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News



Februar 2020


Skitour slowly-slowly zum Dürrnbachhorn
Sieben Mitglieder der Alpenvereinssektion starteten bei frostigen Temperaturen vom Parkplatz Seegatterl. Am Campingplatz vorbei ging es im Plaudertempo über den durchgängig schneebedeckten Hohlweg hinauf zu den Dürrnbachalmen. Dort stärkte sich die Gruppe ausgiebig bei idealen äußeren Bedingungen für den Anstieg über den imposanten Gipfelhang. Die Gruppe legte eigens eine neue Aufstiegsspur an, um ausgeruht am Gipfel anzukommen. Dort bot sich eine phantastische Fernsicht. Die Schneequalität war aufgrund der Temperatur nicht ideal. Da aber nahezu alle Gruppenmitglieder einen Skitechnikkurs der Sektion besucht hatten, stellte die Abfahrt kein Problem dar.
Nach Kaffee und Kuchen auf der Traunsteiner Skihütte machte die Gruppe noch einen Abstecher ins Skigebiet Winklmoosalm. Über die bestens präparierte Talabfahrt ging es zum Ausgangspunkt zurück.
Bericht u. Bilder: Armin Kain



LVS-Suche nach Schneesuche erfolgreich durchgeführt
Vor Kurzem fand unser Kurs „Skitour mit LVS-Suche“ statt. Es ging wie ausgeschrieben zur Wuhrsteinalm. Aufgrund der aktuellen Schneeverhältnisse mussten wir erst einmal die Ski ca. 15 Min. tragen. Danach ging es auf Schneebändern bergauf. In der Mulde hinter der Wuhrsteinalm lag noch genug Schnee, so dass wir ein Suchfeld aufbauen konnten. Wir konnten jeweils zweimal eine Einfachverschüttung und einmal eine Mehrfachverschüttung nachstellen. Die Teilnehmer waren engagiert bei der Sache und es zeigte sich schnell der Lernfortschritt. Der zweite Durchgang war viel schneller und zielgerichteter. Auch die abschließende Zweifach-Verschüttung ging sehr zügig über die Bühne. Also Training lohnt sich! Danach fuhren wir sofort über den restlichen Schnee, bei einsetzenden Regen ab. Am Parkplatz angekommen waren wir der Meinung, dass es doch ein perfekter Tag war, denn bei so einem Wetter hätte keiner eine Skitour gemacht und für einen Kurs hat es gereicht.
Bericht u. Bild (Bild vom LVS-Kurs 2018): Max Neustifter


Januar 2020


Zweiter Skitechnikkurs erfolgreich abgeschlossen
Nur eine Woche später folgte der nächste Skitechnikkurs in Maria Alm. Wieder ging es am ersten Tag auf die Piste, wo zahlreiche Technikübungen trainiert werden mussten. Aufgrund der schlechten Wettervorhersage, die sich Gott sei Dank nicht bewahrheitete, war auf den Pisten nicht viel Betrieb und in einem guten Zustand.
Der nächste Tag begann sogar noch strahlend sonnig und machte den Aufstieg zur Marbachhöhe  bei gemütlichem Tempo zum Genuss. Nach der Brotzeit, bei fast windstiller Pause, hieß es nun abfellen und rein ins Abfahrtsvergnügen. Bei leicht durchwachsenen Schneeverhältnissen waren alle Teilnehmer gefordert, meisterten jedoch die wechselnden Schneearten sehr gut. Nach einer weiteren Pause an der Eggeralm war ein kurzer Gegenanstieg für die Teilnehmer kein Problem. So konnte noch eine genussvoller Hang bis zur Unterkunft mitgenommen werden.
Bericht u. Bilder: Anita Kain



