Mai 2026
Um die Leoganger und Loferer Steinberge
Herrliches Frühlingswetter begleitete die Radler bei ihrer "Steinbergrunde". Mit dem Vereinsbus und Radlanhänger ging es von Trostberg nach Lofer, hier startete die 9 köpfige Gruppe. Besonderer Höhepunkt der knapp 70 Kilometer langen Rundtour um das Massiv der Leoganger Steinberge ist ein Skulpturenweg, den Schüler/-innen gemeinsam mit international anerkannten Künstlern eingerichtet haben. 24 fantasievolle, bis zu sechs Meter hohe Objekte, laden zum Verweilen und Betrachten ein. Zur ersten Rast unterbrach die Gruppe ihre Tour in der Nähe von Saalfelden bei einer großen Bronzeskulptur, dem blauen "Wolken-Pelz-Tier". Weiter ging es durch kleine Ortschaften nach Leogang zum Bikepark, wo die besten Downhillfahrer beim Weltcup um den Sieg kämpften. Nach einem kleinen Anstieg ging es hinauf zur Seealm zur Mittagspause. Nach dem Genuss von selbstgemachten Kaspressknödeln, Brotzeit und Kuchen konnten sich die Radler nur schwer zur Weiterfahrt überwinden. Bei einer kurzen Erfrischung in der Kneippanlage Wiesensee wurden die Radlflaschen mit Quellwasser gefüllt, bevor man gemütlich bergab bis St. Ullrich am Pillersee weiterfuhr. Nach einer weiteren Bergabfahrt auf schattigen Wegen neben dem Strubbach ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Bericht u. Bild: Michi Kleinschwärzer
Donnerstagswanderung auf den Blumenberg
Die Gruppe der Donnerstagswanderer machte sich kürzlich auf zum Sulten nördlich der Kampenwand. Von Hintergschwendt ging es auf einem Steig in Richtung Steinlingalm und Gedererwand. Ein nicht gekennzeichneter Steig führte hinauf zum Gipfelkreuz des Sulten (1467 m). Ist die Sicht auf Kampenwand, Hochplatte, Friedenrath und Gedererwand sowie hinaus auf den Chiemsee auch wunderbar, der Steig bergab durch ein Meer von Enzianblüten und vielen anderen Frühjahrsblumen war eine einzige Freude. Nach der Einkehr in der Schlechtenbergalm ging es dann am Fuß des Sulten, immer noch begleitet von unzähligen Blumen auf einem Steig zurück ins Tal.
Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Feierabendtour auf das Spitzsteinhaus.
Es gibt Neuerungen zum Thema DAV-Wanderungen:
Ab sofort werden Feierabendtouren angeboten, die im DAV-Newsletter angekündigt werden. So sollen auch berufstätige Bergliebhaber oder Spätaufsteher die Möglichkeit haben, eine gemütliche Abendwanderung in netter Gemeinschaft zu erleben.
Die erste Feierabendtour führte vom Wanderparkplatz Sachrang zum Spitzsteinhaus. Bei traumhafter Sicht schweifte der Blick immer wieder zum Kaisergebirge oder zu den Chiemgauer Alpen, die sich in voller Pracht präsentierten. Auf dem Spitzsteinhaus angekommen, stärkte sich die Gruppe, bevor sie sich an den Abstieg machte. Mit dem letzten Tageslicht wurde der Ausgangspunkt wieder erreicht und die Gruppe machte sich auf den Heimweg. Bericht u. Bild: Margot Ritzinger
Drei-Gipfel-Überschreitung
Bei herrlichem Wetter ging es vom Ortsteil Winkl bei Walchsee zuerst hinauf zur nicht bewirtschafteten Kohlriedalm. Hier machten wir die erste Pause mit Blick auf den Wilden und Zahmen Kaiser, der uns den ganzen Tag begleiten soll. Weiter führte uns der Pfad über eine steile Wiese rauf zum Lochnerhorn. Hier gibt es eine Besonderheit: Ein Fuß ist größer als das Gipfelkreuz.
Ab hier beginnt der Höhenweg, den wir bis zum Wandberghaus folgen. Nach einer Stärkung mit Kaffee, Kuchen und Kaspressknödel mussten wir mit vollem Magen wieder steil eine Wiese zum Wandberg hoch. Der Rundumblick reichte von den Berchtesgadener Alpen, der Glocknergruppe bis ins Karwendel. Unser letztes Ziel des Höhenwegs war der Brennkopf. Beim Abstieg über die Hupfn-Alm folgten wir dem Wegweiser zum Lochner Wasserfall und zurück nach Winkl. Bericht u. Bild: Franz Pöschl
Blumentour mit großartigen Ausblicken
Bei fast schon sommerlichen Temperaturen ging es für die Senioren des AV Trostberg nach Kössen. Ab dem Parkplatz führte uns der breite Forstweg auf 1100 m zur Nahringalm. Während des Aufstiegs wurde immer wieder der Blick frei ins Kaisergebirge und in die höheren teils noch schneebedeckten Gipfel. Nach der Brotzeit an der Alm führte ein Steig wieder zurück zum Parkplatz. Hier zeigte die Natur die ganze Artenvielfalt der Bergblumen trotz der langen anhaltenden Trockenheit.
Bericht u. Bild: Marianne Kremsreiter
Erfolgreicher Vorstiegs-Kurs am Kletterturm
An zwei intensiven Tagen konnten am DAV Kletterturm Trostberg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die wichtigsten Grundlagen des Vorstiegs-Kletterns erlernen und vertiefen. 💪🧗
Von Cliptechnik und Seilhandling über richtiges Sichern bis hin zum kontrollierten Sturztraining war alles dabei. Mit viel Motivation, gegenseitiger Unterstützung und bester Stimmung wurden neue Herausforderungen gemeistert und persönliche Grenzen überwunden.
Bericht u. Bilder: Hubertus Huber
Die Haaralmschneid – Ziel der Donnerstagswanderer
Gutes Wetter war angekündigt, als sich die Donnerstagswanderer des Alpenvereins Trostberg aufmachten, um von Urschlau aus zur Haaralm und der darüber liegenden Schneid aufzusteigen. Aber gegen aller Vorhersagen herrschte trübes Wetter und auf der Alm setzte Regen ein, der so heftig war, dass man beschloss, wieder abzusteigen. So verteilten sich die Wanderer unter die Vordächer der 3 Kaser um im einigermaßen Trockenen Brotzeit zu machen. Wider Erwarteten wurde es heller, der Regen hörte auf und vereinzelt konnte man den blauen Himmel sehen. Also auf geht’s zum Gipfel. Und dort lachte dann die Sonne und man konnte eine herrliche Aussicht auf den Chiemsee genießen. Herannahende weitere Regenwolken mahnten dann aber zum Aubruch und gerade noch vor dem nächsten Regenguss erreichte man das Tal. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Auftakt der Kletterkurse
Im April startete wieder unsere Kursreihe am Kletterturm in Trostberg.
