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News



Oktober 2018


Der goldene Herbst lässt grüßen
Wiedermal traumhafte Bedingungen ermöglichte den AV Senioren eine Wanderung durch bunte Laubwälder von Weißbach in die Laubau. Der Weg führte durch die Schwarzachenschlucht, weiter zur Bäckinger Klause und anschließend zur Harbacher- und Bichleralm. Hier wurde kurzerhand die große Wiese für die Brotzeit beschlagnahmt.
Nach einem kurzen Anstieg vorbei an der Kaitlalm ging es weiter zur Schwarzachenalm
zur gemeinsamen Einkehr.
Bericht u. Bild: Andreas Zehntner


Jugendwochenende im Tennengebirge

Kurz bevor der Winter in den Bergen Einzug hält war die  Jugend nochmal auf Hüttentour, das Happisch Haus war das Ziel der Gruppe.
„Um den Aufstieg zu verkürzen gönnen wir uns gleich zu Beginn eine Seilbahnfahrt. An der Bergstation angekommen schauen wir uns dort noch die Eisriesenwelt an. Ausgerüstet mit Karbidlampen können wir in der Eishöhle das
Wachsen und Schmelzen von Eis „miterleben“. Manch einer hätte sich bei dem Anblick gern Steigeisen und Eispickel herbeigewünscht… Wieder an der frischen Luft zwingt uns der hartnäckige Hochnebel dazu erst noch einige steile Höhenmeter hinter uns zu bringen bevor wir in der Sonne brotzeiten können. Belohnt werden wir dafür aber mit einer Aussicht auf Hochkönig, Watzmann und Co über dem Wolkenmeer. Teilweise weglos geht’s dann über den Hochkogel zur Hütte. Dort steht ein klassischer Hüttenabend an: Kochen, Zamsitzen, Gesellschaftsspiele. Ein Geburtstagskind haben wir auch noch dabei, dementsprechend wird die Hüttenruhe ausgedehnt. Am nächsten Tag – Nebel & Graupel. Sicht keinen Meter weit. Ziemlich ungemütlich. Also erst mal ausgedehntes Frühstück. Danach steht aber trotzdem der Abstieg bevor. Doch die antizyklische Abmarschzeit macht sich belohnt. Der Nebel lichtet sich. Obwohl wir fast den gleichen Weg zurückgehen, schaut die Landschaft komplett anders aus. Der felsige Untergrund leicht mit Graupel bedeckt, gibt uns eher das Gefühl im Himalaya unterwegs zu sein als im „zahmen“ Tennengebirge. Ziemlich schnell sind wir wieder in der Zivilisation, die Sonne scheint, es riecht nach Herbst. Der schnelle Wechsel von Herbst zu Winter und wieder zurück wirkt fast wie ein Traum…“

Bericht u. Bild: Vroni Krieger


Bilderbuchtage am Gardasee
Ein wahrlich goldenes verlängertes Oktoberwochenende verbrachte die 13-köpfige Klettergruppe am Gardasee.
Gleich bei der Anfahrt wurde das Klettergebiet „Croz de le Niere“, im Valli die Guidicarie besucht. Die herrlichen südseitigen Klettereien waren ideal zum Eingewöhnen. Am nächsten Tag wählte man wieder das Klettergebiet von Regina del Lago. Hoch über Riva kann hier der Blick über den Gardasee genossen werden. Für den Sonntag entschied man sich für den Klettergarten „L`Orto“ in Laghel bei Arco, weshalb der Nachmittag zum Shoppen, Eisessen und Flanieren genutzt werden konnte. Jeweils  vor dem Abendessen wurde eine Yogaeinheit von den Teilnehmern genutzt, die mit einer Entspannungsübung zum Schluss den Tag immer perfekt abrundete. Am letzten Tag ging es von Vanezza über eine Panoramastraße hinauf nach Ranzo in ein absolut einsames Klettergebiet. Die herrliche Panoramastraße bot besonders am Nachmittag bei der Heimfahrt atemberaubende Ausblicke über das gesamte Sarcatal bis zum Gardasee.
Bericht u. Bild: Anita Kain


Unterwegs in der Wildschönau
Anfang Oktober unternahm die Seniorengruppe bei strahlend blauem Himmel und guter Fernsicht mit 52 Personen eine Wanderung im Alpbachtal in Tirol. Von Auffach ging es zunächst mit der neuen Schatzbergbahn zur Bergstation, um auf den Schatzberggipfel zu wandern. Die Mehrzahl der Teilnehmer führte die Höhenwanderung zur Joelspitze (1968 m) und Saupanzen durch. Die Gruppe der Genusswanderer stieg entlang eines Speichersees bis zur Mittelstation ab und kehrte auf der Terrasse des Gasthofs Koglmoos ein. Ebenso fanden sich die Höhenwanderer hier ein. Bei zünftiger Musik konnte man den wunderbaren Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Bericht u. Bild: Andreas Zehentner


Kraftraubende MTB-Tour über dem Saalachtal
Sechs Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg nutzten den Altweibersommer und radelten mit ihren Mountainbikes von Unken zum Wetterkreuz. Die Forststraße mäandert zunächst durch den Bergwald, bei der Oberen Hölzlalm eröffnet sich jedoch ein grandioses Panorama über das Saalachtal und die angrenzenden Gebirgszüge. Nach einer kurzen Verschnaufpause am Wetterkreuz ging es ein kurzes Stück zurück. Anschließend mussten die Räder auf einem schmalen Steig teils schiebend, teils tragend zum Kamm unter dem Peitlingköpfl befördert werden. Ein Abstecher zum Gipfel lockerte die Beinmuskulatur. Die Abfahrt zum Ennsmannkaser erfordert eine gute Technik und ein Quäntchen Mut. Die Kaspressknödelsuppe beim Schrempf richtete den einen oder anderen wieder zusammen. Das war auch gut so, denn spätestens bei der Auffahrt vom Liftparkplatz im Heutal  Richtung Winklmoos zur Abzweigung Muckklause ging es noch einmal ordentlich zur Sache. Alle waren überrascht  von der Dimension dieser Holztriftanlage, die bereits 1792 errichtet wurde und unter Denkmalschutz steht. In der Schwarzenbergklamm zeugten die Felsformationen von der gewaltigen Energie, die bei der Hebung der Alpen frei wurde. Ebenso wurde deutlich, wie sich das Wasser im Lauf der Zeit durch ganze Felsformationen frisst. Eine gemütliche Einkehr rundete den tollen Tag ab.
Bericht u. Bilder: Armin Kain



