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News



Juli 2019


MTB-Ausfahrten rund um Trostberg

Jeden Freitag treffen sich gemütliche Feierabendradler mit dem MTB um 16 Uhr vor der Eisdiele in Trostberg (Hauptstraße) und drehen eine kleine Runde (ca. 30 km, ca 300 Hm).

Gleichgesinnte sind herzlich willkommen.


Juni 2019


Chateauvert - Klettereldorado in Südfrankreich
„Bonjour! Do you have a reservation?“ -- „Äh, no sorry.“ – „Ooohh! But you are climbers?“ – „Yes, of course.“ – „Ah ok, so it’s no Problem.“
Für Kletterer gibt’s halt immer ein Plätzchen, auch am vollen Campingplatz von Correns findet der nette Verwalter noch ein Plätzchen für uns, sogar einen kompletten Kühlschrank schleppt er an. 12 Stunden sind wir hierhergefahren und wollen einfach nur schnell unsere Zelte aufbauen und dann ab an die Felsen von Chateauvert, oder vielleicht auch nur im Fluss baden.
Das Klettergebiet Chateauvert thront wunderschön oberhalb eines kleinen Flüsschens, in einer Schlucht, im Süden Frankreichs. Hier toben wir uns acht Tage lang aus bis die Unterarme nichts mehr hergeben. Die langen, ausdauernden Routen sind wir nicht gewohnt, es ist erst nach 30 bis 40 Metern Schluss. Um unsere Reserven aufzufüllen, kochen wir jeden Abend gewaltig auf und sogar zwei Ruhetage springen raus, gut dass das Meer und die Verdonschlucht nicht weit weg sind. Am Schluss bauen wir noch ein riesiges Pendel auf und jeder darf seinen Mut beweisen beim 50 Meterflug durch die Luft. So vergeht die Woche wie im Flug und viel zu früh müssen wir den Campingplatz wieder räumen und uns auf den Heimweg machen.
Bericht u. Bild: Daniel Stadler


Schöne, heiße Tage in Südtirol
Ende Juni befanden sich 34 Senioren bei sonnigen, heißen Hochsommerwetter auf einer fünftägigen Bergwanderreise in Auer in Südtirol. Am Anreisetag erwanderten sie noch den Eppaner Burgenweg mit schönen Ausblicken auf das Eisacktal und Bozen. Die nächsten Tage fanden sie in der Höhe etwas mildere Temperaturen vor, folgende Ziele haben sie erreicht: im Villnössertal die Schlüterhütte und den Zendleser Kofel (2.422 m) mit traumhaften Ausblicken auf die Geißlerspitzen, im Sarntal das Schutzhaus am Latzfonser Kreuz mit Kassianspitze (2.581 m) und die Umrundung der Drei Zinnen bei für diese Jahreszeit ungewöhnlich guter Fernsicht. Die Rückfahrt zum Quartier führte über mehrere Dolomitenpässe mit tollen Ausblicken. Der Hotelbesitzer, der sämtliche Touren begleitete, erklärte dabei noch, was es zu bestaunen gab. Am Heimreisetag ging es in der Nähe des Kalterer Sees noch aufwärts durch die Rastenbachklamm.
Einen Höhepunkt der Reise stellte ein Filmvortrag des einheimischen Extrembergsteigers Hans Kammerlander dar, sowie am vorletzten Tag die Wanderung mit ihm um die Drei Zinnen. Dabei zeigte sich, dass Kammerlander durchaus auch gemütlich wandern kann. Er beobachtete gerne die Kletterer mit dem Fernglas und stand allen Teilnehmern zur Verfügung, um sich mit ihm auszutauschen, was auch gerne angenommen wurde. Auf der Bergwiese, siehe Gruppenbild, überreichten ihm die Senioren eine Spende für seine Schulprojekte für Kinder Nepals. Im Bild in der Mitte vorne, mit weißer Kappe, ist Hans Kammerlander zu sehen. 
Bericht u Bild: Robert Hesse


MTB-Tour Katschberg –Nockberge
Von St. Margarethen im Lungau radelten 7 Biker bei wolkigem Himmel auf anfangs geteerter Straße gemütlich über den Gasthof Schlögelberger zur Kösselbachalm hinauf. Nun wurde der Weg steiler und mancher musste sein Radl abschnittsweise schieben. Am Gipfel des Aineck wurde das 360-Grad-Gipfelpanorama durch dichten Nebel ersetzt. Nach einer kurzen Pause nahm man den mit wenigen Steinen, jedoch teils steilen Wiesentrail und einigen natürlichen Stufen über den Teuerlnock zur Neuen Bonner Hütte in Angriff. Der Nebel wurde nochmals dichter und die Gruppe zirkelte diesen spaßigen Singletrail hinab. Bei einer kurzen Schiebestrecke über ein Almgelände fing es doch noch zu gewittern und regnen an, so dass die Mountainbiker nach einer halben Stunde teils durchnässt und nach einer kurzen Auffahrt an der Neuen Bonner Hütte ankamen. Nachdem sich der eine oder andere mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, kam die Sonne hervor. Deshalb wurde noch die Ebenwaldrunde zu Fuß genossen, bei der man die Abfahrt vom Aineck zur Hütte bestaunen konnte. Am nächsten Tag fuhren die Biker ein Stück der Ebenwaldrunde, ehe sie auf einen etwas feuchten Singletrail in Richtung Bundschuh einbogen. Hier wurden Wasserläufe, sowie Schlammabschnitte durchquert, nasse Wurzeln und Blockwerk über- und umfahren. Diesen, durch die Nässe, schwer zu fahrenden Trail meisterten alle Radler mit Bravour und waren sehr zufrieden. Weiter ging es über Asphalt- und Schotterstraßen, von denen aus nochmals die Blicke zum Aineck schweiften, zum Bus zurück.
Bericht: Jürgen Gleisinger, Bilder: Armin Kain



Alpinkletterkurs am Hohen Brett
Zwei heiße, stabile Tage waren für das Alpinkletterwochende vorausgesagt. Eigentlich ganz gut, wenn man nicht gerade eine Südwestwand ins Auge gefasst hat. Die Wand hinter der Mitterkaseralm am Jenner bot eine ideale Möglichkeit, um zum Einstieg ein kurzes Update bzgl. Standplatzbau, mobile Sicherungen und sonstigen Tipps und Tricks zu geben. Und das Beste - der kühle Bach gleich in der Nähe. Nachdem die ersten Touren geklettert waren, ging´s dann zum Übernachten zum Stahlhaus. Die Sonne brannte weiterhin gnadenlos.
Am Abend sanken die Temperaturen dann in einen angenehmen Bereich. Die Hüttenwirtin meinte noch es wird kalt und wir sollten doch lieber drinnen essen. Tischwechsel während dem Essen wäre bei der Menge an Leuten hier unmöglich. Es war auch die Hüttenwirtin, die uns den längeren Zustieg zur Wand, die wir am nächsten Tag in Angriff nehmen wollten, empfahl, da der kürzere ein bisschen heikel sei. Beide Ratschläge ignorierten wir (wir sind ja schließlich Kletterer und können schon ein bisschen was aushalten) und beide Entscheidungen stellten sich als Fehler heraus. Die eine konnten wir noch durch die Gnade der Hüttenwirtin ändern, bei der anderen hatte der Berg kein Mitleid mit uns. Und so landeten wir wieder an der Wand vom Vortag. Dafür testeten wir hier unser Material und die Grenzen unserer Komfortzonen. Glücklich und mit dem Wissen, wie man im alpinen Gelände sicher unterwegs ist, ließen wir die Tour an der Mitterkaseralm ausklingen (die Kuchenstücke sind hier übrigens auf Kletterer zugeschnitten!).                                                Bericht u. Bild: Vroni Krieger


