facebook
facebook

News



Februar 2018


Skitour zum Feldalphorn – oder war es doch das Nebelhorn?
Vor kurzem machten sich 7 Sektionsmitglieder auf eine Skitour zum Feldalphorn (1923 m). Der frühe Start um 6:30 Uhr in Trostberg erwies sich im Lauf des Tages als glücklich. Die Anfahrt in die Wildschönau war dadurch nicht durch den Pistenskifahrerverkehr beeinflusst. Der Parkplatz war auch noch nicht belegt. Nach erfolgter Einweisung und LVS-Check ging es los.
Wir hatten sogar die Hoffnung, dass die Wolkendecke gegen Mittag aufreißt und wir in der Sonne abfahren konnten. Doch weit gefehlt. Der Anstieg war geprägt von permanenter gefälliger Steigung ohne lange "Hatscher". So kamen wir zügig voran. Nur zum Schluss musste man langsamer und vorsichtiger werden, da sich die Sicht auf wenige Meter reduzierte. Während der Gipfelrast sorgte man sich schon um die bevorstehende Nebelfahrt. Denn leider wuchs der Nebel bzw. die Wolken talwärts und nicht wie gehofft nach oben. So war es eine lange nebelige Abfahrt. Aber der Schnee war gut zu fahren und die Aufstiegsspur war ein guter Anhaltspunkt. Den letzten Hang genossen wir dann mit freier Sicht. Beim abschließenden Kaffee war man dann der Meinung, dass so eine Nebelfahrt doch recht lustig sein kann.                                                                                                      Bericht u. Bild: Max Neustifter


AV-Tour zum Hohen Zinken (1764 m)
Heimische Skitourengeher zieht es gerne in die nah gelegenen Chiemgauer bzw. Berchtesgadener Alpen, gerne auch mal in den Kaiser oder die Kitzbüheler Berge. Die Osterhorngruppe dagegen ist da eher ein weißer Fleck auf der Landkarte. Nichtsdestotrotz finden sich hier lohnende Ziele. So besuchte der Trostberger Alpenverein in diesem Winter bereits den Schlenken mit seinem weithin sichtbaren Gipfelhang. Vor Kurzem fuhr eine 12-köpfige Gruppe über Thalgau, Hof und Faistenau nach Hintersee. Beim Parkplatz Lämmerbach (ca. 800 m) ging es mit Skiern auf einer Forststraße bergauf, wobei ein Wanderweg die weiten Kehren abkürzt. Der Aufstieg zur Genneralm ist unproblematisch.
Von dort geht es zunächst wieder 50 Höhenmeter hinunter. Der nordwestseitig ausgerichtete steile Gipfelhang präsentierte sich stark verspurt, was von der großen Beliebtheit der Tour zeugt. Ab einer gewissen Lawinenwarnstufe ist der Hang jedoch mit Vorsicht zu genießen. Normalerweise lockt  der Gipfel mit einer tollen Rundsicht, u. a. zum Dachsteinmassiv. Den Trostbergern blieb dieses Erlebnis verwehrt, der böige Wind verkürzte die Gipfelrast auf ein Minimum. Dafür entschädigt der Zinken die Skibergsteiger mit einer tollen Skiabfahrt bei perfekten Schneeverhältnissen. Mehrere Gründe also, diesem Gebiet noch einmal einen Besuch abzustatten.

Bericht u. Bilder: Armin Kain
Bericht u. Bilder: Armin Kain


Skitour zur Watzmanngugel
"So geht Skifahren!“, dachten sich die sieben Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg als sie bei leichtem Schneetreiben und etwas diesiger Sicht zur Watzmanngugel (1801 m) aufbrachen. Vom Parkplatz Hammerstiel (Schönau) ging es auf Forstwegen zur Stubenalm, wo die Gruppe auf eine durchgehende Waldschneise traf, die fast bis zum Endpunkt der Tour hinaufreicht. Diese Waldschneisen, die einst für eine FIS-Abfahrtsstrecke geschlagen wurden, erleichtern zum einen enorm die Orientierung, ermöglichen andererseits eine hindernisfreie Abfahrt. Deshalb hat sich die Gugel als Schlechtwettertour einen Namen gemacht. Nach ca. drei Stunden erreichte die Gruppe den Endpunkt, der ungefähr auf gleicher Höhe mit dem Watzmannhaus liegt, jedoch am gegenüberliegenden Ende der Watzmanngrube. Trotz moderater Temperaturen verbreitete der nasse Schneefall etwas Ungemütlichkeit. Bei etwa 20 Zentimetern Neuschnee auf einer festen Unterlage war das Skifahren Genuss pur. So störte es kaum, dass auf dem Rückweg zum Parkplatz die Skier stellenweise abgeschnallt werden mussten.

