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News



Januar 2019


Ausnahmezustand auf der Trostberger Hütte
Auch im Heutal / Unken blieb das Schneechaos nicht aus. Nach tagelangen intensivsten Schneefällen ging nichts mehr: Der Schrempf stellte den Rodelbetrieb ein und konnte aufgrund der höchsten Lawinenwarnstufe auch die Straße zur Hochalm nicht mehr freifräsen. Hinzu kamen die Straßensperrungen von Schneitzelreuth und der Heutalstraße. Nachdem sich am vergangenen Wochenende wieder alles soweit beruhigt und normalisiert hatte, machte sich unser Hüttenteam auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen. Jetzt hieß es Schaufeln, Schaufeln und nochmal Schaufeln! Der Brunnen und sogar der Kamin des Hüttendaches mussten erst mal sondiert werden. Fleißige Helfer unterstützten das Hüttenteam, um den Hüttenbesuchern wieder eine sichere und zugängliche Unterkunft zu bieten. Ein großer Dank an das Hüttenteam und den jungen fleißigen Helfern! zur Bildergalerie ganz nach unten scrollen!



Auf den Spuren des Stille Nacht Liedes
Die erste Wanderung des neuen Jahres unternahmen 14 Teilnehmer der Seniorengruppe von Laufen an der Salzach über die Anhöhen bei Oberndorf  bis Arnsdorf in einem Rundkurs von 15 km. Dabei besuchten sie manche Stätten, die mit dem Lied „Stille Nacht“ zu tun hatten und zuletzt die großen Krippenfiguren in der Laufener Stiftskirche. Gar manch Teilnehmer nahm die Anregung mit, den schönen Rupertiwinkel wieder zu besuchen.
Im Bild Teilnehmer an der Salzachschleife.
Bericht u. Bild: Robert Hesse


Rüstzeug für sichere Skitouren
Trotz bedingten Wetterverhältnissen konnten neun Mitglieder der DAV-Sektion Trostberg einen Skitourenkurs für Anfänger unter der Leitung von Max Neustifter und Johannes Vogl absolvieren.Wieder einmal hat sich das Spitzingseegebiet bestens bewährt. Zwar konnte wegen schlechter Lawinenbedingungen keine Skitour durchgeführt werden, jedoch dafür umso ausgiebiger, im LVS-Park vor dem Albert-Link-Haus, die Verschüttetensuche trainiert werden. Schneeprofile konnten deutlich analysiert werden und das richtige Schaufeln wurde bei der Rückkehr am Auto dann auch noch unter die Probe gestellt. Die Abende nutzte man für Lawinenkunde und für die Planung einer Skitour.
Mit diesem Kurs hat die Trostberger Sektion wieder weiteren Mitgliedern das erste Rüstzeug für sichere Skitouren mitgegeben.
Bericht u. Bild: Johannes Vogl


Jugend in der Boulderwelt
Mittlerweile ist es ja schon fast Tradition, so fuhr auch dieses Jahr wieder die Alpenvereinsjugend nach München in die Boulderwelt. Da die meisten der Jugendlichen ja nur die Trostberger Halle gewohnt sind, ist das schon eine ganz andere Dimension. Immerhin gehört die Boulderwelt zu den größten Boulderhallen Europas. Angereist wurde wie immer umweltfreundlich mit dem Zug, auch wenn die Heimfahrt dadurch etwas chaotisch wurde. Beim Bouldern selbst kam dann jeder auf seine Kosten und nach drei Stunden klettern und hangeln an Überhängen und Leisten war jeder ausgelaugt und hat sich die Brotzeit bei der Heimfahrt verdient.
Bericht u. Bild: Anna Stadler



15. Trostberger Bouldercup
Wieder einmal war der kürzlich stattgefundene Bouldercup ein ganz besonderes Event.
Über 100 Sportkletterer fanden sich trotz widrigster Wetterverhältnisse in der kleinen aber feinen Kletterhalle ein, um sich an raffiniert und spektakulär geschraubten Bouldern zu messen.
Auch die Besucher waren begeistert von der guten Verpflegung, Organisation und den superspannenden Finals. Ein großes Lob an alle, die dazu ihren Beitrag geleistet haben! Mehr erfahren
Bericht: Anita Kain, Bild: Anna Stadler


