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News



Oktober 2020


Herbstlicher Wandergenuss im heimischen Gebirge
Fünf Mitglieder des Trostberger Alpenvereins nutzten vor Kurzem das herrliche Spätherbstwetter, um noch vor dem Lockdown aber unter Corona-Bedingungen, das Gebiet zwischen Weitsee und Masererpass mit Wanderschuhen zu erkunden. Zunächst ging es durch das Kleine Wappbachtal an malerischen Gumpen vorbei zur Gräbenalm. Vor dort lockt ein Abstecher zum nahegelegenen Stuhlkopf. Spinnweben glänzten in der Sonne und erinnerten an einen Märchenwald. Wer den Gipfel, der mit einem sich auflösenden Plastikstuhl verunziert ist, passiert und einige Höhenmeter absteigt, wird mit einer Aussichtsloge par excellence belohnt. Zurück an der Gräbenalm, machte sich die Gruppe nun an den Aufstieg zum Hochscharten. Da am Gipfelkreuz reger Betrieb herrschte, statteten die Fünf auch noch dem aussichtsreicheren Hauptgipfel einen Besuch ab. Jede Menge herumliegende Baumstämme erschwerten den direkten Abstieg hinunter zur Forststraße und forderten dem Orientierungssinn im steilen Gelände einiges ab. Jetzt ging es nicht zurück zur Gräbenalm, sondern auf einem einsamen Steig ins Röthelmoos. Den Weg durch das Große Wappbachtal hinaus zum Weitsee teilte sich die Gruppe mit einer Unmenge von Wanderern und Radfahrern, darunter auch einige bekannte Trostberger Gesichter.                                                                                                                         Bilder und Text: Armin Kain


4-Tages-Tour nach Brixen 
14 AV-Mitglieder der Sektion Trostberg unternahmen Anfang Oktober, unter der Führung der beiden Wanderleiterinnen Marianne und Marianne, eine 4-Tages-Wandertour nach Brixen. Übernachtet wurde auf dem familiengeführten "Stocknerhof" in Gereuth. Am Anreisetag, donnerstags, ging es von Vahrn/Südtirol aus, zum Panoramaweg der Spiluckplatte mit viel Sonne und einer beeindruckenden Aussicht auf die Plose und die Geislerspitzen. Am Freitag maschierten die Wanderer direkt von der Unterkunft über den Hundskopf, teilweise schon durch kleine Schneefelder, auf die Königsangerspitze (2439 m). Dieser Weg führte ab einer Höhe von 2000 m durch typische Zirbenwälder und belohnte den Aufstieg mit Ausblicken auf die Marmolata, Langkofel, Sella, Rosengarten, Tofana die Mezzo, Zillertaler Alpen usw. Vor dem Abstieg stärkte sich die Gruppe bei almtypischen Brotzeiten auf der gemütlichen Sonnenterrasse der Radlseehütte. Samstags nutzte man die Seilbahn auf die Plose (2050 m). Von der Bergstation aus führte der Weg über die Plosehütte zum Gipfel "Telegraph" (2486 m), wieder mit großartigem Panoramablick und Sonnenschein. Hier mussten einige frische Schneefelder überquert werden. Danach ging es stets absteigend, unterbrochen durch eine Einkehr auf der Ochsenalm, zurück zur Talstation der Plosebahn. Abends erreichte die angekündigte Regenfront Brixen und hängte sich ein. Dementsprechend reiste die Gruppe sonntags, nach dem Frühstück, bei Regen ab und besichtigte auf dem Heimweg nur noch kurz den Dom sowie die Altstadt von Brixen.
Bericht u. Bild: Petra Herbst


Zu einer Radtour „von der Haustür weg“ lud kürzlich der neue Naturschutzreferent Richard Gruber die Mitglieder der Trostberger Alpenvereinssektion ein. Insgesamt elf Mitglieder waren unterwegs und radelten in morgendlicher Frische von Trostberg in Richtung Alpen los. Die erste Etappe, die auch durch die malerischen Traunauen vorbei am sagenumwobenen Klobenstein mit der erst kürzlich wieder hergerichteten Kapelle führte, endete am Traunsteiner Stadtplatz. Nach einer kurzen Rast in der jetzt warmen Sonne ging es weiter entlang der Traun nach Eisenärzt und Ruhpolding. Richtung Brand, durch den Märchenwald und in Urschlau radelte die Gruppe immer mehr bergauf, und schließlich forderte die Auffahrt zum Röthelmoos die Wadenmuskeln noch mal so richtig heraus. Belohnt wurde die Gruppe auf der Hochfläche mit einer gemütlichen Almbrotzeit, bevor man es ganz entspannt hinunter zum Weitsee rollen ließ. Ganz Unentwegte wagten sich am Badeplatz sogar ins ziemlich erfrischende Wasser. Der letzte Streckenabschnitt vorbei am Biathlonzentrum und dem Holzknechtmuseum in Laubau bot nochmal echtes Genussradeln, bevor sich die Teilnehmer ab Ruhpolding ganz bequem mit dem Zug heimchauffieren ließen. Immer wieder hatte Richard Gruber auf historische und naturkundliche Besonderheiten am Wegesrand aufmerksam gemacht und die Augen für die Schönheiten in unmittelbarer Heimatnähe geöffnet.                                                                                                   Bericht u. Bild: Ingrid Klein


September 2020


Dem ersten Wintereinbruch entkommen!
Man staunte nicht schlecht, als man auf der Tauernautobahn bereits Schnee bis ins Tal bei der Anreise nach Triest erblicken musste. Umso mehr freute sich die 7-köpfige Klettertruppe, noch den ganzen Nachmittag im T-shirt bei Sonne und herrlich angenehmen Temperaturen am Felsen „Dobera del Lago“  zu Klettern. Das warme Wetter hielt auch am darauffolgenden Tag, weshalb die Kletterfelsen direkt am Meer beim Hafen von Sistiana angesteuert wurden. Eine Abfrischung im warmen Wasser wurde von allen dankend angenommen, bevor man sich auch noch am Nachmittag an den zahlreichen Kletterrouten austoben konnte. Der nächste Tag versprach nichts Gutes und so wurde bei Regen mit dem Zug von Sistiana nach Triest zur Stadtbesichtigung gefahren. Ein Abstecher auf die Burg konnte trockenen Fußes gemacht werden. Nachdem sich die Unterarme und die Finger am „Ruhetag“ erholt und die Regenwolken geleert hatten, wurde der letzte Tag im Klettergarten „Masarach“ bei San Daniele wieder bei strahlendem Sonnenschein genossen, bevor die Heimreise in den nasskühlen Chiemgau angetreten wurde.                                                                                                                                 Bericht und Bild: Anita Kain


Die Jugend unterwegs im Wallis
Wallis bekannt durch das Matterhorn, wir haben uns aber gegen die Massen und für zwei leichte 4000er oberhalb von Saas-Grund entschieden. Um 2 Uhr früh gehts in Trostberg los und über mehrere Pässe und nach unzähligen Kurven erreichen wir gerade noch rechtzeitig die letzte Bahn vor der Mittagspause, um zur Weismiesshütte (2726 m) zu fahren. Der Hüttenwirt empfängt uns herzlich und wir besteigen gleich noch das Jegihorn um uns zu akklimatisieren, für einige der erste 3000er. Am nächsten Tag soll es gleich noch deutlich höher gehen.
Frühstück gibt es um 4:30 Uhr und dann gehts los, Steinmann um Steinmann folgend auf das Lagginhorn mit 4010 m, unten meist gehend und oben in leichter Kletterei. Vor Mittag stehen wir dann schon am Gipfel und die meisten damit auf ihrem ersten 4000er. Zurück gehts dann mit Steigeisen über die leicht vereisten Felsen und am Nachmittag heißt es dann Blasen Pflegen auf der Hütte.
Die Blasen sind dann am Sonntag doch zu schmerzhaft und wir starten arg dezimiert in Richtung Weismiess (4023 m), einen echten Gletscherberg. Erst noch zur Bergstation und dann gleich weiter über einen spaltenreichen Gletscher, durch einen Eisbruch, wo sogar eine riesige Holzleiter installiert wurde, um den steilsten Teil zu überwinden. Am Schluss wartet noch ein steiler, eisiger Gipfelgrat und schon sind wir oben. Bei bestem Wetter auf unserem dritten Gipfel. Ohne Probleme geht es wieder zurück zur Hütte und nach einer kurzen Rast schweben wir gemütlich mit der Seilbahn zurück nach Saas-Grund und von hier weiter zurück nach Trostberg.                 Bericht u. Bilder: Daniel Stadler