September 2018


Trail-Zauber in Saalbach
Vom nicht ganz so optimistischen Wetterbericht ließen sich die Teilnehmer der Hacklberg-Trailtour nicht abhalten – glücklicherweise, wie sich herausstellen sollte!
Bei frischen Temperaturen aber – entgegen der Vorhersage überwiegend sonnigen und trockenen Bedingungen - nahmen fünf Bergradler die Auffahrt zum Schattberg-Westgipfel in Angriff. Trotzdem es sich mit knapp 1.300 Höhenmetern zu bewältigendem Anstieg zunächst nach einer durchaus überschaubaren Aufgabe anhörte, forderte die durchgängig steile und kaum Erholungsphasen bietende Auffahrt die Teilnehmer stärker als erwartet. Der Lohn der Strapazen folgte aber in Form des Hacklberg- und den nahtlos übergehenden Bucheggtrail. Eine beinahe epische Abfahrt, die gleichermaßen fahrtechnischen Hochgenuss und traumhafte Ausblicke auf die umliegende Bergwelt bietet. Auch für eine gemütliche Einkehr war ausreichend Gelegenheit. Die Teilnehmer waren sich einig, im kommenden Jahr unbedingt wieder nach Saalbach zurückzukehren um wieder den „Flow“ der Tour am Hacklberg-Trail zu erleben.
Bericht u. Bild: Bernhard Unterauer


Bergwandern über Matrei a. Brenner
16 Wanderfreunde fuhren umweltfreundlich mit dem Zug von Bad Endorf nach Matrei a. Brenner. Bei herrlichstem Bergwetter stieg die Gruppe zur Blaserhütte und zum Blasergipfel auf (2241 m) und genoss den wunderbaren Rundumblick . Einige wanderten auch noch auf die Peilspitze (2392 m). Am zweiten Tag marschierte der Großteil der Gruppe über Peilspitze, Kalbenjoch und schmalem Steig über das Kar unterhalb der Lämpermahdspitze zum Serlesjöchl und weiter zur Serles (2717 m) . Nach Gipfelbrotzeit bei herrlichem Panorama ging es stets bergab nach Kloster Maria Waldrast (1641 m). Der Rest der Gruppe wanderte über das Kalbenjoch zur Ochsenalm mit Einkehr und über den Schöpfungsweg nach Kloster Waldrast. Hier wurde in den geräumigen Zimmern übernachtet. Am letzten Tag führte der Weg auf dem Schütternsteig zum Waldraster Jöchl (1878 m) und anschließend über den Schöpfungsweg zur Ochsenalm zur Einkehr mit Blasmusik. Gut gestärkt stieg die Gruppe nach Matrei ab und fuhr mit dem Zug nach Bad Endorf zurück. Bei einem abschließenden Besuch der Eisdiele waren sich alle einig: Es war ein wunderbares Bergwochenende!
Bericht u. Bild: Plank Marianne


Mit dem MTB durch das Reichraminger Hintergebirge
Nach der 3-stündigen Autofahrt nach Unterdammbach bei Steyr, gönnten wir uns erst die wohlverdiente Kaffepause. Obwohl für den ersten Tag die Regenwahrscheinlichkeit bei  90 % lag, starteten wir trocken Richtung Schwarzberg-Sonnenberg los. Oben angekommen fing es auch prompt zu regnen an, aber gut eingepackt in Regenklamotten, erreichten wir Losenstein (340 m). Im Gasthof "Blasl" wurden wir freundlich empfangen und unsere nassen Sachen landeten kurzerhand im Trockner. Gut gestärkt  kämpften wir uns auf die Hohe Dirn (1140 m) zur Anton-Schosser-Hütte. Erst kurz vor der Hütte finges wieder zu regnen an. Am nächsten Morgen ging es über einen kurzen Trail hinunter und dann auf den Gipfel der Hohen Dirn. Bei optimalem Radelwetter fuhren wir weiter über die Ebernforstalm mit ihren putzigen Wollschweinen durchs Reichraminger Hintergebirge mit Tunneln und Wasserfällen. Ziel des zweiten Tages war die Anlaufalm. Hier konnten wir uns in der Außendusche mit Bergblick erst mal frisch machen, bevor wir zum gemütlichen Teil übergingen. Am Sonntag hatten wir wieder Glück mit dem Wetter. Gleich nach dem Frühstück meisterten wir eine  Wurzeltrailpassage und rollten weiter bergab bis Reichraming. Auf dem Ennsradweg ging es Richtung Großraming und  Maria Neustift auf die Glaserhütte - die mit gutem Essen und herrlicher Aussicht ein lohnendes Ziel gewesen wäre. Leider wurde die Hütte kurzfristig wegen einer Privatfeier geschlossen, weshalb wir mit Müsliriegeln gestärkt über den Spatenberg, Sonnenberg durchfahren mussten, um zu unserem Ausgangspunkt, Gasthaus Weidmann, zu kommen.
Bericht und Bild: Torsten Kalle


Die Jugend am Grünsteinklettersteig
Ein kurzer Zustieg, kühles aber schönes Wetter, ein Klettersteig bei dem man auch mal zulangen muss, eine tolle Aussicht und eine Supertruppe, das sind die Zutaten für einen gemütlichen Tag in den Bergen. Für die Jugend des Alpenvereins Trostberg kamen alle diese Komponenten zusammen als es auf den Grünstein ging. Vom Königssee aus ging es steil, dafür nicht besonders lange bis zum Einstieg des Klettersteiges, hier hieß es, kurze Pause und Ausrüstung anlegen. Der Klettersteig selbst stellte die Gruppe vor keine allzu großen Probleme, so konnten kleine Spielchen wie der der sogenannte „Bathang“ eingebaut werden. Am Gipfel wurde dann erstmal eine ausgiebige Rast eingelegt bevor es auf den rasenden Abstieg ging. Am Königssee wurden nochmal die Füße gekühlt bevor es auf den Heimweg ging. Ein Umweg über eine Eisdiele durfte natürlich nicht fehlen.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



Gelungene Ausweichtour der Hochtourengruppe
Leider konnte aufgrund des morgendlichen Starkregens die geplante Überschreitung des Werfener Hochthrons über den Südgrat im Tennengebirge nicht durchgeführt werden. Bereits am Parkplatz „Unterholz“ entschied sich die Gruppe, über die Griesscharte auf den Hiefler aufzusteigen. Die Regenklamotten konnten aufgrund des nachlassenden Regens bereits nach einer knappen Stunde Gehzeit abgelegt werden. Kurz vor der Scharte setzte erneut Niederschlag ein, weshalb kurzerhand auf das Mittl. Streimandl mit 2360 m zugesteuert wurde. Ausschlaggebend war selbstverständlich die gleich unterhalb des Gipfels gelegene Edelweißerhütte. In der kuschlig warmen gemütlichen Hütte, die nur an den Wochenenden bewartet wird, schmeckte die Brotzeit umso mehr. Der Abstieg führte schließlich bei strahlendem Sonnenschein über die Thronleiter zur Werfener Hütte. Nachdem die ausgesetzte Lage der Hüttenterasse ausgiebig genossen wurde, erfolgte der Abstieg über den Tanzboden zurück zum Parkplatz.
Bericht u. Bilder: Anita Kain