Bericht u. Bilder: Armin Kain
Bericht u. Bilder: Armin Kain


Januar 2018


LVS-Training am Hochschlegel
Die DAV-Sektion Trostberg hat wieder eine Skitour mit LVS-Training angeboten. Aufgrund der großen Nachfrage wurden zwei Kurse am 27. und 28. Januar 2018 abgehalten. Beide male waren es 5 interessierte und hoch motivierte Skibergsteiger, die ihre Fähigkeiten bei der LVS-Suche verbessern wollten. Doch bevor im LVS-Trainingsgelände geübt bzw. gesucht werden konnte, mussten 1.200 Höhenmeter überwunden werden. D.h. vom Auto weg 5 min. Ski tragen und dann noch knappe 3 Std. zur Schlegelmulde aufsteigen. Nach kurzer Brotzeit wurde die Funktionsweise der LVS-Geräte und wie eine organisierte Suche abläuft erklärt. Jeder durfte dann zweimal ran um eine Einfachverschüttung zu lösen. Dabei kam man ganz schön ins Schwitzen, da der Schnee tief aber tragfähig war. Nach erfolgter Punktortung mit dem LVS-Gerät kommt die Sonde zum Einsatz und es wurde fleißig sondiert, denn die Testmodule waren in bis zu 2 m Tiefe vergraben. Nachdem die Einfachverschüttung durchgeübt war, folgte noch eine Mehrfachverschüttung für die Teilnehmer. Hier trennte sich bei den LVS-Geräten die Spreu vom Weizen. Nach diesen Einheiten war jeder mit seinem Gerät vertraut und weiß um dessen Stärken und Schwächen. Abschließend bestiegen wir noch den Hochschlegel und fuhren ab ins Tal.
Bericht u. Bild: Max Neustifter


Gelungener Auftakt der Skitechnikkurs-Serie
Ganz nach dem Motto des dreiteiligen Skitechnik-Kurses "Besser fahren auf der Tour" startete die erste Gruppe vergangenen Samstagmorgen bei perfektem Winterwetter nach Maria Alm. Dank seiner jahrzehntelangen Erfahrung hatte Kursleiter und Skilehrer Günter Göppel zahlreiche Tipps und Tricks für jede Situation parat, sodass der Pistentag mit den eingestreuten abwechslungsreichen Übungen wie im Fluge verging. Am zweiten Tag folgte dann die praktische Umsetzung des Erlernten im freien Skigelände der Marbachhöhe. Bei für diesen Zweck idealen Schneebedingungen - nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer - konnten alle Teilnehmer viele schöne Erfolgserlebnisse auf den Abfahrtsetappen erarbeiten und die Tour mit einem strahlenden Gesicht zu Ende bringen.
Bericht und Bilder: Christian Taubmann

Verdiente Rast auf dem Weg zur Marbachhöhe
Verdiente Rast auf dem Weg zur Marbachhöhe


Absolut lohnende Ausweichtour

Aufgrund der angespannten Lawinensituation wurde anstelle des Kastenwendenkopfs das Dürrnbachhorn mit Tourenskiern anvisiert. Auf gewohnten, aber nur selten so tief verschneiten Pfaden ging es durch den märchenhaften Winterwald zur Dürrnbachalm. Ein erster Blick ins nun folgende freie Gelände ließ den starken Windeinfluss während der vergangenen Tage erahnen, der das an sich stark strukturierte Gelände in nahezu gleichmäßige, weiße Flächen verwandelt hatte. Der Neuschnee wirkte beim Aufstieg etwas schwer, erwies sich jedoch bei der Abfahrt als durchaus genießbar, sodass die Entscheidung den noch fast unverspurten Gipfelhang ein zweites Mal in Angriff zu nehmen ohne Zögern einstimmig getroffen wurde. Nach einer gemütlichen Rast in der Traunsteiner Hütte ging es am Pistenrand entlang noch auf den Scheibelberg und abschließend über die Talabfahrt rasant zurück nach Seegatterl. So war dann mit insgesamt ca. 1450 Aufstiegshöhenmetern doch eine lohnende, fast tagesfüllende und gar nicht so unanstrengende Ersatztour absolviert.
Bericht: Christian Taubmann, Bilder: Markus Kolbinger