Gelungener Auftakt der Skitechnikkursserie
Vom 18.-19. Januar fand der Ausbildungskurs Skitechnik I – besser fahren auf Tour- statt. Samstag um 7 Uhr trafen sich die Übungsleiter mit den acht Kursteilnehmern am Volksfestparkplatz in Trostberg. Nachdem die Ausrüstung verstaut war, ging es mit dem Alpenvereinsbus nach Maria Alm. Dort angekommen, wurde gleich die Gondelstation Abergbahn angesteuert, um keine Zeit zu verlieren. So konnte der komplette Samstag genutzt werden, um an der Skitechnik zu feilen. Aufgrund der relativ guten Bedingungen, den wenigen Leute auf den Skipisten und einem hohen Niveau der Teilnehmer, wurde den ganzen Tag viel gefahren und fleißig geübt. Anschließend ging es zum Fohlenhof Stoissen. Dort wurden die Zimmer bezogen und der Abend fand in gemütlicher Runde mit hervorragendem Essen und einem Glas Wein seinen Ausklang. Am nächsten Tag stand eine Skitour auf die Marbachhöhe auf dem Plan. Bei winterlichen Bedingungen und mit gemütlichen Tempo ging es zuerst durch den verschneiten Wald und anschließend wurde die Gruppe von etwas Sonne auf den mit etwas frisch gefallenen Pulverschnee bedeckten Hängen begrüßt. Aufgrund des zunehmenden Nebels wurde entschieden, noch unterhalb des Gipfels abzufellen und abzufahren. Natürlich wurde auch hier noch etwas an der Skitechnik gearbeitet. Während der Abfahrt wurde noch eine Rast an der Eggeralm eingelegt. Bevor es schließlich zum Ausgangspunkt zurückging, beschloss die Gruppe, die Felle noch einmal aufzuziehen, über einen Forstweg ein kleines Stück aufzusteigen, um noch einen schönen Hang mitzunehmen. Zum Abschluss des schönen Wochenendes gab es zur Belohnung noch einen Kaffee und ein großes Stück Kuchen.
Bericht u. Bilder: Simon Vogl



Wanderung im Ruhpoldinger Tal 
Die Seniorengruppe der AV Sektion eröffnete mit 24 Teilnehmern die diesjährige Saison mit einer fast dreistündigen Wanderung in Ruhpolding. Zunächst ging es zur Kirche St. Georg hinauf. Der Mesner der Pfarrkirche ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe spontan und lebendig durch das mit vielen Kunstschätzen ausgestattete Gotteshaus zu führen. Anschließend gedachten die Teilnehmer am alten Bergfriedhof dem Bergpionier und Sektionsmitglied Peter Müllritter, der bekanntlich mit weiteren Kameraden, im Jahr 1937 durch eine Eislawine am Nanga Parbat ums Leben gekommen ist. Seine Gebeine hat der Gletscher bislang nicht freigegeben. Über den sensationellen Fund seines Expeditions-Tagebuchs wurde bereits ausführlich berichtet. Der Rundkurs führte, bei traumhaftem Winterwetter mit einer dünnen Schneedecke, weiter nach Maiergschwendt, Gstatt und Wasen entlang der Weißen Traun und zurück zur Ortsmitte.
-  Auf der linken Seite des Fotos ist die Familiengrabstätte Müllritters zu sehen.
Bericht u. Bild: Robert Hesse


16. Trostberger Bouldercup ging über die Bühne
Vergangenes Wochenende fand der mittlerweile 16. Trostberger Bouldercup  an der Kletterwand in Trostberg statt.
Aufgeteilt in verschiedene Startgruppen nahmen wieder einmal über 100 Starter aus Nah und Fern an dem Spaßwettkampf teil. Mittlerweile ist die Veranstaltung so bekannt, dass die Teilnehmer nicht mehr nur aus der näheren Umgebung kommen, sondern unter anderem auch aus Salzburg, Rosenheim, Innsbruck und Erlangen anreisten.
Am Vormittag waren die Kinder bis 11 Jahre an der Reihe. Gerade in dieser Altersklasse unterschätzt man immer wieder, wie stark hier schon geklettert wird. Neben einigen Bouldern musste auch eine Speed-Route blind geklettert werden. Hier siegten Isabel Maier, Hannah Gstatter, Noah Hofmann und Duncan Brünion. Bei der Siegerehrung konnte sich dann jedes Kind noch über einen Sachpreis freuen.
Am Nachmittag waren dann die Jugend und die Erwachsenen dran. Sie durften sich in der Qualifikation an über 20 Bouldern versuchen. Von leicht bis schwer war hier für jeden etwas dabei, egal ob Anfänger oder Profi. Nach drei Stunden Kletterzeit erreichten die besten sechs jeder Altersklasse das Finale.
Hier hatte jeder vier Minuten Zeit einen Finalboulder zu klettern.
Bei bester Stimmung in der brechend vollen Halle bot das Finale wieder einiges an Spannung.
Am Ende setzten sich bei der Jugend Natalie Wagner aus Berchtesgaden und Maximilian Flatscher durch. Bei den Herren siegte Emanuel Papert, ebenfalls aus Berchtesgaden und bei den Damen Viktoria Podolan aus Salzburg nach spannendem Superfinale. Bei der Afterparty im Club Stiege wurden Veranstalter und Teilnehmer noch gebührend gefeiert.                                                                                                                                              Bericht u. Bilder: Anna Stadler
Die ersten 3 jeder Altersklasse und weitere Bilder:


