl die Finger langziehen konnten. Glücklicherweise kam es immerhin am Sonntag dann besser als angesagt. Statt Mittags-Gewitter behielt der Himmel alles bei sich und es konnten schlussendlich ein paar Mehrseillängen geklettert und das Gelernte angewendet werden. Zum ersten Mal konnte man auch die wunderschönen Berge außenrum bestaunen - die Dolomiten sind auf jeden Fall wieder einen Besuch wert, aber nächstes Mal mit besserem Wetter ;)

Bericht u. Bild: Kathi Mußner


Mai 2024


Herrliche 3-Gipfelrundtour im Wendelsteingebiet

Am Pfingstmontag unternahmen 18 Wanderer bei angenehmen Frühjahrswetter eine Rundtour bei Bayrischzell. Die Tour startete am unteren Sudelfeld zu den Gipfeln, Käserwand, Wildalpjoch und Lacherspitz. Auf abwechslungsreichen Wegen und Steigen gings steil an den Felswänden hinauf zur Käserwand. Hier war Trittsicherheit angesagt. Dann über eine Wiese zum aussichtsreichen Wildalpjoch, den nahen Wendelstein meistens im Blick. Durch Latschengassen erreichten wir schließlich die Lacherspitz, hier wurde eine ausgiebige Brotzeitpause eingelegt. Der Abstieg führte uns zunächst über viele Stufen zum Wendelsteinkirchlein und zum Wendelsteinhaus. Auf der gut gefüllten Terrasse stärkten wir uns noch, bevor es über zahlreiche Stufen unterhalb der Seilbahn bergab ging. Die Wege waren gesäumt von vielen Frühjahrsblüher wie Enzian, Schusternagerl, Kugelblumen und Mehlprimeln. Über die Wendelsteinalmen und Steige durch den Wald erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, das Sudelfeld. Bericht u. Bild: Hartmut Karney


Überschreitung Rechenberg - Dampfschiff

Heute starteten wir von Unterwössen aus, am Kaltenbach entlang, zu den Jochbergalmen. Bei der mit Primel und Knabenkraut blühenden Almwiese vorbei, ging es weiter zum Großen Rechenberg. Der kleine Gipfel bot nicht wirklich viel Platz, sodass er nur kurz zum Fotografieren genutzt und sofort wieder abgestiegen wurde. Jetzt kam das eigentliche Ziel, nämlich das Dampfschiff. Auf einen nicht markierten und ausgeschilderten Pfad führte uns der Weg mit etwas schwieriger und ausgesetzter Kletterei zum Dampfschiff. Auch hier war der Platz knapp für die Gipfelrast mit 12 Personen, wenn sich auch noch ein paar andere Wanderer einfinden. Weiter ging die Überschreitung zum kleinen Rechenberg. Hier musste man noch Hand anlegen und eine kurze Passage runterklettern, bevor es wieder auf leichten Weg über den kleinen Rechenberg zu den Jochbergalmen zurück ging. Bei der Alm gab es dann die verdiente Kaffee- und Kuchenpause! Alle waren froh, dieses kleine Abenteuer geschafft zu haben. Bericht u. Bilder: Franz Pöschl



Donnerstagstour auf den Schlenken und Schmittenstein

Der Schlenken (1648 Hm) gehört zur Osterhorngruppe bei Hallein. Die Donnerstagswandererdes bestiegen ihn von Zillreith aus über die Jägernase auf steinigem und wurzeligem, vom Regen aufgeweichtem Steig zum Gipfel. Nach der Rast und einer herrlichen Aussicht blieb noch Zeit, durch eine Senke und dann steil über felsiges Gelände, teils seilversichert zum 1695 m hohen Schmittenstein zu kraxeln. Da war dann schon Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt. Das Wetter hielt auch noch beim Abstieg über die Zillalm und das Halleinerhaus stand. Kaum am Parkplatz setzte der angekündigte Platzregen ein, der den Wanderern aber nichts mehr anhaben konnte. Alle waren sich einig: es war ein toller Tag.

Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Sportklettern in und um Schleching

Für die alljährliche Pfingst-Kletterfahrt der Jugend des ging es dieses Jahr nach Südtirol – äh, in die Fränkische Schweiz – äh, doch ins Achental nach Schleching. Das Wetter hat es uns leider nicht leicht gemacht, aber am Ende haben wir uns für die heimischen Klettergärten rund um die Zeller Wand entschieden. Also ging es zum Sportklettern unter anderem zum Klassiker Zeller Wand, die zum Glück auch bei Regen Schutz bietet. Einen Tag konnten wir Dank des sonnigen Wetters in den neueren Klettergarten Bremtal, der mit seiner plattigen Kletterei den einen mehr, den anderen eher weniger von sich überzeugen konnte. Natürlich haben wir aber auch die nicht so sonnigen Stunden genutzt und neue Spiele kennen und lieben gelernt. Zusammenfassend haben wir festgestellt, dass es nicht immer in weiter entfernte Gebiete gehen muss und es in den Klettergärten bei uns zu Hause auch sehr schön ist.

Bericht u. Bild: Sabrina Kaiser


Auf die Brecherspitze

Die Donnerstagsgruppe wanderte kürzlich auf die Brecherspitze. Vom Parkplatz Spitzingsattel führte eine Forststraße Richtung obere Firstalm. Kurz vor dem Gasthaus begann der Steig, der zum Vorgipfel führte. Von dort ging es auf einem abenteuerlichen Steig über einen langen Grat zum Gipfel. Das Wetter passte und so hatte man eine grandiose Rundumsicht auch zu fernen Gipfeln. Im Tal konnte man Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee sehen. Vor dem Abstieg ging es noch einmal steil bergauf zur St. Leonhardskapelle. Die obere Firstalm lud noch zur Einkehr ein, bevor man zurück zum Ausgangspunkt abstieg.

Bericht u. Bild: Gina Heinrich

 


Unterwegs am Tag des Wanderns

Es war zufällig der alljährliche Tag des Wanderns, nämlich der 14. Mai, als die Senioren des Alpenvereinseins eine leichte Tour in den Heimatbergen unternahmen. Ab Urschlau bei Ruhpolding, entlang eines Erlebnispfades, durch frisch duftenden Bergwald, wanderten sie auf knapp 1.000 m Seehöhe und hinab auf das sonnige, weite Hochmoor der Röthelmoosalmen.

Nach einer zünftigen Einkehr auf der bereits bewirtschafteten Dandlalm führte der Rundkurs an einem alten Forsthaus vorbei zu einem Aussichtspunkt mit interessantem Tiefblick auf die Röthelmoosklamm. Am Ende führte ein Pfad zu einem Bergwalderlebniszentrum zum Urschlauer Kreuzweg, einem Kunstwerk zur Erholung und Besinnung.