Wanderung im Isarwinkl
Die Seniorengruppe der AV Sektion Trostberg konnte in diesem Jahr nun ihre zweite Busreise durchführen.
Bei Lenggries, ab Hohenburg, ging es für die 50 Teilnehmer auf einem Kiesweg in das Hirschbachtal, sie zweigten nach rechts ab auf dem Sulzersteig, wanderten ziemlich steil aufwärts durch den Wald entlang eines Baches mit Wasserfällen. Auf der sonnigen Alm war dann bald die renovierte Lenggrieser Hütte erreicht. Fast alle Teilnehmer weilten dort nur kurz und strebten dem Gipfel des Seekarkreuz (1601 m) entgegen und schafften damit 920 Höhenmeter.
Bei guter Fernsicht konnte der Blick vom Wendelstein im Osten über die nahen Tegernseer Berge, im Hintergrund der Alpenhauptkamm, das Karwendelgebirge, den Oberlauf der Isar, die Jachenau und das Brauneck bis zur Zugspitze im Westen schweifen. Auf dem gleichen Steig ging es abwärts, dabei war direkt am Weg ein Dachsbau zu sehen. Selbstverständlich gab es auf der Lenggrieser Hütte noch eine Stärkung, ehe der Abstieg auf dem Grasleitensteig über Stock und Stein den Teilnehmern noch einiges abverlangte.
Man war sich einig, die Wanderung, die Fredl Fuchs ausgesucht und organisiert hatte, war wieder einmal ein voller Erfolg. Gut gelaunt trat man die Heimfahrt an. Auf der Autobahn erlebten die Teilnehmer noch eine Schrecksekunde, denn ein Fahrer eines Kleintransporters wechselte plötzlich über zwei Fahrspuren und hätte dabei den Reisebus beinahe angefahren. Durch schnelle Reaktion konnte der Busfahrer einen Unfall verhindern.
Bericht : R. Hesse,  Bild: Huhn


August 2020


Von Hütte zu Hütte im Verwall
Bei herrlichstem Wetter starteten 5 Familien des AV-Trostberg in den Morgenstunden Richtung Galtür. Vom Gasthaus Zeinisjoch ging es am ersten Tag inmitten einer wunderbaren Bergwelt hinauf auf 2320 m zur Heilbronner Hütte. Gämsen, Murmeltiere und unzählige Frösche an den vielen kleinen Bergseen rund um die Hütte sorgten für Spannung und Abwechslung. Das wohlverdiente Schnapserl, nur für die Eltern versteht sich, gab es umgeben von wunderschönem Wollkraut, kleinen Tümpeln und  vielen Fröschen an der einsamen Beachbar.
Am zweiten Tag ging es mit leichtem Gepäck auf den höchsten Punkt der Tour, dem östlichen Valschavielberg mit 2624 m. Ein paar nahmen später noch ein Bad im wunderbar klaren und kalten Bergsee. Entlang des Auslaufes des Scheidsees, welcher schon bald in das reißende Wasser der Rosanna mündet, ging es am dritten Tag talabwärts bis zur Konstanzer Hütte. Ein Teil der Gruppe fand sich mitten im Viehabtrieb und beobachtete fasziniert die Kühe. Natürlich wurden wir auch mit einem Blick auf ein „Mankei“ belohnt. Während der Wanderung wurde immer wieder von den Heidelbeeren genascht, die in Feldern am Wegesrand angrenzten. Zur großen Freude so mancher befand sich die Konstanzer Hütte inmitten von Pfifferling-, Preiselbeer- und Heidelbeerfeldern. Gerne hätte die Gruppe noch den „Drosberg“, der sich je nach Schreibweise auch „Trostberg“ schrieb erklommen. Da jedoch Dauerregen angesagt war, marschierte die Gruppe, schon bald nass bis auf die Haut hinunter ins Tal. Begleitet von vielen imposanten Wasserfällen und der mächtigen Rosanna kamen alle gut in St. Anton an. Trotz aller Anstrengungen und durchweichter Klamotten schwärmten die Teilnehmer über den gelungenen Ausflug und träumten bereits vom nächsten Ziel.
Bericht u. Bilder: Maria Stiedl



Jugendtour ins Zillertal
Das Zillertal ist eigentlich bekannt für seine schneebedeckten 3000er und wilden Felsgrate. Es waren aber doch eher Felsbrocken in dunklen, schattigen Wäldern - nicht höher als vier Meter, mit Griffen, nicht größer als eine Fingerkuppe - die von acht unermüdlichen Kletterern der Jugend des Trostberger Alpenvereins erklommen werden sollten. Von einem kleinen Campingplatz, den man im Vorbeifahren auf dem Weg zu der Instagram-Foto-Lokation „Schlegeis Stausee“ wohl eher als Parkplatz wahrnehmen würde, ging es jeden Tag zu Fuß zu den umliegenden Bouldergebieten „Kaseler Alm“ und „Breitlahner“. Einmal hat man sich wohl auch in die „ewigen Jagdgründe“ verirrt, für die das Zillertal zumindest unter Kletterern bekannt ist, aber das Klettern war in den Augen der jüngeren Teilnehmer dem Bouldern doch unterlegen, weshalb der Nachmittag wieder zur „Kaseler Alm“ verlegt wurde. Zur Wochenmitte hin war dann Abwechslung nötig, die die härter gesonnenen im Alpinklettern, die, mit den zarteren Händen, im Wandern und alle zusammen beim Eisessen gefunden haben. Abgerundet wurden die späten Nachmittage mit einem Sprung in den eiskalten Bach, in dem emsig versucht wurde, den Dreck des Tages abzuwaschen. Einige waren mehr, andere weniger erfolgreich. Das Fazit? Im Zillertal, ja da ist‘s schön. Da kann man ganz gut Bouldern geh`n. Und ist die Fingerhaut verbraucht, dann klebt man Tape in Massen drauf.                                                                         Bericht: Sabrina Kaiser, Bilder: Daniel Stadler