Im Werdenfelser Land unterwegs
Wieder bei bestem Bergwetter unternahmen die Trostberger AV-Senioren diesmal eine Wanderung auf die Drei Hörnle im Werdenfelser Land. Mit dem Bus wurde nach Oberammergau zur Kapelle Kappel gefahren. Hier begann der südseitige, sehr schweißtreibende Aufstieg zum Mittleren Hörndl (1496 m). Nach einer kurzen Rast ging es weiter zum Hinteren Hörndl (1548 m), wo bei einer kleinen Brotzeit der herrliche Rundumblick genossen werden konnte. Weiter stieg man über das Vordere Hörndl (1484 m) zur Hörndlehütte hinab. Die andere Gruppe Gruppe fuhr mit dem Bus zurück nach Bad Kohlgrub und mit dem Lift direkt hinauf zur Hörndlehütte. Von dort konnten je nach Kondition ebenfalls ein, zwei oder auch alle drei Hörnle bestiegen werden. In der Hütte ließ man den wunderbaren Tag bei einer gemeinsamen gemütlichen Einkehr ausklingen .
Bericht u. Bild: Anderl Zehentner


Durch die Almbachklamm bei Marktschellenberg
Die Seniorengruppe startete Anfang Juni seine erste Wanderung bei strahlend blauen Himmel und guter Fernsicht durch die wildromantische Ambachklamm. Vom Gasthaus Kugelmühle führte der Weg in die Klamm mit ihren hohen Wasserfällen. Der Sulzer Wasserfall stürzt mit 114 m Fallhöhe von Ettenberg herab und an den tosenden Wasserbecken vorbei bis hin zur Theresienklause (720 m). Weiter führte der Wanderweg in Richtung Hinterettenberg und Ettenberg mit der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung zum Messnerwirt, der zur Einkehr einlud. Der Abstieg führte über schön blühende Bergwiesen über die Hammerstilwand
zur Kugelmühle und zum Busparkplatz zurück.                                                                      Bericht u. Bild: Anderl Zehentner


Zum Sonnenaufgang auf den Hochgern
Eine 29-köpfige Wandergruppe des DAV-Trostberg verbrachte nach schweißtreibendem Aufstieg von Marquartstein aus zwei Tage am Hochgern. Nach einer kurzen Nacht marschierte die Gruppe in den frühen Morgenstunden bei recht frischen Temperaturen vom Hochgernhaus zum Gipfel, um den Sonnenaufgang zu erleben. Dieser zeigte sich am Horizont leider nur als schmaler roter Streifen. Nach der Rückkehr zur Hütte fand die Tour mit dem Frühstück einen gemütlichen Ausklang.                                    Bericht: Marianne Plank; Bild: Gundi Gillitz


Mai 2019


Kurztrip in die Fränkische Schweiz
Dahoam is am scheenstn - aber in Franken ist‘s auch superschön!
Der DAV Trostberg organisierte einen Wochenendtrip zum Klettern ins Kleinziegenfelder Tal in Oberfranken.
Nach kurzem Bangen um die Wetterlage und einem kleinen Schauer am Samstag zeigte sich die Sonne und brachte alle ganz schön ins Schwitzen. So wurden an zwei Tagen der Treunitzer-Klettergarten und das Diebesloch auf Felsqualität überprüft und die Muskeln der Teilnehmer auf „Stromstärke“ getestet. Löcher und Überhang lassen grüßen. Schnitzel und fränkisches Bier gab‘s auch als Belohnung für die strapazierten Finger – deshalb ade aber bis ganz bald!                                                     Bericht u. Bilder: Katharina Mußner


Konditionstraining für MTB-Touren mit dem Rennrad

Die Dienstagsrennradler sind wieder fleißig jede Woche seit April unterwegs. Touren zwischen 50 und 70 km werden je nach Lust und Laune gefahren. Treffpunkt ist jeden Dienstag um 18 Uhr beim Radsport Hungerhuber, bei Regen am Mittwoch!


Mit dem MTB zur Steilwand am Inn
Neun Mitglieder der Trostberger Alpenvereinssektion unternahmen vor Kurzem eine Mountainbike-Tour im Mühldorfer Raum. Von Kraiburg ging es zum Schloss Guttenburg und dem dort angelegten Golfplatz. Gegenüber von Ebing gibt es eine geologische Besonderheit zu bestaunen: Das Innsteilufer, auf dem die Erdgeschichte der letzten 13 bis 15 Millionen Jahren abzulesen ist. 1971 fanden Angler im Kies das Skelett eines Urzeit-Elefanten, der lange Zeit vor der letzten Eiszeit gelebt hatte. Dieses Skelett ist heute in München ausgestellt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Starkheim, unweit der Innfähre, ging es in Mühldorf auf die linke Innseite und am Innwerkkanal nach Töging. Anschließend folgte der Weg dem Inn zurück nach Mühldorf. Im tollen Ambiente der Altstadt schmeckte die Brotzeit besonders gut. Über Ecksberg und Pürten gelangt die Truppe wieder nach Kraiburg, wo sich die Radler mit einem Eis am frisch restaurierten Marktplatz belohnten.
Bericht u. Bild: Armin Kain


Mit dem Radl durch die Glasenbachklamm bei Salzburg
Herrliches Frühlingswetter begleitete kürzlich die Radler der DAV- Sektion Trostberg bei ihrer Radtour durch die Glasenbachklamm. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit dem Vereinsbus und Radlanhänger nach Freilassing. Dort startete die Gruppe die 70 Kilometer-Rundtour. Zunächst an der Salzach flussaufwärts bis Elsbethen, hügelig ging es durch den Urzeit- und Geoschauweg der Klamm. Der Bach hat sich Stück für Stück in den Untergrund eingeschliffen und legte damit den Blick auf gut 250 Millionen Jahre Erdgeschichte und Fossilienfunde frei. Nach einer Brotzeit an einer kleinen Kapelle am Wegrand fuhr die Gruppe steil bergab zum Wiestahlstausee. Vorbei an schönen alten Bauernhäusern und saftigen Blumenwiesen radelten die 12 Teilnehmer zurück zur Salzach an einen Biergarten. Nach der Stärkung ging es am Kraftwerk Urstein flott weiter nach Hellbrunn zum Steintheater, entlang der  Keltenalle zum Almkanal und auf schmalen Wegen zurück zum Ausgangspunkt.
Bericht u. Bilder: Michael Kleinschwärzer