Bericht u. Bild: Robert Hesse


Den Untersberg umrundet

Herrliches Sommerwetter begleitete die Radler der DAV- Sektion Trostberg bei Ihrer Untersberg- Umrundung. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit dem AV- Bus samt Radlanhänger von Trostberg nach Ainring/Hammerau. Von dort startete die Gruppe auf die 80 Kilometer- Strecke. Entlang der Saalach ging es flussaufwärts nach Alt-Reichenhall, an der alten Saline vorbei zur Burg Gruttenstein und über Bayrisch Gmain nach Hallthurn. Auf dem Radweg ging es nach Bischofswiesen und weiter Richtung Berchtesgaden mit einem kurzen Stopp in Stanggass am Kulturhof und beim Haus der Berge. Die Mittagspause genossen die AV- Radler am sonnigen Schlossplatz in Berchtesgaden. Weiter führte die Tour zur Kugelmühle entlang der Königsee-Ache zu einem netten Kaffee in Marktschellenberg. Auf schmalen Wegen strampelte man zum Zusammenfluss von Königsee-Ache und Salzach. Ein kleiner Abstecher führte hinauf zum historischen Steintheater bei Hellbrunn. Entlang am Almkanal radelten die AV-ler durch Salzburg und über Freilassing entlang der Saalach zum Ausgangspunkt.

Bericht u. Bild: Michi Kleinschwärzer


Eine Bilderbuch-Muttertagstour

Eine Muttertagstour mit den beiden Mariannen unternahmen 24 Mitglieder des Trostberger Alpenvereins bei bestem Bergwetter auf den Brünnstein. Vom Waldparkplatz Tatzelwurm aus ging es über meist schattige und kurzweilige Steige zum Brünnsteinhaus. Die letzte Etappe führte alle Teilnehmer über den steilen und seilversicherten Dr.-Julius-Mayr-Steig. Die Freude es geschafft zu haben, stand allen ins Gesicht geschrieben. An der Brünnsteinkapelle wurde ausgiebig Brotzeit gemacht und die herrliche Sicht ins Wendelsteingebiet und zum Zahmen Kaiser genossen. Ein Teil der Gruppe bestieg noch kurz den Brünnsteingipfel bevor alle den Abstieg an den Seilen meisterten. Nach der Himmelmoosalm gab es nochmal einen kurzen Anstieg, der belohnt wurde mit üppig blühenden Trollblumen, Enzian, Schusternagerl, Kugelblumen und Mehlpriemeln. Dann ging es abwärts über die Seelacheralm zurück zum Parkplatz.

Bericht u. Bild: Marianne Plank


Donnerstagswanderung auf den Dötzenkopf

 

Die letzte Donnerstagswanderung ging auf den Dötzenkopf am Predigtstuhl. Vom Festplatz in Bad Reichenhall ging es auf schmalen Steigen über den Wappbachkopf zum Dötzenkopf, dessen Gipfel nicht nur ein Gipfelkreuz, sondern auch ein Miniaturmaibaum schmückt. Der Ausblick von beiden Gipfeln auf Bad Reichenhall, den Saalachsee und die umliegenden Berge war schon sehenswert. Kurz konnte man durch die Wolken auch die Bergstation der Predigtstuhlbahn ausmachen. Beim Abstieg wurde noch ein Abstecher zur Bildstöckelkapelle gemacht, von der man noch einmal den Ausblick auf ganz Bad Reichenhall genießen konnte.

Bericht u. Bilder: Gina Heinrich

 


April 2024


Der April macht, was er will!

Am letzten Aprilwochenende starteten wir morgens an der Evangelischen Kirche für eine Jugendtour in die Berge. Jedoch konnten wir aufgrund der Schneeverhältnisse nicht wie geplant auf den Zwiesel gehen. Stattdessen fuhren wir weiter Richtung Ruhpolding, um von Brand aus auf einem schönen Pfad durch den Wald bergauf Richtung Haaralm zu wandern. Auch hier lag noch reichlich Schnee, doch konnten wir einer Spur, den Berg hinauf, bis zu einer Hütte folgen. Dort machten wir Brotzeit und entspannten etwas in der Sonne. Auch die mitgebrachten Rutscherl kamen zum Einsatz. So konnten wir uns austoben, bevor wir den Rückweg antraten. Der Weg bergab, führte uns durch ein Bachbett, was von den Kindern als abenteuerlich empfunden wurde. Am Auto angekommen ließen wir unsere Füße noch etwas im Eisbach baumeln, bevor wir den gelungenen Tag mit einem Eis-Stopp in Ruhpolding abschlossen. Bericht u. Bilder: Moritz Matheis



Donnerstagswanderung zum Zinnkopf

Ab Mittag ist mit Gewitter und Regenschauer zu rechnen, also keine lange Anfahrt und kein zu hoher Berg – so war die Ansage. Da bietet sich der Zinnkopf bei Eisenärzt an. Vom Wanderparkplatz in Hörgering startete die Gruppe, kurz auf einer Forststraße dann aber über wurzelige Steige stetig bergan. Nach einem Aussichtspunkt, der einen traumhaften Blick auf die umliegenden Chiemgauer Berge freigab musste noch eine sehr steile Rampe bewältigt werden, bevor der Wald sich lichtete und den Blick auf das wunderschöne Gipfelkreuz freigab. Zahlreiche Bänke luden zur Rast ein, bevor man sich wieder auf den Rückweg ins Tal machte.

Bericht u. Bilder: Gina Heinrich


Einsame Wege auf den Haindorfer Berg

Vom Ortsteil Kohlstatt bei Aschau im Chiemgau machte sich die wanderfreudige Gruppe auf, ein eher unbekanntes Gebiet im Bereich der Kampenwand zu erkunden. Unser erstes Ziel war die Abendmahlkapelle. Auf dem Weg zur Kapelle waren wir erstaunt, wie viel Bärlauch in diesem Wald wächst. Links und rechts von unserem Weg konnten wir weiträumig den Waldboden vor lauter Bärlauch nicht mehr sehen.

Unser nächstes Ziel war der Haindorfer Berg. Dafür wurde ein geheimer Weg gewählt, dessen Einstieg nur schwer zu erkennen ist. Auch wenn sich dieser Weg als Hindernisparcours wegen umgestürzter Bäume entpuppte, so war es doch der schönere und kürzere Anstieg zum Gipfel. Bei der Forststraße angelangt, war es nicht mehr weit bis zu einem Aussichtsbankerl mit Bankerlbuch. Hier hat man einen schönen Blick nach Aschau und auf die gegenüberliegenden Berge. Ab hier sind es nur noch 200 Hm zum Gipfel. Erst auf den letzten Metern sind uns ein paar Mountainbiker begegnet. Der Abstieg führte über die Maisalm mit gemütlicher Einkehr. Bericht u. Bild: Franz Pöschl


Donnerstagwanderung auf den Hochberg

Endlich lässt der Regen nach, aber in den Bergen liegt sehr viel Schnee und die Schneebrettgefahr sollte man nicht unterschätzen. So machten sich die Donnerstagswanderer auf, um den Traunsteiner Hochberg zu begehen. Abmarsch war in der Daxerau, an der Traun entlang bei Restregen und ein bisserl Graupel nach Wernleiten. Von da ging es dann bergauf über Höll zum Gasthaus Hochberg. Inzwischen war der Himmel blau und die Aussicht grandios. Ein kurzes Wegstück zurück und dann begann schon der Abstieg über Kirchleiten, Holzleiten und Hütt, durch das wunderbare Feuchtgebiet am Rötelbach zurück zur Daxerau. Bericht u. Bilder: Gina Heinrich



Großer Andrang beim zweiten Kletterkurs!