Auf und um das Seehorn
Die Seniorengruppe der Alpenvereinssektion Trostberg wanderte mit 15 Personen bei sommerlichem Bergwetter ab Pürzlbach (bei Weißbach bei Lofer) über die ausgedehnte Kallbrunnalm zum Gipfel des Seehorns (2.322 m), angeregt auch durch einen Artikel von Gebhard Haider des Trostberger Tagblatts (Bergsteiger- und Naturseite aus 1997). In dem damaligen Beitrag heißt es:
„….ein Steig führt aufwärts hinein in die Latschenzone. Nach einem grasdurchsetzten Felsriegel dann eine Überraschung: An der steilen Bergflanke liegt grün glänzend ein kleiner See, diese Stelle bietet sich für eine Rast an, zudem ist hier der Blick frei nach Westen zu Hochkranz und den Loferer- und Leoganger Steinbergen. Ein Grund zum Rasten, denn ab hier wird der Weg noch etwas steiler und an manchen Felsabsätzen wird man mit den Händen hinlangen. Nach einem Felsdurchschlupf hat man dann die breite Westflanke erreicht, wo es sich in Serpentinen nun wieder leichter gehen lässt.“
Weiter aufwärts wanderten die Senioren zu einem Gedenkkreuz für eine (im 19. Jahrhundert) in einem sommerlichen Schneesturm erfrorene Sennerin. Nach der Gipfelrast am Seehorn, das ein neues, aus Holz und Metall gestaltetes Gipfelkreuz ziert, entschloss man sich aufgrund der noch guten Wetterprognose den anvisierten Rundkurs auch zu begehen. Zunächst Richtung Wimbachtal auf der Kematenschneid, dann allmählich abwärts entlang eines Bächleins, wobei der Steig über Felsgestein führte, zu einem der weiteren Glanzpunkte der Rundtour, dem blumen- und kiesreichen Hochwies-Kessel unter den Hundstodwänden. Nach einem Aufenthalt an diesem einsamen Ort führte der Steig abwärts zur Mitterkaseralm, von der man die schroffe Seite des Seehorns nochmals bewunderte. Von dort führte ein Kiesweg mit einem kräftigen Gegenanstieg entlang des Dießbachstausees. Die gemütliche Einkehr auf der aussichtsreichen Terrasse der Kallbrunnalm rundete die Tour ab. Nach rund 11 Stunden war dann der Ausgangspunkt wieder erreicht, dort machten einige gut gelaunt noch Dehnungs- und Lockerungsübungen.
Insgesamt war es eine lange Tour, mit 20 Kilometern und 1.500 Höhenmetern, die  alle Teilnehmer gut bewältigten. 
Bericht u. Bilder: Robert Hesse


Anspruchsvolle Tour im Chiemgau - 19 AV-ler auf Hochplatte und Kampenwand
Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tour erlebte die Wandergruppe von Mühlau über die Oberauerbrunstalm direkt auf die Hochplatte. Die Rundumsicht war grandios. Weiter ging es über Piesenhauser Hochalm und einem schmalen, teils rutschigen Pfad zum Einstieg auf die Kampenwand. Der Gipfel erforderte steile Kraxlerei. Bei regem "Gegenverkehr" ging es Richtung Steinlingalm und weiter zur wohlverdienten Einkehr zur Sonnenalm. Abstieg mit einer „extra Fleißaufgabe“ zurück über Steinbergalm zum Ausgangspunkt. Das Ganze bei einer Länge von 18,7 km und 1432 Hm. Alle waren sich einig: Es war eine wunderschöne Tour!
Bericht u. Bilder: Marianne Plank u. Marianne Kremsreiter


Jugendfahrt Magic Wood
Früh morgens um sechs Uhr an einem Donnerstag machten sich sechs Jugendliche auf ins Bouldermekka Magic Wood im Schweizer Averstal. Der frühe Treffpunkt und die doch längere Anfahrt mit ein paar Pausen tat der Begeisterung keinen Abbruch und so startete die motivierte Gruppe gleich nach dem Aufbau der Zelte zu den ersten Boulderblöcken. In diesem magischen Wald gab es von Beachtraversen mit schmierigen Slopern über kraftraubende Überhänge hin zu filigraner Plattenkletterei für jeden genügend Boulder. So konnten sich die einen an altbekannten Projekten austoben, während die anderen das erste Mal die Felsboulderei ausprobierten. Pausen für die Finger wurden beim Mittagssnack und beim anschließenden Bad im doch etwas kühlen Gebirgsbach direkt neben den Boulderblöcken gemacht. Ausklingen ließ man den Abend bei einer weiteren Runde Baden im Gebirgsbach oder einer körperentspannenden Stunde Yoga. Erschöpft und mit wunden Fingern, aber glücklich, ging es dann am Sonntag wieder zurück in die Heimat.                                                                                                                                             Bericht u. Bild: Magdalena Gross


Gipfellos, aber steil unterwegs im Krimmler Achental
Sonne, günstige Wetterverhältnisse und motivierte Teilnehmer. Die Sektion Trostberg mit Oli Fuhrmann und 5 Teilnehmern begab sich vom 31.7.- 02.08.2020 auf die Warnsdorfer Hütte. Sämtliche Hilfsmittel wie z.B. die Materialseilbahn oder E-Bikes wurden links liegen gelassen und lediglich MTB und Bergschuhe dienten als Aufstiegshilfe von Krimml auf die Hütte, in unmittelbarer Nähe zum Gletscher. Neben der spitzen Verköstigung und den gemütlichen Abenden auf der Warnsdorfer Hütte genoss die Gruppe auch, dass ihr Übungsleiter "König" Fuhrmann sein Wissen in allen Situationen am Gletscher einbrachte. Egal ob Spaltenbergung, Sicherung am Gletscher, Orientierung im Gelände, Knotenkunde, nichts kam zu kurz, um in Zukunft eigenständig Hochtouren planen und durchführen zu können. Außerdem lernten die „gipfelgeilen“ Teilnehmer, dass die Begehung eines Gipfels nicht immer den alpinistischen Grundsätzen entsprechen muss. Durch das sparsame Engagement des schwäbischen Kursleiters, schaffte es sogar die letzte Eisschraube sicher ins Tal.                                                  Bericht und Bilder: Oliver Fuhrmann



Juli 2020


Im Innergschlöß
Die schon traditionelle 3-Tages-Tour der AV Senioren führte dieses Jahr nach Osttirol in den National-Park Hohe Tauern. Wanderbegleiter Günter Altinger bereitete mit landschaftlich sehr eindrucksvollen Bergwanderungen den Teilnehmern viel Freude.
Ausgangspunkt war das Matreier Tauernhaus (1.510 m Seehöhe). Entlang des Gschlößbachs wanderten die 14 Teilnehmer über die hohe Achtel (1.720 m). Anschließend ziemlich flach im abwechslungsreichen Talgrund  bis in das Almdorf Innergschlöß, wobei der erstmalige Blick auf die schnee- und eisbedeckten Gipfel der Venediger-Gruppe Begeisterung auslöste.  Angekommen im Venedigerhaus (1.700 m), zu dem ein Kleinbus bereits das Gepäck transportiert hatte, konnten die Zimmer bezogen werden. Nach einer Mittagspause stand oberhalb des Ortes die blumenreiche Ochsenwaldweg-Runde (ca. 400 Höhenmeter) im Programm. Am nächsten Tag gingen sie den mit Informationstafeln versehenen, gepflegten Gletscher-Schau-Pfad, der als Rundweg angelegt ist. Neben dem munter dahinfließenden breiten Gschlößbach führte die Route ins „Gries“, anschließend zwischen Grünerlen kräftig aufwärts vorbei an Wasserfällen (mit Aussichtkanzel), weiter auf den flacheren „Salzboden“, oberhalb des gleichnamigen Sees, vorbei an einigen Moorlacken zum sogenannten „Auge Gottes“, einem kleinen Gewässer mit Wollgras-Inselchen. In dessen Nähe war eine ausgiebige Rast nötig. Nun konnte der Schlatenbach über einen Steg passiert werden. Der schmale Pfad schlängelte sich zwischen abgeschliffenen Felsbuckeln. Besonders das vielfarbige Gestein löste Erstaunen aus, gar mancher dachte an Bilder von US-Nationalparks.  Die Gletscherzunge des mächtigen Schlatenkees war gut zu sehen, den oberen Teil gab zeitweise der Hochnebel frei. Nach ausgiebigen Fotostopps auf gut 2.200 m Seehöhe führte, begleitet von Pfiffen der Murmeltiere, ein relativ steiler Steig in den Talboden zurück zum Venedigerhaus. Die Abende teilte die Gruppe in fröhlicher Runde mit Einlagen gestaltet in bester Harmonie. Da es am dritten und letzten Tag beständig regnete, traten die Wanderer nach der Besichtigung einer alten, imposanten „Felsenkapelle“, die Heimreise an.           Bericht u. Bild: Günter Altinger