Dezember 2018


Eine Tradition geht weiter! Kampenwand - Überschreitung im Winter mit Biwak! 
Schon fast zwei Jahrzehnte  finden sich immer wieder Mitglieder der  Sektion Trostberg , um zwischen Weihnachten und Silvester das Kampenwandbiwak zu erleben. Abgesehen davon, dass wir uns in Schnee und Eis mit Steigeisen und Seil bewegen, haben wir auch auf der Südseite der Kampenwand einen „kuscheligen“ Höhlenplatz zum Übernachten. So haben wir über all die Jahre alle Witterungen erlebt, die man nur in den Bergen erleben kann. Eisig kalter Wind, tiefster Schnee, Schneefall , Regen, einen Fels der wie Zuckerguss von Eis überbacken ist. Aber auch Sonnenschein und Temperaturen wie im Frühling. Hier kann man üben, sich im Fels zu bewegen, ohne sich in einer hochalpinen Landschaft aufzuhalten, Kenntnisse die man hat, wieder aufzufrischen oder neu zu erlernen.
Die stets bunt gemischte Gruppe gewährleistet, dass der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommt. Ende Dezember 2018 entschieden sich drei Teilnehmer für die Überschreitung der Kampenwand, um auch am selben Tag wieder abzusteigen. Zwei kamen über  den „Normalweg“, um die Biwaknacht nicht zu verpassen. Und vier nahmen sich das komplette Programm vor. Da am Fels kaum Schnee haftete und die Witterungsverhältnisse perfekt waren, kamen wir gut voran. Oben angekommen seilten wir die Südwand ab, bevor uns ein leuchtend roter Sonnenuntergang beschert wurde. Diese Nacht hatte nicht mal 5 Grad minus und trotzdem verwandelte sich der Biwakunterschlupf zu einer Eiszapfenhöhle. Nach dem Frühstück stiegen wir die Südwand wieder rauf und setzten teilweise am Fixseil und teilweise frei die Überschreitung weiter fort bis zum Ostgipfel! Der Blick schweifte weit vom Chiemsee bis in die Tiroler Berge und am Horizont erkannte man die Wasserdampfwolke des AKW`s Landshut.
In der Steinlingalm schlossen wir die Kletterpartie bei einem süffigen Bier und  Brotzeit ab.
Bericht u. Bilder: Markus Kolbinger


Silvesterwanderung bei Regen und Schnee
„Jetzt erst recht“, sagten sich 11 Teilnehmer der Seniorengruppe, als sie sich am Silvestertag, wie auch die letzten Jahre, zur Silvesterwanderung rund um Trostberg trafen. Bis dato hatten sie immer schönes Wetter, jedoch wollte diesmal der Dauerregen gemischt mit ein paar Schneeflocken nicht aufhören. Es war das, was man „nasskalt“ oder ein „Sauwetter“ nennt. Doch das verdross die Wanderer nicht. Zwar konnte man die geplante Tour im Osten Trostbergs nicht durchführen, Matsch, „Batz“ und riesige Wasserlachen machten die Wald- und Feldwege nicht begehbar. Aber Bergler sind flexibel und so schwenkten sie kurzerhand auf ein neues, leichter begehbares Ziel um. Vom Pfaubräu aus ging es zunächst durch das Bäcker-Maier-Gangerl auf den ganz neu angelegten Stufen und Wegen bis zum Krankenhaus. Für einige war das sogar eine „Erstbegehung“. Dann führte der Weg weiter nach Nunbichl, Weikertsham und im großen Bogen wieder zurück nach Nunbichl. Durch die sogenannte „Schlucht“ ging es dann wieder hinunter nach Trostberg. In einer Felsnische wurde eine Kerze entzündet und ein kleines Gebet gesprochen. Unten am Museum angekommen, wanderten wieder alle zurück auf den neu angelegten Weg ins Gangerl und der Kreis hat sich geschlossen. Nach zwei Stunden Wanderung  kam jetzt der wohlverdiente Einkehrschwung in den trockenen, warmen Pfaubräu. „Schee war`s“, waren sich alle einig.
Bericht: Regina Grundner, Bild: Robert Hesse


Zur Adventsfeier auf die Ritzau-Alm
Am dritten Adventssonntag wandertern 20 Teilnehmer mit den Wanderleiterinnen Marianne Kremsreiter und Marianne Plank in knapp drei Stunden durch Neuschnee im Kaisergebirge auf die Ritzau-Alm (1161 m). Bei leichtem Schneefall startete die Gruppe in Kufstein am Parkplatz Kaisertal. Über etliche Treppen gelangte sie ins verschneite Tal und rastete bzw. gedachte an der Antoniuskapelle ihrer verstorbenen Mitglieder. Auf der Ritzau-Alm angekommen, wurden Weihnachtslieder gesungen, auf der Flöte begleitet von Maria Wolf, sowie einige Geschichten vorgelesen und Sketche dargeboten. Nach Anbruch der Dunkelheit erreichten die Wanderer, ausgerüstet mit Stirnlampen und Grödeln, über den kürzeren, aber auch steileren Weg in gut einer Stunde wieder den Parkplatz.
Bericht u. Bild: Petra Herbst


November 2018


Bouldern -  Akrobatik beim Klettern

Nicht viele, dafür aber umso motiviertere Kids machten sich an einem Samstag, Mitte November, auf den Weg in die Boulderhalle Rosenheim. Dort konnten sie alles, von kraftzehrenden Überhängen über technische Leistenboulder bis hin zu einarmigen Zügen, ausprobieren. Jeder powerte sich ordentlich aus, und als Belohnung gab es noch eine leckere Pizza. Zufrieden und erschöpft ging es am Ende des Tages wieder heim.
Bericht u. Bilder: Magdalena Gross