Bei bestem Wetter konnte auch der zweite Kletterkurs am Kletterturm durchgeführt werden. Diesmal handelte es sich um einen Topropekurs, d. h. der Kletterer ist von oben mit einem Seil gesichert und somit im Nachstieg unterwegs. 11 neue Kletter*innen wurden ausgebildet und können sich damit Teil der Kletterszene nennen. Die Teilnehmer, versammelten sich früh am Morgen, bereit, ihre Fähigkeiten zu erweitern und neue Herausforderungen zu meistern. Zunächst wurden im theoretischen Teil die Grundlagen des Toprope-Sicherns erklärt. Aber schon bald durfte es in die Höhe gehen und die ersten Klettermeter wurden gesammelt. Der erste Topropekurs am Kletterturm Trostberg war natürlich für alle etwas Besonderes.

Bericht u. Bilder: Hubertus Huber



Erfolgreicher Kurs erstmalig am neuen Kletterturm

 

Mitte April fand der erste Kletterkurs im Vorstieg am Kletterturm in Trostberg statt. Bis dato mussten Hallenkletterkurse im Kletterzentrum Waldkraiburg durchgeführt werden, da dazu unsere Halle die erforderliche Höhe nicht hat. Neben den Kursinhalten war ein besonderes Highlight als erste Gruppe an den noch komplett neuen Kletterturm ranzudürfen. Es war ein aufregender und lehrreicher Kurs, der den Teilnehmenden die Grundlagen des Vorstiegskletterns vermittelte. Wir gratulieren den neun neuen Vorsteiger*innen zum bestandenen Kletterschein und freuen uns auf viele erfolgreiche Klettererlebnisse am Kletterturm Trostberg!

 

Bericht und Bild: Hubertus Huber


Donnerstags auf den Schrofen

Der Schrofen bei Brannenburg ist mit seinen 1025 m kein Wolkenkratzer, aber er hat es trotzdem in sich. Kreuz und quer laufen die Wege an diesem kleinen Berg mit seiner steilen

Nordflanke. Immer wieder gibt es hier Felsabbrüche, aber an deren Rand ragt das Gipfelkreuz bis heute in den Himmel. Und so machten sich die Wanderer auf den Weg, vom Wanderparkplatz Sagbruck erst über von Waldarbeiten zerfurchte Wege, aber

letztendlich über einen wunderschönen Steig zum Gipfel. Weiter wanderten sie über die Schuhbräualm zum Mitterberg (1214 m) und schließlich hinab zur Einkehr auf der Schlipfgrubalm. Zurück nach Sagbruck zum Parkplatz waren es dann nur noch 45 Min.

Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Frühlingswanderung durch die Klausenbachklamm

Bereits vor Jahren planten die Senioren des Alpenvereins eine Frühlingswanderung bei Reit im Winkl, damals noch unter der Regie von Franz Frankl.

Nun konnte die Tour bei mildem Wetter endlich stattfinden, auch wenn der vorherrschende Saharastaub die Bergsicht trübte. Die fünfunddreißig „Genusswanderer“ strebten vom Ortsteil Blindau, auf dem ausgewiesenen Premiumwanderweg, zunächst zur bereits auf Tiroler Seite liegenden Klausenbergalm. Wieder zurück auf der bayerischen Seite ging es hinauf zur ruhigen Heuchner Alm, mit altem Baumbestand, die sich für eine Rast im Grünen anbot. Der Rundkurs führte entlang dem blumenreichen Dreigschwendlbach hinab, in das Mühlauer Hochmoor und in die Nähe der Benzeck-Skilifte. Nachdem viele Wanderer bei einem schmucken Bauernhof an einen Brunnen die Trinkflaschen auffüllen konnten, ging es am Heuchner See (auch als Lacke bezeichnet) entlang und als Höhepunkt der Unternehmung durch die romantische, felsenreiche Klausenbachklamm, um nach dreistündiger Gehzeit wieder den Parkplatz zu erreichen. Gar manche Teilnehmer erklärten diese gut begehbare, gebührenfreie Klamm nochmals zu besuchen (nicht zu verwechseln mit dem Klausbachtal im Berchtesgadener Land).

Bericht: Robert Hesse; Bild: Günter Huhn


Donnerstagstour auf den Spitzstein

In den Ferien auf den Spitzstein? Da sind alle unterwegs. Die Donnerstagswanderer starten deshalb von Sachrang auf dem wenig begangenen Steig über die Mesneralm. Erstaunlicherweise waren aber auch nach dem Spitzsteinhaus nur spärlich Wanderer unterwegs und so konnte man bei azurblauem Himmel und gigantisch klarer Fernsicht ungestört aufsteigen zum Gipfel des Spitzsteins mit seiner schönen Kapelle neben dem Gipfelkreuz. Auch beim Abstieg musste man immer wieder innehalten, um die märchenhafte Aussicht auf das Kaisergebirge und die dahinterliegenden Schneeberge zu genießen. Nach der Einkehr bei der Barbara auf dem Altkaser spazierten die Wanderer über den idyllischen Weiler Mitterleiten zurück ins Tal.

Bericht u. Bilder: Gina Heinrich



Skitouren in den Ötztaler Alpen – Vom Winde verweht

Da die Jugend des Trostberger Alpenvereins im letzten Jahr so gute Erfahrungen mit dem Oster-Skitourenwochenende im Ötztal gemacht hat, entschieden wir uns dieses Jahr für das selbe Ziel. Leider aber weniger erfolgreich als im letzten Jahr.

Untergebracht waren wir wieder in der Talherberge Zwieselstein, einer Selbstversorgerhütte. Schnee hatte es noch zur Genüge, allerdings war der heftige Föhnsturm sehr unangenehm. Am ersten Tag fuhren wir nach Hochgurgl und entschieden uns dort für eine Eingehtour entlang der Piste. Der Nachmittag wurde dann noch ausgiebig genutzt, um die Lawinenverschüttetensuche aufzufrischen und zu üben. Am Karsamstag hatten wir uns die Seewerspitze von Obergurgl aus als Ziel ausgesucht. Doch auch hier war der Wind so stark und die Sicht so schlecht, dass wir schon vor dem Gipfel umgedreht sind. Dafür lernten alle Teilnehmer beim Graben eines Schneeprofils noch etwas dazu. Am Ostersonntag versuchten wir uns am Schrankarkogel oberhalb der Amberger Hütte. Doch auch diesmal war uns der Gipfel nicht vergönnt. Wiederum zwang uns der Sturm zum Umkehren. Zum Trost kehrte die Gruppe in der Hütte ein. Am Ostermontag versuchten wir unser Glück im Sellrain, in der Hoffnung, dass es dort etwas windstiller ist. Dies war dann auch tatsächlich der Fall. Allerdings regnete es unten am Parkplatz noch, was die Motivation etwas dämpfte. Aber glücklicherweise überzeugten die Jüngsten der Gruppe die Älteren, die Tour doch zu starten. Weiter oben ging der Regen dann in Schnee über und so erreichten wir doch noch einen Gipfel, einen Nebengipfel des Wetterkreuzkogels. Bericht und Bilder: Anna Stadler



März 2024


Wanderung auf den Unternberg

 

Das schlechteste Wetter der Woche war für Donnerstag angesagt. So ging es „nur“ auf den Unternberg bei Ruhpolding. Schon bei der Anfahrt regnete es in Strömen. Aber an der Talstation der Unternbergbahn hörte der Regen auf und so wanderte die Gruppe über die Bergwachthütte zum Marterl auf dem Unternberggipfel. Nach der gemütlichen Einkehr in der Unternbergalm machten sich die Wanderer auf den Weg zurück ins Tal, und diesmal regnete es kräftig, was aber der guten Laune keinen Abbruch tat.