Erste Busunternehmung – zu den Mehlbeerwänden
Die Seniorengruppe der Alpenvereinssektion konnte nach den bekannten Einschränkungen erstmals zur großen Freude Aller wieder eine Busreise, selbstverständlich mit Schutzmasken, unternehmen.
Die 42 Teilnehmer mit Tourenbegleiter Hans Federl reisten bei „Kaiserwetter“ nach Aschau im Chiemgau und fuhren mit der Kampenwandbahn zur Bergstation auf der Sonnenalm. Nachdem alle die schöne Aussicht auf die Heimatberge und den Blick auf Chiem- und Simsee genossen hatten, waren Gruppen zu bilden. 15 Teilnehmer wählten eine spannende Tour abseits der viel begangenen Wege. Auf einer Kammwanderung mit teilweise schwach ausgeprägten Pfaden überschritten sie die felsige Welt von Scheibenwand, Bauernwand, zur Sonnenwendwand, dem bekanntesten dieser Gipfel (1512 m). Wirklich verlaufen konnte man sich nicht, jedoch musste man auch mal durch das Unterholz schlüpfen, kleine Felsköpfe umgehen oder überklettern. Einige breite lehmige Hochflächen stellten Anforderungen an das Gleichgewichtsgefühl. Es machte sichtlich Spaß drei Gipfel auf einen Streich „einzusammeln“.
Weitere Gruppen genossen den markierten, blumengesäumten Weg im Bereich der Mehlbeerwände direkt zur Hofbauernalm (1379 m). Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit von dort aus noch auf die Sonnenwendwand zu steigen. Die Sennerinnen versorgten alle Teilnehmer mit almüblichen, schmackhaften Brotzeiten, leider gab es keinen Kuchen. Während des Aufenthalts in der prallen Sonne trugen zwei Ziegen, die sich sehr für den Inhalt der Rucksäcke interessierten, zur Belustigung bei. Nach der Einkehr bewegte man sich über den Dalsensattel zum Parkplatz Hainbach hinab. Der munter dahin fließende Klausbach mit Gumpen und die vielen Schmetterlinge rundeten die gelungene Tour ab.                                                                                                                              Bericht: Robert Hesse, Bild: Anderl Zehentner


Grillen und Paddeln beim AV
Wie jedes Jahr lud der Trostberger Alpenverein zum Schlafen im Heu ein, diesmal unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften. Nachdem die angekündigten Gewitter einen Bogen um Truchtlaching gemacht hatten, stand einem Grillabend unter freiem Himmel nichts mehr im Weg. Am nächsten Tag ging es auf der Alz bei idealem Wasserstand bis zur Laufenau, natürlich nicht ohne Einkehrschwung beim „Roiter“.
Text und Bilder: Armin Kain


Ellamauer Halt
Halbwegs stabiles Wetter und einen sechsstündigen Aufstieg zur Ellmauer Halt erwarteten wir. Was haben wir bekommen, Regenwetter. Dafür war der Aufstieg schon nach drei Stunden geschafft und wir konnten es uns in der kleinen Babenstuber Hütte gemütlich machen. Der daraus resultierende lange Abend wird mit Brotzeit und Kartenspielen, dabei lernt man so einiges über Kommunismus und Kapitalismus, verbracht. Außerdem werden noch all unsere Tetriskünste benötigt, bis jeder einen Schlafplatz zugeteilt bekommen kann. Der Sonntag erwartet uns erst wieder mit Nieselregen und Nebel, wir wollen es aber trotzdem wissen und so geht`s über den anspruchsvollen Kaiserschützensteig in den Scharlinger Boden. Hier lacht uns endlich mal die Sonne ins Gesicht. Weiter geht’s über das Hans-Berger Haus auf die Strips, inzwischen ist es tatsächlich ganz schön warm geworden und wir wünschen uns die Wolken wieder zurück. Aber ein Highlight steht noch auf der Liste, durch die Steinerne Rinne zurück zur Wochenbrunner Alm. Himmelhoch türmen sich die Wände über uns auf, wir haben diesen Ort, an dem schon so oft Klettergeschichte geschrieben wurde, fast für uns allein, ein seltenes Vergnügen. Endlich ist nun auch das Ellmauer Tor erreicht und es geht nur noch bergab. War doch ganz schön lang.                                        Bericht u. Bilder: Stadler Daniel



Hörndlwand – einmal ganz anders
Beim zweiten Versuch hat es geklappt. Fünf Bergsteiger der Alpenvereinssektion Trostberg fuhren mit dem Zug von Trostberg nach Ruhpolding. Mit dem MTB ging es am Märchenpark vorbei nach Urschlau und von dort nach Röthelmoos. Die Forststraße schlängelt sich über dem Dandl-Kaser– teilweise sehr steil – nach oben bis zu einer markanten Kehre. Ein idyllischer Wanderweg führt zur unbewirtschafteten Hörndlalm. Während der Stärkung auf den Bänken vor der Hütte können die klassischen Klettertouren eingesehen werden. Rechts von der Neuen Schmid-Kunz-Führe leiten die Wassergräben hinauf zum Klettergipfel der Hörndlwand. Orientierung, Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit sind hier gefragt. Gelegentlich muss der Bergsteiger Hand an den Fels legen. Der einsame Vorgipfel lädt geradezu zu einem längeren Verweilen ein. Einige tolle Kletterpassagen überwindend gelangte die Gruppe zu den gut besuchten Hauptgipfeln. Über den nach nächtlichen Regenfällen überraschend trockenen Jägersteig ging es zurück an der Hörndlalm vorbei zu den Rädern. Der Waldlehrpfad führt weit hinaus Richtung Urschlau und ist sehr flowig zu fahren. In Ruhpolding angekommen ging sich sogar noch ein Stippvisite ins Kaffeehaus aus, bevor der Zug die Gruppe wohlbehalten nach Trostberg zurückbrachte.
Text und Bild: Armin Kain


MTB-Fahrtechniktraining für die Harten
Trotz düsterer Wetterprognosen traute sich eine Gruppe nicht mehr ganz jugendlicher Herren nach Niedernfels bei Marquartstein, um ihre MTB-Fahrtechnik zu verbessern. Bereits beim Uphill gelang es, durch geschickte Gewichtsverlagerung Wurzeln und größere Steine zu überwinden. Beim Downhill musste erst eine gewisse Scheu vor dem nassen Untergrund überwunden werden. Die grobstolligen Reifen bieten bei Nässe teilweise deutlich mehr Halt als so manche Radlschuhsohle. Aufgrund des Dauerregens verzichteten die Teilnehmer auf eine Auffahrt zum Hochplattengipfel. So blieb genügend Zeit, um unter Anleitung eines versierten Fachübungsleiters Mountainbike der Sektion Kurven mehrmals mit verschiedenen Fahrtechniken zu absolvieren. Mit Körperspannung und Blicksteuerung lassen sich die Bikes auch um engste Kurven zirkeln. Fazit: Wer sich auch mal bei schlechtem Wetter ins Freie traut, kann einen unterhaltsamen und lehrreichen Tag in angenehmer Gesellschaft verbringen.
Text und Bild: Armin Kain


Ferienwiese Weißbach
14 junge Alpinisten des AV Trostberg erlebten ein abenteuerliches Wochenende in Weißbach bei Lofer. Auf der Ferienwiese der JÖAV war auch in diesem Jahr wieder einiges geboten. Wie bereits im vergangenen Jahr, nur diesmal mit deutlich mehr Wasser, machte eine Rafting Tour auf der Saalach einen riesen Spaß. Ein Teil der Gruppe wagte sogar eine Canyoning Tour in der Seisenbergklamm. Spannende Fuß- und Volleyball Matchs, gemütliche Lagerfeuerabende, eine Wanderung durch die Vorderkaserklamm und heiße Floßschlachten in den eiskalten Seen des Naturbadegebiets, rundeten das Wochenende ab.                                                                      Bericht u. Bilder: Maria Stiedl