Skitourenkurs für Anfänger
Am Wochenende konnten wieder zehn Mitglieder der DAV-Sektion Trostberg einen Skitourenkurs für Anfänger im Spitzingsee-Gebiet unter der Leitung von Max Neustifter und Johannes Vogl absolvieren.
Trotz geringer Schneelage konnte die Lawinenausrüstung und deren Handhabung ausgiebig getestet und geübt werden. Die Abende wurden für Theorie in Lawinenkunde und natürlich für ein gemütliches Beisammensein genutzt.
Abgeschlossen wurde der Kurs mit einer von den Teilnehmern geplanten Skitour.
Nach diesem Kurs kann die Trostberger Sektion weitere Mitglieder mit gutem Gewissen, gut ausgebildet, auf Skitour schicken.                                                                                                                                           Bericht u. Bilder: Johannes Vogl



Skikurs für die Jugend
Dieses Jahr gab es zum ersten Mal einen Skikurs für Fortgeschrittene extra für die Jugend. Nachdem die eigentliche Skilehrerin kurzfristig absagen musste, wurde intern Ersatz gefunden. So ging es in aller Frühe Richtung Steinplatte, in der Hoffnung dem Stau in Seegatterl zuvor zu kommen. Doch das extrem ungemütliche Wetter hat wohl viele Skifahrer abgeschreckt und so hatte unsere sechsköpfige Gruppe weder am Parkplatz noch an den Liften mit Wartezeiten zu kämpfen. Der Vormittag wurde vielen verschiedenen Übungen gewidmet, um Kurvenwechsel, Außenskibelastung, Hüftknick und einiges mehr zu vertiefen. Nach der verdienten Mittagspause hatte dann jeder noch genügend Möglichkeiten, das Gerlernte weiter zu üben. Ob spektakulär im Funpark, im Tiefschnee, oder auf der Piste, hier war für jeden etwas dabei.
Nach dieser Vorbereitung kann die Skitourensaison nun so richtig starten.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler


Jugendfahrt nach München in die Boulderwelt

Am 2. Januar ging‘s – mittlerweile als traditionelle Jugendfahrt des DAV Trostberg – in die Boulderwelt Ost nach München. Da Trostberg sich inzwischen wieder über eine bessere Zuganbindung freuen kann, fand die Anreise sogar klimafreundlich statt. In der neu eröffneten Boulderwelt musste man sich erst einmal auf den drei Etagen zurechtfinden. Bei den vielen verschiedenen Routen in allen Schwierigkeitsgraden hatten aber schon bald alle Mädls und Jungs ihren Endgegner gefunden. So konnten alle ein paar schwere Züge machen.

Bericht u. Bilder: Anna Stadler



Die Hochtourengruppe in der Fanesgruppe
Da die ursprünglich geplante Überschreitung der Kampenwand mit Winterbiwak aufgrund der schlechten Wetterlage nicht stattfinden konnte, haben sich die Teilnehmer spontan in Richtung Südtirol aufgemacht. Die Lavarellahütte in der Fanesgruppe war hierfür der ideale Stützpunkt. Von hier aus starteten die 6 Bergsteiger drei Tage lang zu traumhaften Skitouren. Am ersten Tag konnte nach der Anreise und dem Hüttenanstieg noch die Antonispitze (2256 m) begangen werden. An den beiden folgenden Tagen wurde die Lavarella (3055 m) und der Zehner (3026 m) bei traumhaften Winterwetter bestiegen. Die Anstrengung wurde jeweils mit wunderbaren Abfahrten und bester Verpflegung auf der Lavarellahütte belohnt.
Bericht u. Bild: Udo Gottschling