 

Bericht u. Bild: Gina Heinrich

 


Donnerstagswanderung auf die Wuhrsteinalm

Wieder einmal war schlechtes Wetter angesagt, als sich die Donnerstagswanderer des Alpenvereins auf den Weg machten. Von der Talstation der Geigelsteinbahn in Ettenhausen wanderten sie bergauf über den Grießelbergsteig zur Wuhrsteinalm, die derzeit umgebaut wird und geschlossen ist. Nach einer kurzen Brotzeit vor der Alm ging es auf einem Wiesenweg und schließlich auf der Forststraße zurück zum Ausgangspunkt, zuletzt im einsetzenden Regen.

Bericht u. Bild: Gina Heinrich

 


Frühjahrswanderung zur Karspitze

Bei frühlingshaften Temperaturen machten sich 22 Wanderer der AV-Sektion Trostberg mit den beiden Mariannen auf nach Sachrang um zur Karspitze zu gehen. Der Weg führte durch nebeldurchfluteten Wald über wurzelige Steige zur Wildbichlalm und weiter zur Karspitze. Dort erwartete die Teilnehmer strahlender Sonnenschein und traumhafte Blicke auf Kaisergebirge und Chiemgauer Alpen. Nach ausgiebiger Rast stieg die Gruppe zur Einkehr in die Wildbichlalm ab. Auf Terrasse und umliegende Wiesen konnte man Sonne tanken, bevor es auf dem Aufstiegsweg zurück ins Tal ging.

Bericht u. Bild: Marianne Plank

 


Frühlingsanfang am Listsee

Zum Frühlingsanfang, zugleich auch als Tag des Glücks im Kalender stehend, fuhr eine größere Gruppe der Alpenvereins-Senioren bei Sonnenschein zum Thumsee bei Bad Reichenhall. Dem Seeufer entlang und auf dem alten Soleleitungsweg führte die Route zu zwei markanten, etwa gleich hohen Erhebungen in die Nähe der Ortschaft Karlstein. Ein Teil der Gruppe wählte den viertelstündigen Aufstieg auf den Pankrazfelsen mit der Wallfahrtskirche. Von dort hat man eine schöne Aussicht auf Bad Reichenhall und die Bergwelt (von Hochstaufen bis zum Predigtstuhl). Gleichzeitig besuchte eine weitere Gruppe die Ruine der Burg Karlstein. Die bereits um das Jahr 1150 entstandene Burg verfiel vor einigen Jahrhunderten teilweise. Eine grundlegende denkmalgerechte Sanierung der restlichen Anlage fand vor einigen Jahren statt. Wiedervereint wanderten alle hinauf zum eigentlichen Ziel, dem kleinen idyllisch spiegelnden Listsee. Dieser tiefgrüne Bergsee, von unterirdischen Quellen gespeist, dient mit dem umliegenden Gebiet als wichtiges Reservoir der Bad Reichenhaller Trinkwasserversorgung. Nach einer Rast gelangten die Senioren in einem Rundkurs hinab zum beliebten Thumsee, um dort direkt auf der Sonnenterrasse einer Gaststätte anzukommen und den gelungenen Ausflug weiter zu genießen.

Bericht u. Bild: Robert Hesse (Im Bild die Burgruine Karlstein)


Kasachstan

Kasachstan reicht von China bis zum Kaspischen Meer. 20 Millionen Menschen leben im neuntgrößten Land der Erde. 120 Volksgruppen mit verschiedenen Wurzeln und Sprachen bilden eine bunte Mischung. Die offizielle Sprache ist Kasachisch, daneben wird von den meisten Menschen auch Russisch gesprochen. Die Landschaft ist geprägt von endlosen Steppen, die allerdings von hohen Gebirgen umrahmt sind. An der chinesischen Grenze erhebt sich das Tian Shan Gebirge auf bis über 7.000 m. Auch das im Norden gelegene Altai Gebirge erreicht Höhen bis 4500 m. Die großen Höhen und das kalte Binnenklima machen die Berge schneesicher und es bieten sich endlose Skitourenmöglichkeiten.

Eine 8-köpfige Gruppe des Trostberger Alpenvereins war 10 Tage unterwegs, um Kasachstan im Winter zu erkunden. Die Anreise nach Almaty, der größten Stadt im Land, ist über Istanbul problemlos möglich. EU-Bürger benötigen kein Visum. In Almaty wurden wir bei unserer Ankunft um 6 Uhr morgens bereits von unserem Guide und Freund Hamid aus Teheran erwartet. Almaty ist umgeben von hohen Bergen, so war die erste Skitour im Bitatova Nationalpark nach dem Einchecken im Hotel nach nur kurzer Anfahrt möglich. Nach dem Umsetzen nach Ridder, einer Bergbaustadt im Osten Kasachstans im Altai Gebirge nahe der Grenze, ergaben sich noch für die nächsten 5 Tage Möglichkeiten für Skitouren bei besten Schneeverhältnissen, allerdings bei schlechtem Wetter. Der Höhepunkt waren 2 Tage in der Eastpole Lodge, einem bekannten Freeride Camp, von der aus Freeridetouren mit Hilfe von Pistenraupen und Schneemobilen angeboten werden. Wir verzichteten auf die mechanischen Aufstiegshilfen und fanden in den weiten Bergen genug Möglichkeiten für Tiefschneeabfahrten weitab vom Trubel. Ein Tag Sightseeing in Almaty rundete die Reise ab. Bericht u. Bild: Georg Aignesberger


Wanderung zur Krokusblüte am Heuberg

 

Die letzte Bergtour der Donnerstagswanderer führte auf die Daffnerwaldalmen am Heuberg. Bekannt in Stadt und Land ist die Krokusblüte auf den Almwiesen. Als Aufstiegsweg wurde der Wasserfallweg vom Duftbräu ausgewählt. Natürlich eroberten die Wanderfreunde erst mal den Heuberggipfel, ein paar auch noch mit leichter Kletterei die Wasserwand, bevor man es sich an den Almen gut gehen ließ. Inzwischen hatten auch die Krokusse ihre Blüten geöffnet und leuchteten in Blau und Weiß aus dem Wiesengrund. Über den Max-Schäfer- Steig ging es dann zurück ins Tal.