Der Kurs für Einsteiger "Toprope" war eine gelungene Veranstaltung. Hier wurden die ersten Schritte zum Richtigen Sichern und Klettern an der 16 m hohen Wand vermittelt. Auch das Klettern kam dabei nicht zu kurz.
Bericht u. Bild: Hubertus Huber
Familientour zur Bäckeralm
Als erste gemeinsame Familienwanderung ging es dieses Jahr am ersten Maiwochenede bei sonnigem und angenehm warmen Wetter auf die Bäckeralm. Gestartet wurde am Wanderparkplatz Adlgaß bei Inzell. Nach einer kurzen Zeit auf der langweiligen Forststraße bogen wir auf einen immer kleineren Weg bis hin zu einem genussvollen Waldsteig ab. Ab hier waren die Kinder in ihrem Element. Es mussten einige Wurzeln und kleinere Bachläufe überquert werden. Nebenbei konnten viele verschiedene Pflanzen und manchmal sogar kleinere Tiere bewundert werden. Aus dem Wald heraus standen wir ganz abrupt vor der Bäckeralm. Gerade richtig für eine ausgedehnte Spiel- und Mittagspause mit einem wunderbaren Kaiserschmarrn, Apfelschorle und schönem Bergpanorama. Nicht nur die Kinder sind auf ihre Kosten gekommen, auch die Eltern hatten bei entspannter Atmosphäre Zeit sich auszutauschen und gemeinsam den Bergtag zu genießen. Bericht und Bild: Jakob und Kathrin Umbach
Familienwanderung zu den Thoraualmen
Vor kurzem machten sich acht Kinder und sieben Erwachsene bei herrlichem Wetter und guter Laune auf den Weg zu den Thoraualmen, in der Hoffnung, nach dem Winterschlaf erwachte Murmeltiere zu sichten. Nachdem wir den Aufstieg über den Thorausteig gemeistert, lustige Spiele gespielt und an dem erfrischenden kalten Bach eine Pause eingelegt hatten, konnten während der Mittagspause zur Freude aller tatsächlich zwei Murmeltiere gesichtet werden. Nach einer entspannten Pause legten die Kinder ein schnelles Tempo vor und machten sich auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt.
Am Sonntag, 10. Mai, findet die nächste Familienveranstaltung statt, diesmal eine „Krebstour zum Taubensee“. Bericht u. Bild: Veronika Biegel
April 2026
Skitour Griesnerkar
Der schneearme Winter dieses Jahres ermöglichte in unserer Region nur wenige Skitouren. Trotzdem konnte in das Griesner Kar im Wilden Kaiser eine Tour bei guten Verhältnissen durchgeführt werden. Das Griesner Kar ist mit seinen steilen, nach Norden ausgerichteten Rinnen oft bis ins späte Frühjahr schneesicher. 5 Tourengeher der Sektion testeten die Verhältnisse und fanden ausreichend Schnee vor. Der Schnee reichte bis fast zum Parkplatz an der Griesneralm, so konnten weit unten bereits die Ski angeschnallt werden. Nur im Wald, bei der Querung ins eigentliche Kar mussten die Ski kurz getragen werden. Von da an ging es mit den Harscheisen durch das steile, vereiste Gelände aufwärts. Nach ca. 3 Stunden war man am Ziel, dem Goinger Törl. Leider ließ das Auffirnen des Schnees auf sich warten. So musste die Gruppe bei harten Verhältnissen abfahren. Gelohnt hat sich die Tour trotzdem, vor allem wegen des herrlichen Wetters. Bericht: Georg Aignesberger; Bilder: Armin Kain
Anspruchsvolle Bergtour auf das Dampfschiff
Die Donnerstagswanderer des Trostberger Alpenvereins versuchten sich vor kurzem mit der schwierigen Besteigung des Dampfschiffes bei Oberwössen. Vom Hammerer Graben im Ortsteil Brem verlief der Anstieg auf Wegen und Pfaden durch herrlichen Mischwald bergauf. Vorbei an der Burgaualm mit der schönen Kapelle und der Rechenbergalm wurde der Rechenbergsattel erklommen. Weiter ging es zum Gipfel des Großen Rechenberges, der mit seinen 1366 m.ü.M. der niedrigste Gipfel in der Reihe ist. Über einen anspruchsvollen Grat ging es dann weiter auf das Dampfschiff (1425 m) auf dessen Gipfel die Gruppe gerade so Platz fand. Ein grandioser Blick auf die nahen Berge aber auch in die Zentralalpen begeisterte die Wanderer. Großvenediger und Großglockner zeigten sich im weißen Kleid. Noch schwieriger war nach der Gipfelrast die Gratwanderung weiter zum kleinen Rechenberg, der mit seinen 1466 m die höchste Erhebung war. Der Abstieg über den Aufstiegsweg erlaubte noch einmal herrliche Ausblicke in die Bergwelt und die Einkehr auf dem Heimweg bildete den wohlverdienten Abschluss des spannenden Bergtages. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Die Barmsteine – klein, aber fein
Nachdem im vergangenen Bergjahr die Tour auf die Barmsteine wegen Nebel und infolge nassen Gesteins abgebrochen werden musste, versuchten die Donnerstagswanderer des Trostberger Alpenvereins es nun erneut und mit Erfolg. Start war diesmal in Kaltenhausen bei Hallein. Auf dem Kumpfmillerweg mit einem Abstecher zur Hubertuskapelle und weiter auf einem Steig ging es erst einmal auf den großen Barmstein (851 m). Schwindelfreiheit und Trittsicherheit waren hier schon gefordert und leichte Kraxeleien, meist seilversichert führten zum schönen Gipfelkreuz. Wieder unten am Sattel führte der Weg weiter zum kleinen Barmstein (841 m), der zwar nicht so ausgesetzt aber mit seinen vielen Stufen schweißtreibend war. Bekannt ist der kleine Barmstein wegen seines Maibaumes anstatt eines Gipfelkreuzes. Nach der ausgedehnten Rast in der warmen Sonne und mit einer herrlichen 360 Grad Rundsicht wurde der Rückweg über die Ruine Thürndl und Hallein zur Einkehr im Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen angetreten. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Frühling am Dandlberg