Dezember 2019


Silvesterwanderung rund um Tacherting
Es ist schon Tradition, dass die Mitglieder der Seniorengruppe des Trostberger Alpenvereins am Silvestervormittag eine Wanderung in die heimische Umgebung machen. Dieses Jahr ging es bei allerschönstem Wetter rund um Tacherting. Treffpunkt war die katholische St .Michaelskirche in Lengloh . Von dort aus ging es in großem Bogen nach Schalchen. Frau Regina Grundner, die Leiterin der Wanderung, ist es dabei immer wichtig, dass die Wanderer auch etwas über die Region, ihre Besonderheiten und Kultur erfahren. So erklärte sie, dass Tacherting sehr geschichtsträchtig ist. Spuren von Eiszeit, Bronzezeit und Römern sind in Tacherting überall zu finden.
Dann ging es hinauf nach Flecking zum sogenannten Schießkreuz. Dieses wurde 1920 von den Tachertinger Schützen errichtet, die dort oben mit Kleinkaliber und Zimmerstutzengewehren eifrig das Schießen trainierten.
Anschließend sprach Regina Grundner an der sogenannten Wirtskapelle, die nach dem 1. Weltkrieg von dem damaligen Wirt Gröbner Martl erbaut worden war, ein paar Worte des Dankes, der Bitte und des Totengedenkens. Über ein paar Felder ging es weiter nach Lohen. Hier konnte man die Nachbildung einer Römersäule besichtigen. Grundner erklärte, dass hier überall Reste aus der Römerzeit gefunden wurden. Man vermutet, dass hier eine größere Römersiedlung war. Wunderschöne Mosaikfußböden, Fußbodenheizungen usw. wurden gefunden. Leider ist vieles davon verschwunden oder in irgendwelchen Museen untergetaucht. Dass man aber auch heute noch Funde machen kann, wurde dann auf dem Weg in den Kern Tachertings, zu Kirche und Wirtshaus offenbar. Auf der Wiese davor, dem sogenannten Grundner Feld II, wurden erst vor kurzem 200 mittelalterliche Gräber gefunden.
Das TT berichtete davon. Dann wurde kurz auf die Tachertinger Kirche "Unserer lieben Frau" eingegangen. Über Schalchen ging es dann zurück zum Ausgangspunkt. Im Gasthof "Pfaubräu" ließen dann die meisten Teilnehmer die dreistündige Wanderung ausklingen.                                                                 Bericht: Regina Grundner, Bild: Robert Hesse


Wandergruppe auf der Gogl-Alm
36 AV-Mitglieder folgten der Einladung der Wanderleiterinnen Marianne Kremsreiter und Marianne Plank, die sich zur Weihnachtsfeier eine gefällige, nicht allzu lange Tour einfallen ließen. Am Parkplatz Sachrang-Mitterleiten ging die Schneewanderung mittags bei schönstem Wetter los und nach knapp einer Stunde erreichte die relativ große Gruppe bereits die Gogl-Alm - sie liegt unterhalb des Spitzsteins auf 1143 m. Die komplette Stube der urigen Alm war für die Wandergruppe reserviert und so konnte man sich gemütlich über vergangene Erlebnisse und neue Pläne austauschen. Wirtin Traudi Greiderer verwöhnte ihre Gäste mit allerlei herzhaften Speisen und spendierte zum Kaffee sogar große Portionen ihrer selbstgebackenen Plätzchen. Die Mariannen erzählten nach dem Essen einige Weihnachtsgeschichten und zwischendurch sang man Weihnachtslieder, musikalisch unterstützt von zwei Flötenspielerinnen. Ausgerüstet mit Grödeln und Stirnlampen ging's abends auf gleichem Weg zurück zum Parkplatz. Schee war's.                                   Bericht u. Bild: Petra Herbst


November 2019


Besuch der Boulderbar Salzburg

Auch dieses Jahr machten sich 5 Kletterer der Jugendgruppe wieder auf den Weg, unbekannte Boulderhallen auszuprobieren. Dieses Mal ging es nach Salzburg in die Boulderwelt. Nach Anfahrtsschwierigkeiten in Salzburg und einer kurzen Pause auf dem ja doch sehr langen Weg, konnte dann endlich losgebouldert werden. Motiviert wurden zahlreiche Boulder in jeder Schwierigkeit ausprobiert. Von Sloper über Plattenboulder bis zum Überhang wurde alles in Angriff genommen und gemeistert. Mit einer kurzen Pause zwischen den vielen Bouldern ging es dann erschöpft aber glücklich wieder zurück in die Heimat.