Großer Anklang bei Familienradltour Röthelmoos
Die Familiengruppe unternahm vor kurzem eine Radltour  mit 15 Kinder und 10 Erwachsenen. Von der Unternbergtalstation ging es vorbei am Märchenpark über Brand und nach einem schweißtreibenden halbstündigen steilen Aufschwung kamen alle gut gelaunt auf der Röthelmoos an. Nach der ausgiebigen Brotzeit radelten alle bergab zum Weitsee. Bei strahlenden Sonnenschein konnte noch gut im warnen See gebadet werden. Weiter ging die Tour entlang des Mitter- und Lödensees bis nach Ruhpolding. Gut gestärkt in der Eisdiele konnten die letzten 150 Höhenmeter zum Ausgangpunkt bewältigt werden.
Bericht u. Bilder: Georg Motzet



Schlenken - mit und ohne Schmittenstein
Wieder einmal unternahmen die Senioren eine Bergtour bei Bilderbuchwetter. Diesmal führte sie der Weg von Hallein auf den Schlenken und Schmittenstein. Mit dem Bus wurde zum Wurzer-Parkplatz oberhalb von Bad Vigaun gefahren. Der Weg führte zunächst für alle zur Zillhütte hinauf. Ab hier wurden 3 Gruppen gebildet. Die erste wanderte über den Schlenkengipfel und weiter über den Höhenweg zum Schmittenstein. Die zweite Gruppe marschierte vom Schlenkengipfel auf den mittleren Höhenweg zur Trattnerhütte. Der Weg der dritten Gruppe führte von der Zillhütte direkt zur Trattnerhütte. Hier trafen sich alle wieder ein zur gemeinsamen Einkehr.
Bericht und Bild: Anderl Zehentner


August 2018


2-Tages-Tour in den heimischen Bergen
Man muss nicht weit fahren, um schöne und abwechslungsreiche Bergtouren zu erleben. Mit diesem Hintergedanken fand im August eine 2-Tages-Tour in den Berchtesgadener Alpen statt.
Mit Zwischenstopp und Übernachtung auf der Blaueishütte gings am ersten Tag auf die Schärtenspitze, sogar mit „Gletscherberührung“! Ein kurzer Abstecher zum schrumpfenden Blaueisgletscher war da Ehrensache! Nach sensationellem Kuchen und stärkender Halbpension an der Blaueishütte wurde am zweiten Tag der Hochkalter in Angriff genommen. Mit steilen "Schodareissn", kurzen Kletterpassagen am ausgesetzten Grat und dem rutschigen Abstieg gar nicht so ohne! Doch alle Teilnehmer meisterten Auf- sowie Abstieg ohne Probleme, ein erfrischendes Bad im Hintersee war der krönende Abschluss. Tolle Truppe, immer wieder gerne!
Bericht und Bild: Kathi Mußner


Lehrreicher Eiskurs am Taschachhaus
Fünf neugierige Trostberger DAV-Mitglieder machten sich kürzlich mit ihrem erfahrenen Begleiter Oliver Fuhrmann auf in die Ötzaler Alpen - mit Pickel, Steigeisen, Helm, Seil und Gurt im Gepäck. Los ging es zum Taschachhaus bei schönstem Wetter und einer Bombenaussicht. Für eine kleine Abkühlung während der letzten Meter des Hüttenaufstiegs sorgten Regenschauer und Wind. Als Vorbereitung für den nächsten Tag beschäftigte sich die Gruppe auf der Hütte mit der Orientierung per Karte und Kompass. „8er“ um „8er“, Schlinge um Schlinge, Bier um Bier, „Prusik“, „Sackstich“ und „Mastwurf“ verschönerten den Abend. Die Aufgabe am Samstag war es, die Theorie vom Vorabend in die Praxis umzusetzen. „Wie bewege ich mich am besten auf dem Eis?“, „Was ist zu tun, wenn jemand in die Spalte fällt?“, „Wie sichere ich mich selbst?“, „Wie kriege ich meine Partner aus der Spalte raus?“ – Alles  manchmal lebenswichtige Fragen, die vor Ort anschaulich beantwortet wurden, die dazu nötigen Techniken wurden für den Ernstfall eingeübt. Auch am Sonntag hielt das Wetter - bis auf ein paar wenige Regenschauer – gut, und der Nebel erzeugte eine zauberhafte Atmosphäre. Die Selbstbergung auf dem Programm, also ab in die Spalte! Eine spannende Sache, sowie eine sehr lehrreiche Erfahrung und vieles mehr wurde vom Kursleiter anschaulich erklärt. Als kleines Highlight zum Abschluss des Kurses erhielten die Gletscher-Neulinge noch ein paar Trainingseinheiten im Eisklettern.
Bericht und Bilder: Franziska Vogl



Rund um die Gleiwitzer Hütte
Die Wandergruppe der Mariannen verbrachte diesmal 3 Tage auf der Gleiwitzer Hütte (2174 m) in den Hohen Tauern. Bereits am Freitag früh starteten die 15 AV-ler bei schönstem Wetter von Fusch aus in knapp vier Stunden zur Hütte. Nach einer kleinen Stärkung und Beziehen des Lagers wurden der etwas ausgesetzte Rettenzink (2510 m) und das leicht begehbare Imbachhorn (2470 m) erklommen – Murmeltiere, Edelweißwiesen und wunderschöne Aussichten auf umliegende Gipfel, wie Kitzsteinhorn, Hoher Tenn und nach Kaprun belohnten die Wanderer. Abends bekochte die Hüttenwirtin Antje die hungrige Schar „regional“ und extrem „guad“. Am Samstag startete die Gruppe in Richtung Hoher Tenn/Bauernbrachkopf. Ein Schneefeld mit Spalten und einsetzender leichter Regen zwangen nach einiger Zeit zur Umkehr. Auf dem Weg zurück erklomm ein Teil der Wanderer dennoch einen Gipfel, den Joopkogel. In der Hütte stärkten sich mittags alle mit frischen, sehr leckeren Rohrnudeln und wanderten danach, weglos, in Richtung Tittmoninger Hörndl. Vorbei an prächtigen Edelweißen marschierte die Gruppe schließlich bis zum Bauernbrachsattel, von dem aus Murmeltiere und Gämsen beim Klettern in einer steilen Wand beobachtet werden konnten. Am Sonntag entschied man sich wegen Regens direkt nach Fusch abzusteigen und nicht wie geplant, über die Ponyhofalm. Ein gemeinsames Essen bei Inzell rundete das ereignisreiche Bergwochenende ab.
Bericht und Bilder: Petra Herbst



Klettersteigtage im Fassatal
Kürzlich ist eine kleine Abordnung der Hochtourengruppe des DAV Trostberg zu einem verlängerten Klettersteigwochenende ins südtiroler Fassatal aufgebrochen. An vier Tagen standen mehrere unterschiedlich schwere Klettersteige auf dem Programm. Gleich zu Beginn waren die Trostberger gefordert, einen der schwersten Klettersteige Südtirols, die Via Ferrata I Magnifici mit Schwierigkeit E zu bezwingen. Höhepunkt des Wochenendes war die Besteigung der Marmolada mit 3.343 Metern Höhe über den Westgrat. Bei bestem Bergwetter konnten jeden Tag die gesteckten Ziele erreicht werden und so fuhr die Gruppe am Sonntag abend mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder nach Hause.
Bericht und Bild: Udo Gottschling