Bericht u. Bilder: Gina Heinrich


Donnerstagswanderung zur Wetterfahne bei Kössen

Nicht gerade einladend war die Wetterprognose, als sich die Donnerstagswanderer des Alpenvereins gutgelaunt aufmachten nach Kössen, um zur Wetterfahne zu wandern. Leichter Nieselregen im Tal, später vereinzelt Schneeflocken gefolgt von Nebel begleiteten den Aufstieg über die durchweichten Steige. Als dann beim Gipfelanstieg auch noch geschlossene Schneedecke den Weg verbarg, wurde es noch einmal kurz spannend. Wunderbar anzusehen war die blühende Schneeheide, teilweise mit Schnee überzuckert, die den ganzen Berg einnahm. Endlich an der Wetterfahne angekommen, blinzelte die Sonne aus der Nebeldecke und erlaubte eine kurze Rast. Beim Abstieg über die Naringalm riss die Nebeldecke endgültig auf und gab den Blick ins Tal und auf das Unterberghorn frei. Über die Aufstiegsroute, vorbei an der Hinhager Alm ging es dann zurück ins Tal.

Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Skitourenrennen auf der Trostberger Hütte 2024 

Nach einem gelungenen Wiederaufleben des Skitourenrennens auf der Trostberger Hütte 2023, 

wollten wir auch dieses Jahr wieder ein Rennen veranstalten. Um dabei noch mehr Sektionsmitglieder und begeisterte Skitourengeher anzusprechen, änderten wir das Regelwerk auf ein reines Teamrennen (2er Teams) ab. Dabei werden die Teampartner, aus Mann und Frau, per Würfelspiel erst nach dem Rennen zugelost. Im Falle eines reinen „Männerteams“ wird ein Bonus von 12 Minuten auf die Gesamtzeit addiert. 

Aufgrund der Schneeverhältnisse stand lang die Frage im Raum, ob wir das Rennen überhaupt durchführen können. Doch nach Rücksprache mit der Hochalm waren noch genug Schneereste zwischen den grünen Wiesenflecken skitauglich. Insgesamt fanden sich 15 skitourenlustige und motivierte Starter/-innen begleitet von zahlreichen Zuschauern an der Trostberger Hütte zusammen. Dabei musste die dafür vorgesehene Strecke von der Trostberger Hütte auf das Skiköpfl (zwischen Sonntagshorn und Peitlingköpfl) und anschließend zurück zur Hütte von allen Teilnehmern 2x bewältigt werden. Nachdem alle Teilnehmer sicher das Ziel erreicht und ihr Siegerbier an der Trostberger Hütte genossen haben, wurden von der Glücksfee Lisa die Teams ausgewürfelt. Dabei ergaben sich sehr gemischte Konstellationen, welche folgende Platzierungen ergaben: Platz 1: Martin Bauregger / Korbi Kroiß; Platz 2: Helmut Mühlbacher / Heidi Mußner; Platz 3: Fritz Mußner / Fionn Kluger; Platz 4:  Michi Kleinschwärzer / Anita Kain; Platz 5: Nicolas Riedel / Armin Kain; Platz 6: Johannes Mußner / Gitti Lex; Platz 7: Arne Schwietering / Paula Nieder. 

In diesem Jahr erhielt das Siegerteam den ersten Trostberger Skitourenstiefel, der nun in der Trostberger Hütte als Wanderpokal ausgestellt ist. Dieser war prall gefüllt mit einer leckeren "Siegergoaßnmaß". Die Zweit- und Drittplatzierten genossen ein Stück ihres Siegerkäses. Diejenigen, die die Herzen eroberten, wurden mit einer Tafel Zartbitterschokolade belohnt. Johannes Mußner und Gitti Lex sicherten sich den Preis für die mittelschnellste Zeit, der in Form eines Schnapses am Abend gemütlich in der Hütte verkostet wurde. 

Das Skitourenrennen auf der Trostberger Hütte stieß auch dieses Jahr auf große Begeisterung bei allen Teilnehmern und daher planen wir auch im nächsten Jahr, am ersten Märzwochenende, unabhängig von den Schneeverhältnissen erneut ein solches Rennen zu veranstalten. Denn das Wichtigste ist das Zusammentreffen von Skitourenbegeisterten, egal ob jung oder alt, schnell oder langsam, entspannt oder ambitioniert. Letztendlich zählt nicht die Zeit oder das Ergebnis, sondern die Erinnerung an ein unvergessliches Wochenende auf der Trostberger Hütte. Ich freue mich auf alle, die dabei sind, wenn es wieder heißt: "Auf die Plätze, fertig, los!" Bericht: Felix Lex, Bilder: Claus Prokscha



Februar 2024


Schneerosentour zum Aschenbrennerhaus

Die Donnerstagswanderer machten sich diesmal auf die Suche nach Schneerosen und wurden reichlich belohnt. Bei schönem Wetter ging die Wanderung von Kufstein zuerst über den Elfenhain, der bekannt ist durch die vielen Leberblümchen. Hoch über der Kienbachschlucht verlief der Wanderweg und vereinzelt konnte man schon die weißen Blüten entdecken. Der eigentliche Schneerosenweg beginnt aber erst nach der Duxeralm – und da war die Blütenpracht gigantisch. Krönender Abschluss war dann noch die Aussicht vom Aschenbrennerhaus. Wilder Kaiser und Pendling waren zum Greifen nah. Auf der Forststraße und auch über steile Steige ging es dann durch lichte Wälder, übersäht mit den weißen Blüten zurück ins Tal.

Bericht und Bilder: Gina Heinrich

Die Donnerstagswanderer bei herrlichem Frühlingswetter vor dem Aschenbrenner Haus. Im Hintergrund der Scheffauer.
Die Donnerstagswanderer bei herrlichem Frühlingswetter vor dem Aschenbrenner Haus. Im Hintergrund der Scheffauer.


Abenteuerliche Skitour im Averstal: DAV-Gruppe trotzt Schneemassen

Mit Schneeketten kämpfte sich eine Gruppe von acht Skitourengehern vor kurzem durch Wind und Wetter ins abgelegene Averstal in der Schweiz. Ziel der Tour war das höchstgelegene ganzjährig bewohnte Dorf Europas, Juf auf 2126 Meter Höhe.

Anreise mit Hindernissen: Die Anreise gestaltete sich abenteuerlich. Bei einem halben Meter Neuschnee kam der DAV-Bus auf den letzten Kilometern nur noch mit Schneeketten vorwärts. In Juf angekommen, bezog die Gruppe ihr Quartier im Bettenlager der Pension Edelweiß – mit Waschräumen im Bunker, ganz nach Schweizer Manier.

Juf - Eingeschneit im höchstgelegenen Dorf Europas: Aufgrund der hohen Lawinenwarnstufe wagte man sich am ersten Tag nur auf den Nachbarhang, bevor es zum Abendessen ging. Doch die Naturgewalten hatten anderes im Sinn: Zwei Lawinen donnerten auf die Straße zum Dorf und sogar im Dorf selbst nieder. Die Gruppe saß fürs erste in Juf fest.