Skitourenauftakt am Schlenken
Aufgrund der schwierigen Schneeverhältnisse am Kehlstein, wählte unser Tourenguide den Schlenken in der Osterhorngruppe als Ausweichziel aus. Die zahlreichen Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, gestartet wurde in Regau. Über Wiesenhänge und durch Wald ging es gemütlich zum großen Gipfelhang des Schlenken. Harscheisen erleichterten hier den Aufstieg, nachdem die Sonne leider nicht mehr die Kraft zum Aufweichen fand. Nach der windigen Gipfelrast konnte der pistenartig eingefahrene Gipfelhang gut gemeistert werden. Später firnte der Schnee und das Schwingen durch Wald und über Wiesen machte die Abfahrt noch zum reinsten Vergnügen.                Bericht: Anita Kain, Bild: Armin Kain


Erfolgreicher Skitourenkurs für Anfänger auf der Albert-Link-Hütte (Spitzingsee)   
Die Bedingungen für die Schulung der Teilnehmer waren ideal. Anfang Januar waren wir mit einer engagierten Truppe bei genügend Schnee unterwegs, sodass eine ausgiebige LVS Suche sehr gut vermittelt werden konnte. Viele Stellen waren eisig und hart - perfekt für ein Spitzkehren-Training - denn dann funktioniert´s im Powder sowieso!
Zur Belohnung genossen wir firnige Abfahrten, die uns zum jodeln brachten! Den Abend haben wir nach einer Einheit Lawinenkunde und der Planung der nächsten Tour, gemütlich ausklingen lassen.
Alles in allem können wir als Skitourenleiter sieben weitere Mitglieder des Alpenvereins Trostberg mit gutem Gewissen auf Tour schicken, wenn sie stets "Check your Risk" beherzigen.
Bericht und Bilder: Johannes Vogl



Die Jugend in der Boulderwelt
Um auch sportlich gut ins neue Jahr zu starten, machten sich 11 junge Sektionsmitglieder Anfang Januar auf den Weg nach München in die Boulderwelt, eine der größten Boulderhallen der Welt. Das ist nun schon fast zur Tradition geworden.
Angereist wurde wieder umweltfreundlich mit dem Zug.
Den ersten Verlust musste die Gruppe leider schon in Trostberg machen – eine potenzielle Teilnehmerin verschlief und verpasste leider den Zug.
Angekommen in München musste nur noch der Weg zur Boulderhalle gefunden werden. Für die Jüngeren kein Problem, für die Älteren unter den Jugendlichen erwies sich dies allerdings auch nach zig Besuchen immer noch schwierig.
Aber dann wurde gebouldert, was das Zeug hält. Alle waren motiviert bei der Sache und kletterten, bis die Kraft oder die Finger nichts mehr zuließen.
Das perfekte Abschlusstraining für den am 13. Januar stattfindenden Trostberger Bouldercup.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler


Dezember 2017


Wanderung der Senioren von Baumburg zum Roiter
Zum Jahresausklang organisierte Regina Grundner wieder eine Wanderung  in der Region, mit interessanten Besonderheiten und die Kultur.
Bei allerschönstem Wetter genossen die über 40 Teilnehmer erst von der Kirche Baumburg den Blick über das nahe Tal und das ferne Bergpanorama. Weiter Richtung Süden zum „Roiter“ wurden alle mit der Fähre „Zille“ auf das andere Alzufer übergesetzt. Dann ging es zum Bauern nach Massing und weiter im großen Bogen auf einem wunderschönen Waldweg bis in die Laufenau. Beim Buchenwaldfriedhof wurde noch einmal Halt gemacht. Anschließend ließ man die herrliche Silvesterwanderung beim Gasthof „Pfaubräu“ ausklingen.
Bericht: Regina Grundner                                                              Bild: Andreas Zehentner


Wintertraumtour der AV-Wandergruppe
Durch frischen Neuschnee stapfte eine 28-köpfige Gruppe der AV-Wandergruppe Trostberg/Garching zur Adventfeier in die Hutzenalm. Auf dem Weg dorthin gedachte die Gruppe an einem Wegkreuz ihres im Sommer verstorbenen Bergfreundes Leo. Nach gut einer Stunde erreichten die Wanderer die Hutzenlalm, wo die Wirtsleute sie schon mit Getränken und warmen Speisen erwarteten. Die zwei Wanderleiterinnen Marianne und Marianne gestalteten danach eine besinnliche Stunde mit Geschichten zum Advent und Weihnachtsliedern zum Mitsingen, unterstützt von Maria mit der Altflöte. In der Dämmerung ging es bei Schneefall durch die idyllische Landschaft gemütlich zurück zum Parkplatz "Festsaal" in Reit im Winkl.
Bericht u. Bilder: Petra Herbst