Immer mehr Senioren, überwiegend weiblich, packt die Wanderlust. So kamen bei der „Genusswandertour“ für den Monat April rekordverdächtig neununddreißig Teilnehmer zusammen. Nachdem im Winter jahreszeitlich bedingt die Wanderungen eher heimatnah stattfanden, ging es nun erstmals wieder in die Bergwelt, mit zwei Kleinbussen und vier voll besetzten PKWs. An einem sonnigen Werktag strebten von Neubeuern die drei Wandergruppen, auf einfachen Wegen, über den Weiler Holzham und durch den Bergwald zunächst bis auf einem Sattel mit Sendemasten. Dort konnte man sich entscheiden, ob man gleich die naheliegende bewirtschaftete Dandlbergalm aufsucht oder noch auf den Gipfel möchte. Der bewaldete Dandlberg (910 m) ist ein westlicher Ausläufer der Chiemgauer Alpen und bietet keinerlei Aussicht. Dennoch stattete etwa die Hälfte der Wanderer zuerst dem Gipfel einen Besuch ab, erwanderte ihn in einem überraschend abwechslungsreichen Rundkurs, um anschließend auf der Sonnenterrasse der Alm ebenfalls einzukehren. Der Abstieg führte vorbei an schmucken Bauernhöfen und blühenden Obstbäumen. Er bot nochmals wunderbare Ausblicke auf das Inntal, bis hinüber zum Mangfallgebirge, und zuletzt auf das Schloss Neubeuern. Bericht: Robert Hesse, Bild: Paul Bauer
Wunderbare Wanderung auf den Stuhlkopf
Die Donnerstagswanderer des Alpenvereins Trostberg machten sich kürzlich auf, um auf den Stuhlkopf zu wandern. Vom Weitsee bei Reit im Winkl führte sie ein Steig entlang des Kleinen Wappbaches hinauf zur Gräbenalm und weiter auf den Gipfel in 1264 m Meereshöhe. Neben einem kleinen Kreuz ziert auch ein uriger Holzstuhl den höchsten Punkt des Berges. Nicht versäumen wollte man aber ein paar Meter weiter an der steilen Ostflanke den Tiefblick zu den Seen weit unter sich. Nach der genussvollen Rast dort in der Sonne wurde der Rückweg in Richtung Pötschalm angetreten. Ein trauriger Anblick war hier ein Meer von entwurzelten Bäumen, die wie ein Mikado-Spiel am Hang lagen. Sie fielen dem Unwetter im Jahr 2024 zum Opfer. Über die Sotteralm ging es zurück ins Tal.
Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Wanderung rund um Obing
Die Donnerstagsgruppe begnügte sich noch einmal mit einer Wanderung in heimatlichen Gefilden bis der Schnee in den Bergen weniger wird. Vom Strandbad weiter hinauf nach Albertaich eingeschlagen. Nach Besichtigung der schönen spätgotischen Kirche St. Jakobus d. Ä. führte sie ein Weg über Wolfegg und Ilzham nach Heiming zum Wasserturm, wo zur Überraschung aller ein gefüllter Korb mit Brotzeit und selbstgemachtem Likör bereitstand. Nach der gerne eingelegten Rast ging es weiter über den Taubensee zur Pestkapelle und zum Pestfriedhof mit dem 3 m hohen Pestkreuz, zuletzt erneuert von den Bergfreunden Obing. Zurück in Obing wurde noch eine Kaffeepause im Hotel Seeblick eingelegt, bevor es am Skulpturenweg wieder zurück zu den Fahrzeugen ging. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Wanderung über den Taubensee zum Sonnwendköpfl
Bei bestem Wanderwetter startet die Gruppe am Streichenparkplatz. Über den Kroatensteig geht es nach oben zum Taubensee, der sich noch in winterlichem Gewand präsentiert. Am Taubensee geht es vorbei zum Sonnwendköpfl, dem heutigen Ziel. Nach einer kurzen Gipfelrast macht sich die Wandergruppe auf den Rückweg, der vorbei an der Sauermöser- und der Stoibenmöseralm über den Jägersteig und den Luftbodensteig zurück zum Parkplatz führt.
Bericht u. Bild: Margot Ritzinger
Streichenkircherl und Maria Klobenstein
Die Gruppe der Donnerstagswanderer im Alpenverein Trostberg unternahm kürzlich eine Rundwanderung im Gebiet der Großache bei Ettenhausen. Vom Wanderparkplatz Zollamt führte anfangs die Teerstraße, bald aber schon ein schöner Steig hinauf zum Streichenkircherl. Hier steht man schon mitten in den Chiemgauer Bergen mit Blick auf Kampenwand und Hochplatte im Norden und Rudersburg, Kaiser und Geigelsteinstock im Süden und Südwesten. Direkt an der Kirche führt ein steiler Pfad mit Seilversicherung hinunter zur Bäckeralm, um dann wieder in die Höhe zum Samerweg anzusteigen. Der Samerweg ist dort ein schmaler Steig im auf und ab durch Felsen und man überlegt schon, wie die Lasttiere diesen Pfad gehen konnten. Schließlich ging es dann aber doch bergab und nach einer kurzen Strecke auf der vielbefahrenen Straße B 307 von Kössen herauf konnte schon abgezweigt werden zur Kirche Maria Klobenstein und zur Einkehr im gleichnamigen Gasthaus. Über die Hängebrücke ging es dann weiter auf dem Schmugglerweg zurück zum Parkplatz am Zollamt. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
März 2026
Donnerstagswanderung rund um Trostberg
Schnee, Regen und Sturmböen sind angesagt – da braucht man nicht in die Berge fahren. So macht sich ein harter Kern der Donnerstagswanderer im Alpenverein Trostberg zu Fuß auf den Weg. Von der evangelischen Christuskirche entlang der Alz ging es zum Ortsanfang von Altenmarkt. Der Steig vom Parkplatz am LiBella führte über den Eingang des Aubergtunnels hinauf und weiter ging es über Dorfen und Kirchberg nach St. Wolfgang. In der Wallfahrtskirche dort befindet sich ein Schlupfstein, der von Rückenschmerzen befreien soll, was natürlich sofort getestet wurde (Ergebnis noch nicht bekannt). Die gewählte Route lief weiter über Frühling und Viehhausen zur Einkehr im Cafe Auszeit auf der Siegerthöhe, bevor der Weg hinunter zur Stadtpfarrkirche und zurück zur ev. Kirche führte. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Skitourenrennen auf der Trostberger Hütte