Skitouren im Morgenland - 11 Trostberger Bergsteiger beim Skifahren im Iran
Als Skitourenziel ist der Iran bei uns noch wenig bekannt. Aber der Iran hat über 250 Viertausender, die Schneesicherheit von Dezember bis April oder Mai garantieren. Die Hauptstadt Teheran liegt auf 1.191 m. 3 große Gebirgszüge mit mehr als 600 km Länge machen den Iran zu einem einmaligen Berg- und Skitourenziel. Der höchste Berg im Iran, der Damavand, liegt nur 80 km von Teheran entfernt. Er überragt mit seinen  5.671 m seine Umgebung um mehr als 1.400 m. Das macht den  normalerweise leicht zu besteigenden Berg auch gefährlich. Stürme von über 100 Stundenkilometer sind im Bereich des Gipfels keine Seltenheit.
11 Trostberger Bergsteiger und Bergsteigerinnen waren über Ostern in diesem wunderbaren Land unterwegs. Vor der Reise gab es Bedenken wegen politischer Spannungen in der Region. Diese wurden von der iranischen Bevölkerung jedoch sehr schnell ausgeräumt. Überall durften sich die Trostberger über Freundlichkeit und Zuvorkommenheit freuen. Ein gewisser Papierkram musste vor der Reise zur Erlangung des Visums erledigt werden. Für das Visum war die Einladung eines örtlichen Unternehmens nötig, über das beim iranischen Innenministerium eine Visa Grant Notice, eine Erlaubnis zur Erlangung des Visums, beantragt werden konnte. Mit dieser stellt das Konsulat in München das Visum an. Die Formalitäten bei der Einreise beschränkten sich dann auf die Vorlage des Reisepasses.
Bei der Ankunft am Flughafen um 6 Uhr morgens wurde die Gruppe gleich von einer netten Bergführerin begrüßt. Zoreh ist eine von zwei  iranischen Bergführerinnen. Sie begleitete die Gruppe auch auf ihrer ersten Skitour.  Ohne Pause ging es gleich mit einem Kleinbus weiter nach Polur, wo die iranische Bergsteigerorganisation eine Unterkunft betreibt. Dort traf die Gruppe dann auf Hamid, den lokalen Guide, der die Organisation der nächsten Tage übernehmen sollte.
Der erste Abend war ausgefüllt mit dem Briefing über die nächsten Tage und Ausrüstungs- und Lawinenverschüttetensuchgeräte- Check. Gleich am nächsten Tag, den Sonntag ging es zur ersten Skitour auf den 3.350 m hohen Gozard. Zwar erschwerte dichter Nebel und Wind den Aufstieg, im Laufe des Tages klarte es jedoch auf, so ließ es sich die Gruppe nicht nehmen, einen zweiten Aufstieg auf einen Nebengipfel zu machen.
Die nächsten Tage brachten besseres Wetter und herrliche Fernsicht. Zur Akklimatisation boten sich der Angmar mit 4.070 m und der Doberar  Peak mit 4.250 m an. Beide Berge boten einen herrlichen Ausblick auf das Ziel, den Damavand. Die letzte Nacht vor dem Aufstieg verbrachten die Trostberger in Lajar, einer Stadt mit heißen Quellen.  Direkt im Hotel war ein Schwefelquellenbad eingerichtet, das die Gruppe vor dem Aufstieg noch zur Muskelentspannung nutzte. Trotz schlechter Wettervorhersage wurde am Mittwoch der Damavand angegangen. Der Damavand ist als höchster Berg des Irans gut erschlossen. Bis auf ca. 3.000 m gibt es eine Schotterpiste, die mit Allradfahrzeugen gut befahrbar ist. Am Ende der Schotterpiste steht die Moschee Gusfandara. Von dort geht es weiter zur Hütte Bargah-e-Sevom auf 4.260 m. Die Auffahrt war wegen Schnees auf der Fahrbahn nur bis auf etwa 2.700 m möglich. Der Aufstieg zur Hütte verlief dann trotz Sturm in etwa fünfeinhalb Stunden problemlos.  Die Hütte Bargah-e-Sevom ist 2009 neu erbaut worden und bietet für die Verhältnisse guten Komfort. Die Gruppe war in 6-Bettzimmer untergebracht und konnte so eine relativ gute Nacht verbringen. Die Hütte ist zwar ungeheizt, mit dicker Daunenkleidung stellt sich trotzdem ein guter Komfort ein. Die einzelnen Gruppen müssen sich das Essen selbst mitbringen. Ein eigner Koch übernimmt die Versorgung. Da es nur einen großen Tisch gibt mussten verschiedene Gruppen in Schichten essen. Leider besserte sich das Wetter keinesfalls. 100 km/h Windgeschwindigkeit in der Gipfelregion verbaten einen weiteren Aufstieg. Schweren Herzens entschloss sich die Gruppe zur Abfahrt. Die Abfahrt gestaltete sich trotz Wind und schlechtem Wetter bei gutem Schnee noch sehr vergnüglich.
Nach hitziger Debatte beim Essen in Polur teilte sich die Gruppe dann in eine Ski- und in eine Kulturgruppe.  Die fünf Skifahrer setzten nach Dizzin, das Zentrum des iranischen Skilaufs über,  wo noch 3 anspruchvolle Frühjahrstouren möglich waren. Die Kulturgruppe verbrachte noch 3 ansprechende Tage südlich von Teheran in Kashan und Isfahan im zentralen Hochland des Iran. Ein gemeinsamer Tag in Teheran mit Besuch des Golestan Palastes und des weltberühmten Basars rundete die Fahrt ab.
Bericht: Georg Aignesberger, Bilder: Armin Kain



Mit dem Mountainbike rund um den Rauschberg
Mit einer ganzen Horde von Jungs nahm es die Jugendleiterin bei der letzten Jugendtour auf. Zusammen mit acht Jungen ging es erstmal ganz umweltfreundlich mit dem Zug nach Ruhpolding. Hier stiegen wir auf unsere Räder und fuhren dann auf Forst- und Nebenstraßen Richtung Inzell. Von dort aus ging es am Gletschergarten vorbei und über einen steilen Trail nach Weißbach hinunter. Nun kam der anstrengendste Teil der Tour und die Gruppe musste sich zur Harbach- und Kaitlalm hinaufkämpfen, was aber allen super gelang. So konnten wir jetzt die lange Abfahrt zur Laubau hinunter genießen. Zurück in Ruhpolding freuten sich alle auf das wohlverdiente Eis.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler



Die Jugend an der Zellerwand

Sieben Jugendliche eröffneten voller Freude die Felsklettersaison an der Zellerwand bei Schleching.
Pünktlich zur geplanten Tour spielte auch endlich das Wetter wieder mit und so konnte sich jeder genügend an den Sportkletterrouten auspowern.
Als Abkühlung diente dann noch der Zellersee. Allerdings traute sich niemand weiter als bis zu den Beinen hinein ins kühle Nass.
Zum Abschluss hatte sich dann jeder auch sein Eis verdient.

Bericht u. Bild: Anna Stadler


„Hindernis“-Tour auf den Scheibenkogel
Alles andere als langweilig war die Frühjahrstour der AV Trostberg-Wandergruppe. Es ging bei sehr schönem Wetter auf den Tiroler Scheibenkogel (1614m), mit Start am Parkplatz in Schwendt. In satter grüner Landschaft, mit Panoramablick auf den Kaiser, ging die 22-köpfige Gruppe über Sträßchen und Wiesen bergauf, umstieg im Wald etliche querliegende Bäume und mühte sich auf den letzten 300 Höhenmetern über steile, teilweise noch schneebedeckte Hänge auf den schon schneefreien Gipfel. Dort erwartete die Bergwanderer ein grandioser Rundblick auf den Wilden Kaiser, die Südseite der Chiemgauer Berge, die Berchtesgadener, die Loferer Berge u.v.m. Nach einer ausgiebigen Gipfelpause in der Sonne setzte man die Rundtour fort. Zunächst führte der Weg über den Grat bis zum Kohllahnerkopf und danach durch den Wald steil bergab, wieder mit Hindernislauf um querliegende Bäume, weiter zur Kohlalm und zurück nach Schwendt. Auf der ganzen Rundtour kamen die Blumenliebhaber voll auf ihre Kosten - Krokusse, Sumpfdotterblumen, Schlüsselblumen und Schusternagel schmückten Wiesen und Wegesränder und luden stets zum Fotografieren ein. Spätnachmittags kam die Gruppe nach Schwendt zurück und setzte sich, noch bevor der angekündigte Regen einsetzte, zu einem gemütlichen Abschluss beim Wirt zusammen. "Ganz schee war's wieda."
Bericht u. Bilder: Petra Herbst



Vorstiegskurs am Fels im Ruhpoldinger Klettergarten
Mit vier motivierten Teilnehmern ging es am Samstag in der Früh in den Ruhpoldinger Klettergarten, um erste Erfahrungen am echten Fels zu sammeln. Obwohl das Wetter nicht so gut gemeldet war, konnte der Kurs planmäßig stattfinden.
Das Umfädeln am Stand und das Abseilen wurden schon am Freitag Abend an der Trostberger Kletterwand geübt, so konnten wir auch gleich loslegen und zeigen, ob die neu erlernten Handgriffe noch sitzen. Auch das Abseilen war ein Erlebnis und klappte schnell, sodass beide Seilschaften schon sehr selbstständig Routen auswählen und klettern konnten. Das richtige Verhalten am Fels und in der Natur und das Lesen des Klettertopos waren weitere Inhalte die umgesetzt wurden. Am Nachmittag ging nach vielen gekletterten Routen langsam die Kraft aus, das Wetter wurde etwas schlechter, sodass wir uns zu einer gemütlichen Nachbesprechung bei Kaffee und Kuchen entschieden.