Bericht u. Bilder: Magdalena Gross


Kletterkurs Vorstieg
Mitte November war es wieder soweit, 8 motivierte Kletterschüler und 2 Trainer verbrachten zwei lehrreiche Tage im Kletterzentrum Waldkraiburg.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, konnte es auch schon los gehen. Da die Kenntnisse der Teilnehmer sehr stark variierten, wurde anfangs erst alles Wichtige aus dem Toperopekurs wiederholt, bevor es an die Wände ging. Um einen Überblick über die Kletterfähigkeiten zu bekommen, wurde im Toprope gestartet. So konnten sich die Teilnehmer entspannt an die Halle gewöhnen und die Trainer noch den einen oder anderen Tipp geben. Vor der wohlverdiente Pause demonstrierten die beiden Trainer die Unterschiede vom Vorstiegsklettern zum Topropeklettern . Nach der Theorie vom richtigen Sichern bis zum richtigen Klippen konnten sich die Teilnehmer in der Praxis üben. Der Sonntag begann mit einer kurzen theoretischen Wiederholung des Erlernten und schon ging es wieder ans Üben. Auf allgemeinen Wunsch und auch weil es Inhalt der Ausbildung ist, kam dann noch das Sturztraining dazu. Nach einer kurzen Demo waren dann die Teilnehmer gefordert. Eindeutig am Furchtlosesten erwies sich dabei die Jugend, die gar nicht mehr genug kriegen konnte. Nach einer kurzen Feedbackrunde stand dann noch die Prüfung zum Vorstiegsschein aus, die jeder Teilnehmer ohne Probleme gemeistert hat.                                                                      Bericht: Michaela Worschech, Bilder: Daniel Hartl


Oktober 2019


Klettersteig Drachenwand

Diesmal ging es für die Jugend der Sektion Trostberg ins Salzkammergut zum Drachenwand-Klettersteig. Nach leichten Startschwierigkeiten in Trostberg gings dann doch recht flott zum Mondsee. Nach einem kurzen Zustieg stehen wir am Einstieg, zusammen mit 1000 anderen, es ist ein Andrang wie am Mount Everest, eine einzige Schlange vom Boden bis zum Gipfel. Dementsprechend schleppend geht es voran, stop-go-stop-go. Ein paar ausgesetzte Stellen, später geht es noch über eine Hängebrücke und schon bald stehen wir am Gipfel. Der Abstieg ist dann noch überraschend fordernd, aber kein Problem. Insgesamt war es dann doch ganz schön, so schön wie so ein felsvergewaltigender Klettersteig halt sein kann.
Bericht u. Bild: Daniel Stadler



Auf der Schneid‘ braucht’s a‘ Schneid
Acht Bergsteiger der Alpenvereinssektion Trostberg nutzten das herrliche Spätsommerwetter, um eine kleine, aber feine Runde über Brand bei Ruhpolding zu drehen. Vom Parkplatz an der Straße zum Märchenpark ging es über einen Steig hinauf zum Butzenwirt und anschließend zum Brandstein. Die tolle Aussicht vom Gipfel lädt bereits zum Verweilen ein. Wieder zurück auf dem Hauptweg schlängelt sich der Weg manchmal sehr schmal und ausgesetzt durch den Wald Richtung Neßlauer Alm. Die Abzweigung hinauf zur Neßlauer Schneid muss man unter dem Blätterteppich am Boden erst finden. Bei den Felsen an der Schneid heißt es, die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. Bei einer kleinen Lichtung sieht man hinunter zur Thoraualm bzw. hinüber zum Hochfelln. Nur ein Katzensprung ist es jetzt über einen ausgesprochen schmalen Grat zum Gipfelkreuz. Dort überrascht ein luftiges Brotzeitbankerl. Frisch gestärkt ging die Gruppe noch durch ein Felsentor auf den Gröhrkopf, wo viele Wanderer die Herbstsonne genossen. Der Abstieg über die Neßlauer Alm ist kürzer als man denkt, so dass sich im nahen Ruhpolding noch eine gemütliche Einkehr auf der Terrasse eines Cafés ausging.                                                                                                                                        Bericht und Bild: Armin Kain