Seit ein paar Jahren ist das Skitourenrennen am ersten Samstag im März wieder ein fixer Termin im Sektionskalender. Wie im letzten Jahr auch, gab es leider nicht allzu viel Schnee und man musste die Ski bis zur Hütte tragen. Davon ließen sich die 10 Teilnehmer allerdings nicht abhalten und wurden dafür in der Abfahrt mit feinstem Firn belohnt. Nach dem Massenstart ging es übers Kanonenrohr zum Skigipfel in die Abfahrt zur Hütte runter. Dort wurde dann ein weiteres Mal aufgefellt und die gleiche Runde musste noch einmal zurückgelegt werden. Gerade im zweiten Aufstieg gab es bei manchen Teilnehmern technische Probleme, sodass aufgrund nicht haftender Felle ein Teil des Aufstiegs zu Fuß mit den Skiern in der Hand absolviert wurde. So ergab sich ein spannendes Rennen und man merkte, dass man gerade bei den Wechseln viel Zeit rausholen und auch verlieren konnte. Um den Ausgang des Rennens etwas spannender und unvorhergesehener zu machen, erfolgt die Wertung in Zweierteams. Die Teams werden allerdings erst nach dem Rennen ausgelost und ein Team besteht immer aus einer weiblichen Teilnehmerin und einem männlichen Teilnehmer. Nach der Auslosung stand fest, dass der Wanderpokal, der Trostberger Skitourenstiefel dieses Jahr an das Team Anja Roßmanit / Hubert Bottesch ging, gefolgt vom Team Anna Stadler / Hannes Stiedl und Susi Motzet / Severin Motzet. Nach der Siegerehrung wurde das schöne Wetter noch auf der Terrasse und auf weiteren Skitouren um die Hütte genossen. Bericht u. Bilder: Anna Stadler
Donnerstagswanderung auf den Brandkopf
Ein eher unscheinbarer Gipfel, aber mit toller Aussicht war das Ziel der Donnerstagswanderer im Alpenverein Trostberg. Von Schönau am Königsee ging es erst mäßig, dann aber schnell steiler werdend durch die letzten Häuser bergan. Die schmale Teerstraße wurde zum Forstweg und letztendlich zu einem Steig, der mit zahlreichen Stufen verbaut in die Höhe führte. Am Gipfelkreuz (1156 m) erwartete die Wanderer eine grandiose Sicht auf das Göllmassiv, Watzmann, Königsee und die dahinter liegende Bergwelt und die warme Frühjahrssonne lud zur Rast ein. Der Weg ins Tal führte gemächlich über Vorderbrand und die Rodelbahn. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Rundtour über die Ratzinger Höhe
Die Seniorengruppe des AV Trostberg führte bei kühler und wechselhafter Witterung eine Rundtour ab Bad Endorf durch. Das erste Ziel, die Ratzingerhöhe, erreichten wir entlang des Obst- und Kulturweges gegen Mittag. Der bedeckte Himmel gab nur den Blick auf die Seen mit den umliegenden Orten frei. Über Hirnsberg erfolgte ein kurzer steiler Abstieg zum Simssee und zurück zum Parkplatz.
Bericht u. Bild: Marianne Kremsreiter
Winterliche Wanderung auf das Carl-von-Stahl Haus
Vom Königssee Parkplatz aus macht sich die Wandergruppe bei trübem Wetter auf den Weg zum Carl-von-Stahl Haus. Vorbei an den Königsbachalmen geht es auf steilen Pfaden in Richtung Ziel. Leider bleibt der Watzmann und der Jenner Gipfel im Nebel verborgen, aber der Raureif auf den Bäumen und Latschen in Verbindung mit dem trüben Wetter zaubert eine mystische Stimmung. Angekommen am Stahlhaus stärkt sich die Gruppe und macht sich dann auf den Rückweg. Der dicke Nebel verzieht sich langsam, so dass man beim Abstieg noch einen Tiefblick auf den Königsee erhaschen kann.
Bericht u. Bild: Margot Ritzinger
Donnerstagswanderung um die Weitseen
Bei Nieselregen und niederen Temperaturen startete die Donnerstagsgruppe zu einer Wanderung an den drei Seen zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl. Vom Parkplatz Seehaus ging es erst entlang des Förchensees. Um zum Lödensee zu gelangen, konnte man die Unterführung an der B 305 wegen Überschwemmung nicht nutzen und musste über die Fahrbahn queren. Entlang der 1940 stillgelegten Waldbahntrasse führte der Weg vorbei an Lödensee und Mittersee, die teilweise noch von Eis bedeckt waren. Vor dem Weitsee wurde noch einmal die B 305 überquert und auf der Südseite des Sees stiegen die Wanderer hinauf zum Weitseeblick auf dem Bürgl. Der Weg war hier eine einzige Eisplatte. Zurück ging es dann nach einer kurzen Rast am Seefischerkaser auf der südöstlichen Seite der Seen zum Ausgangspunkt. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Stuntwerk Rosenheim
Vor Kurzem besuchte die Jugendgruppe des DAV Trostberg wieder einmal das Stuntwerk in Rosenheim. Die riesige Gruppe, aus vier über die Maßen begabten Boulderern, startete eher verschlafen in den Tag. Bereits auf dem Weg in die Kletterhalle wurde die Motivation durch Hören ausgezeichneter Musik angekurbelt und sollte bei der Ankunft ihren vollen Umfang erreicht haben. Gemeinsam machten wir uns daran, eine Route nach der anderen zu flashen. Schnell sollten wir jedoch feststellen, dass dieses Vorhaben bei Routen bleiben sollte, die an einer Hand abzählbar sind. Nichtsdestotrotz sollten viele Routen bezwungen werden. Mehrere Stunden tobten wir uns im Ninja-Parcour und Boulderbereich aus und konnten einige neue Erfahrungen sammeln. Abgerundet wurde der Tag mit einem Spezi als Erfrischung, der, selbst wenn alle Energie aufgebraucht ist, wahre Wunder vollbringt. So wurde auch die Heimfahrt, trotz körperlicher Erschöpfung, zu einem schönen Abschluss der Reise. Bericht u. Bild: Philipp Prosiegel
Zur Schneerosenblüte auf die Kneifelspitze
Einen wunderbaren Bergtag verbrachten die Teilnehmer der letzten Donnerstagswanderung auf der Kneifelspitze. Bereits bei der Ankunft an der Wallfahrtskirche Maria Gern bei Berchtesgaden wurden sie von warmen Sonnenstrahlen empfangen. Begleitet von Leberblümchen, Buschwindröschen und Schneerosen ging es auf Wegen und Steigen steil hinauf zum Gipfel (1189 m), wo eine märchenhafte Sicht auf Hohen Göll, Watzmann und Hochkalter im Süden und Untersberg im Norden die Gruppe empfing. Ein Rundweg über die Marxenhöhe brachte die Wanderer schließlich wieder zurück ins Tal.
Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Skitourenwoche im Tannheimer Tal
In der Faschingswoche hat sich die Jugend der Sektion mal wieder ein neues Ziel ausgesucht. Es ging für vier Tage ins Tannheimer Tal zum Skitourengehen, wobei wir in einem Selbstversorgerhaus in Schattwald untergebracht waren.