Auf dem Berchtesgadener Alm-Erlebnisweg
Bei herrlichstem Bergwetter unternahmen die AV-Senioren eine Bergwanderung auf dem Berchtesgadener Alm-Erlebnisweg zum Jochköpfl im Lattengebirge. Vom Wanderparkplatz Schwarzbachwacht führte ein schattiger, schöner Steig über die Moosen- und Lattenbergalm auf den Sattel zum Jochköpfl (1575 m) hinauf. Bei einer kleinen Brotzeit genossen die zahlreichen Senioren den Panoramablick auf die Berchtesgadener und Leoganger Gipfel. Zurück wanderte die Gruppe über den Sattel zur Mordaualm zur gemeinsamen Einkehr.
Bericht und Bild: Andreas Zehntner


Wieder mal die Wiederroute
Anfang August starteten 5 Bergsteiger der Hochtourengruppe zur kleinen Watzmannostwand.
Der frühe Morgen ließ uns noch recht frisch und zügig das Watzmannkar hinaufsteigen, bevor uns dann die Sonne und das steile Schneefeld die Schweißtropfen aus dem Körper trieben. Nach einer kurzen Rast stiegen wir in die Wand ein. Zuerst etwas Kletterei, dann auf das breite riesige Wiederband. Darauf hochzusteigen ist für die Augen ein herrlicher Anblick, aber für die Waden eine Schinderei. Christian führte uns sicher durch die Wand zur Mittelspitze des Watzmann. Hier konnten wir die Aussicht auf die umliegenden Gipfel und den 2000 m Tiefblick auf den Königsee genießen. Der Abstieg war lang und die Füße am Ende ziemlich schwer. Aber nach so einem sonnigen erlebnisreichen Bergtag  waren wir alle glücklich und zufrieden.

Bericht u. Bilder: Cordula Dumberger



Gefühlte 10.000 Stufen - Salzburger Hochthron
Die Wandergruppe unternahm unter der Führung der zwei Wanderleiterinnen Marianne Kremsreiter und Marianne Plank eine Tagestour auf den Salzburger Hochthron/Untersberg. Die 20-köpfige Gruppe startete am frühen Morgen, bei schönstem Wetter, vom Wanderparkplatz in Glanegg (482 m) aus und ging in knapp vier Stunden über den stufenreichen Dopplersteig und die Bergstation am Geiereck zum Gipfel des Salzburger Hochthrons (1852 m). Dort genossen alle am Gipfelkreuz die wunderbare Rundumsicht auf das Steinerne Meer, den Watzmann, Hochkalter, Loferer Steinberge, in den Rupertigau und nach Salzburg. Gestärkt mit selbstgemachten Leckereien, ausgeruht und bei bester Laune besuchten die Wanderer danach das Zeppezauer Haus (1664 m) und marschierten schließlich über den wohl noch stufenreicheren Reitsteig wieder zurück zum Parkplatz.
Bericht u. Bilder: Petra Herbst


Körperbeherrschung auf der Slackline!
Ein gemütlicher Slackline-Nachmittag stand vor Kurzem auf dem Programm der AV- Jugend. Vom Anfänger bis zum Profi war jeder herzlich willkommen. Für einige waren es die ersten Schritte, Fortgeschrittene konnten bereits das Umdrehen üben, jeder konnte sein Ziel selbst stecken. Bei herrlichem Wetter ein gelungener Tag!
Bericht u. Bild: Vroni Krieger



Familientouren rund um die Freiburger Hütte
Einen viertägigen Ausflug zur Freiburger Hütte im Lechquellengebirge unternahm die Familiengruppe zu Ferienbeginn.
Bei herrlichem Wetter wurde die wunderschöne Bergwelt rund um den Formariensee erkundet. So ging es am zweiten Tag gleich über den „Kuhfriedhof“, welcher sich aufgrund seiner Senken wunderbar zum Verstecken eignet. Weiter ging es durch wegloses Gelände über die Geißköpfe. Dabei musste die Gruppe kraxelnd durch eine Felsrinne und anhand der Sonne den Weg zur Hütte finden. Zur Belohnung genehmigten sich alle ein ausgiebiges Bad im ca. 15 Grad warmen Formarinsee. Am dritten Tag wurde der Formaletsch umrundet und dabei das Steinerne Meer durchkraxelt. Vom Bergsalamander bis zur Gämse gab es allerhand in der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen. Abends auf der Hütte wurde man mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region verwöhnt. Über den Lech-Wanderweg ging es am vierten Tag wieder zurück ins Tal.
Bericht u. Bilder: Robert und Maria Stiedl



Juli 2018


AV-Grillen und Schifferlfahren auf der Alz
Gut bewährt hat sich der Grillabend des Alpenvereins Trostberg mit „Schlafen im Heu“ in Truchtlaching an der Alz. Nach einer Abkühlung in der Alz wurden die feinsten Schmankerl auf den Grill gelegt. Gleich mehrere „Highlights“ konnten an diesem lauen Sommerabend bewundert werden: Das Jahrhunderereignis, die totale Mondfinsternis und gleichzeitig das grandiose Feuerwerk des Seehafenfests in Seebruck. Noch lange verweilten die Alpenvereinsmitglieder ums lodernde Lagerfeuer, bevor man sich im Heu einen Schlafplatz suchte. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die Boote startklar gemacht und der Fahrt nach Altenmarkt stand nichts mehr im Wege. Eine Einkehr beim Roiter rundete das perfekte Wochenende ab.
Bericht u. Bilder: Anita Kain



Jugendtour Hochwilde
Hoch, wild und lang, so geht’s zu auf der Hochwilden im Ötztal, das musste auch die Jugend des Trostberger Alpenvereins feststellen. Am ersten Tag ging es noch recht gemütlich von Obergurgel auf die Langtalereckhütte, wo nach einer ausgiebigen Rast die Spaltenbergung mithilfe der losen Rolle geübt wurde. Abends wurden wir vom Hüttenwirt gemästet und genossen die super Atmosphäre. Am Sonntag ging es dann um 6 Uhr, nach einem ausgiebigen Frühstück, los. Der Weg führte vorbei am einsturzgefährdeten Hochwildehaus auf den Gurglerferner. Hier wurden die Steigeisen angelegt und der Pickel vom Rucksack genommen, bevor es zuerst über blankes Gletschereis, später dann über tiefen nassen Schnee zum Einstieg des Klettersteiges ging. Dieser zieht sehr ausgesetzt zum nördlichen Gipfel der Hochwilde, die Überschreitung ging sich dann leider nichtmehr aus. Der Abstieg führte uns zuerst steil in das Langental hinab und später flach zur Hütte zurück. Auf den letzten Metern nach Obergurgel erwischte uns dann auch noch ein heftiger Regenschauer.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