Lawinengefahr und Pistentouren: Üppige Neuschneemassen auf nasswarmen Grund machten sichere Skitouren in den nächsten Tagen unmöglich. Die DAVler mussten improvisieren und wichen auf Pistentouren aus. Die Stimmung blieb dennoch ungetrübt. Zu allen Zeiten wurde viel gelacht und Geschichten erzählt oder das aktuelle Weltgeschehen diskutiert.

Sonnenschein und Gipfelbesteigung: Am vierten Tag zeigte sich endlich die Sonne. Die Gruppe wagte sich auf das Wengahorn, musste aber kurz vor dem Gipfel aufgrund schlechter Sicht- und Schneeverhältnisse abdrehen.

Sportphysiologie und Heimkehr: Ein sportphysiologischer Workshop am Abend bot den Teilnehmern die Gelegenheit, mehr über die Anpassung des Körpers an Höhenluft, die Entstehung der Höhenkrankheit und die Energiegewinnung der Muskeln zu erfahren. Im Dorf Juf genossen die DAVler die Idylle: Kälber und Rinder vor den Höfen und eine Bilderausstellung in der Pension Alpenrose sorgten für Abwechslung. Nach erneutem Schneefall in der Nacht ergriff die Gruppe schließlich die Flucht nach vorne und kehrte einen Tag früher als geplant in den schneelosen Chiemgau zurück.

Fazit: Trotz Lawinengefahr, Neuschnee und widriger Bedingungen erlebte die DAV-Gruppe eine abenteuerliche Schneetour im Averstal. Die Gemeinschaft und der Spaß am gemeinsamen Erleben standen im Vordergrund und ließen die Gruppe auch über die Herausforderungen der Tour hinwegsehen. Die DAVler kehrten mit unvergesslichen Eindrücken aus einer atemberaubenden Landschaft und neuen Erkenntnissen zurück.

Bericht: Christina Meisl, Bilder: Heidi Falge u. Georg Aignesberger



Zum Salzachdurchbruch

Vor kurzem fand die Donnerstagwanderung in Burghausen statt. Nach einem Gang durch die schöne Burganlage führte ein Fußweg hinab in die Altstadt, über die alte Salzachbrücke und auf österreichischem Staatsgebiet über den Schmallerlsteig wieder hinauf aus dem Salzachtal zu einem Aussichtspunkt, der die Sicht auf die Burganlage und die schöne Altstadt freigab. Über den Waldgasthof der Naturfreunde und weiter über eine Keltenschanze ging es dann wieder bergab an das Salzachufer. Auf der gegenüberliegenden Seite konnte man im Wasser den Kreuzfelsen ausmachen, um den es angeblich spukte, bis auf ihm ein Kreuz errichtet wurde. Über etliche

umgestürzte Bäume und Uferklettereien war dann das Ziel erreicht: der Salzachdurchbruch mit seinen Flinzsandsteilhängen, in denen zahlreiche Höhlen zu sehen sind. Fledermäuse und Schlangen, aber auch der Uhu, finden dort Unterschlupf. Über den Hund, einen aus Granitblöcken aufgeschütteten Damm kann man hier ein Stück in den Fluß klettern – eine ganz schön rutschige Angelegenheit, wenn es nicht ganz trocken ist. Auf dem Lehrpfad an der Salzach entlang zurück nach Burghausen konnte man sich noch kundig machen über die Entstehung des Durchbruches und auch über hier vorkommende seltene Pflanzen. Durch die Altstadt auf der „Street of Fame“, wo über 40 Reliefplatten bekannter Jazzmusiker in die Pflastersteinstraße eingefügt wurden, flanierte die Gruppe Richtung Wöhrsee. Dabei wurde noch die Erhöhung zum Pulverturm erklommen und der dort befindliche KZ-Friedhof besucht, bevor man um den Wöhrsee zum Ausgangspunkt zurückkehrte. Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Donnerstagswanderung über den Sulten zur Steinlingalm

Bei schönstem Wetter und frühlingshaften Temperaturen machten sich die Donnerstagswanderer vom Parkplatz Hintergschwendt auf den Weg Richtung Steinlingalm. Der Steig bis zum Abzweig zur Gedererwand war von der Schneeschmelze ziemlich durchweicht, aber am Gatterl wurde es dann weiß und weil der Schnee schön griffig war, machte sich ein Teil gleich auf, um über den Steilhang zum Gipfel des Sulten zu gelangen. Der Rest bevorzugte den gemütlicheren Südanstieg vom Sultensattel aus. Um dorthin zu gelangen, musste jedoch ebenso ein Steilhang erkämpft werden. Letztendlich trafen sich alle Wanderer am Gipfelkreuz des 1467 m hohen Sulten und genossen die warme Frühlingssonne. Gemeinsam gings weiter zur gemütlichen Einkehr auf der Steinlingalm. Als Abstiegsweg wurde dann der Reitsteig gewählt. Bericht u. Bilder: Gina Heinrich


Eiskletterkurs im Eispark Osttirol

Der DAV Trostberg veranstaltete vom 10.-12. Februar einen Eiskletterkurs für Anfänger. Dafür ging es 3 Tage nach Matrei in Osttirol, wo man im Eispark bei sicheren Bedingungen den Umgang mit Eisgeräten und Steilsteigeisen üben kann. Trotz der warmen Temperaturen waren die Bedingungen im Eispark noch gut. So konnten am ersten Tag Fuß- und Schlagtechnik geübt werden und direkt im Toprope Modus angewendet werden. An den folgenden beiden Tagen wurde das Gelände immer steiler und auch das Drytooling im Felsen wurde von allen ausprobiert. Eisschrauben wurden im flachen und steilen Gelände eifrig gesetzt und die ein oder andere Abalakov-Sanduhr gefädelt. Auch der Standplatzbau für etwaige Mehrseillängenambitionen wurde von einigen Teilnehmern geübt. Mit gepumpten Armen gings am Montag wieder zurück nach Trostberg. Bericht u. Bild: Kathi Mußner


Den Heimatbergen entgegen

Eigentlich wollten die Senioren des Alpenvereins im Februar die Langlaufski anschnallen. Wandern ist eine echte Alternative bei diesem milden Winterwetter.

Eine 32-köpfige Gruppe bewegte sich auf guten, trockenen Wegen, die auch gerne von Radfahrern genutzt werden, von Siegsdorf bis Ruhpolding. Dabei hatten sie häufig Rauschberg und Unternberg im Blick und die weiße Traun neben oder unter sich.

Nach drei Stunden kehrten sie gemütlich ein, um anschließend per Regionalbahn zurück nach Siegsdorf zu fahren. Während der Bahnfahrt konnten sie nochmals reizvolle Ausblicke auf die Traun genießen.