November 2017


99 Mitglieder für lange Sektionszugehörigkeit geehrt
Beim diesjährigen Bergsteigerabend bedankte sich die Vorstandschaft bei zahlreichen Mitgliedern für ihre Treue zu unserer DAV-Sektion Trostberg. Dazu zählte auch die 98-jährige Elisabeth Westenhuber, die vor 80 Jahren der Sektion beigetreten ist. Der Zweite Vorsitzende Reinhard Penn besuchte sie im Vorfeld im Pflegeheim in Schedling und überbrachte ihr die Glückwünsche. Viele der eingeladenen Jubilare versammelten sich im Kleinen Postsaal und erlebten dort einen unterhaltsamen Abend. Traditionell las Archivar Dr. Herwig Höger aus Schätzen im Archiv, diesmal präsentierte Höger die Beschreibung einer Tour in den Wilden Kaiser durch den Sektionsgründer Max Seelinger aus dem Jahr 1876.
Schließlich wurden 47 Bergfreunde für 25 Jahre Mitgliedschaft, 17 für 40-jährige, 24 für 50-jährige, sieben für 60-jährige und drei für 70-jährige geehrt. Tourenreferent Armin Kain und Reinhard Penn hielten abwechselnd die Laudatio, in denen viele bergsteigerische Highlights und Aktivitäten im Verein der jeweiligen Jubilare aufgezählt werden konnten.
Bericht u. Bilder: Ingrid Klein

Jubilare mit 25- und 40-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 25- und 40-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 50- und 60-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 50- und 60-jähriger Vereinszugehörigkeit

Ehrung Gebhard Haider (Mitte) für 70 Jahre Mitgliedschaft
Ehrung Gebhard Haider (Mitte) für 70 Jahre Mitgliedschaft
Reinhard Penn (2. Vorsitzender) dankt Elisabeth Westenhuber für ihre 80-jährige Vereinszugehörigkeit
Reinhard Penn (2. Vorsitzender) dankt Elisabeth Westenhuber für ihre 80-jährige Vereinszugehörigkeit


v. re n. li: Karl Steger , Franz Frankl , Robert Hesse, Reinhard Penn (2. Vorsitzender)
v. re n. li: Karl Steger , Franz Frankl , Robert Hesse, Reinhard Penn (2. Vorsitzender)

Senioren des Alpenvereins feierten 25-jähriges Bestehen
Im Kleinen Postsaal trafen sich über 70 Bergfreunde um das silberne Jubiläum der Seniorengruppe der Alpenvereinssektion Trostberg zu feiern und Erinnerungen aufzufrischen.
Im Jahr 1993 hat Karl Steger die Gruppe ins Leben gerufen und sie rund 10 Jahre geleitet. Von Anfang an wurden die Wandertouren nur werktags durchgeführt. Es hieß damals in einem Jahresbericht, dass Teilnehmer bis zu einem Alter von 75 Jahren dabei sind. Das ist schon lange nach oben hin überholt. Karl erzählte über die Anfangszeit, vor allem über eine Fahrt mit Hüttenübernachtung zum Guffert, die vielen noch gegenwärtig ist.
Es folgte die Zeitspanne von 2003 bis 2017, somit mehr als 15 Jahre, in der Franz Frankl die Gruppe geleitet hat. Franz führte aus, wie er zusammen mit Helfern aus der Sektion ein buntes Programm für Tagestouren, vom Wetterstein bis zum Dachsteingebiet, von den Chiemgauer Bergen bis zu den Hohen Tauern auf die Beine gestellt hat. Der Zuspruch wurde immer größer, so dass die Senioren meist mit einem vollen Bus fahren konnten, was die Geselligkeit förderte.
Als Höhepunkte seiner Tourenleiterzeit sind die einwöchigen Fahrten hervorzuheben, die in die Cinque Terre, in verschiedene Gebiete der Dolomiten, in das Wallis, vom Comer See in das Oberengadin, in das Aostatal, nach Chamonix, in das Elbsandsteingebirge und auf die Insel Madeira führten.
Darüber hinaus sorgte er auch für regelmäßige gesellige Zusammenkünfte, auch mit Lichtbildervorträgen von Senioren über Reisen in alle Welt. Nunmehr hat Franz Frankl die Leitung in jüngere Hände gelegt. Seit diesem Frühjahr leitet Robert Hesse die Gruppe.
Bild: Armin Kain, Bericht: Robert Hesse


Besuch der Kletterhalle Rosenheim


Kräftige Züge, dynamische Sprünge und technische Platten – das erwartete die sieben jungen motivierten Boulderer der Jugendgruppe Trostberg. Am letzten Samstag im November machten sie sich auf in die Boulderhalle Rosenheim, um sich dort in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden auszutesten. Für manche war es das erste Mal an der Wand, für andere nicht mehr, aber alle waren mit Spaß bei der Sache und konnten sich ordentlich auspowern.

Bericht u. Bild: Magdalena Gross