Kids Camp traditionell verregnet, trotzdem super!
Das mittlerweile voll eingespielte Team aus 19 Kids und drei Betreuern, bezog dieses Jahr in weiser Voraussicht eine Hütte am Jugendzeltplatz in Schützing. Nach dem Einzug genoss die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein ein ausgiebiges Bad im Bayrischen Meer. Abends wurde gegrillt, Fußball, Wahrheit oder Pflicht gespielt und am Lagerfeuer lustig beisammengesessen. Samstags kam dann mal wieder der Regen. Doch wer ein richtiger AV`ler ist, dem macht das schlechte Wetter nix aus. Und so wurde eben zwischen verschiedenen Spielen, Fußball, T-Shirts drucken usw. eine warme Dusche genommen. Außerdem lernten die Kinder, wie man sich aus Ahornblättern, Spitz- und Breitwegerich eine Lotion gegen das Jucken von Mückenstichen herstellt. Während die Wolken der Sonne dann doch noch ein kleines Fenster ließen, ging es mit Reifen, Surfbrett und Kajaks noch mal ins Wasser. Mit Spielen und Geschichten in der Hütte ließ die Gruppe den aufregenden Tag ausklingen.

Müde aber glücklich hieß es am Sonntag dann leider wieder Abschied nehmen.
Bericht u. Bilder: Maria Stiedl



Drei Tage im Ammergebirge
14 AV-Senioren unternahmen Mitte Juli eine Drei-Tages-Tour ins Ammergebirge. Die Fahrt ging mit Privat-PKW und dem AV-Vereinsbus nach Halblech im Allgäu. Mit einem Zubringerbus wurde zur Kenzenhütte auf 1300 m gefahren.
Am ersten Tag stand die Kesselrunde auf dem Programm, wo uns auf halber Wegstrecke ein Gewitterschauer überraschte. Am nächsten Tag ging es bei herrlichem Wetter auf den Kenzenkopf und weiter über das Fensterl zur Hochplatte mit 2082 m. Bei grandiosem Panorama schmeckte die verdiente Brotzeit gleich noch besser. Der Abstieg führte über das Gamsangerl zurück zur Kenzenhütte. Am dritten und letzten Tag wanderte man zur Wankenfleckkapelle, weiter am Gumpenbach entlang führte ein steiler Steig hinauf zum
Kenzensattel. Nach dem Abstieg trafen wir noch auf einen großen wildromantischen Wasserfall nicht weit entfernt von der Hütte. Nach der Mittagseinkehr und drei schönen Tagen im Ammergebirge ging es wieder nach Hause. 
Bericht u. Bild: Andreas Zehntner


Wanderparadies Kaisertal
Bei schönstem Bergwetter unternahmen AV-Senioren diesmal eine Bergtour auf die Naunspitze und das Petersköpfl. Vom Wanderparkplatz bei Kufstein führte der Anstieg über viele Stufen und einer sehr steilen Forststraße die erste und zweite Gruppe über die Ritzaualm hinauf zur Vorderkaiserfeldenhütte. Die dritte Gruppe wanderte nach Hinterbärenbad. Nach einer kurzen Trinkpause marschierte die erste Gruppe weiter zur Naunspitze hinauf, wo bei einer kleinen Brotzeit der herrliche Tiefblick ins Inntal genossen werden konnte. Nach der Gipfelrast ging es weiter zum Petersköpfl. Der Abstieg führte über die Hintere Kaiserfeldenalm zurück zur Vorderkaiserfeldenhütte, hier traf man sich mit der zweiten Gruppe zur gemeinsamen Einkehr. Beim Abstieg zum Parkplatz wurden die AV-Senioren noch von einem heftigen Gewitterregen überrascht.
Bericht u. Bild: A. Zehntner


Juni 2018


Mit dem Rennrad durch die wilde Schönheit Friauls
Der Jahresausflug der Rennradler führte die kleine aber feine Gruppe diesmal nach Tarcento, einem netten Städtchen in Friaul kurz vor Udine.
Eine Frau und vier Männer radelten an den ersten beiden Tagen jeweils auf einsamen, schmalen Straßen von Italien nach Kobarid in Slowenien. Durch die wilde hügelige Landschaft mussten jeweils mehrere kleine Pässe überwunden werden, wobei an beiden Tagen über 2000 Hm und über 100 km gemeistert wurden. Kurze steile Anstiege und teilweise ruppiger Teer störten die Radler bei den angenehmen Temperaturen kaum. Üppig blühende Vegetation im Wechsel mit wilden Bachläufen entlohnten für die Mühen.
Am dritten Tag stand der Monte San Simeone mit seinen 1212 m auf dem Programm. Von Tarcento nach Gemona ging es über den Tagliamento auf den "Spuren der Giro d´italia" auf den freistehenden Aussichtsberg. Nach über 1200 Hm und 70 km konnte man bei einem gemütlichen italienischem Mittagessen den gelungene Ausflug ausklingen lassen.
Bericht: Anita Kain, Bild: Bartl Bis


Auf einsamen Wegen zum Aibleck
Bei angenehmen Temperaturen unternahm die Wandergruppe eine Tour zum Aibleck mit 1756 m, einem Nachbargipfel des Sonntagshorn. Mit 15 Personen war nach 4 Stunden und ca. 1100 Hm mit teils schottrigem und steilem Anstieg der nicht markierte Gipfel erreicht. Beim Abstieg mit Einkehr auf der Sellarnalm zeigte sich die Sonne und gestärkt mit Marmeladenbrot erreichten alle wohlbehalten den Parkplatz in Weissbach.
Bericht: Marianne Kremsreiter und Marianne Plank
Bild: Regina Heinrich



Familientour  zum Taubensee
Die Familiengruppe unternahm Mitte Juni eine Wanderung zum Taubensee. Von der Streichenkirche bei Schleching ging es über den teils drahtseilversicherten Kroatensteig zum Taubensee. Nach etwa 2,5 Stunden Aufstieg suchte der ein oder andere eine Abkühlung im erfrischenden See. Die aufwärmende Sonne, die sich immer wieder kurz zeigte, ermöglichte eine ausgiebige Brotzeit. Gut gestärkt wurde anschließend noch ein halbstündiger Anstieg auf eine Anhöhe gemeistert, um das Bergpanorama genießen zu können. Über einen erst steilen und schmalen Weg, der in eine Forststraße mündete, ging es dann wieder zurück zum Auto.
Bericht und Bilder: Georg Motzet