Öko-Tour zum Rauhen Kopf
Die Alpenvereinssektion Trostberg veranstaltete kürzlich eine anspruchsvolle Tour unter Zuhilfenahme öffentlicher Verkehrsmittel. Von Garching/Alz ging es mit dem Zug nach Bischofswiesen. In Freilassing stieß eine Familie aus Traunstein dazu, diese war ebenfalls mit dem Zug angereist. Vom Bahnhof marschierte die Gruppe erst flach auf dem Maximilianreitweg und dann steil über den sog. linken Anstieg zur Kastensteinalm, deren herrlicher Ausblick zum Verweilen einlud. Unterhalb des Rauhen Kopfes wird das Gelände tatsächlich rauher, so dass auch der versierte Bergsteiger die Hände aus den Taschen nehmen muss. Für den Wanderer endet die Tour am Gipfelkreuz (1604 m) mit einem tollen Ausblick auf die Felsabstürze unterhalb des Berchtesgadener Hochthrons. Nicht so für die Trostberger: Sie stiegen hinter dem Gipfelkreuz über eine schottrige Steilrinne hinunter und weiter im Auf und Ab über einen latschenbewachsenen Grat. Beim Abklettern einer Steilstufe im Wald leisten Drahtseile gute Dienste. Nachdem der Grat absolviert war, ging es hinunter zum Reisenkaser. Durch Aufräumarbeiten nach einem Windwurf ist der Weg anfangs bestenfalls zu erahnen. Beim Reisenkaser saß die Gruppe auf einem Bankerl und genoss die spektakuläre Aussicht über die Gipfel der Berchtesgadener Alpen. Von Winkl-Sellboden aus transportierte ein RVO-Bus die Bergsteiger nach Bad Reichenhall. In der Eisdiele neben dem Bahnhof wurde der Zuckerverbrauch mehr als kompensiert. Eine Stunde später erreichten die Teilnehmer gut ausgeruht Garching und das Ganze bei einem günstigen Bayernticketpreis.                                                Text und Bild: Armin Kain


Bergwandern mit Hygienekonzept  -  AV-Senioren wieder unterwegs
Wandern von Kreuz zu Kreuz
Nach viermonatiger, pandemiebedingter Zwangspause waren die Senioren der Alpenvereinssektion Trostberg jetzt wieder auf einer Tageswanderung unterwegs. Bei der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei der Einkehr im Freien und beim Wandern sowieso war es gut möglich, die derzeitigen Hygiene- und Abstandsvorschriften einzuhalten. So ging es zunächst mit dem günstigen Alz-Traun-Ticket per Bahn nach Ruhpolding und zu Fuß bis zum nostalgischen Unternberg-Sessellift, der die Zwanzigergruppe mit Tourenbegleiter Robert Hesse gemütlich auf den 1425 m hohen Aussichtsgipfel brachte. Bei bestem Wanderwetter ging es auf der Unternbergschneid in leichtem Auf und Ab sozusagen von Kreuz zu Kreuz: Man erfuhr an einem Gedenkkreuz von einer Bergmesse, die Kaplan Josef Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI, im Jahre 1952 mit der Kolpingfamilie Traunstein hier abhielt, später passierte man ein steinernes Sühnekreuz, das an einen Missetäter von 1661 erinnert, und schließlich machte die Alpenvereinsgruppe ihr Mittagspicknick unter dem Gipfelkreuz des kleinen, unbekannten Mittagwandls. Der abwechslungsreiche Abstieg ins Tal der Weißen Traun bei Seehaus erfolgte an der einsamen, hübschen Simandlmaisalm vorbei zur bewirtschafteten Brandneralm, wo die Wanderer Hunger und Durst im sonnigen Gastgarten stillen konnten. Unfallfrei und bestimmt auch infektionsfrei begaben sich die Senioren per RVO-Bus und Südostbayernbahn wieder nach Hause vom südlichen in den nördlichen Landkreis.                                                                                                       Bericht u. Bilder: Norbert Maier



Untersberg - traumhafte AV-Tour
Die Wandergruppe der Sektion Trostberg eroberte bei schönstem Wetter den Gipfel des Berchtesgadener Hochthrons und genoss dort eine traumhafte Aussicht. 18 Wanderbegeisterte  waren mit Marianne und Marianne von Hallthurm aus auf den 1972 Meter hohen Untersberg unterwegs. 13 Wander*innen wählten die Tour über den Almsteig und Zehnkaser auf den Untersberg, die restlichen 5 marschierten über den Reisenkaser. Beide sehr gut hergerichteten Wege ließen sich angenehm gehen, boten genussvolle Ausblicke, vielfältige Blumen, wild gewachsenen Wald und naturnahe Szenerien. Am Schnittpunkt der beiden Wege trafen sich die zwei Gruppen wieder und erreichten den Gipfel gegen 11 Uhr. Dort genossen alle ihre Brotzeit bei Sonne und extrem guter Sicht. Erst gegen 12 Uhr konnte man sich zum Abstieg entschließen, zunächst nur bis zum neu renovierten Stöhrhaus. Dort gab's auf der Terrasse sehr guten Kaffee und Kuchen, bevor der  endgültige Abstieg in Angriff genommen wurde.
Bericht u. Bild: Petra Herbst


Jeden Freitag MTB-Ausfahrten rund um Trostberg! Treffpunkt: Eisdiele Trostberg, 16 Uhr!

 

Bild: Ausfahrt zur Steiner Burg


Das Konditionstraining mit dem Rennrad jeden Dienstag findet wieder statt. Treffpunkt: Radsport Hungerhuber, 18 Uhr!

 

Bild: Ausfahrt auf den Hochberg!


Juni 2020


Slacklinen – Spaß für Anfänger und Fortgeschrittene

Am letzten Juniwochenende trafen sich die Seilkünstler des DAV-Trostbergs, um ihre Fähigkeiten zu zeigen. Nachdem die ersten Hürden beim Slackline-Aufbau gemeistert wurden, gab es kein Halt mehr. Die Neulinge unter den Slacklinern probierten sich im Aufstehen und versuchten, sich länger als ein paar Sekunden auf der Line zu halten. Die Erfahreneren zeigten ihr Können und ihre Tricks. Unterbrochen wurden die motivierten Jugendlichen dann von einem plötzlichen Regenschauer, woraufhin die Veranstaltung beendet wurde. Für alle war es ein lustiger Vormittag, bei dem natürlich die Corona-Regeln eingehalten wurden.


Bericht u. Bild: Magdalena Gross


Klettern an der Kaserer Wand
Perfekt ausgesucht war das Ersatzziel, nachdem es in der Nacht vorher noch kräftig geregnet hat und somit das eigentliche Kletterziel, die Steinlingwand, die 3 Tage trockenes Wetter braucht, wieder mal nicht möglich war.
Nichts desto trotz machte sich eine kleine aber feine Truppe von 4 Frauen früh morgens vom Sudelfeld auf den ca. 1,5 stündigen Aufstieg, um noch vor den angekündigten Gewittern ab dem späten Nachmittag wieder im Tal zu sein. Das südseitig ausgerichtete Felsmassiv trocknet relativ schnell ab und bietet zahlreiche Routen im leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad. Die Damen stiegen deshalb erst mal über den Normalweg auf den ausgesetzten Gipfel der Kaserer Wand, ein Nebengipfel des Wildalpjochs im Wendelsteingebiet. Nachdem die herrliche Aussicht und die Brotzeit genossen wurde, freuten sich alle auf die inzwischen abgetrockneten Routen. Das Wetter blieb stabil, so konnte sich jede beim Klettern austoben bis die Unterarme dick waren. Eine gemütliche Einkehr in Brannenburg rundete den Klettertag perfekt ab.                                                                                                                             Bericht u. Bilder: Anita Kain 


