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News



November 2018


Bouldern -  Akrobatik beim Klettern

Nicht viele, dafür aber umso motiviertere Kids machten sich an einem Samstag, Mitte November, auf den Weg in die Boulderhalle Rosenheim. Dort konnten sie alles, von kraftzehrenden Überhängen über technische Leistenboulder bis hin zu einarmigen Zügen, ausprobieren. Jeder powerte sich ordentlich aus, und als Belohnung gab es noch eine leckere Pizza. Zufrieden und erschöpft ging es am Ende des Tages wieder heim.
Bericht u. Bilder: Magdalena Gross



Hochgern abseits vom Mainstream
Zwölf Mitglieder des Trostberger Alpenvereins nutzten das für November fast schon spätsommerliche Wetter aus, um auf einsamen Pfaden auf den Hochgern zu steigen. Wenige Meter nach dem Parkplatz über Marquartstein zweigte die Gruppe ab zum Windeck, um von dort aus die sonnenbeschienenen Gipfel von Hochplatte & Co. über dem Nebelmeer zu bewundern. Ein schmaler Steig führt sehr steil oberhalb der Kindlwand ziemlich direkt hinauf zum Schnappenkircherl. Nach einer kurzen Rast ging es gemütlich weiter Richtung Hochlerch. Die Abzweigung zum Pfad südlich der Luchsfallwand ist leicht zu übersehen. Wer am Bankerl ankommt, muss wieder einige Meter zurück. Ein paar Mutige kletterten der Madonna auf’s Haupt. Der messerscharfe Grat verlangt etwas Klettertechnik und absolute Schwindelfreiheit. Der Gipfel des Hochlerch liegt über eindrucksvollen Felsabstürzen, hier muss der Wanderer kurz die Hände aus den Hosentaschen nehmen. Eine ausgiebige Rast am einsamen Gipfel mit toller Aussicht entlohnte für die Anstiegsmühen. Am Zwölferspitz traf die Gruppe auf die ersten Wanderer, auch der Gipfel des Hochgern war gut gefüllt. Am Hochgernhaus schmeckten Kaffee und Kuchen. Unterhalb der Gaststätte lockte die steile Almwiese, um direkt nördlich von Agergschwend zum Sendemasten zu gelangen. Am Ende einer Forststraße ging es auf schmalem Pfad durch einen Felsenschluf zum markierten Wanderweg, der vom Schnappenkircherl kommend hinunter zum Parkplatz führt. Alle waren erstaunt, dass man auch auf  einem vielbesuchten Gipfel bei bestem Wanderwetter derart einsam unterwegs sein kann.
Bericht u. Bilder: Armin Kain


Oktober 2018


Der goldene Herbst lässt grüßen
Wiedermal traumhafte Bedingungen ermöglichte den AV Senioren eine Wanderung durch bunte Laubwälder von Weißbach in die Laubau. Der Weg führte durch die Schwarzachenschlucht, weiter zur Bäckinger Klause und anschließend zur Harbacher- und Bichleralm. Hier wurde kurzerhand die große Wiese für die Brotzeit beschlagnahmt.
Nach einem kurzen Anstieg vorbei an der Kaitlalm ging es weiter zur Schwarzachenalm
zur gemeinsamen Einkehr.
Bericht u. Bild: Andreas Zehntner


Jugendwochenende im Tennengebirge

Kurz bevor der Winter in den Bergen Einzug hält war die  Jugend nochmal auf Hüttentour, das Happisch Haus war das Ziel der Gruppe.
„Um den Aufstieg zu verkürzen gönnen wir uns gleich zu Beginn eine Seilbahnfahrt. An der Bergstation angekommen schauen wir uns dort noch die Eisriesenwelt an. Ausgerüstet mit Karbidlampen können wir in der Eishöhle das
Wachsen und Schmelzen von Eis „miterleben“. Manch einer hätte sich bei dem Anblick gern Steigeisen und Eispickel herbeigewünscht… Wieder an der frischen Luft zwingt uns der hartnäckige Hochnebel dazu erst noch einige steile Höhenmeter hinter uns zu bringen bevor wir in der Sonne brotzeiten können. Belohnt werden wir dafür aber mit einer Aussicht auf Hochkönig, Watzmann und Co über dem Wolkenmeer. Teilweise weglos geht’s dann über den Hochkogel zur Hütte. Dort steht ein klassischer Hüttenabend an: Kochen, Zamsitzen, Gesellschaftsspiele. Ein Geburtstagskind haben wir auch noch dabei, dementsprechend wird die Hüttenruhe ausgedehnt. Am nächsten Tag – Nebel & Graupel. Sicht keinen Meter weit. Ziemlich ungemütlich. Also erst mal ausgedehntes Frühstück. Danach steht aber trotzdem der Abstieg bevor. Doch die antizyklische Abmarschzeit macht sich belohnt. Der Nebel lichtet sich. Obwohl wir fast den gleichen Weg zurückgehen, schaut die Landschaft komplett anders aus. Der felsige Untergrund leicht mit Graupel bedeckt, gibt uns eher das Gefühl im Himalaya unterwegs zu sein als im „zahmen“ Tennengebirge. Ziemlich schnell sind wir wieder in der Zivilisation, die Sonne scheint, es riecht nach Herbst. Der schnelle Wechsel von Herbst zu Winter und wieder zurück wirkt fast wie ein Traum…“

Bericht u. Bild: Vroni Krieger


Bilderbuchtage am Gardasee
Ein wahrlich goldenes verlängertes Oktoberwochenende verbrachte die 13-köpfige Klettergruppe am Gardasee.
Gleich bei der Anfahrt wurde das Klettergebiet „Croz de le Niere“, im Valli die Guidicarie besucht. Die herrlichen südseitigen Klettereien waren ideal zum Eingewöhnen. Am nächsten Tag wählte man wieder das Klettergebiet von Regina del Lago. Hoch über Riva kann hier der Blick über den Gardasee genossen werden. Für den Sonntag entschied man sich für den Klettergarten „L`Orto“ in Laghel bei Arco, weshalb der Nachmittag zum Shoppen, Eisessen und Flanieren genutzt werden konnte. Jeweils  vor dem Abendessen wurde eine Yogaeinheit von den Teilnehmern genutzt, die mit einer Entspannungsübung zum Schluss den Tag immer perfekt abrundete. Am letzten Tag ging es von Vanezza über eine Panoramastraße hinauf nach Ranzo in ein absolut einsames Klettergebiet. Die herrliche Panoramastraße bot besonders am Nachmittag bei der Heimfahrt atemberaubende Ausblicke über das gesamte Sarcatal bis zum Gardasee.
Bericht u. Bild: Anita Kain