Bericht u. Bild: Daniel Hartl


April 2019


Viel gelernt beim MTB-Grundkurs!
Ende  April  veranstaltete die Sektion Trostberg einen Grundlagen MTB-Kurs.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die richtige Sitzgeometrie konnten die 6 Kursteilnehmer/innen in die Bremstechnik einsteigen. Hier wurden die dynamische Körperhaltung, sowie das Fingerspitzengefühl an den Bremshebeln auf unterschiedlichen Untergründen und Hangneigungen geübt. Anschließend stand das Thema Bergauffahren auf dem Programm, bei dem das Anfahren und Schalten am Berg ausprobiert wurde. Auch die optimale Sitzhaltung im steilen Gelände wurde geprobt. Nach einer wohl verdienten und gemütlichen Mittagspause konnten die gestärkten Kursteilnehmer/innen bei den Koordinations- und Balanceübungen mit ihrem Gleichgewicht spielen, das ihnen auch sehr viel Spaß bereitete. Beim anschließenden Bergabfahren konnte das erlernte Können und Wissen bei einem kurzen Regenschauer wieder mit einfließen. Die Körperhaltung ist durch das Treppenfahren nochmals vertieft und verbessert worden.                                                                                                                                      Bericht u. Bild: Jürgen Gleisinger


Skitouren Innsbruck
Auch in diesem Jahr ging es für die Jugend über die Osterfeiertage wieder nach Innsbruck, um in den wilden, im Gegensatz zu unseren Chiemgauer Grasbergen, Tiroler Alpen Skitouren zu gehen.
Am Karfreitag ging es erstmal von Trostberg aus nach Hochfügen, wo eine gemütliche Eingehtour auf das Sonntagsköpl auf die Gruppe wartete. Ein Berg, der uns Trostbergern schon allein vom Namen her ein gewisses Heimatgefühl vermittelt. Nach ein paar wunderschönen Firnschwüngen ging es weiter nach Innsbruck, einchecken im „Daxbau“ und Eis essen in der Stadt. Samstags ging es dann nach einem Frühstart auf die Serles, vielleicht dem markantesten Tiroler Gipfel. Durch den nervigen Latschengürtel mussten wir uns noch mit Harscheisen hocharbeiten, bevor es in ein wunderschönes Hochtal zum Skidepot ging. Ab hier wagten sich jedoch einige der Gruppe mit den geschulterten Skiern über den Klettersteig weiter zum Gipfel, um dann direkt vom Gipfel abzufahren, ein absolutes Firnschmankerl durch eine wilde Felslandschaft.
Zum Abschluss durfte natürlich das Sellraintal nicht fehlen. Hier entschied man sich für die Steintalspitzen, um dem Rosskogeltrubel zu entkommen. An der Schlüsselstelle, der sogenannten „unteren Zwinge“, leisteten uns die Harscheisen nochmal gute Dienste bevor wir in die Sonne und damit auf weichere Verhältnisse kamen.
Wie schon an den letzten Tagen wurden wir mit perfektem Wetter und Firn belohnt und eins war allen klar: nächstes Jahr brauchen wir Steigeisen, um noch schönere Gipfel besteigen zu können.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler


Beliebte Schneerosen
Einundzwanzig Senioren des Alpenvereins wanderten an einem Vorfrühlingstag auf die Kneifelspitze (1.189 m) bei Berchtesgaden. Gleich zu Beginn konnten sie herrliche Exemplare der Schneerose bewundern. Der Weg zum Gipfelhaus war noch teilweise schneebedeckt, bereitete jedoch keine Schwierigkeiten. Nach einer ausgiebigen Rast auf der Aussichtsterrasse führte der Rundweg nach Maria Gern zurück.
Bericht und Bilder: Robert Hesse



Ein perfekter Skitourentag
Am ersten Aprilwochenende wurde nicht, wie ursprünglich geplant, der Hohe Göll, sondern der Hochkönig mit Ski bestiegen. Ein letzter Konditionstest, dachten sich vier der sechs Teilnehmer, die über Ostern an der Iranreise zum Skibergsteigen dabei sein werden.
Start war beim noch tief verschneiten Arthurhaus auf 1400 m Höhe. Der Aufstieg auf teils vereisten Passagen forderte den ganzen Alpinisten. An der Mitterfeldalm vorbei musste auf der langen Querung Richtung Torsäule geschickt über eine schmale Schneebrücke am Abgrund getänzelt werden. Über gut kuppiertes Gelände marschierte die Gruppe an den Fuße des riesigen Felsmassivs der Torsäule, wo sich bereits die ersten Kletterer an der sonnenbeschienenen Wand vergnügten. Nach einer kurzen Rast führte der Weg weiter zum sogenannten „Kniebeißer“, der letzte steile Aufschwung, bevor man auf das massive Hochplateau des Hochkönigs kommt. Das auf dem Gipfel thronende Matrashaus auf 2941 m bereits im Blick, geht es noch mühsam in vielen kurzen Auf- und Abstiegen unter den letzten steilen Gipfelhang. Das herrliche Panorama am Gipfel belohnte die Gruppe, bevor man die Abfahrt, gespickt mit zwei kurzen Gegenanstiegen, im besten Firn genoss. Nach knapp 1800 Hm war der Konditionstest von allen glücklich und erfolgreich bestanden.
Bericht: Anita Kain, Bild: Armin Kain


März 2019


Skitouren rund um die Winnebachseehütte im Stubai
Drei Bilderbuchtage verbrachten 11 Trostberger Ende März auf der Winnebachseehütte auf 2362 m in den Stubaier Alpen. Gleich am ersten Tag nach dem 2-std. Hüttenzustieg wurde noch der Westl. Seeblaskogel in Angriff genommen. Der steile nordseitig ausgerichtete Gipfelhang bot überraschenderweise noch Pulver vom feinsten und war noch dazu beinahe unverspurt. Vier Teilnehmer der Gruppe konnten erst am frühen Nachmittag starten und erreichten aber rechtzeitig zum Abendessen die gemütliche Hütte. Am nächsten Tag marschierten die Skibergsteiger in zwei Gruppen erst mal auf den Breiten Grieskogel mit 3287 m. Gemeinsam wurde bei bester Fernsicht und angenehmen Temperaturen der herrliche Rundblick genossen. Nach der Abfahrt bis auf ca. 2500 m entschlossen sich alle, noch auf den Winnebacher Weißkogel mit 3185 m zu gehen. Der Gipfelanstieg musste zu Fuß über eine steile Felsrampe gemeistert werden. Die Abfahrt startete wieder schattseitig im Pulver und ging übergangslos in den sonnenbeschienen Hängen in Firn über. Zwei unersättliche konnten nicht widerstehen, auch noch den Westl. Seeblaskogel mitzunehmen, da sie am Vortag erst abends auf die Hütte kamen. Und es hat sich ausbezahlt, eine super Abfahrt im Pulver über den steilen Winnebachferner belohnte die beiden. Anschließend trafen sich alle wieder auf der sonnigen Hüttenterrasse bei Kaffee und Kuchen. Die Schönwetterperiode hielt auch noch am letzten Tag. Diesmal steuerte man auf dem Bachfallferner Richtung Gaislehenscharte. Wieder teilte sich die Gruppe: Einige bevorzugten gemütlich den Bachfallferner bis zur Kühlenkarscharte mit 3012 m aufzusteigen, die anderen entschieden sich, erst noch den Bachfallenkopf bis unter den felsigen Gipfelaufbau auf fast 3100 m mitzunehmen. Bei der flotten Pulverabfahrt war man schnell wieder auf dem Bachfallenferner und weiter ging es bis unter die Gaislehenscharte. Hier gab es zwei Möglichkeiten, entweder über die steile harte Rinne stapfend im harten Schnee oder raus auf den Felsgrat, der mit Drahtseilen versichert war. In der Scharte auf 3054 m trafen alle wieder zusammen und der gemeinsamen Firnabfahrt  über das Schrankar, an der Amberger Hütte vorbei zurück nach Gries im Sulztal, stand nichts mehr im Wege.
Bericht und Bilder: Anita Kain



Die Hochtourengruppe in den Glarner Alpen
Ende März starteten 7 Teilnehmer für 4 Tage in die Glarner Alpen in der Schweiz. Nach der Anfahrt stieg man zur Fridolinshütte (2111m) durch eine beeindruckende, wilde Landschaft auf. Gleich am nächsten Tag wurde der Tödi (3676 m) in Angriff genommen. Der Weg bewegte sich in stark vergletschertem Gelände, wobei zwei Eisbrüche zu Fuß bewältigt werden mussten. Durch die gewaltige Kulisse gestaltete sich der Anstieg sehr kurzweilig. Am Gipfel herrschten angenehme Verhältnisse und nach einer längeren Rast zogen die Teilnehmer ihre Abfahrtsspuren in teils unverspurtem Pulver zurück zur Fridolinshütte. In der Hütte wurden die Skibergsteiger nach Schweizer-Manier hervorragend verpflegt. Am 3. Tag stand der Wechsel zur Planurahütte auf dem Programm, aber nicht ohne noch zum Ochsenstock aufzusteigen und anschließend in interessantem Gelände zu den Almhütten nach Obersand abzufahren.  Das Wetter war wieder grandios. Nach dem  Anfellen begann der Anstieg in einem wunderschönen Kar zur Planurahütte (2947 m), am Nachmittag war ein Sonnenbad angesagt (die Hütte liegt erhaben wie ein Adlerhorst). Am letzten Tag wurde der Clariden bestiegen (3267 m) und nach einer prächtigen Abfahrt das versicherte Tüfelsjoch überschritten. Auch dieser anspruchsvolle Übergang wurde von allen Teilnehmern souverän gemeistert und die 4 Tage im Urnerboden beendet. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die bei uns ziemlich unbekannten Glarner Alpen wunderschön und sicher noch eine Reise wert sind.                                                         Bericht: Christian Falge, Bild: Michi Kleinschwärzer


Starker Nachwuchs

Die Jugend des Trostberger Alpenvereins war am Wochenende in der Waldkraiburger Halle zum Bouldern. Bei den Bouldern wurde das volle Bewegungsrepertoire ausgeschöpft; von Bouldern ohne Tritte oder ohne Griffe über Doppelhooks bis hin zu Sprüngen. Auch der Trainingsraum mit Griffbrett und Klimmzugstange wurde ausgetestet. Nachdem sich alle ausgepowert hatten, gab es zur Stärkung abschließend ein Eis.

 

Bericht u. Bild: Vroni Krieger


Schöner kann´s nicht mehr werden!
Beim zweiten Skihochtourenkurs der Sektion Trostberg vom 22. - 24. März hatten wir perfekte Bedingungen vor Ort. Die Hauptgefahr dabei war, sich einen ordentlichen Sonnenbrand einzufangen.
Am Freitag früh ging es von Trostberg aus los ins Stubai. Um die Mittagszeit wurde die Hütte erreicht. Der Tourenleiter staunte nicht schlecht, was seine Teilnehmer an kulinarischen Köstlichkeiten so alles aus ihren Rucksäcken rausholten. Nach erfolgter Stärkung ging es zur Spaltenbergung. Jeder Teilnehmer musste mal die verschiedenen Positionen in der Seilschaft bei einen Spaltensturz durchspielen. So vergingen die Nachmittagsstunden recht schnell. Beim Abendessen bemerkte man dann, dass es mehr Sonnencreme hätte sein dürfen. Die beiden anschließenden Touren am Samstag und Sonntag begannen recht bald. Es hieß, die günstige Lawinensituation am Vormittag auszunützen. Diese Taktik erwies sich als sehr gut, denn wir standen immer als erster und alleine auf den Gipfeln. Zur Überraschung und Freude der guten Skifahrertruppe war auch der Abfahrtsschnee noch perfekt, was mit einem "nice" und breitem Grinsen honoriert wurde. Am Samstagnachmittag stand dann noch die Selbstrettung und das Abseilen auf dem Programm. Die letzte Abfahrt zurück ins Tal über die Oberissscharte war trotz der Hitze oben noch ein Genuss, bis unten der sumpfige Schnee uns zum Schieben zwang. Doch das konnte die Erlebnisse des verlängerten Wochenendes nicht trüben.
Bericht und Bild: Max Neustifter


Skitechnikkursserie erfolgreich beendet
Die Alpenvereinssektion Trostberg veranstaltete kürzlich den letzten Skitechnikkurs, der bereits erfahrenen Skitourengehern den letzten Schliff für die Abfahrt im Gelände geben soll. Für viele Tourengeher ist gerade die Abfahrt im Gelände eine große Herausforderung, da die verschiedensten Schneearten beherrscht werden müssen. Günter Göppel und eine Fachübungsleiterin trainierten mit den bereits sehr versierten Teilnehmern an den Feinheiten, um dadurch noch mehr Sicherheit im alpinen, teils steilen Gelände mit unterschiedlichsten Schneearten zu bekommen.
Am ersten Tag wurden bei idealen äußeren Bedingungen wieder im Skigebiet Maria Alm auf der Piste mit ausgefeilten Übungen die richtige Technik geschult. Bei jedem Teilnehmer analysierte Günter Göppel genau die Fahrweise und korrigierte diese bis ins kleinste Detail.
Am zweiten Tag hieß es dann bei einer kleinen Skitour zur Marbachhöhe das Gelernte umzusetzen, was bei dem teilweise tiefem Sulzschnee gar nicht so einfach war. Trotzdem wurden noch einmal die Felle aufgezogen und erneut aufgestiegen. Die Teilnehmer wurden diesmal mit einer perfekt aufgefirnten Abfahrt bis zum Hotel Hintermoos belohnt. Auf der Sonnenterasse ließ man das erfolgreiche Wochenende mit den kulinarischen Genüssen der Unterkunft ausklingen.
Text + Bilder Anita Kain



Skitour zum Haneburger
Neuschnee, Sturm und ein allmählicher Anstieg der Schneefallgrenze auf über 1800 m waren keine guten Voraussetzungen, um die ursprünglich für diesen Tag geplante Tour zum Scheiblingkogel anzugehen. Ein Ausweichziel musste her – idealerweise weiter im Westen, mit deutlich höherem Ausgangspunkt und mäßig geneigten, dem Wind zugewandten Hängen. So rückten schnell die Tuxer Alpen mit den beiden Gipfel Haneburger und Malgrübler in den Fokus der Tourenplanung.
Am Samstagmorgen starteten wir dann bei Sonnenschein ab Volderwildbad zunächst im Talgrund Richtung Süden bis wir auf die Almwiesen der Sternbachalm abzweigen und fortan schnell an Höhe gewinnen konnten. Ein Frühaufsteher, der das Gelände wohl aus der Westentasche kannte, hatte durch den nun folgenden dichten Waldgürtel eine perfekte Spur gelegt, die uns durch immer tiefer werdenden Pappschnee ohne Umwege zur Markisalm leitete. Überraschenderweise endete dort die Spur und eine unberührte Winterlandschaft mit doch gut 40 cm mittlerweile pulvrigem Neuschnee ließ die Herzen in mehrfacher Hinsicht höher schlagen. Nach einem lichten Zirbenwald folgten hindernislose Hänge bis in die Einsattelung zwischen den beiden Gipfeln. In diesem Bereich hatte der Sturm den Schnee wie erwartet stark verfrachtet. Da der Weiterweg zum etwas höheren Malgrübler bei diesen Bedingungen wenig Abfahrtsgenuss versprach, war die Entscheidung zum Haneburger abzuzweigen schnell getroffen. Mit Skiern ging es bis knapp unter den aussichtsreichen Gipfel. Ein enger Felsdurchschlupf vermittelte den Weiterweg zum höchsten Punkt, der in wenigen Minuten zu Fuß erreicht wurde. Bei der Abfahrt über 1500 Höhenmeter hieß es dann: von allem etwas. So konnten in kurzer Abfolge die Abfahrtstechniken auf Firn, teils eisigem Hartschnee, Bruchharsch, Pulver, Papp inkl. kurzer „Wasserskipassagen“ geübt werden. Denn herrschten im Gipfelbereich zumindest im Schatten noch leichte Minusgrade, zeigte unten im Inntal das Thermometer am Nachmittag doch schon stolze 20 °C an.
Bericht und Bilder: Christian Taubmann