Auf den Spuren vom Wildschütz Jennerwein
Bei idealem Bergwetter unternahmen die Trostberger AV-Senioren eine Bergwanderung
auf die Bodenschneid von Neuhaus am Schliersee.  Die Teilnehmer des großen voll besetzten Busses wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Ein sehr anspruchsvoller Steig führte die erste Gruppe über die Wasserspitz, Rinnerspitz vorbei an der Gedenktafel vom Wildschütz Jennerwein zum Bodenschneidgipfel, wobei 980 Höhenmeter gemeistert werden mussten. Die zweite Gruppe wanderte über das Bodenschneidhaus ebenfalls zum Bodenschneidgipfel und musste dabei 850 Höhenmeter überwinden. Die dritte Gruppe fuhr mit der Sesselbahn zum Stümpfling und erreichte ebenfalls nach 350 Höhenmeter Aufstieg den aussichtsreichen Gipfel. So konnten alle gemeinsam bei einer kleinen Brotzeit den herrlichen Rundblick genießen. Der gemeinsame Abstieg führte zur unteren Firstalm, die zur gemütlichen Einkehr einlud.
Bericht und Bild: Anderl Zehentner


Frauenpower an der Kasererwand
Bereits zum zweiten Mal diente die Kasererwand am Wildalpjoch im Wendelsteingebiet als Ausweichziel für die Kletterfahrt zur Steinlingwand, die nach Regenfällen mehrere Trockentage benötigt.
Nach dem gut 1-stündigen Aufstieg von der Sudelfeldstraße, belohnten abwechslungsreiche Sportklettereien im unteren und mittleren Schwierigkeitsbereich die 7 kletterbegeisterten Frauen. Aufgrund der immer wieder aufziehenden Bewölkung war man schließlich froh, an einer südseitig ausgerichteten Felswand klettern zu dürfen. Erste Regentropfen beendeten erst am späten Nachmittag den ausgiebigen Klettertag. Eine gemeinsame Einkehr in Brannenburg rundete den perfekten Tag ab.
Bericht und Bild: Anita Kain


Arco, Mekka für Kletterer
Auch dieses Jahr zog es die Jugend des Alpenvereins wieder Richtung Süden, ins gelobte Land am Gardasee, Arco. Arco, ein absolutes Mekka für Kletterer und Klettersteiggeher, hier wurde Anfang der 80er Jahre der Klettersport entscheidend weiterentwickelt und seitdem ist Arco von der Kletterweltkarte nicht mehr wegzudenken. Neben hervorragenden Felsen sticht natürlich vor allem die mediterrane Landschaft, das gute Eis und die hervorragende Pizza hervor. Leider war es dieses Frühjahr viel zu heiß, um am sportlichen Limit zu Klettern, wir haben es aber trotzdem versucht. So ging es auch mal zum Baden an den Gardasee, durch eine schmale Klamm zur Burg Drena, oder es wurde eine Riesenschaukel gebaut. Aber im Vordergrund stand natürlich immer das gute Zusammenleben beim gemeinsamen Kochen, Kartenspielen usw. So gingen auch dieses Jahr die sechs Tage viel zu schnell vorbei, aber eins ist klar, wir kommen wieder.
Bericht u. Bild: Daniel Stadler


Mai 2018


Von Freilassing auf dem Ischler Bahndamm um den Wallersee
Herrliches Frühlingswetter begleitete kürzlich die Radler der DAV- Sektion Trostberg bei ihrer Wallersee-Umrundung. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit Vereinsbus und Radlanhänger von Trostberg nach Freilassing. Von dort aus startete die Gruppe die 70 Kilometer Tour zunächst an den Lieferinger Badeseen vorbei, entlang des Ischler Bahndamms leicht bergauf bis Eugendorf. Hügelig ging es weiter nach Seekirchen am Wallersee und von dort aus auf dem Radweg um den See. Nach einer Brotzeit- und Badepause mit Seeblick fuhr die Truppe weiter zum Wenger Moor und anschließend auf Nebenstraßen zum interessanten Eiszeitrundweg. Vorbei an schönen alten Bauernhäusern und saftigen Blumenwiesen radelten die 18 Teilnehmer zurück nach Eugendorf und ließen den gelungenen Tag im Biergarten ausklingen. Nach der Stärkung ging es flott zurück nach Salzburg bis zur Salzach-Saalach-Mündung zurück zum Ausgangspunkt Freilassing.
Bericht und Bilder: Michi Kleinschwärzer



Die DAV-Jugend auf MTB-Tour rund um die Hörndlwand
Vor einigen Tagen war die Jugend auf MTB-Tour rund um die Hörndlwand auf der sogenannten Röthelmoos-Runde unterwegs.
Nach umweltfreundlicher Anreise per Bahn ging es von Ruhpolding aus zum Weitsee. Hier wurde teilweise eine für Autos gesperrte Straße genutzt um einige Tricks auszuprobieren. Nur am Versuch, diese der Jugendleiterin beizubringen, scheiterten die vier Jungs. Nach einer Brotzeitpause ging es hinauf zu den Röthelmoos-Almen. Hier diente eine kleine Wasserschlacht als Abkühlung. Über einen kurzen Trail, den alle super bewältigten, fuhr die Gruppe hinunter nach Urschlau und von dort aus zurück zum Bahnhof nach Ruhpolding.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler



April 2018


Skitour mit Fahrrad auf den Hochfelln
Das Fahrrad war über Jahrzehnte ein beliebtes Mittel um in die Berge zu kommen. Mit der zunehmenden Motorisierung ist das Fahrrad zurückgedrängt worden. Die Trostberger Alpenvereinssektion versucht in einzelnen Veranstaltungen immer wieder, die lange Tradition aufleben zu lassen.  Der besondere Reiz daran ist, Rad und Ski zu verbinden und schadstofffrei unterwegs zu sein. Am Sonntag, den 15.April, traf sich um 7 Uhr eine Gruppe von 5 Unentwegten am Volksfestplatz in Trostberg und fuhr, nachdem noch eine Dame am Bahnhof in Altenmarkt dazu gestoßen war,  zuerst am Radweg an Traun und Alz entlang nach Aiging, dort querten sie nach Wolkersdorf. Weiter ging es dann über Einham, Vachendorf, Bergen nach Kohlstadt und hinauf zur Gleichenbergalm. Der steile Forstweg zur Gleichenbergalm war mit der ganzen Skiausrüstung schweißtreibend. Bereits nach einer kurzen Skitrageetappe konnten kurz oberhalb der Bründlingalm die Ski angelegt und mit Fellen der Aufstieg zum Gipfel fortgeführt werden. Die Abfahrt war bei herrlichem Firn ein Genuss. Sogar der große Treffer war hervorragend fahrbar. Die Heimfahrt erfolgte dann über Grabenstätt. Nach einer gemütlichen Einkehr in Hart kam die Gruppe gegen sechzehn Uhr wieder in Trostberg an.
Bericht: Georg Aignesberger; Bilder: Armin Kain