Zinnkopf – mehr als eine Ersatztour
Vier Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg nutzten den kleinen Fahrplanwechsel Mitte Juni und fuhren an einem Sonntag mit der Bahn von Trostberg nach Ruhpolding. Eigentlich sollte mit dem Rad, das kostenlos befördert wird, die Fahrt nach Seehaus fortgesetzt und anschließend die Hörndlwand erklommen werden. Da es nach der Ankunft nieselte und im Süden von Ruhpolding bedrohlich schwarze Wolken am Himmel standen, disponierte die Gruppe rasch um. Die sog. Zinnkopfrunde sollte entgegen der üblichen Fahrtrichtung angegangen werden. Die Radler mussten sich gleich zu Beginn erheblich ins Zeug legen, um über Brandlberg zur Wittelsbacher Höhe zu gelangen. Am Gipfel wurde die Gruppe mit Sonnenschein belohnt. Die Abfahrt erfolgte über Hammer, anschließend ging es auf dem Salinenweg nach Traunstein. Nach einem Abstecher ins Kaffeehaus fuhr die Bergradler auf dem mittlerweile bestens ausgeschilderten Traun-Radweg zurück nach Trostberg.                                                              Text und Bilder: Armin Kain



Wer's Wetter scheut, kommt niemals weit
Die Wandergruppe der Sektion Trostberg wollte bereits eine Woche früher auf den Klausen gehen, hatte die Tour aber wegen Starkregens um eine Woche verschoben. Das Wetter war da leider auch nicht viel besser, jedoch war ein weiterer Aufschub aus organisatorischen Gründen nicht möglich. 14 wanderfreudige Frauen zogen also ihre regenfeste Kleidung an und machten sich wegen des schlechten Wetters von Hainbach aus auf den Weg, nicht wie geplant von Aschau.
2,5 Stunden wanderte die Gruppe gutgelaunt und sich austauschend durch mehr oder weniger starken Regen, bis sie das Gipfelkreuz erreichte. Unterwegs machte der Blumenberg seinem Namen alle Ehre, es blühte an allen Ecken und Enden: Knabenkraut, Trollblumen, Tollkirschen, Steingartengewächse, usw. Kleine schwarze Bergsalamander zeigten sich kurz am Wegesrand. Am Gipfelkreuz hatte Petrus ein kurzes Einsehen, der Regen ließ nach, so dass man sich bei einer gemütlichen Gipfelrast stärken konnte. An Aussicht war nicht wirklich zu denken,  die Wolken hingen sehr tief und rissen nur selten auf, wodurch jedoch interessante Wetterstimmungen entstanden. Auf gleichem Weg ging es zurück nach Hainbach, unterbrochen durch einen kleinen Stopp an einer Alm. Am frühen Nachmittag kehrte man nach Trostberg zurück.                                                                                                                              Bericht u. Bild: Marianne Plank


Corona-News!!!

Liebe Alpenvereinsmitglieder,

 

Sektionstouren des DAV Trostberg finden ab dem 14. Juni unter Einhaltung der Coronavorschriften, wenn möglich, wieder statt! Nähere Infos jeweils bei den Tourenbegleitern!

Seit knapp einer Woche dürfen Berghütten in Bayern wieder Übernachtungsgäste empfangen. Ebenfalls seit einer Woche laufen die Pfingstferien. Und seit ein paar Wochen schon sind die Menschen wieder in nahezu normalem Umfang in den Bergen unterwegs. Alle Beteiligten haben inzwischen ihre Erfahrungen mit Bergsport unter Corona-Bedingungen gemacht. Der DAV hat sie gesammelt und gibt Tipps und Infos für gelungene Touren.
•    Die Presseinfo finden Sie hier: alpenverein.de/_aid_35028
•    Bildmaterial gibt es unter: skyfish.com/p/alpenverein/1753209

Ihr Team der DAV-Öffentlichkeitsarbeit
Franz Güntner
Öffentlichkeitsarbeit

Deutscher Alpenverein e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Von-Kahr-Straße 2-4
D-80997 München
Tel. +49/89/14003-331

franz.guentner@alpenverein.de
www.alpenverein.de
Amtsgericht München; Vereinsregisternummer: VR 7751


März 2020


Skihochtourenkurs auf der Franz-Senn-Hütte
Bei der Anreise durch das Inntal haben uns noch ein paar Schneeschauer begleitet, die sich aber bei Innsbruck verabschiedeten. Bis zum Parkplatz hatten wir dann bestes Wetter. Beim anschließenden Hüttenaufstieg haben wir uns über den netten Neuschneezuwachs gefreut. Mittags erreichten wir dann die Hütte, checkten ein und stärkten uns für die anschließenden Spaltenbergungsübungen. Zuerst wurde die Rettung mittels loser Rolle und T-Anker geübt. Die Teilnehmer waren recht überrascht, wie fest so ein vergrabener Pickel im Schnee sitzen kann. Nachdem alle Positionen einer Seilschaft durchgespielt waren, gingen wir über zum Selbstausstieg mittels Prusik und Seilklemmen. Rechtzeitig zum Abendessen hatte jeder einmal dies probieren dürfen. Nach dem Abendessen ging es dann an die Tourenplanung für den nächsten Tag. Der Vordere Wilde Turm wurde als Ziel ausgegeben. Am Samstag früh ging es dann los. Bei recht stürmischen Bedingungen stiegen wir der Turmscharte entgegen. Hier wurde ein Fixseil installiert, an dem die Teilnehmer sich nach oben arbeiteten. Oben angekommen, wurden die Ski wieder angeschnallt und weiter ging es zum Skidepot. Kurzer knackiger Aufstieg über Sprossen, dann ein Quergang mit Seilgeländer und rauf auf den Gipfel. Kurzer Aufenthalt, bis der Wind wieder auffrischte. Die anschließende Abfahrt entpuppte sich als wahres Schmankerl, da noch viel unverspurter fluffiger Neuschnee zur Verfügung stand. Echt super. An der Hütte angekommen gab es mit breitem Grinsen Kaffee und Kuchen. Da wir gut in der Zeit waren, wurde noch einmal die Spaltenrettung geübt. Nach dem Abendessen wieder Tourenplanung, Ziel: Innere Sommerwand. Bei wärmeren Bedingungen ging es am Sonntag los. Bis zum Skidepot war es ein gemütlicher Marsch. Doch dann ging es mit Steigeisen am Fixseil bis zur Scharte. Den Gipfelgrat meisterten wir dann bei Sonnenschein und standen kurz darauf allein auf dem Gipfel. Zurück zu den Ski, kurze Brotzeit und wieder bei gutem Schnee zur Hütte. Nach kurzer Pause, Abfahrt zu den Autos.
Bei der abschließenden Besprechung war man sich einig, dass das Wochenende mit dem Neuschnee und dem Wetter optimal genutzt worden ist.                                                                                                         Bericht u. Bilder: Max Neustifter



Februar 2020


Skitourentage der HTG in der Silvretta
Ende Februar haben sich 9 Mitglieder der Hochtourengruppe für 4 Tage in die Silvretta aufgemacht. Vom Ausganspunkt in Guarda im schweizerischen Graubünden ging es am ersten Tag zum Eingehen über den Fil da Tuoi auf die Tuoihütte. Diese liegt auf 2250 m und war der Stützpunkt für die kommenden Tage. Nach einem ersten gemütlichen Hüttenabend sollte am zweiten Tag der Piz Buin - das Highlight der Tour - bestiegen werden. Bei sehr stürmischem Wetter haben die Trostberger diesen Plan nach nur 500 Hm wieder verworfen und sind zurück zur Hütte abgefahren. Nach dortiger Stärkung und einer Wetterbesserung wurde die hintere Jamsspitze mit 3156 m in Angriff genommen. Mittlerweile kam die Sonne heraus und alle konnten eine perfekte pulvrige Abfahrt genießen. Am dritten Tag war das Wetter perfekt und somit konnte der Piz Buin endlich bestiegen werden. Nach ca. 4 Stunden Gehzeit mit leichter Kletterei zum Schluss standen alle Teilnehmer gut gelaunt am Gipfel des Piz Buin auf 3312m. Es folgte auch hier eine genussvolle Abfahrt wieder zur Tuoihütte. Der letzte Tag fing mit Nebel und leichtem Schneefall an, verwandelte sich aber bereits während des Frühstücks in starken Regen. Das angepeilte Ziel des Tages, die Dreiländerspitze, konnte leider nicht mehr realisiert werden und der Gruppe blieb nur noch die Abfahrt zum Parkplatz, die eher an Wasserskifahren erinnerte. Alles in Allem verbrachten die Mitglieder der Hochtourengruppe sehr lohnenswerte Tage rund um die Tuoihütte in der Silvretta.                                                                                                                                         Bericht u. Bilder: Udo Gottschling


Spaltenbergungstrockenübung

An zwei Abenden konnten 10 Teilnehmer der Hochtourengruppe ihre Kenntnisse in der Spaltenbergung und Selbstrettung auffrischen. In 3er Seilschaften musste jeder einer Seilschaft alle drei verschiedenen Positionen üben. Bei der Selbstrettung diente die Kletterwand hervorragend zum Hocharbeiten mittels Prusik. Max Neustifter gab noch allerhand Tipps und Tricks dazu.