Freiheit für die Gemsen
Anfang März fuhr die Hochtourengruppe der Sektion Trostberg des Alpenvereins für 4 Tage in die Bernina. In Pontresina wurden die Trostberger von heftigem Schneetreiben empfangen. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass die Skipiste wegen Lawinensprengungen gesperrt war. Deshalb musste die Gruppe umdisponieren und mit der Seilbahn zur Diavolezza (ca. 3000 m) fahren. An diesem Tag waren keine Skitouren mehr möglich, da der Sturm nicht nachließ. Der nächste Tag entschädigte jedoch mit strahlendem Sonnenschein und freier Sicht auf die umliegenden Berge wie Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina. Da Lawinenstufe 3 herrschte, wurde zum Eingehen die Rifugi dals Chamuotschs, zu deutsch: Gemsfreiheit, als Ziel gewählt. Die Abfahrt über unverspurte Nordhänge war grandios. Am zweiten Tag stand der Piz Palü auf dem Programm. Die Tour wurde jedoch wegen Sturm und schlechter Sicht auf ca. 3500 m abgebrochen. Dafür jedoch nochmal auf die Gemsfreiheit aufgestiegen und nochmal im Pulverschnee abgefahren. Auch am lezten Tag ließ der Sturm auf den Gipfeln nicht nach, so dass die Abfahrt über den berühmten Morteratschgletscher gewählt wurde, aber nicht, ohne noch einmal einen  Abstecher auf die bereits sehr bekannte Gemsfreiheit zu machen. Trotz der widrigen Verhältnisse genoss die Gruppe die Tage im "Festsaal der Alpen" mit herrlichen Ausblicken und rasanten Abfahrten.

Bericht u. Bilder: Heidi Falge



Wandern, Rodeln und Langlaufen
Im Februar wanderte eine Gruppe von Senioren bei traumhaftem Winterwetter und hohen Schneewänden auf gut befestigtem Winterwanderweg von Seegatterl auf die Winklmoosalm.
Nach einer Einkehr auf der Traunsteiner Hütte  nutzten einige Teilnehmer den mitgeführten Rodel für die Abfahrt, ein Teilnehmer war mit seinen Kurzskiern dabei.
Nachdem einige Jahre der Skilanglauf der Senioren ruhte, fuhren sie kürzlich zum Skilanglaufen nach Kössen. Auf einer gepflegten Loipe genossen sie bei guten Wetter- und Schneeverhältnissen einem 2 ½-stündigen Rundkurs. Eine kleine Wandergruppe ging zur gleichen Zeit von Walchsee auf die Ottenalm. Eine gemeinsame Einkehr in einem Langlaufstüberl rundete den Ausflug ab, dabei wurde der Wunsch geäußert, sich im nächsten Jahr wieder zu einem seniorengerechten Skilanglauf zusammenzufinden.
Bericht u. Bilder: Robert Hesse



Gelungener Auftakt der Skihochtourenkurse
Die DAV-Sektion Trostberg veranstaltete ihren ersten Skihochtourenkurs vom 07. - 10. März auf der Franz-Senn-Hütte im Stubai. Eine dezimierte, aber hoch motivierte Gruppe erreichte am Donnerstag gegen Mittag die Hütte, checkte ein und machte eine kurze Mittagspause. Anschließend wurde die Spaltenbergung nach einem eventuellen Spaltensturz geübt. Zuerst die Kameradenrettung mit loser Rolle, danach noch der Selbstausstieg mittels Prusiktechnik. Nach dem Abendessen erfolgte die Tourenplanung und Aufgabenverteilung für den nächsten Tag. Der Freitag entpuppte sich als besser wie vorher gesagt und somit stand einer schönen Skitour nichts im Wege. In der Turmscharte wurde ein Fixseil gelegt und der Aufstieg mit Steigeisen geübt. Beim anschließenden Gipfelquergang kam dann noch ein Geländerseil zum Einsatz. Als krönender Abschluß stand man allein auf dem Vorderen Wilden Turm und schaute über die Stubaier Berge. Es folgte eine Ablass- und Abseilaktion. Als Belohnung gab es eine feine Abfahrt im Pulver über den Berglasferner. Der Samstag war dann schon stürmischer, aber Dank guter Tourenplanung und Ehrgeiz der Teilnehmer ein toller Tag. Bis zum Skidepot wurde die Standfestigkeit aufgrund von Böen immer wieder auf die Probe gestellt. In der Scharte und auf dem Grat waren die Bedingungen aber so gut, dass der Gipfel der Inneren Sommerwand erreicht werden konnte. Die Abfahrt wurde auch wieder ein Genuss mit etlichen neuen Spuren im frischen Schnee. Den restlichen Tag wurde nochmal Spaltenbergung geübt. Am letzten Tag brachen wir trotz sehr schlechter Wetterprognose auf. Es wurde eine kurze aber intensive Tour. Zurück auf der Hüttenterrasse bewunderten wir unsere gut sichtbaren schönen Spuren und waren froh, dass man doch noch aufgebrochen ist.
Bericht u. Bilder: Max Neustifter


Februar 2019


Die Jugend auf Trostberger Hütte
Auch in diesem Jahr ging es für 10 Jugendliche wieder auf die eigene Sektionshütte, was bei so einer großartigen Hütte ja schließlich ein mehr Freude- als Pflichttermin ist. Da wir diesen Winter ja mit Schnee in Massen gesegnet wurden, konnten wir beim Hüttenzustieg die riesigen Schneemauern entlang der Rodelbahn bewundern. Auf der Hütte angekommen machten sich die Jüngeren daran, ein Iglu auf dem Hüttendach zu graben, während sich die Älteren im Firn und etwas Pulver am Reifelberg und Peitingköpfl austoben konnten. Der Abend wurde dann mit gemeinsamen Kochen, Essen, Spülen und einer nicht enden wollenden Partie 6er Mensch-Ärger-Dich-nicht verbracht. Am nächsten Tag zog es dann alle Skifahrer bei bestem Wetter auf das Sonntagshorn. Die beiden versiertesten Skifahrer stiegen nordseitig über ein Schneeband zum höchsten Punkt der Westflanke wo sie eine perfekte steile Firnabfahrt genießen konnten. Zurück auf der Hütte wurde schnell alles zusammengepackt, besenrein hinterlassen und los ging die halsbrecherische Fahrt ins Heutal hinab.
Bericht u. Bild: Daniel Stadler


Genuss pur!

7 Tourengeher fanden ein perfektes Ziel in den Pinzgauer Grasbergen:

Die Schwalbenwand bei Sonnenschein mit unverspurten  Hängen, Pulverschnee und feinstem Firn - nicht unbedingt das, was man von einem „Hausberg“ erwarten mag.