Skihochtouren rund um die Essener-Rostocker-Hütte
5 Mitglieder der Hochtourengruppe unternahmen eine 4-Tages-Skitour im Gebiet der Essener-Rostocker-Hütte (2208 m). Ausgangpunkt war der Parkplatz in Ströden im Virgental. Der Anstieg durch das enge, lawinengefährdete Tal gestaltete sich durch die vielen Lawinenkegel und den anhaltenden Regen bis ca. 2000 m Höhe schwierig. Da der Schneefall nicht nachließ und die Sicht sehr schlecht war, konnte die für den Nachmittag vorgesehene Tour auf das Rostocker Eck nicht durchgeführt werden. Am nächsten Tag wurde nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt und Einsicht in den Lawinenlagebericht ( vormittags Stufe 3, nachmittags Stufe 4) die Südl. Malhamspitze in Angriff genommen. Die versprochene Wetterbesserung trat jedoch nicht ein und so musste die Tour wegen dichtem Nebel, Schneefall und der prekären Lawinensituation bei ca. 2600 m abgebrochen werden. Dafür wurde die Gruppe am 3. Tag durch strahlenden Sonnenschein und wesentlich gebesserter Lawinensituation belohnt. Die Skitour zur Westl. Simonyspitze (3486 m) war ein Highlight. Die herrliche Abfahrt im Pulverschnee über das Simonykees war ein Ausgleich für das schlechte Wetter der beiden vorherigen Tage. Am 4. Tag stand der Große Geiger auf dem Programm. Zuerst war das Wetter passabel, doch an der Geigerscharte zwang die Gruppe ein starker Wind, Schneefall und schlechte Sicht zur Umkehr. Nach einem kleinen Zwischenstopp an der Hütte stand die nicht zu vermeidende, mühsame Abfahrt zum Parkplatz an. Die Skier mussten wegen der Lawinenkegel, die mit Erde und Baumstämmen durchsetzt waren, sogar mehrere Male abgeschnallt werden.
Trotz des widrigen Wetters waren die Tourentage für die Gruppe ein Erlebnis und für jeden Teilnehmer hat sich sicherlich der Erfahrungsschatz vergrößert.
Bericht: Heidi Falge, Bild: Helmut Schuhböck


Auf dem Ramsauer Soleleitungsweg
Bei sehr schönen und warmen Bergwetter unternahmen die Trostberger AV-Senioren eine Bergwanderung auf dem Ramsauer Soleleitungsweg. Von Engedey bei Berchtesgaden führte der Aufstieg (400 Höhenmeter) teilweise über steile Forststraßen hinauf zum Söldenköpfl. Hier konnte man die herrliche Aussicht auf die Berchtesgadener Berge bei der Brotzeit genießen. Weiter ging es über den fast ebenen Soleleitungsweg Richtung Gerstreit. Die gemütlichere Gruppe wanderte auf einfachem Weg von Kaltenbach ebenfalls nach Gerstreit, wo gemeinsam eingekehrt wurde. Gut gestärkt wanderten alle wieder zurück über das Zipflhäusl bis zum Parkplatz Kaltbachlehen, wo der Bus wartete.                                                                                                                        Bericht und Bild: Andreas Zehntner


Perfekte Skitourenwoche in Norwegen (23. März bis 3. April)
Mit zwei Kleinbussen traten 16 Teilnehmer die zweitätige Anreise von Trostberg nach Kiel, weiter mit der Fähre nach Oslo und von dort noch 350 km zum Ausgangspunkt Ferienpark Vesterland nach Kaupanger an.
Vier gemütliche Holzhütten dienten als ideale Unterkunft mit Selbstverpflegung. Nur am ersten Tourentag war das Wetter durchwachsen und so wurde mit dem Storehaugfjellet ein nahgelegenes Gipfelziel angesteuert.
Der zweite Tag brachte strahlenden Sonnenschein und damit den Anfang einer Wetterperiode, die bis zum Abreisetag anhielt. Mit jeweils kleinen Busanreisen wurden in den folgenden Tagen die Gipfel Skriki, Torstadnakken, Storehaugmellen, Fivlenosa und Molten bestiegen. Ein Highlight war die Tour auf den  Hest am Samstag, wo die Teilnehmer weite, einsame und unverspurte Pulverschneehänge vorfanden.
Hier - wie auch bei allen anderen Touren - war viel Umsicht und alpine Erfahrung erforderlich, da während der ganzen Woche für das Ziel-Gebiet die Lawinenwarnstufe 3 galt. Die kalte Luft – jeder Aufbruch erfolgte bei zweistelligen Minusgraden – ließ keine Entspannung der Lage zu.
Im Gegensatz zu den heimatlichen Bergen waren auf den norwegischen Gipfeln auch bei traumhaften Bedingungen nur wenige Menschen unterwegs.
Ein Teil der Gruppe rundete übrigens den Schitag jeweils mit einem Sprung in den Fjord ab, was bei Temperaturen von etwas über null Grad (inner- und außerhalb des Wassers) für maximale Erfrischung und gute Durchblutung sorgte.
Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: "Ein absolut stimmiges Gesamtpaket!“
Bericht: Herbert Wunder, Bilder: Anita Kain



Skitouren in Tirol
Am Gründonnerstag ging es für die Jugend des Trostberger Alpenvereins spät abends nach Innsbruck, um am nächsten Tag die ersten Sonnenstrahlen nutzen zu können. Das Einchecken im Hotel Daxbau verlief, dank des zuvorkommenden Personals, wie gewohnt problemlos, der Service wie aus den letzten Jahren bekannt hervorragend. Am Karfreitag ging es dann nach Kühtai auf den Wetterkreuzkogel, ein schöner Berg, um im lawinensicheren Gelände, trotz des vorherrschenden 3er, gefahrlos unterwegs sein zu können. Trotz des großen Andrangs konnten wir durch geschicktes Ausnützen des Geländes noch reichlich unverspurten Schnee zerpflügen. Abends wurde dann bei Kässpatzeln und Kartenspielen regeneriert. Am folgenden Tag hieß das Ziel dann Vennspitze im Valsertal, ein Klassiker im Bereich des Brenners. Die versprochene, traumhafte Aussicht wurde uns dann leider vom Wetter vereitelt. Dafür gab es wieder eine überraschend schöne Abfahrt im Sulz.
Am Ostersonntag wartete dann perfektes Osterwetter auf uns, Nebel und zum Teil heftiger Wind. Zum Glück bekamen wir an diesem Tag Hilfe einer waschechten Tirolerin und somit war zumindest die Orientierung bei null Sicht kein Problem. Es ging auf den Samerschleg im Gleirschtal, einem Seitental des Sellrain, über eine lange, nicht enden wollende Forststraße vorbei an der Pforzheimer Hütte hinein in die Stubaier Alpen. Dann über schöne, am Schluss auch ein paar kurze Steilhänge zum Gipfel, wo wir die tolle Aussicht, Grau in Grau, bewundern konnten. Die Abfahrt gestaltete sich dann aufgrund des hohen skifahrerischen Niveaus der Gruppe als problemlos.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



März 2018


Einsame Skitour in eindrucksvoller Umgebung
Acht erfahrene SkitourengeherInnen starteten am frühen Samstagmorgen bei leichtem Föhn und angenehmenTemperaturen vom Hackerbauern aus in Richtung Hochzint. Nach der ersten langen Etappe auf derForstrasse ging es anschließend durch immer lichter werdenden Wald angenehm ansteigend in die Hochgrub. Ein Blick auf das Dach der mit geschätzt knapp drei Metern kompakt geschichtetem Schnee fast schon überbelasteten Hochfeldtret-Jagdhütte verdeutlichte die außergewöhnlich gute Schneelage in dieser Saison. Die letzten 500 Höhenmeter im freien Gelände hatten es dann nochmals in sich. Der Neuschnee der letzten Tage war zwar nicht
besonders tief, erwies sich aber als extrem "stollfreudig", sodass auch frisch imprägnierte Steigfelle schnell zu imposanten Plateauschuhen mutierten. Nichtsdestotrotz wurde nach einem kurzen Zwischenstop am
Melkerloch über den sich kurz aufsteilenden SW-Grat der Gipfel erreicht. Bei der Gipfelrast kreisten die Gedanken bei vielen schon um die Fahrbarkeit des Pappschnees, denn die mehr als 1600 Höhenmeter zurück zum Ausgangspunkt hätten durchaus auch zur Qual werden können. Doch überraschenderweise kam bei ausreichender Geschwindigkeit richtig Abfahrtsspaß auf und auch der versteckte Übergang in die Niedergrub war schnell gefunden. Am Ende verrieten dann am ehesten die Oberschenkel, wie viele Stunden schon absolviert waren, denn die Zeit verstrich wie im Flug.
Bericht: Christian Taubmann; Bilder: li Markus Kolbinger, re Christian Taubmann



Erfolgreicher Abschluss der Skitechnikkursserie
Gleich eine Woche später konnte die Serie der beliebten Skitechnikkurse in Maria Alm abgeschlossen werden. Zahlreiche Übungen auf der Piste verfestigten die persönliche Fahrtechnik aller Teilnehmer nochmal. Gott sei Dank, denn am darauffolgenden Tag waren die versierten Skifahrer gefragt. Ein deutlicher Temperaturanstieg ließ die Abfahrt der Skitour zur Marbachhöhe höchst anspruchsvoll werden. Schweren durchnässten Schnee mussten die 12 Teilnehmer bewältigen. Die kraftraubende Abfahrt wurde auf der Ebenalm mit einer stärkenden Brotzeit entschärft und so konnten alle wieder locker den Rest der Abfahrt bewältigen.
Bericht: Anita Kain, Bild: Leni Aiblinger


Besser Fahren auf Skitour – Skitechnikkurs vom Feinsten
Unter der bewährten Leitung von Kursleiter Günter Göppel fand am Wochenende des 3. und 4. März der zweite Teil des dreistufigen Skitechnikkurses statt. Am Samstag trainierten die 9 Teilnehmer bei besten Wetter und Schneeverhältnissen auf der Piste des Skigebietes Maria Alm. Bei Abstechern ins unpräparierte Gelände wurde dabei auch das Tiefschneefahren geübt. Am Sonntag wurde das neu erworbene Können gleich bei einer Skitour auf die Marbachhöhe getestet und vertieft. Der 2-stündige Aufstieg diente auch gleich noch als Übungseinheit für Spitzkehren. So konnten alle Teilnehmer ihr Können für folgende Skitouren perfektionieren. Die hohe Wiederholungszahl bei den Teilnehmern zeigt immer wieder die Zufriedenheit der Teilnehmer mit unserem mitreissendem Kursleiter sowie der Unterkunft und der Wahl des Ziels.
Bericht: Georg Aignesberger, Bilder: Benjamin Deutsch



Winterwanderung zum Stahlhaus
Die AV-Wandergruppe unternahm unter der Leitung von Marianne Plank und Marianne Kremsreiter bei schönem, trockenem Frühlingswetter eine Tour zum im Hagengebirge liegenden Stahlhaus. Vom Parkplatz Königssee ging die 14-köpfige Gruppe zunächst in Wanderschuhen, später teils mit Schneeschuhen, teils mit Grödeln über die Konigsbachalmen durch immer tiefer werdenden Schnee ihrem Ziel entgegen. Wunderschöne Ausblicke auf den Königssee, den Watzmann, das Steinerne Meer und das Hohe Brett begeisterten unterwegs. Erste Leberblümchen spitzten am Wegrand hervor. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg von 3,5 Stunden, bei dem die Grödel-Geher ab und zu unvermutet im Schnee einbrachen, erreichte die Gruppe das Stahlhaus, eine auf 1736 m Höhe liegende Alpenvereinshütte der Sektion Salzburg und freute sich auf die gemütliche Einkehr. Gut gestärkt ging es auf gleichem Weg in gut zwei Stunden zurück zum Parkplatz.
Bericht u. Bild: Petra Herbst


Kleine Reib’n - eine tolle Skitour
Fünf Skibergsteiger der Alpenvereinssektion Trostberg waren bei idealen äußeren Bedingungen unterwegs auf der Kleinen Reib’n in den Berchtesgadener Alpen. Von Hinterbrand (ca. 1150 m) ging es hinüber zur Jenner-Mittelstation. Da aktuell der Skibetrieb ruht, war es auffallend still. Zu beachten ist jedoch, dass die Bauarbeiten auch am Wochenende laufen und die Straße zum Mitterkaser auch von Baufahrzeugen genutzt wird. Nach einer Stärkung am Carl-von–Stahl-Haus (1728 m) im Torrener Joch marschierte die Gruppe hinauf zum Schneibstein (2276 m). Dank der guten Schneelage waren die Latschen alle mit Schnee bedeckt und der Anstieg damit sehr angenehm. Jetzt hieß es Abfellen und die Skier hinüber laufen lassen zum Windschartenkopf. Vom Gipfel (2211 m) genoss die Gruppe die traumhafte Aussicht in die Weiten des Steinernen Meeres. Die nachfolgende Abfahrt über ideal geneigte, nach Südwesten ausgerichtete Hänge hinunter zum Brotzeitfelsen in der Nähe der Bergwachthütte ließ das Skifahrerherz höher schlagen. Gut 200 Höhenmeter muss man nun zu den Gipfelfelsen des Fagsteins aufsteigen, ehe es auf pistenmäßig eingefahrenen Hängen der Hohen Roßfelder hinunter zum Priesberger Moos geht. Da die Gruppe leistungsmäßig sehr homogen war, lag die Entscheidung nahe, erst Richtung Schneibsteinhaus und dann von Süden Richtung Jenner-Bergstation aufzusteigen, um anschließend über die Piste nach Hinterbrand zurückzugelangen. Mit 19 Kilometer Länge und 1900 Höhenmeter war die Kleine Reib’n dann doch nicht gar so klein.
Bericht und Bilder: Armin Kain