Bericht u. Bilder: Anita Kain



Kletterkurs Toprope im Kletterzentrum Waldkraiburg
Am ersten Februarwochenende um 9.30 Uhr war Treffpunkt am Volksfestplatz in Trostberg um gemeinsam ins Kletterzentrum Waldkraiburg zu fahren.
Der Seminarraum war diesmal leider nicht verfügbar, so mussten wir in einen anderen Raum ausweichen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es für die zwölf Teilnehmer auch schon los mit dem korrekten Anlegen eines Klettergurtes. Anschließend wurde der Einbindeknoten direkt an der Kletterwand geübt und die Sicherungsgeräte gezeigt. Nach einer kurzen Kaffeepause wurde das Sichern vertieft. Dann ging es auch schon nach oben, die Hohen Wände der Halle warteten nur darauf, bezwungen zu werden. Nach anfänglichem Respekt vor der Höhe klappte es aber immer besser und die vielen neuen Bewegungsabläufe gingen immer flüssiger von der Hand. Jetzt war die richtige Zeit für eine Mittagspause, um bei einer Brotzeit wieder Kraft zu sammeln. Nach dem leckeren Essen kletterten die Teilnehmer weitgehend selbstständig, um das Erlernte zu vertiefen und Sicherheit zu gewinnen. Zum Schluss musste noch eine kleine Prüfung absolviert werden, die alle mit Erfolg bestanden haben und jetzt bereit sind, selbständig Toprope zu Klettern.

Bericht u. Bilder: Daniel Hartl


In der Au anstatt am Berg
In der Salzachau blühen bereits großflächig die Schneeglöckchen, „Josefiblümchen“ (blaue Meerzwiebel) und Seidelbast. Davon angelockt unternahmen 12 Mitglieder der Seniorengruppe der Alpenvereinssektion Trostberg in den Auwald in der Nähe von Kirchheim bei Tittmoning eine naturkundliche Wanderung.
Langjähriges AV-Mitglied und Förster i. R. Helmut Uber erklärte einiges zu seinem ehemaligen Revier, zu seltenen Bäumen, zu der dort vorkommenden Biberkolonie mit den nicht zu übersehenden Schäden, die die Nager auch an stattlichen Bäumen angerichtet haben. In diesem Bereich verlaufen sowohl die Götzinger Ache als auch die Salzach in einem von Menschen gestalteten Bett. Anhand alter Landkarten stellte der Tourenbegleiter den ursprünglichen Verlauf der beiden Gewässer dar. Trotz des trüben Wetters war es eine gelungene Unternehmung, die bei Interesse gegebenenfalls einmal wiederholt werden könnte.                                                                                                                                       Bericht: Robert Hesse, Bild: G. Huhn


Spitzingsee statt Rofanspitze
Da die Wiesingabfahrt an der Rofanspitze weit hinauf schneefrei war, disponierten acht Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg um und steuerten den Spitzingsee an. Sie starteten von der Talstation der Taubensteinbahn, welche nur noch im Sommer betrieben wird. Die Tourengeher haben sich die ehemalige Skipiste zurückerobert.
Zunächst geht es äußerst steil hinauf zur Schönfeldhütte der Sektion München-Oberland. Als erstes Ziel bot sich der Jägerkamp mit seiner tollen Gipfelrundschau an. Bei der Abfahrt zur Rauhkopfhütte erwies sich die Schneequalität weit besser als zunächst vermutet. Dann stieg die Gruppe an der idyllischen Schnittlauchmoosalm vorbei auf zum Tanzeck, einer unbedeutenden Graterhebung. Ambitionierte könnten den Aiplspitz über einen felsdurchsetzten Grat zu Fuß erreichen. Die Trostberger fellten jedoch ab und genossen die Abfahrt zur Krottenthaler Alm. Noch lange nicht erschöpft ging es auf dem direkten Weg hinauf zum Taubenstein, dessen Gipfelaufbau nur zu Fuß erreichbar ist. Scherzhaft bemerkte eine Teilnehmerin, dass die angekündigten Höhenmeter der Rofanspitze noch nicht erreicht sind. Kurz entschlossen fuhr die Gruppe noch einmal hinunter Richtung Krottenthaler Alm, um diese Scharte auszuwetzen. Nach dem Wiederaufstieg mundeten Kaffee und Kuchen auf dem Taubensteinhaus besonders gut.
Text und Bilder: Armin Kain



Traditionelles Hüttenwochenende der Jugend
Auch dieses Jahr ging es für die Trostberger Jugend wieder auf unsere großartige Sektionshütte. Der Start verlief dann leider etwas holprig: Ein Teilnehmer musste erst noch geweckt werden und Stau gabs auch noch. Angekommen im Heutal, gab es tatsächlich Schnee bis zum Parkplatz, auch wenn es kurz davor noch recht grün ausgesehen hat. Von da gings auch gleich auf die Hütte und für ein paar Motivierte noch weiter auf Peitingköpfel, Sonntagshorn und Skiköpfel. Hier gab es doch noch unverspurten Pulver zu finden, zumindest wenn man weiß, wo man suchen muss. Abends gab es dann klassischerweise einen riesen Topf Käsespätzle und ärgerliches „Mensch-ärger-dich-nicht“, bis allen die Augen zufielen. Tags darauf ging es dann für alle Skifahrer auf das Skiköpfel. Leider war der Pulver vom Vortag jetzt zu Pappschnee verwandelt, aber unverspurt bleibt unverspurt…
Zum Abschluss ging es dann in rasender Fahrt die Rodelbahn hinab und am Parkplatz folgte eine letzte Schneeballschlacht.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



Skitour slowly-slowly zum Dürrnbachhorn
Sieben Mitglieder der Alpenvereinssektion starteten bei frostigen Temperaturen vom Parkplatz Seegatterl. Am Campingplatz vorbei ging es im Plaudertempo über den durchgängig schneebedeckten Hohlweg hinauf zu den Dürrnbachalmen. Dort stärkte sich die Gruppe ausgiebig bei idealen äußeren Bedingungen für den Anstieg über den imposanten Gipfelhang. Die Gruppe legte eigens eine neue Aufstiegsspur an, um ausgeruht am Gipfel anzukommen. Dort bot sich eine phantastische Fernsicht. Die Schneequalität war aufgrund der Temperatur nicht ideal. Da aber nahezu alle Gruppenmitglieder einen Skitechnikkurs der Sektion besucht hatten, stellte die Abfahrt kein Problem dar.
Nach Kaffee und Kuchen auf der Traunsteiner Skihütte machte die Gruppe noch einen Abstecher ins Skigebiet Winklmoosalm. Über die bestens präparierte Talabfahrt ging es zum Ausgangspunkt zurück.
Bericht u. Bilder: Armin Kain