Bericht u. Bild: Johannes Vogl


Intensives Techniktraining beim Kletterkurs
Vor kurzem fand wieder ein Klettertechnikkurs für Fortgeschrittene in der Waldkraiburger Kletterhalle statt. Die kleine Gruppe bot optimale Voraussetzungen, um auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen und beim jeweiligen Level zu unterstützen. Dabei wurde der Fokus auf das Erlernen und Einüben der Standardbewegung gelegt und alle Teilnehmer konnten sich schon dadurch deutlich sicherer in den Kletterrouten bewegen. Weitere Aspekte waren Übungen zum Thema Sturzangst, richtig Klippen im Vorstieg und Klettertaktik bei Routen am persönlichen Limit. Hier wurde auch die Videoanalyse eingesetzt, um Fehler im Bewegungsablauf sichtbar zu machen und gezielt an der Verbesserung zu arbeiten. Die Teilnehmer waren alle hochmotiviert und auch der Spaß kam nicht zu kurz. ;-) Jetzt heißt es fleißig weiterüben, dann klappt es auch mit dem nächsten Schritt auf der Schwierigkeitsskala!
Bericht u. Bilder: Daniel Hartl


Sonne auf der Sonnspitze
Am letzten Sonntag im Februar wählten die Trostberger AV´ler als Skitourenziel die Sonnspitze (2062 m) in den Kitzbüheler Alpen aus. Pünktlich um 7 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Volksfestparkplatz in Trostberg. Dort wurde das Skiequipment eingeladen und eine kurze Tourenbesprechung durgeführt. Anschließend ging es in Richtung Aurach bei Kitzbühel zum Parkplatz beim Wildpark. Die Tour führte anfangs über einen Forstweg, danach über offenes Almgelände in Richtung Hochwildalmhütte (1557 m) und anschließend über steilere Hänge auf die Sonnspitze. Strahlender Sonnenscheins ließ den Teilnehmern der Aufstieg zum Gipfel um einiges leichter fallen. Nach ausgiebiger Stärkung wurde bei super Schneebedingungen abgefahren. Aufgrund der guten Verhältnisse wurde kurzfristig entschieden, die Tourenfelle noch einmal auf die Skier aufzuziehen und zusätzlich eine kleine Kuppe zu besteigen. Die Anstrengung zahlte sich aus, denn die Unternehmung wurde mit einer Pulverschneeabfahrt belohnt. Im Anschluss besuchte die komplette Gruppe noch ein Café und ließen den wunderbaren Skitourentag Revue passieren.
Bericht u. Bild: Simon Vogl


Skitour zum Purtschellerhaus
Eine Skitour zum Purtschellerhaus bietet sich immer als gemütliche Tour für alle Schnee- und Wetterverhältnisse an. Dieses mal waren 9 Trostberger bei besten Verhältnissen unterwegs. Der Start erfolgte etwa ab der Ortschaft Buchenhöhe, zuerst entlang eines Forstweges durch winterlichen Wald, dann führte der Weg nach Querung der Roßfeldstraße über weite Hänge über die Eckeralmen zum Tagesziel. Oben konnte die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein die Aussicht ins Salzachtal genießen. Trotz zahlreicher Spuren war die Abfahrt im Pulverschnee für alle ein Genuß.
Bericht: Georg Aignesberger, Bilder: Michi Kleinschwärzer



Skitechniktraining beim Alpenverein
Die Alpenvereinssektion Trostberg veranstaltete kürzlich einen Skitechnikkurs für Fortgeschrittene. Für nicht wenige Tourengeher ist nicht der Aufstieg das Problem, sondern die Abfahrt. Bei idealen äußeren Bedingungen trainierten 10 Teilnehmer, angeleitet von zwei Fachübungsleitern, im Skigebiet Maria Alm einen Tag auf der Piste. Spielerische Übungen verbesserten das Gefühl für den Ski, gleichzeitig wurde damit die richtige Technik geschult. Immer  wieder ging es auf unpräparierte Pisten, wo dann der „Ernstfall“ geprobt wurde.Das Hotel Hintermoos wartete wieder mit kulinarischen Genüssen auf. So gestärkt ging es am zweiten Tag auf eine kleine Skitour zur Marbachhöhe. Zeigte sich im Tal der Föhn von der sonnigen Seite, änderte sich das am Gipfel grundlegend. Bei stürmischen Böen bestand niemand auf einer längeren Rast. Bei der Abfahrt trafen die Trostberger auf unterschiedlichste Schneearten: Vom windgepressten Schnee über lockeren Pulver, Schmelzharsch und Pappschnee war alles dabei. Nun galt es, alte Muster über Bord zu werfen und das Erlernte des Vortages umzusetzen. Die Teilnehmer waren so motiviert, dass kurz vor Ende der Abfahrt die Felle noch einmal aufgeklebt wurden und auf der ehemaligen Piste eines Schleppliftes der letzte Schliff an die Skitechnik angelegt wurde.
Bericht u. Bilder Armin Kain



Skitour für Genießer und Wetterfeste
„Slowly – Slowly“ lautete das Motto, unter dem sechs Mitglieder des Trostberger Alpenvereins kürzlich unterwegs waren. Von Bad Dürrnberg über Hallein ging es teils im freien Gelände, teils auf Pisten in gemütlichem Tempo unterhalb des Zinkenkogels hindurch zum Roßfeld. Auch die Pausen kamen dabei nicht zu kurz. Ergiebiger Schneefall bei Temperaturen um den Gefrierpunkt machten die Wahl der richtigen Bekleidung zum Lotteriespiel, i. B. als auf dem Roßfeld auch noch der Wind auffrischte. Das grandiose Panorama vom Gipfelkreuz aus blieb den Trostbergern dieses Mal ebenfalls versagt. Auf dem Rückweg hieß es noch einmal Felle aufziehen, um im Gipfelrestaurant am Zinkenkogel Unterschlupf zu finden. Nachdem sich die Gruppe gestärkt und wieder wasserfest eingekleidet hatte, ging es in flotter Fahrt zurück nach Bad Dürrnberg. An diesem Tag bewahrheitete sich eine alte Tourengeherweisheit: Beim größten Schmuddelwetter hast du oft den besten Schnee.
Bericht u. Bild: Armin Kain


„A bisserl was geht immer!“


Dass die Trostberger Jugend auf abenteuerliche Touren steht, hat sich letzten Sonntag bei einer Skitour auf das Feichteck wieder einmal gezeigt. Nachdem der AV Bus auf der Anreise Winterfestigkeit bewiesen hat, wollten wir natürlich in nichts nachstehen. Also rauf und runter bei Schneetreiben und schlechter Sicht. Immerhin gabs so viel Powder, dass die Stürze gut abgefedert wurden. Und wie das neblige Gipfelfoto beweist hatten wir viel Spaß auf der Tour!


Bericht u. Bilder: Vroni Krieger


Januar 2019


Gleich zwei erfolgreiche LVS-Kurse an einem Wochenende
Aufgrund der überaus großen Schneemengen auf dem Predigtstuhl mussten die Kurse "Skitour mit LVS-Suche" auf die Wuhrsteinalm, unterhalb des Breitensteins verlegt werden. Am Samstag in der Früh startete die erste Gruppe bei Schneefall und mehr oder weniger starken Wind von Ettenhausen Richtung Wuhrsteinalm. Dort angekommen wurde ein windstiller Platz gesucht und gefunden und als Lawinenkegel präpariert. Nach kurzer Einführung in die Suchstrategie und dem Sondieren mussten alle Teilnehmer zuerst eine Einfachverschüttung abarbeiten. Es zeigte sich, wer sich bei der Punktortung die nötige Zeit ließ und somit mit dem 1. Sondenstich das vergrabene LVS-Gerät erspürte. Bei der anschließenden Mehrfachverschüttung, bei der zwei vergrabene LVS-Geräte gefunden werden mussten, zeigte sich der Lernforstschritt. So wurden durchwegs schnelle und sichere Sondentreffer erzielt. Abschließend wurde zum Aufwärmen noch bis zur Wirtsalm aufgestiegen. Da  hier dann die Sicht immer schlechter wurde, entschieden wir uns im frischen Schnee ab zu fahren. Das war dann der krönende Abschluss dieser Suchübung bei unwirtlichem Wetter.
Der zweite Gruppe tags drauf erwischte dann strahlenden Sonnenschein, zumindest stundenweise, Windstille und wärmere Temperaturen. Der Ablauf war der gleiche wie tags zuvor. Auch hier zeigte sich das gleiche Bild. Sobald man das erste mal gesucht hat und es ein wenig holpriger war, lernten die Teilnehmer schnell und der zweite Durchgang ging schon flüssiger und v.a. zielführender von statten. Als Abschluss konnten wir dann noch bei guter Sicht Richtung Breitenstein gehen. Die abschließende Abfahrt bereitete auch wieder große Freude.
Bericht: Max Neustifter, Bild: Julia Wimmer


Skirundtour Spielberg- Wieserhörndl- Anzenberg
Die erste Gemeinschaftsskitour im neuen Jahr führte die Sektion auf das Wieserhörndl in der Osterhorngruppe. Da die Liftanlagen im Schigebiet  Gaissau – Hintersee zur Zeit wegen Differenzen mit einem chinesischen Investor nicht in Betrieb sind, ist das ehemalige Pistengebiet ein ideales Gelände für Genusstouren, auch bei widrigen Verhältnissen. Fünfzehn Trostberger Skitourengeher verbrachten einen angenehmen Skitourentag auf flachen Hängen, bei bestem Schnee und schönstem Wetter.
Bericht: Georg Aignesberger, Bilder: Markus Kolbinger



Skitechnikkurs I, ein wahres Wintermärchen!
Genau passend nach dem Schneechaos startete die Ausbildungsserie der Skitechnikkurse Mitte Januar bei besten Bedingungen. Samstag um 7 Uhr trafen sich die Übungsleiter mit den zehn Kursteilnehmern am Volksfestparkplatz in Trostberg. Nachdem die Ausrüstung verstaut war, ging es mit dem Alpenvereinsbus und einem zusätzlichen Auto nach Maria Alm. Dort angekommen wurde gleich die Gondelstation Abergbahn angesteuert, um bei dem schönen Wetter und den traumhaften winterlichen Verhältnissen keine Zeit zu verlieren. Der Samstag wurde genutzt, um auf den Pisten an der Skitechnik zu feilen. Aufgrund der guten Bedingungen, den wenigen Leute auf den Skipisten und dem hohen Niveau der Teilnehmer konnte den ganzen Tag viel gefahren und geübt werden. Anschließend ging es zum Hotel Hintermoos. Dort wurden die Zimmer bezogen und der Abend fand in gemütlicher Rund, mit hervorragendem Essen und einem Glas Wein, seinen Ausklang. Am nächsten Tag stand eine Skitour auf die Marbachhöhe auf dem Plan. Bereits beim Start war allen klar, dass es ein traumhafter Skitourentag wird. Bei gemütlichem Tempo ging es zuerst eindrucksvoll durch den tief verschneiten Wald und anschließend wurde die Gruppe von der Sonne auf den mit Pulverschnee bedeckten Hängen begrüßt. Nach ausgiebiger Stärkung am Gipfel wurden die Abfahrtsspuren in den Schnee gezaubert. Natürlich wurde auch hier noch an der Skitechnik gearbeitet. Nach einer kurzen Rast an der Eggeralm wurde dann zur Unterkunft abgefahren. Zum Abschluss des schönen Wochenendes gab es zur Belohnung, bei ausgelassener Stimmung, noch einen Kaffee und ein großes Stück Kuchen.
Bericht u. Bilder: Simon Vogl

Sonnenbad bei der Abfahrt von der Marbachhöhe
Sonnenbad bei der Abfahrt von der Marbachhöhe


Ausnahmezustand auf der Trostberger Hütte
Auch im Heutal / Unken blieb das Schneechaos nicht aus. Nach tagelangen intensivsten Schneefällen ging nichts mehr: Der Schrempf stellte den Rodelbetrieb ein und konnte aufgrund der höchsten Lawinenwarnstufe auch die Straße zur Hochalm nicht mehr freifräsen. Hinzu kamen die Straßensperrungen von Schneitzelreuth und der Heutalstraße. Nachdem sich am vergangenen Wochenende wieder alles soweit beruhigt und normalisiert hatte, machte sich unser Hüttenteam auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen. Jetzt hieß es Schaufeln, Schaufeln und nochmal Schaufeln! Der Brunnen und sogar der Kamin des Hüttendaches mussten erst mal sondiert werden. Fleißige Helfer unterstützten das Hüttenteam, um den Hüttenbesuchern wieder eine sichere und zugängliche Unterkunft zu bieten. Ein großer Dank an das Hüttenteam und den jungen fleißigen Helfern! zur Bildergalerie ganz nach unten scrollen!



Auf den Spuren des Stille Nacht Liedes
Die erste Wanderung des neuen Jahres unternahmen 14 Teilnehmer der Seniorengruppe von Laufen an der Salzach über die Anhöhen bei Oberndorf  bis Arnsdorf in einem Rundkurs von 15 km. Dabei besuchten sie manche Stätten, die mit dem Lied „Stille Nacht“ zu tun hatten und zuletzt die großen Krippenfiguren in der Laufener Stiftskirche. Gar manch Teilnehmer nahm die Anregung mit, den schönen Rupertiwinkel wieder zu besuchen.
Im Bild Teilnehmer an der Salzachschleife.
Bericht u. Bild: Robert Hesse


Rüstzeug für sichere Skitouren
Trotz bedingten Wetterverhältnissen konnten neun Mitglieder der DAV-Sektion Trostberg einen Skitourenkurs für Anfänger unter der Leitung von Max Neustifter und Johannes Vogl absolvieren.Wieder einmal hat sich das Spitzingseegebiet bestens bewährt. Zwar konnte wegen schlechter Lawinenbedingungen keine Skitour durchgeführt werden, jedoch dafür umso ausgiebiger, im LVS-Park vor dem Albert-Link-Haus, die Verschüttetensuche trainiert werden. Schneeprofile konnten deutlich analysiert werden und das richtige Schaufeln wurde bei der Rückkehr am Auto dann auch noch unter die Probe gestellt. Die Abende nutzte man für Lawinenkunde und für die Planung einer Skitour.
Mit diesem Kurs hat die Trostberger Sektion wieder weiteren Mitgliedern das erste Rüstzeug für sichere Skitouren mitgegeben.
Bericht u. Bild: Johannes Vogl


Jugend in der Boulderwelt
Mittlerweile ist es ja schon fast Tradition, so fuhr auch dieses Jahr wieder die Alpenvereinsjugend nach München in die Boulderwelt. Da die meisten der Jugendlichen ja nur die Trostberger Halle gewohnt sind, ist das schon eine ganz andere Dimension. Immerhin gehört die Boulderwelt zu den größten Boulderhallen Europas. Angereist wurde wie immer umweltfreundlich mit dem Zug, auch wenn die Heimfahrt dadurch etwas chaotisch wurde. Beim Bouldern selbst kam dann jeder auf seine Kosten und nach drei Stunden klettern und hangeln an Überhängen und Leisten war jeder ausgelaugt und hat sich die Brotzeit bei der Heimfahrt verdient.
Bericht u. Bild: Anna Stadler



15. Trostberger Bouldercup
Wieder einmal war der kürzlich stattgefundene Bouldercup ein ganz besonderes Event.
Über 100 Sportkletterer fanden sich trotz widrigster Wetterverhältnisse in der kleinen aber feinen Kletterhalle ein, um sich an raffiniert und spektakulär geschraubten Bouldern zu messen.
Auch die Besucher waren begeistert von der guten Verpflegung, Organisation und den superspannenden Finals. Ein großes Lob an alle, die dazu ihren Beitrag geleistet haben! Mehr erfahren
Bericht: Anita Kain, Bild: Anna Stadler