Da in der Gegend dort den ganzen Winter über schon etwas bessere Bedingungen herrschten als bei uns zu Hause, hatten wir trotz des schlechten Winters die Hoffnung, dort ein paar schöne Touren gehen zu können. Doch dann wurden wir positiv überrascht. Genau in dieser Woche kam einiges an Neuschnee dazu, es schneite jeden Tag 20-30 Zentimeter, sodass wir täglich unverspurte Powder-Hänge vorfanden. Dafür verlange die Lawinensituation eine etwas defensivere Tourenwahl, aber auch das war dort problemlos möglich. So waren wir eher in niedrigeren Lagen und in Waldschneisen unterwegs.
Am Anreisetag gingen wir auf den Schönkahler, wobei diese Tour vor allem für unseren Splitboarder mühsam war. Am Dienstag ging’s auf das Wertacher Hörnle. Weil’s so gut ging, stiegen wir den oberen Teil gleich dreimal auf und fanden immer wieder eine neue, unverspurte Abfahrtsvariante in tiefstem Pulver. Hier wurden auch ein paar Stunts geübt – ob freiwillig oder unfreiwillig. Am Mittwoch machten wir eine Tour auf die Krinnenspitze. Hier verlangte uns eine spektakuläre Bachüberquerung und das Spuren im Tiefschnee einiges ab. Dafür wurden wir mit einer wunderschönen Pulverabfahrt belohnt und wir kamen gerade noch vor dem schlechten Wetter zum Parkplatz zurück. Auf dem Heimweg nahmen wir noch das Hahlejoch in der Nähe von Reutte mit. Das Wetter war leider überhaupt nicht einladend. Aufgrund des nassen Schnees waren wir alle ziemlich schnell bis auf die Haut durchnässt. Der obere Hang hat dann aber doch noch für einiges entschädigt. Bei der Abfahrt waren wir dann froh, dass wir den Bus nicht mehr am oberen Parkplatz parken konnten. Von dort nach dem Neuschnee des Tages über die kleine Bergstraße runterzufahren, wäre sicher spannend geworden. Dafür konnten wir einfach mit Ski über die Teerstraße abfahren. Die Heimfahrt stellte sich dann noch als sehr langwierig heraus. Aufgrund der Schneesituation waren manche Straßen gesperrt und es gab einige Staus. Nach einer Fahrt, die doppelt so lange gedauert hat als geplant, kamen wir dann aber wieder gut in Trostberg an. Bericht und Bilder: Anna Stadler
Februar 2026
Donnerstagswanderung auf den Zinnkopf
Endlich schönes Wetter und frühlingshafte Temperaturen. Kein Wunder also, dass sich eine große Schar aufmachte zur Donnerstagswanderung des Trostberger Alpenvereins. Da auch in den Chiemgauer Bergen noch ganz schön viel Schnee lag, war das Ziel, der mit 1228 m eher niedere Zinnkopf gerade richtig. Von Hammer ging es in 2 ½ Stunden über Steige hinauf zum höchsten Punkt auf einer Lichtung mit dem schönen Gipfelkreuz. Unter einer riesigen Fichte war der Boden schon schneefrei und trocken und lud zur Rast ein und auch etliche rundum aufgestellte Bänke konnten als Sitzgelegenheit genutzt werden. Lücken im angrenzenden Wald gaben die Sicht ins Land hinaus frei. Die schönste Aussicht hatte man jedoch vom neu errichteten „Brotzeitbankerl“ beim Abstieg. Ein mächtiger Baumstamm wurde hierzu bearbeitet und bot Sitzgelegenheit für alle. Zufrieden wanderte die Gruppe abschließend zurück ins Tal. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Eiskletterkurs im Eispark Osttirol
Am Freitag fuhren 5 Teilnehmer unter der Führung von Kursleiter Oliver Fuhrmann zum Eiskletterkurs nach Osttirol. Unser Stützpunkt war das Matreier Tauernhaus mit kurzem Zustieg zum künstlich angelegten Eispark. Nachdem die Unterkünfte eingeteilt waren, trafen sich die Teilnehmer in der Stube zum Abendessen. In der gemütlichen Runde wurde der Ablauf am nächsten Tag besprochen.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück bei andauerndem Schneefall Richtung Eispark, den wir nach ca. 30 Minuten erreichten. Am Parkeingang ist eine Gebühr von 15 € pro Teilnehmer zu entrichten. Grundtechniken im Eisklettern standen an diesem Vormittag im Vordergrund. Dazu wurde vom Kursleiter ein geeignetes Gelände im nicht allzu steilen Eis ausgewählt. Schwerpunkte waren das sichere Stehen auf den Frontalzacken mit und ohne Eisgeräte. Zweiter Themenblock war das richtige Setzen der Eisgeräte, Setzen von Eisschrauben, Standplatzbau, Abseilmethoden, sowie Taktik beim Vorsteigen. Es wurden zwei Topropes vom Kursleiter eingerichtet, bei dem im sicheren Nachstieg die Teilnehmer verschiedene Techniken ausprobieren konnten. Pünktlich um 16 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg, da die Öffnungszeiten (dringend) einzuhalten sind. Nach dem Abendessen wurde das Erlernte in gemütlicher Runde nochmals vertieft.
Am Sonntag hatten wir zu Beginn wieder kein Wetterglück, bei Nieselregen ging es nach dem Frühstück Richtung Eispark. Heute stand das Klettern im vorderen Bereich des Eisparks im Fokus. Die Linien sind hier ca. 35 m hoch. Nachdem vom Kursleiter zwei Topropes eingerichtet waren, durften die Teilnehmer sich anschließend an mittelschweren Touren testen. Hierbei wurde auch der im Toprope gesicherte Vorstieg mit Setzen von Eisschrauben geschult. Nachdem das ganze Material sortiert und verstaut war, traf man sich zu Apfelstrudel und Cappuccino in der Stube der Unterkunft, bevor der Heimweg angetreten wurde. Bericht u. Bilder: Oliver Fuhrmann
Simssee-Umrundung der Donnerstagswanderer
Ein Wandertag – zwei Jahreszeiten. So fühlten sich die Donnerstagswanderer des Alpenvereins Trostberg bei ihrer letzten Tour. Vom Wanderparkplatz Eichen musste zwar eine schmale Straße an der Nordseite des Simssees gewählt werden, aber man konnte immer wieder kurze Abstecher zum Wasser machen mit Blick auf die Chiemgauer Berge. Hier waren auch schon die Schneeglöckchen an den Südhängen zu bewundern. Westlich des Sees wurde erst einmal die große Sammlung an alten Maschinen und Werkzeugen beim Gocklwirt bewundert, bevor es auf einem Vogellehrpfad durch das Moor weiterging zur Einkehr beim Seewirt. Und plötzlich war der Winter wieder da. Früher als vom Wetterbericht angekündigt, begann es zu schneien und in kürzester Zeit war die Landschaft in ein weißes Kleid geschlüpft. Auf Pfaden an der bewaldeten Südseite des Simssees, über umgestürzte Bäume und über Bachläufe, die ohne Unterstützung von Brücken gequert werden mussten, ging es zurück zum Ausgangspunkt.
Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Wanderung durch die Nicklheimer und Sterntaler Filze
Die Donnerstagswanderer machten sich vor Kurzem auf, um durch die Nicklheimer Filze zu wandern. Ein Naturlehrpfad durch das Moorgebiet zeigt die Entstehung des Feuchtgebietes nach der Gletscherschmelze, die Ausbeutung durch Torfentnahme im 19. und 20. Jahrhundert und nach der Stilllegung der Torffabriken die Renaturierung. Die einst riesigen braunen Flächen sind heute wieder unter moortypischen Pflanzen und Bäumen verschwunden und auch die Tierwelt (vor allem Vögel und Insekten) hat sich wieder angesiedelt. Um zur nahegelegenen Sterntaler Filze zu gelangen, musste außen um das Moor gewandert werden und bei einsetzendem Regen und Windböen ging es dann wieder zurück nach Nicklheim. Gerade rechtzeitig wurde die Heimfahrt beim Hotel Seeblick in Obing unterbrochen, wo Paul Bauer in einem erstklassig zusammengestellten Lichtbildervortrag den Jahresrückblick 2025 der Donnerstagswanderungen zeigte. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Fit für den Flow in der Abfahrt - Lehrreicher Skikurs beim Alpenverein
Auch bei konditionsstarken SkitourengeherInnen lassen sich immer wieder Probleme bei der Abfahrt erkennen. Das scheinbar mühelose Hinunterschweben will einfach nicht gelingen. Deshalb bietet die Sektion Trostberg des DAV seit über 25 Jahren Skitechnikkurse an. Einsetzender Regen bei der Anfahrt nach Seegatterl sorgte für Sorgenfalten bei den Teilnehmern. Hinter Ruhpolding lichteten sich jedoch die Wolken und im Skigebiet Winklmoos zeigte sich schon die Sonne. In Winklmoos gibt es ausschließlich Naturschnee. Trotz der geringen Schneehöhe waren die Abfahrten bestens präpariert. Mit teils spielerischen Übungen trainierten die Teilnehmer die optimale Haltung über dem Ski sowie das Abstoßen und Aussteuern von Schwüngen. Durch eine gewisse Körperhaltung kann das Selbstbewusstsein gestärkt werden und der Fahrer wird Herr seiner Skier und nicht umgekehrt. Beim Feintuning ging es darum, dass nach jedem Schwung ein Gegenschwung eingeleitet wird, um Kraft zu sparen. Am Ende des Pistentages zeigten alle Teilnehmer deutliche Fortschritte. Am zweiten Tag war eigentlich eine kleine Skitour geplant. Bei der sollte das erworbene Können im Skigelände abseits präparierter Pisten geübt werden. Dieser Tag fiel der aktuell sehr mauen Schneelage zum Opfer.
Text und Bilder: Armin Kain
Wanderung zum Jochkopf in den Brandenberger Alpen
Ziel der letzten Donnerstagswanderung war der mit 1409 m nicht sehr hohe Jochkopf an der Südwestflanke des Pendling. Vom Parkplatz Schneeberg ging es zunächst bei wolkenverhangenem Himmel auf einem Pfad und dann weiter auf der Forststraße bis zur Jochalm. Nach kurzer Suche im Schnee wurde dann auch der Steig gefunden, der abwechslungsreich mal im Schnee, mal um umgestürzte Bäume zum Gipfel führte. Eine herrliche Aussicht und blauer Himmel empfing die Wanderfreunde und die angenehm warmen Sonnenstrahlen luden zu einer ausgiebigen Rast ein. Schließlich wurde aber doch der Rückweg angetreten, wollte man ja noch auf der Kala-Alm einkehren. Hierzu musste wiederum ein wunderschöner, aber auch kräftezehrender Steig im Auf und Ab zwischen Felsen und schneebedeckten Almwiesen bewältigt werden. Nach der wohlverdienten Einkehr auf der Sonnenterasse der Alm ging es dann bei immer noch angenehmen Temperaturen wieder zurück ins Tal. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Januar 2026
Gelungene Skitour in der Osterhorngruppe
Trotz Schneearmut gingen sich einige schöne Schwünge aus
Dann machen wir halt eine Frühjahrsskitour Ende Januar, dachten sich fünf Mitglieder der DAV-Sektion Trostberg und fuhren über Hallein, Kuchl nach St. Koloman. Gleich hinter der Mautstelle ging es mit Ski auf einer Panoramastraße hinauf zur Enzianhütte (1480 m). Leichter Schneefall wenige Tage zuvor hatte die vormals stark vereiste Straße wieder gut gangbar gemacht. Oberhalb der Hütte zeigte sich der erste Hang sehr frühlingshaft. Über einen Karrenweg zog sich jedoch ein Schneeband hindurch. Weiter oben war die Schneelage deutlich besser. Der Gipfel des Trattbergs (1758 m) mit seinem 360-Grad-Panorama begeisterte alle. Blauer Himmel und Windstille taten ihr Übriges dazu. Die Skiabfahrt war besser als erwartet, teilweise kam direkt gute Laune auf. Einziger Wermutstropfen war, dass die Hütte auch am Wochenende geschlossen hatte.
Text und Bilder: Armin Kain
Senioren auf schmalen Latten
Nachdem in den vorausgegangenen Wintern gute Schneeverhältnisse zu wünschen übrigließen, ist Skilanglauf heuer wieder etwas besser möglich. Ein Grüppchen von Senioren des Alpenvereins unternahm einen Ausflug nach Inzell. Ab dem Parkplatz bei der evang. Kirche bewegten sich die Senioren auf der frisch gespurten Sulzbachloipe auf einem Rundkurs, in beiden Richtungen, mit relativ wenigen Steigungen. Die leichte Bewegung an der frischen Luft machte auch ohne Sonnenschein Spaß. Bestens gelaunt war man sich einig, der nächste Langlauf in klassischem Stil soll möglichst bald stattfinden.
Bericht: Robert Hesse; Foto: Reinhard Penn
Auftaktwanderung der Senioren
Die erste Wanderung im neuen Jahr der Seniorengruppe führte, wieder mal in heimischen Gefilden, vom Forstbetrieb Staudinger im Meggenthal zur Tittmoninger Burg. Auf teils eisigem Weg mit wunderbarer Bergkulisse erreichten die Senioren die Burg. Überraschend kreuzte ein Jäger den Weg und begleitete die Wanderer mit einer Abkürzung zu seinem frostsicheren Depot. Als Abschluss der lustigen Tour gab’s bei der Krippe im Meggenthaler Wald Kuchen und Glühwein.
Bericht u. Bild: Marianne Kremsreiter
Bei Wetterkapriolen auf den Teisenberg
Von Seiberstadt wanderte die Donnerstagsgruppe des Alpenvereins Trostberg kürzlich auf den Teisenberg. Verlief der Aufstiegsweg bis Hochöd noch auf einer Fahrstraße, so änderte es sich ab hier abrupt. Der folgende Wirtschaftsweg war vereist mit aufliegender Schneeschicht und verlangte die volle Konzentration. Aber das Wetter war gut. Kurz vor dem Gipfel zog Nebel auf und der Wind legte zu. So machte sich die Gruppe an den Abstieg zur Stoißer Alm. Im windgeschützten Vorbau wurde eine kurze Rast eingelegt, bevor es auf dem Fahrweg, bald schon wieder bei gutem Wetter und auch einigen Sonnenstrahlen zurückging zum Ausgangspunkt. Bei der abschließenden Einkehr in Teisendorf freuten sich die Teilnehmer noch über die abwechslungsreiche Tour, bevor die Rückfahrt angetreten wurde. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Donnerstagswanderung zur Hindenburghütte
In Anbetracht der unsicheren Schneelage in den letzten Tagen wurde als Ziel der Donnerstagswanderung das Hochplateau der oberen Hemmersuppenalm angesteuert. Vom Wanderparkplatz Blindau ging es erst einmal zurück zum Fuße der Franz-Haslberger-Skisprungschanzen, um dann gleich auf steilem und vereistem Weg entlang des Nattersbergs zur Hindenburghütte zu gelangen. Eine herrliche Winterlandschaft mit glitzerndem Schnee auf den weiten Flächen der Oberen Hemmersuppenalm empfing die Gruppe. Über den Premiumweg wurde das Gebiet umrundet und bei der Rast an der Südseite einer Hütte konnte man die Sonne so richtig genießen. Nach dem Besuch der Anna-Kapelle und der gemütlichen Einkehr in der Hindenburghütte wurde im Licht der letzten Sonnenstrahlen der Heimweg über die Aufstiegsroute angetreten. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Gute Nachrichten für alle Kletterbegeisterten der Sektion Trostberg:
Unser exklusiver Rabatt für das @stuntwerk_trostberg wurde von bisher 10 auf 20 % erhöht.
Wichtig: Der Rabatt gilt nur bei Vorlage des Mitgliedsausweises und ausschließlich beim Ticketkauf vor Ort an der Kasse!
Ausflug nach München
Auch dieses Jahr starteten wir mit einer Jugendtour in die Boulderwelt München. Die Anreise erfolgte klimafreundlich mit dem Zug von Trostberg. Am Bahnhof angekommen, liefen wir das letzte Stück zu Fuß. Schon von weitem konnte man den blauen Kreis, das Wahrzeichen der Boulderwelt, ausmachen. Nach einem kurzen gemeinsamen Aufwärmen wurde auch schon losgelegt und jeder konnte sich nach Belieben, Kraft und Ausdauer auspowern. Nach der langen Boulder-Session, ohne größere Pausen, wurde es auch schon wieder Zeit für die Heimfahrt. Am Bahnhof deckten sich alle noch mit Verpflegung ein, bevor die Heimreise mit dem Zug angetreten wurde. Bericht und Bild: Felix Kral
Donnerstagswanderung auf den Schwarzenberg
Das letzte Ziel der Donnerstagswanderer führte auf den Schwarzenberg bei Bad Feilnbach. Gleich am Start wurden die Grödeln übergestreift, was sich bald als unerlässlich erwies. Auf vereistem Pfad ging es erst noch in angenehmer Steigung am Osterbach mit seinen unzähligen Staustufen entlang nach Thalhäuser und weiter nach Weißenbach. Der Steig wurde steiler und man hatte manchmal schon den Eindruck, auf einem gefrorenen Bachlauf oder gar Wasserfall zu marschieren. Aber schließlich wurde die Almfläche der Schwarzenbergalm erreicht. Blauer Himmel, wärmende Sonnenstrahlen und eine gigantische Fernsicht empfingen die Wanderer und nur ein kurzer Anstieg bis zum Gipfelkreuz auf 1187 m war noch zu überwinden. Der Rückweg führte über die Tregleralm. Nach der Einkehr in dieser gemütlichen Gaststätte ging es auf eisbedecktem Weg zurück nach Bad Feilnbach. Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Donnerstagstour zum Toten Mann
Leichter Schneefall begleitete die Donnerstagswanderer des Trostberger Alpenvereins auf ihrer ersten Tour im neuen Jahr. Vom Zipfhäusl bei Ramsau ging es erst gemächlich auf dem Soleleitungsweg nach Gerstreit und weiter zum Söldenköpfl. Hier wurde der Pfad steiler und auf dem Weg zum Gipfel schneite es dann so ergiebig, dass man die Spuren des Vordermannes nicht mehr gut ausmachen konnte. Gottlob war die Schutzhütte am Gipfel offen und so konnte man im trockenen und windgeschützten Raum die Brotzeit genießen, bevor der Abstieg nach Gerstreit in Angriff genommen wurde. Nach der gemütlichen Einkehr ging es auf dem Soleleitungsweg zurück zum Ausgangspunkt.
Bericht u. Bild: Gina Heinrich
Gelungener Wanderauftakt zum Sonnwendköpfl
Die alljährliche „Frühshopping“-Tour ging diesmal in die Taubenseeregion bei Oberwössen. Gestartet wurde vom Parklplatz Erdtal bei minus 13 Grad. Der Weg führte auf einer Forststraße immer am Aßberggraben entlang, vorbei an der Aßbergalm bis kurz vor die Stoibenmöseralm. Zum Schluss wanderten die Teilnehmer über eine Almwiese mit Chiemsee - und Kaiserblick zur Sauermöseralm und weiter zum Sonnwendköpfl. Hier wurde die mobile Küche ausgepackt, um den kulinarischen Teil zu eröffnen. Anschließend ging es auf demselben Weg zurück zum Auto. Zur Einkehr sind wir auf eine gute Bäckerei in Oberwössen gestoßen. Bericht u. Bild: Franz Pöschl
Dezember 2025
Das Wanderjahr abgeschlossen
Bei winterlicher Stimmung und leichtem Schneefall setzte die Seniorengruppe des Alpenvereins die Tradition der Silvesterwanderungen fort. Von Tacherting ab der Brücke ging es für die dreißig Personen rechts der Alz flussabwärts, anfangs auf einem steilweise zum Fluss hin ausgesetzten Pfad. Nach einer Pause unter der Brücke bei Wiesmühl wurde spontan beschlossen, den schönen Weg bis zum Steg bei der Eisenbahnbrücke weiter zu gehen. Belustigt wurde dort das in altdeutscher Schrift angebrachte Schild gemeinsam übersetzt. Inzwischen hatte sich der Himmel ein wenig aufgeklart. Auf dem Rückweg auf der anderen Seite der Alz mussten einzelne umgestürzte Bäume überwunden werden, verursacht durch Biber. Es boten sich reizvolle Ausblicke auf die Fluss- und Auenlandschaft bei einer teilweise anspruchsvollen Strecke von 10 km. Bei der anschließenden Einkehr gedachte die Gruppe verstorbener Mitglieder und erfreute sich anschließend heiterer Geschichterl, bevor alle mit besten Wünschen zum Neuen Jahr auseinander gingen. Bericht: Robert Hesse, Foto: Günther Huhn
Winterwandern auf der Herreninsel
Zahlreiche Teilnehmer fanden sich zur vorletzten Wanderung der Senioren für dieses Jahr auf der Herreninsel ein. Zwar ohne Schnee, dafür in einer herrlich angenehmen Ruhe, konnten die Schönheit der Insel und die Ausblicke zu den Chiemgauer Alpen genossen werden. Das entschädigte die Wanderer für die fehlende Sonne. Der 10 km lange Rundweg führte vorbei am Schloss Herrenchiemsee und entlang des Kanals mit freiem Blick aufs Festland. Am nördlichen Ufer, bei der Seekapelle Hl. Kreuz, endete die abwechslungsreiche Rundwanderung.
Bericht u. Bild: Marianne Kremsreiter
Adventfeier auf dem Spitzsteinhaus
Vom Wanderparkplatz Sachrang aus macht sich die Wandergruppe bereits bei strahlendem Sonnenschein auf den zum Teil mit Schnee bedeckten Weg zum Spitzsteinhaus. Bei traumhafter Sicht schweift der Blick immer wieder zum Kaisergebirge oder zu den Chiemgauer Alpen, die sich in voller Pracht präsentieren. Auf dem Spitzsteinhaus angekommen, stärkt sich die Gruppe und feiert danach mit selbstgemachtem Weihnachtsgebäck, Weihnachtsliedern und mit vielen guten Gesprächen. Viel zu schnell ist die Zeit für den Abstieg gekommen. Hier wird die Gruppe noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. Bericht u. Bild: Margot Ritzinger
Spende für Trostberger Hütte
Eine Spende in Höhe von 1260 € überreichte Uschi Hansen an die Sektion. Margot Ritzinger bedankte sich ganz herzlich, die Spende soll für die Trostberger Hütte verwendet werden.
Donnerstagstour rund um Berchtesgaden und Laternenweg
Die letzte Tour des Jahres für die Donnerstagswanderer im Alpenverein Trostberg führte nach Berchtesgaden. Vom Haus der Berge ging es erst einmal an der Berchtesgadener Ache entlang bergauf und bergab bis zum Salzbergwerk Berchtesgaden, dem ältesten noch aktiven Salzbergwerk Deutschlands. Seit mehr als 500 Jahren wird hier unter Tage Salz abgebaut. Über Marxen wurde schließlich die wunderschöne Wallfahrtskirche Maria Gern erreicht. Sie wurde 1708 im barocken Stil erbaut. Am Gerer Bach entlang führte ein Steig durch schluchtartige Felsformationen zurück ins Tal, aber im Gegenzug gleich wieder bergauf zum Aussichtspunkt am Lockstein und der Kirchleitenkapelle. Besonders die stete Sicht auf den Watzmannstock begleitete die Gruppe den ganzen Tag. Mal zeigte er sich zweigeteilt durch ein Wolkenband, das nur Fuß und Spitze des Berges freigab, dann trug er wieder eine weiße Wolkenhaube. Durch die Altstadt mit dem Christkindlmarkt und den Laternenweg entlang des Soleleitungsweges über dem weihnachtlich beleuchteten Berchtesgaden ging es zurück zum Ausgangspunkt. Bericht u. Bilder: Gina Heinrich
November 2025
Ein seltenes Jubiläum: Unglaubliche 75 Jahre beim Alpenverein
Trostberger AV-Sektion ehrte Jubilare beim Bergsteigerabend – Unvergessene Bergabenteuer leben neu auf
Beim traditionellen Bergsteigerabend bedankte sich die Trostberger Alpenvereinssektion im vollbesetzten Großen Postsaal bei insgesamt 140 Mitgliedern für ihre langjährige Treue. Im festlichen Rahmen erhielten die Jubilare die begehrten Edelweiß-Abzeichen, und alle Anwesenden, die seit 50 Jahren oder länger Mitglied sind, wurden persönlich in einer Laudatio vorgestellt. Im Beisein der früheren Vorsitzenden Fritz Göppel, Jutta Cappel, Georg Aignesberger und Anna Stadler stand die 95-jährige Martha Korsiska im Mittelpunkt. Seit stolzen 75 Jahren hält sie dem Verein die Treue, und sie denke gerne an die vielen Bergerlebnisse im Zusammenhang mit dem AV zurück. Nachdem sie zunächst der Traunsteiner Sektion beigetreten war, wechselte sie nach einigen Jahren nach Trostberg, weil ihr die Traunsteiner „zu langsam gegangen sind“, wie sie selbst sagte. Unterwegs war die heute noch rüstige Korsiska oft mit dem berühmten Bergsteiger und Vereinskollegen Steff Rausch. mehr lesen
Die Jubilare mit 50-, 60- und 75-jährigem Jubiläum zusammen mit der 1. Vorsitzenden Margot Ritzinger (ganz links) und dem 2. Vorsitzenden Daniel Hartl (2. von rechts). Von links nach rechts: Peter Wastlhuber, Konrad Obermaier, Hubert Wurmannstätter, Mathilde Wastlhuber, Annemarie Zink, Klaus Wurmannstätter, Regina Grundner, Karin Mußner, Lutz Rothe, Reinhard Penn, Therese Obermaier, Ursi Mußner, Willi Hofer, Peter Jetzfellner, Martha Korsiska, Wilhelm Aigner, Martin Hinterberger, Raimund Friedlhuber, Albert Kainzmaier, Josef Binder