LVS-Suche nach Schneesuche erfolgreich durchgeführt
Vor Kurzem fand unser Kurs „Skitour mit LVS-Suche“ statt. Es ging wie ausgeschrieben zur Wuhrsteinalm. Aufgrund der aktuellen Schneeverhältnisse mussten wir erst einmal die Ski ca. 15 Min. tragen. Danach ging es auf Schneebändern bergauf. In der Mulde hinter der Wuhrsteinalm lag noch genug Schnee, so dass wir ein Suchfeld aufbauen konnten. Wir konnten jeweils zweimal eine Einfachverschüttung und einmal eine Mehrfachverschüttung nachstellen. Die Teilnehmer waren engagiert bei der Sache und es zeigte sich schnell der Lernfortschritt. Der zweite Durchgang war viel schneller und zielgerichteter. Auch die abschließende Zweifach-Verschüttung ging sehr zügig über die Bühne. Also Training lohnt sich! Danach fuhren wir sofort über den restlichen Schnee, bei einsetzenden Regen ab. Am Parkplatz angekommen waren wir der Meinung, dass es doch ein perfekter Tag war, denn bei so einem Wetter hätte keiner eine Skitour gemacht und für einen Kurs hat es gereicht.
Bericht u. Bild (Bild vom LVS-Kurs 2018): Max Neustifter


Januar 2020


Zweiter Skitechnikkurs erfolgreich abgeschlossen
Nur eine Woche später folgte der nächste Skitechnikkurs in Maria Alm. Wieder ging es am ersten Tag auf die Piste, wo zahlreiche Technikübungen trainiert werden mussten. Aufgrund der schlechten Wettervorhersage, die sich Gott sei Dank nicht bewahrheitete, war auf den Pisten nicht viel Betrieb und in einem guten Zustand.
Der nächste Tag begann sogar noch strahlend sonnig und machte den Aufstieg zur Marbachhöhe  bei gemütlichem Tempo zum Genuss. Nach der Brotzeit, bei fast windstiller Pause, hieß es nun abfellen und rein ins Abfahrtsvergnügen. Bei leicht durchwachsenen Schneeverhältnissen waren alle Teilnehmer gefordert, meisterten jedoch die wechselnden Schneearten sehr gut. Nach einer weiteren Pause an der Eggeralm war ein kurzer Gegenanstieg für die Teilnehmer kein Problem. So konnte noch eine genussvoller Hang bis zur Unterkunft mitgenommen werden.
Bericht u. Bilder: Anita Kain



Gelungener Auftakt der Skitechnikkursserie
Vom 18.-19. Januar fand der Ausbildungskurs Skitechnik I – besser fahren auf Tour- statt. Samstag um 7 Uhr trafen sich die Übungsleiter mit den acht Kursteilnehmern am Volksfestparkplatz in Trostberg. Nachdem die Ausrüstung verstaut war, ging es mit dem Alpenvereinsbus nach Maria Alm. Dort angekommen, wurde gleich die Gondelstation Abergbahn angesteuert, um keine Zeit zu verlieren. So konnte der komplette Samstag genutzt werden, um an der Skitechnik zu feilen. Aufgrund der relativ guten Bedingungen, den wenigen Leute auf den Skipisten und einem hohen Niveau der Teilnehmer, wurde den ganzen Tag viel gefahren und fleißig geübt. Anschließend ging es zum Fohlenhof Stoissen. Dort wurden die Zimmer bezogen und der Abend fand in gemütlicher Runde mit hervorragendem Essen und einem Glas Wein seinen Ausklang. Am nächsten Tag stand eine Skitour auf die Marbachhöhe auf dem Plan. Bei winterlichen Bedingungen und mit gemütlichen Tempo ging es zuerst durch den verschneiten Wald und anschließend wurde die Gruppe von etwas Sonne auf den mit etwas frisch gefallenen Pulverschnee bedeckten Hängen begrüßt. Aufgrund des zunehmenden Nebels wurde entschieden, noch unterhalb des Gipfels abzufellen und abzufahren. Natürlich wurde auch hier noch etwas an der Skitechnik gearbeitet. Während der Abfahrt wurde noch eine Rast an der Eggeralm eingelegt. Bevor es schließlich zum Ausgangspunkt zurückging, beschloss die Gruppe, die Felle noch einmal aufzuziehen, über einen Forstweg ein kleines Stück aufzusteigen, um noch einen schönen Hang mitzunehmen. Zum Abschluss des schönen Wochenendes gab es zur Belohnung noch einen Kaffee und ein großes Stück Kuchen.
Bericht u. Bilder: Simon Vogl



Wanderung im Ruhpoldinger Tal 
Die Seniorengruppe der AV Sektion eröffnete mit 24 Teilnehmern die diesjährige Saison mit einer fast dreistündigen Wanderung in Ruhpolding. Zunächst ging es zur Kirche St. Georg hinauf. Der Mesner der Pfarrkirche ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe spontan und lebendig durch das mit vielen Kunstschätzen ausgestattete Gotteshaus zu führen. Anschließend gedachten die Teilnehmer am alten Bergfriedhof dem Bergpionier und Sektionsmitglied Peter Müllritter, der bekanntlich mit weiteren Kameraden, im Jahr 1937 durch eine Eislawine am Nanga Parbat ums Leben gekommen ist. Seine Gebeine hat der Gletscher bislang nicht freigegeben. Über den sensationellen Fund seines Expeditions-Tagebuchs wurde bereits ausführlich berichtet. Der Rundkurs führte, bei traumhaftem Winterwetter mit einer dünnen Schneedecke, weiter nach Maiergschwendt, Gstatt und Wasen entlang der Weißen Traun und zurück zur Ortsmitte.
-  Auf der linken Seite des Fotos ist die Familiengrabstätte Müllritters zu sehen.
Bericht u. Bild: Robert Hesse


16. Trostberger Bouldercup ging über die Bühne
Vergangenes Wochenende fand der mittlerweile 16. Trostberger Bouldercup  an der Kletterwand in Trostberg statt.
Aufgeteilt in verschiedene Startgruppen nahmen wieder einmal über 100 Starter aus Nah und Fern an dem Spaßwettkampf teil. Mittlerweile ist die Veranstaltung so bekannt, dass die Teilnehmer nicht mehr nur aus der näheren Umgebung kommen, sondern unter anderem auch aus Salzburg, Rosenheim, Innsbruck und Erlangen anreisten.
Am Vormittag waren die Kinder bis 11 Jahre an der Reihe. Gerade in dieser Altersklasse unterschätzt man immer wieder, wie stark hier schon geklettert wird. Neben einigen Bouldern musste auch eine Speed-Route blind geklettert werden. Hier siegten Isabel Maier, Hannah Gstatter, Noah Hofmann und Duncan Brünion. Bei der Siegerehrung konnte sich dann jedes Kind noch über einen Sachpreis freuen.
Am Nachmittag waren dann die Jugend und die Erwachsenen dran. Sie durften sich in der Qualifikation an über 20 Bouldern versuchen. Von leicht bis schwer war hier für jeden etwas dabei, egal ob Anfänger oder Profi. Nach drei Stunden Kletterzeit erreichten die besten sechs jeder Altersklasse das Finale.
Hier hatte jeder vier Minuten Zeit einen Finalboulder zu klettern.
Bei bester Stimmung in der brechend vollen Halle bot das Finale wieder einiges an Spannung.
Am Ende setzten sich bei der Jugend Natalie Wagner aus Berchtesgaden und Maximilian Flatscher durch. Bei den Herren siegte Emanuel Papert, ebenfalls aus Berchtesgaden und bei den Damen Viktoria Podolan aus Salzburg nach spannendem Superfinale. Bei der Afterparty im Club Stiege wurden Veranstalter und Teilnehmer noch gebührend gefeiert.                                                                                                                                              Bericht u. Bilder: Anna Stadler
Die ersten 3 jeder Altersklasse und weitere Bilder: