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News



Januar 2018


Erfolgreicher Skitourenkurs für Anfänger auf der Albert-Link-Hütte (Spitzingsee)   
Die Bedingungen für die Schulung der Teilnehmer waren ideal. Anfang Januar waren wir mit einer engagierten Truppe bei genügend Schnee unterwegs, sodass eine ausgiebige LVS Suche sehr gut vermittelt werden konnte. Viele Stellen waren eisig und hart - perfekt für ein Spitzkehren-Training - denn dann funktioniert´s im Powder sowieso!
Zur Belohnung genossen wir firnige Abfahrten, die uns zum jodeln brachten! Den Abend haben wir nach einer Einheit Lawinenkunde und der Planung der nächsten Tour, gemütlich ausklingen lassen.
Alles in allem können wir als Skitourenleiter sieben weitere Mitglieder des Alpenvereins Trostberg mit gutem Gewissen auf Tour schicken, wenn sie stets "Check your Risk" beherzigen.
Bericht und Bilder: Johannes Vogl



Die Jugend in der Boulderwelt
Um auch sportlich gut ins neue Jahr zu starten, machten sich 11 junge Sektionsmitglieder Anfang Januar auf den Weg nach München in die Boulderwelt, eine der größten Boulderhallen der Welt. Das ist nun schon fast zur Tradition geworden.
Angereist wurde wieder umweltfreundlich mit dem Zug.
Den ersten Verlust musste die Gruppe leider schon in Trostberg machen – eine potenzielle Teilnehmerin verschlief und verpasste leider den Zug.
Angekommen in München musste nur noch der Weg zur Boulderhalle gefunden werden. Für die Jüngeren kein Problem, für die Älteren unter den Jugendlichen erwies sich dies allerdings auch nach zig Besuchen immer noch schwierig.
Aber dann wurde gebouldert, was das Zeug hält. Alle waren motiviert bei der Sache und kletterten, bis die Kraft oder die Finger nichts mehr zuließen.
Das perfekte Abschlusstraining für den am 13. Januar stattfindenden Trostberger Bouldercup.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler


Dezember 2017


Wanderung der Senioren von Baumburg zum Roiter
Zum Jahresausklang organisierte Regina Grundner wieder eine Wanderung  in der Region, mit interessanten Besonderheiten und die Kultur.
Bei allerschönstem Wetter genossen die über 40 Teilnehmer erst von der Kirche Baumburg den Blick über das nahe Tal und das ferne Bergpanorama. Weiter Richtung Süden zum „Roiter“ wurden alle mit der Fähre „Zille“ auf das andere Alzufer übergesetzt. Dann ging es zum Bauern nach Massing und weiter im großen Bogen auf einem wunderschönen Waldweg bis in die Laufenau. Beim Buchenwaldfriedhof wurde noch einmal Halt gemacht. Anschließend ließ man die herrliche Silvesterwanderung beim Gasthof „Pfaubräu“ ausklingen.
Bericht: Regina Grundner                                                              Bild: Andreas Zehentner


Wintertraumtour der AV-Wandergruppe
Durch frischen Neuschnee stapfte eine 28-köpfige Gruppe der AV-Wandergruppe Trostberg/Garching zur Adventfeier in die Hutzenalm. Auf dem Weg dorthin gedachte die Gruppe an einem Wegkreuz ihres im Sommer verstorbenen Bergfreundes Leo. Nach gut einer Stunde erreichten die Wanderer die Hutzenlalm, wo die Wirtsleute sie schon mit Getränken und warmen Speisen erwarteten. Die zwei Wanderleiterinnen Marianne und Marianne gestalteten danach eine besinnliche Stunde mit Geschichten zum Advent und Weihnachtsliedern zum Mitsingen, unterstützt von Maria mit der Altflöte. In der Dämmerung ging es bei Schneefall durch die idyllische Landschaft gemütlich zurück zum Parkplatz "Festsaal" in Reit im Winkl.
Bericht u. Bilder: Petra Herbst



November 2017


99 Mitglieder für lange Sektionszugehörigkeit geehrt
Beim diesjährigen Bergsteigerabend bedankte sich die Vorstandschaft bei zahlreichen Mitgliedern für ihre Treue zu unserer DAV-Sektion Trostberg. Dazu zählte auch die 98-jährige Elisabeth Westenhuber, die vor 80 Jahren der Sektion beigetreten ist. Der Zweite Vorsitzende Reinhard Penn besuchte sie im Vorfeld im Pflegeheim in Schedling und überbrachte ihr die Glückwünsche. Viele der eingeladenen Jubilare versammelten sich im Kleinen Postsaal und erlebten dort einen unterhaltsamen Abend. Traditionell las Archivar Dr. Herwig Höger aus Schätzen im Archiv, diesmal präsentierte Höger die Beschreibung einer Tour in den Wilden Kaiser durch den Sektionsgründer Max Seelinger aus dem Jahr 1876.
Schließlich wurden 47 Bergfreunde für 25 Jahre Mitgliedschaft, 17 für 40-jährige, 24 für 50-jährige, sieben für 60-jährige und drei für 70-jährige geehrt. Tourenreferent Armin Kain und Reinhard Penn hielten abwechselnd die Laudatio, in denen viele bergsteigerische Highlights und Aktivitäten im Verein der jeweiligen Jubilare aufgezählt werden konnten.
Bericht u. Bilder: Ingrid Klein

Jubilare mit 25- und 40-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 25- und 40-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 50- und 60-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 50- und 60-jähriger Vereinszugehörigkeit

Ehrung Gebhard Haider (Mitte) für 70 Jahre Mitgliedschaft
Ehrung Gebhard Haider (Mitte) für 70 Jahre Mitgliedschaft
Reinhard Penn (2. Vorsitzender) dankt Elisabeth Westenhuber für ihre 80-jährige Vereinszugehörigkeit
Reinhard Penn (2. Vorsitzender) dankt Elisabeth Westenhuber für ihre 80-jährige Vereinszugehörigkeit


v. re n. li: Karl Steger , Franz Frankl , Robert Hesse, Reinhard Penn (2. Vorsitzender)
v. re n. li: Karl Steger , Franz Frankl , Robert Hesse, Reinhard Penn (2. Vorsitzender)

Senioren des Alpenvereins feierten 25-jähriges Bestehen
Im Kleinen Postsaal trafen sich über 70 Bergfreunde um das silberne Jubiläum der Seniorengruppe der Alpenvereinssektion Trostberg zu feiern und Erinnerungen aufzufrischen.
Im Jahr 1993 hat Karl Steger die Gruppe ins Leben gerufen und sie rund 10 Jahre geleitet. Von Anfang an wurden die Wandertouren nur werktags durchgeführt. Es hieß damals in einem Jahresbericht, dass Teilnehmer bis zu einem Alter von 75 Jahren dabei sind. Das ist schon lange nach oben hin überholt. Karl erzählte über die Anfangszeit, vor allem über eine Fahrt mit Hüttenübernachtung zum Guffert, die vielen noch gegenwärtig ist.
Es folgte die Zeitspanne von 2003 bis 2017, somit mehr als 15 Jahre, in der Franz Frankl die Gruppe geleitet hat. Franz führte aus, wie er zusammen mit Helfern aus der Sektion ein buntes Programm für Tagestouren, vom Wetterstein bis zum Dachsteingebiet, von den Chiemgauer Bergen bis zu den Hohen Tauern auf die Beine gestellt hat. Der Zuspruch wurde immer größer, so dass die Senioren meist mit einem vollen Bus fahren konnten, was die Geselligkeit förderte.
Als Höhepunkte seiner Tourenleiterzeit sind die einwöchigen Fahrten hervorzuheben, die in die Cinque Terre, in verschiedene Gebiete der Dolomiten, in das Wallis, vom Comer See in das Oberengadin, in das Aostatal, nach Chamonix, in das Elbsandsteingebirge und auf die Insel Madeira führten.
Darüber hinaus sorgte er auch für regelmäßige gesellige Zusammenkünfte, auch mit Lichtbildervorträgen von Senioren über Reisen in alle Welt. Nunmehr hat Franz Frankl die Leitung in jüngere Hände gelegt. Seit diesem Frühjahr leitet Robert Hesse die Gruppe.
Bild: Armin Kain, Bericht: Robert Hesse


Besuch der Kletterhalle Rosenheim


Kräftige Züge, dynamische Sprünge und technische Platten – das erwartete die sieben jungen motivierten Boulderer der Jugendgruppe Trostberg. Am letzten Samstag im November machten sie sich auf in die Boulderhalle Rosenheim, um sich dort in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden auszutesten. Für manche war es das erste Mal an der Wand, für andere nicht mehr, aber alle waren mit Spaß bei der Sache und konnten sich ordentlich auspowern.

Bericht u. Bild: Magdalena Gross


Gipfelerlebnisse für das Trostberger Kino
Bergfilme bei Kinotagen sorgen für ausverkaufte Säle und viel regionalen Bezug
„Wir sind überwältigt“ – mit diesen Worten fassten die Organisatoren der Trostberger Filmtage, Filmemacherin Manuela Federl und Kinobetreiber Christoph Loster, die erfolgreiche Aktion zusammen. Dies bezog sich insbesondere auch auf den Verlauf des letzten Tages, dem Sonntag, der ganz im Zeichen des Bergfilms stand. „Wir hatten mit diesem Thema keine Erfahrung, und so waren doch einige Bedenken da, ob genügend Leute kommen würden“, so beschrieb das Team seine Überlegungen im Vorfeld. Als wahrer Publikumsmagnet stellte sich dann die Filmreihe der Trostberger Sektion des Deutschen Alpenvereins heraus, die einen informativen und amüsanten Einblick in das Sektionsleben von den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute präsentierte.
Den Anfang machte ein Film aus dem Jahre 1934 von Fritz Bechtold über eine Skitour ins Watzmannkar. Für besonderen Augenschmaus sorgten hier die historische Ausrüstung und Kleidung sowie der damalige Fahrstil. Ganz umweltfreundlich fuhr man damals direkt von Trostberg mit der Eisenbahn los.
Von den Filmen aus den 70-er Jahren von Franz Seiler zeigte einer die beliebte Trostberger Hütte mit ihren Tourenmöglichkeiten im Sommer und Winter, den rasanten Schi-Abfahrten im stiebenden Schnee, und ließ den Zuschauer eintauchen in den gemütlichen und geselligen Hüttenzauber. Ein zweites Video führte uns zu abenteuerlichen Wildwasserfahrten mit teils halsbrecherischen Passagen in den Pyrenäen.
Gerhart Zimmermann präsentierte uns nach Art der „Star Wars-Verfilmungen“ Schihochtouren unserer Trostberger Hochtourengruppe im Berner Oberland, die von Helmut Steger organisiert waren.
Dr. Herwig Höger hatte in einem Film einige der beliebten und teilweise anspruchsvollen Seniorentouren festgehalten. Der Film “Hoch hinauf” erlaubte Einblicke in vielfältige Klettererlebnisse - angefangen vom Kinderklettern an der Kletterwand bis hin zu anspruchsvollen Touren in hohen Schwierigkeitsgraden.
Bericht u. Bild: Ingrid Klein u. Armin Kain