Bericht: Robert Hesse; Bild: Günter Huhn


Skitour auf`s Filzmooshörndl

Trotz schlechter Wetterprognose starteten wir am 1. Februar zu neunt vom Ellmautal aus zum Filzmooshörndl. Die Hoffnung auf einen verspäteten Wetterumschwung zerschlug sich schnell, denn pünktlich am späten Vormittag begann es bei zunehmend starkem Wind leicht zu schneien. Nachdem der Gipfel problemlos erreicht wurde, ging es in defensiver Fahrweise bei diffusen Sichtverhältnissen zurück zur Filzmoosalm. Gerne nahmen wir nach einer kurzen Rast nochmals ca. 350 Höhenmeter Gegenanstieg zum unscheinbaren Losbichl in Kauf, da dieser auf seiner gesamten Nordwestflanke mit idealen Skihängen aufwartet. Obwohl einige Passagen noch überraschend gut befahrbar waren, heißt es auch im Pongau: Neuschnee dringend erwünscht! Bericht: Christian Taubmann, Bilder: Anita Kain



Januar 2024


Erfolgreicher Skitourenkurs für Anfänger

Vor kurzem absolvierten fünf eifrige Mitglieder der DAV-Sektion Trostberg einen 3-tägigen Skitourenkurs für Anfänger im Spitzingsee-Gebiet unter der Leitung von Simon Vogl und Johannes Vogl.

Trotz der geringen Schneelage konnte die Lawinenausrüstung und deren Handhabung ausgiebig kennengelernt, getestet und geübt werden. Die Abende wurden für theoretische Schnee- und Lawinenkunde genutzt. Abgeschlossen wurde der Kurs mit einer von den Teilnehmern eigens geplanten Skitour.

Die Trostberger DAV-Sektion kann nun weitere Mitglieder mit gutem Gewissen, gut ausgebildet, auf Skitour schicken.

Bericht u. Bilder: Simon Vogl

Der erste selbstgeplante Gipfel beim Skitourenkurs für Anfänger im Spitzingseegebiet
Der erste selbstgeplante Gipfel beim Skitourenkurs für Anfänger im Spitzingseegebiet


Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Bei der Abfahrt in Trostberg hatten die Teilnehmer noch ein klein wenig Hoffnung auf Wetterbesserung, aber schon am Ausgangspunkt in Blindau bei Reit im Winkl war allen klar: es würde eine feuchte Angelegenheit werden. Durch Nieselregen und auf vereistem Boden erreichte man die Franz-Haslberger-Skisprungschanze. Hier begann auch der Aufstieg über einen Steig im Wald. Vor dem Regen etwas geschützt durch die Bäume erreichten die Wanderer die Hindenburghütte. Aus der warmen Stube heraus konnte man beobachten, wie draußen der Regen allmählich  n Schnee überging. So wählte man für den Abstieg die kürzere Strecke über die Rodelbahn zum Ausgangspunkt. Nass, aber gutgelaunt trat die Gruppe die Heimfahrt an. 

Bericht und Bild: Gina Heinrich


Donnerstags zur Breitenberghütte

Regenzeug und Grödeln in den Rucksack – das war die Ansage an die Donnerstagswanderer – und dann kam es ganz anders. Weder der vorhergesagte Sturm noch Regen oder Eis auf dem Weg, sondern eitel Sonnenschein begleitete die Gruppe auf ihrer Wanderung. Von St. Margarethen, einem kleinen Kirchlein über Brannenburg auf einem Fahrweg und folgend über einen Steig Richtung Breitenberg. Weiter über eine gut ausgebaute, aber steile Forststraße zur Breitenberghütte der Naturfreunde Rosenheim, die seit kurzem wieder geöffnet ist. Nach einer gemütlichen Einkehr bei dem sehr netten Hüttenwirt ging es – immer noch bei Sonnenschein – auf dem Hubert-Stürzl-Steig zurück nach St. Margarethen.

Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Fit für den Flow in der Abfahrt

Lehrreiche Skikurse beim Alpenverein

Auch bei konditionsstarken SkitourengeherInnen lassen sich immer wieder Probleme bei der Abfahrt erkennen. Das scheinbar mühelose Hinunterschweben will einfach nicht gelingen.

Deshalb bietet die Sektion Trostberg des DAV seit über 20 Jahren Skitechnikkurse an. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zwei Termine angeboten. Am ersten Tag ging es jeweils nach Winklmoos, wo mit spielerischen Übungen Bewegungsabläufe eingeübt und auch analysiert wurden. Durch eine gewisse Körperhaltung kann das Selbstbewusstsein aktiv gestärkt und das Fahrtempo erhöht werden. Skifahren lebt auch von einer gewissen Geschwindigkeit. Am Ende des Pistentages zeigten alle Teilnehmer deutliche Fortschritte. Am zweiten Tag ging es ins Heutal. Peitlingköpfel und Skiköpfel zeigten sich von ihrer besten Seite. Warum fallen wir bei Unsicherheit in alte Bewegungsmuster zurück? Wie können wir dieses Gedankenkarussell durchbrechen? Diese Fragen wurden bei der Abfahrt in Pulverschnee und Sonnenschein ausgiebig diskutiert. Auch einige Stürze in den kalten Schnee taten der Begeisterung keinen Abbruch. Für ihren Eifer belohnten sich die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen auf der rappelvollen Terrasse beim Schrempf. Text und Bild: Armin Kain


Boulderausflug nach Traunstein

Zum Start ins neue Jahr ging es für die Jugend des DAV Trostberg in die Boulderhalle nach Traunstein. Vormittags bei perfektem kaltem Hallenwetter ging es los Richtung Traunstein, wo man sich nach der Ankunft erstmal richtig aufgewärmt hatte. Danach konnte sich jeder frei seine Boulder suchen oder sich an neuen Boulder Projekten ausprobieren. Hierbei war sehr cool, dass die Boulder der „Traunsteiner Bouldernight“ noch geschraubt waren. Diese konnten probiert werden und wurden teilweise auch geschafft. Nach einem anstrengenden Vormittag wurde bei allen der Hunger sehr groß, weshalb dann auch eine Pause eingelegt werden musste. Nach dieser wohlverdienten Pause wurden die letzten Kräfte nochmal aktiviert, um die Boulder Projekte des Vormittags zu beenden oder neue zu starten. Jedoch ließen auch diese irgendwann nach, wodurch am Nachmittag die Heimreise angetreten werden konnte. Das Fazit ist ein gelungener Bouldertag bei schlechtem Wetter. Bericht und Bild: Felix Obermeier


Erfolgreiche Kurse mit LVS-Training auf Skitour!

Der Alpenverein Trostberg hat auch in diesem Jahr wieder an zwei Tagen ein LVS-Training mit Skitour angeboten.

Beide Termine am 13. und am 21.01.2024 konnten durchgeführt werden.

Beide Male war ein schöner Wintertag. Die Schneemenge hätte zwar mehr sein können, aber für eine Übung hat es immer noch gereicht.

Ein Novum beim ersten Termin bildeten zwei Schneeschuhgeherinnen, die sich für das Thema LVS-Suche interessierten. Denn auch sie sind im freien Gelände unterwegs und können verschüttet werden. Grundsätzlich sollte sich jeder damit beschäftigen, der den gesicherten Skiraum verlässt.

Bei beiden Gruppen waren "Neulinge" dabei, die noch nie bzw. nur sporadisch eine Suche gemacht haben. Und es war überall gleich. Mit der aktuellen 3-Antennen-Technik der LVS-Geräte ist eine Suche ziemlich schnell erklärt, verständlich und auch für Anfänger schnell zielführend.

Während die erste Suche noch aktiv vom Lehrgangsleiter begleitet wurde und auf Feinheiten hingewiesen wurde, erfolgte die zweite Suche weitgehend selbständig. Beim anschließenden Feedback wurde die Suche noch einmal kurz durchgegangen. Als dritte Suche wurde eine 2-Personen-Verschüttung simuliert. Diese wurde auch von allen Beteiligten erfolgreich gelöst.

Bei der anschließenden Abschlussbesprechung wurde wieder mal deutlich, dass man die Scheu vor dem LVS-Gerät am besten mit einer Suchübung verliert. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die Leute von Wiederholung zu Wiederholung verbessern. Habt vertrauen in euer Gerät! Und das bekommt ihr durch Üben, Üben. Bericht u. Bilder: Max Neustifter



Unterwegs in herrlicher Winterlandschaft

Die Gruppe der Genusswanderer des Alpenvereins startete mit einer Wanderung bei Waging in die neue Saison. Sie hatte Glück mit dem Wetter, der Neuschnee und die Sonne zauberten herrliche Bilder hervor. Von dem Parkplatz Seeteufel führte der Weg in Nähe des Sees durch die Ortschaft Fisching, weiter durch den Markt Waging, anschließend im Wald hinauf zu dem malerischen Schloss Gessenberg, mit dem ehemaligen Wallfahrtskirchlein. Leider ist ein Betreten der sich seit langem in Privatbesitz befindlichen Anlage nicht möglich. Ein kurzer Vortrag über die lange, wechselvolle Geschichte des Schlosses rundete den Aufenthalt ab. Es war eine Freude in dem lockeren Pulverschnee zu wandern, zusätzlich bot sich auf einer kleinen Anhöhe ein toller Blick auf die verschneiten Heimatberge vom Untersberg bis zum Hochgern. Mittags stärkten sich die Wanderer in einem Gasthof in Otting, bevor sie in einem Rundkurs über Hausleiten wieder den Waginger See erreichten. Das Bild zeigt die Gruppe vor dem Schloss Gessenberg. 

Bericht: Robert Hesse, Bild: Günther Huhn


Donnerstagstour zur Meggenthaler Krippe

Bis Maria Lichtmess ist die Krippe bei Meggenthal mit lebensgroßen Figuren aus gesägtem Holz noch zu sehen. Dies nahmen die Donnerstagswanderer zum Anlass, gemeinsam dorthin zu wandern. Es war ein kalter und trüber Tag, aber der Erbauer der Krippe zündete extra für die Gruppe die Kerzen in den Laternen im und um den Krippenstall an. Die Hl. Drei Könige sind inzwischen auch bei der Heiligen Familie angekommen (sie werden von weitem immer näher an den Stall gerückt, bis sie am Dreikönigstag davorstehen). Nach einer kurzen Rast im Unterstandshütterl, auch sehr liab hergerichtet mit Bänken und Tisch, ging es zurück zur Meggenthaler Kirche. Weiter fuhr man  nach Tittmoning zur Wanderung am Auenlehrpfad. Raureif und Schnee an Bäumen und Sträuchern und dazu die milchige Wetterstimmung ließen eine mystische Stimmung aufkommen – aber alle genossen dann auch die Wärme beim abschließenden Cafe-Besuch. 

Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Skitourentage in den Kitzbüheler Alpen

„Liegt denn in den Kitzbühelern Schnee“, war die Frage, die nach zwei Tagen auf der Bochumer Hütte klar mit ja beantwortet werden konnte. Eine 6-köpfige Gruppe des DAV Trostberg erkundete die Tourenmöglichkeiten um die Kelchalm, wie die Bochumer Hütte auch genannt wird. Am ersten Tag führte die Tour von der Hütte zum „Tor“ auf 1933 m Höhe. Die Wolkenstimmung und die Aussicht waren grandios. Der geplante Weiterweg zum Gamshag wurde jedoch wegen zu starkem Wind abgebrochen.  Am zweiten Tag stand eine Rundtour auf dem Programm. Der Weg führte zum Saalkogel, Oberreiter Joch, Staffkogel und Hahnenkampl. Teilweise war der Schnee hart, aber besonderes nordseitig konnte durch wunderbaren Pulverschnee gewedelt werden. Da der Wind aufgehört hatte, wurde bei etwas längeren Pausen reichlich das schöne Panorama und die Einsamkeit genossen. Die Kitzbüheler – immer eine Reise wert. Bericht: Heidi Falge, Bild: Mirco Sertic


Donnerstagstourenauftakt am Wolfsberg

Das neue Jahr begann für die Donnerstagswanderer mit kühlem, aber trockenem Wetter. So wurde eine kürzere Strecke am Wolfsberg gewählt. An der Talstation des Wolfsbergliftes nähe Siegsdorf (bekannt auch durch das Nachtskilaufen) ging es los, durch die Ortschaft Molberting und dann bergauf zur Ortschaft Wolfsberg. An der Lechner-Hütte wurde eine kurze Rast eingelegt, die Schnitzereien um die Hütte, besonders der Froschkönig am Brunnen waren schon Hingucker, und man konnte immerhin die Berge in der näheren Umgebung (Hochstauffen, Zwiesel und Gamsknogel im Osten und Hochfelln, Hochgern und Kampenwand im Westen) ausmachen. Dann machte sich die Gruppe wieder auf den Weg bergab. Bei der Ortschaft Hachau wurde die B 306 an einer Unterführung gequert und an der Roten Traun verlief der Rückweg über Heutau zurück nach Molberting und zum Parkplatz Wolfsberglift. Bericht u. Bild: Gina Heinrich


Gelungener Start ins neue Jahr!

Um das neue Jahr perfekt zu starten, beginne ich das gerne mit einer Bergtour und Weißwurstkochen am Gipfel. Wer Weißwurst nicht so gerne, mag kann auch andere Würstl mitnehmen. Dafür eignete sich eine Tour zur Karspitze ganz gut. Eine leichte Wanderung, die man bis kurz vor dem Gipfel auf Forststraßen gehen kann. Ab der Wildbichlalm wurde die Schneelage mit der Höhe immer mehr, was keiner von uns erwartet hatte. Somit hatten wir mal wieder eine gute Stimmung mit der verschneiten Umgebung im Sonne-Wolken mix. Am Gipfel wurde gleich bei Sonnenschein alles vorbereitet um die Würstl zu kochen. In der Wartezeit konnten wir noch die Fernsicht Richtung Rofan und Karwendel genießen. Im Tal war schon den ganzen Tag der Nebel. Dann hat es nicht lange gedauert, bis es komplett zu gezogen hat. Nach der Brotzeit und Fotopause waren wir gezwungen wegen der Kälte auf demselben Weg zur Wildbichlalm abzusteigen. Nach der Einkehr bei der Alm ging es auch wieder die Straße runter zum Auto. Somit ging eine schöne Neujahrstour mit dem Erlebniswert Würstlkochen am Berg zu Ende. Bericht u. Bilder: Pöschl Franz