Aktuelles:


 Oktober 2021


Drei Tage Mountainbiken im Allgäu!
9 Bergradl-Begeisterte unternahmen Anfang Oktober eine Reise in das Kleinwalsertal.
Zunächst ging die Fahrt mit dem Sektionsbus und dem Radanhänger nach Bad Hindelang. Dort starteten wir in das Rettenschwanger Tal. Dieses Tal wird von der Nordseite des großen Daumens und Nebelhorns begrenzt. Hier bauen sich die Wände imposant empor. Bei dem schönen Wetter stieg die Gruppe dann noch etwas auf, um die Brotzeit mit toller Aussicht und Ruhe zu genießen. Die Abfahrt, teils über einen beschwingten Trail, erfolgte über die BioSennalpe Mitterhaus auf einen Kaffee, Kuchen oder Bierchen. Es wurden die Räder wieder aufgeladen und zum Mahdtalhaus (Sektion Stuttgart) gefahren. Diese Selbstversorgerhütte wird von Thomas bewahrtet. Das Besondere, Thomas ist Koch und hat auch im Angebot uns aufzukochen. Und dieses Angebot nutzten wir. Es hatte sich gelohnt! Im Lager waren wir alle gut untergebracht und das Schnarchen wurde mit ein paar Remplern in Schach gehalten.

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Indian Summer im Chiemgau
Sieben Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg nutzten das herrlich Spätherbstwetter und bestiegen den nördlichen Nachbarn des Spitzsteins. Am Parkplatz in Innerwald ließ der stürmische Wind die Kurzbehosten noch gehörig schlottern. Doch schon bald stellte sich bei allen Betriebstemperatur ein. Zum einen ist der Anstieg aufgrund seiner Direktheit steil, andererseits kamen die Trostberger nach etlichen Höhenmetern in den Genuss erster Sonnenstrahlen, die den Weg über die Vorgipfel des Geigelsteins fanden. Anfang geht es durch mehr oder weniger dichten Bergwald, dann kann man am langgezogenen Gipfelkamm den Blick schweifen lassen: über Felsspitzen, die aus dem herbstlich verfärbten Bergwald herausragen, bis hinaus zum Chiemsee, wo sich noch so mancher Segler auf das Wasser traute; Beim Abstieg ging es nicht wie üblich hinüber zur Klausenhütte, sondern direkt vom Gipfel hinunter zum freien Hang über der Schoßrinnalm, wo die Herbstsonne die Umgebung in ein phantastisches Licht tauchte. Dieser Direktabstieg dürfte nur einigen Einheimischen bekannt sein. Zum Schluss benutzten die Trostberger markierte Wanderwege Richtung Hainbach. Man muss also nicht nach Kanada fliegen, auch im Chiemgau lässt sich der Indian Summer genießen.

Text: Armin Kain, Bilder: Anita Kain

 

 



Bergsteigen im Rofangebirge
15 TeilnehmerInnen folgten der Einladung der beiden Mariannen auf die Gufferthütte.
Vom Parkplatz Siebenhütten bei Wildbad Kreuth ging es bei traumhaftem Bergwetter zuerst auf steilem, seilversichertem Steig durch die wildromantische Große Wolfsschlucht. Nach einer kurzen Rast ging es weiter über schmale, teils stark verwurzelte Pfade den Blaubergkamm entlang mit mehreren kleinen Gipfeln wie Blaubergkopf und Karspitz zur Halserspitze auf 1861 m. Der Rundumblick in die umliegende und fernere Bergwelt war zu jeder Zeit möglich und grandios. Nach einer weiteren Stärkung ging es steil bergab und über moorige Wiesen zur Gufferthütte auf 1475 m.
Dort erwartete die WanderInnen eine sonnige Terrasse und später, nach Bezug des Lagers, ein köstliches Abendessen. Bei einem Ratsch mit Rotwein klang der wunderbare Tag aus.
Am nächsten Morgen stieg die Gruppe über die Bayer. Wildalm Richtung Halserspitze auf und wanderte auf einem Höhenweg entlang der Nordseite.
Der Abstieg führte durch den Wald und über den Weißenbachkopf zur Herzoglichen Fischzucht, wo man sich mit einer köstlichen Fischsemmel stärkte, bevor man die Heimfahrt antrat. Ein letztes Highlight war die Fahrt entlang des wunderschönen Tegernsees.              Bericht u. Bild: Marianne Plank


September 2021


Die Adlerkopfüberschreitung
Die Familiengruppe unternahm Ende September mit 11 Kindern und 9 Erwachsenen eine Tour auf die drei Adlerköpfe im Seengebiet von Ruhpolding. Bei bestem Bergwetter erfolgte derer Aufstieg über einen sehr schmalen und steilen Weg, der zum Teil mit Seil gesichert war. Insgesamt dauerte der Aufstieg 3 Stunden. Nachdem die drei Gipfel überschritten waren, erfolgte der Abstieg über den Wanderweg und Forststraßen. Zum Schluss musste noch ein Bach durchquert werden. Wer keine nassen Schuhe bekommen wollte, musste die Schuhe ausziehen und durch das kalte Wasser warten. Nach dieser Erfrischung folgte noch eine zweite Abkühlung in der Eisdiele.
Bericht u. Bilder: Georg Motzet



Die Jugend im Zillertal
Nachdem wir letztes Jahr schon erfolgreich verschiedenste Boulder und Klettertouren erforscht haben, wurde es Zeit für eine Wiederholung um nichtgeschaffte „Hürden“ vom letzten Mal neu zu betrachten und diese zu erledigen. Mit Acht vom Kletter- und Boulderfieber gepackte Jugendliche ging es zum wiederholten Mal ins Zillertal. Am ersten Tag wurde gleichmal mit ordentlich Energie in neue Boulder bei der „Kaseler Alm“ durchgestartet. Nach einer verfrorenen Nacht trennten sich am zweiten Tag ein wenig die Interessen zwischen Bouldern und Klettern, wodurch sich die Boulderfreudigen auf den Weg machten, um sich mit den „Problembouldern“ vom Tag zuvor wieder vertraut zu machen und die Kletterfreudigen dafür die wunderschöne Landschaft bei den „Ewigen Jagdgründen“ von oben entdeckten. Am vorletzten Tag brachen dann alle wieder zusammen auf, um sich beim Bouldern entweder bekannten Hürden zu stellen oder um sich ein wenig von den Vortagen zu erholen und die anderen anzufeuern, wobei natürlich auch wieder neue Routen überwunden werden mussten. Jedoch ging dieser schöne Ausflug an Tag 4 schon wieder dem Ende zu, weswegen er mit einer schönen Runde Klettern abgeschlossen wurde. Das Fazit aus diesem Ausflug ? Wir kommen wieder, frisch erholt und wieder voller Energie um die nächste Herausforderung zu finden.                                                                             Bericht u. Bild: Sabrina Kaiser


Klettervergnügen rund um Bled
Sieben Teilnehmer verbrachten Mitte September vier herrliche Klettertage am Bleder See in Slowenien.
Am ersten Tag, gleich nach der Ankunft, wurde noch das kleine, aber feine Klettergebiet bei Nomenij besucht. An dem südseitig ausgerichteten Felsmassiv genossen die sechs Frauen und ein Mann, die ersten Kletterzüge bei bestem Wetter.
Und so sollte es auch an den folgenden Tagen weitergehen. Strahlender Sonnenschein, beste unterschiedlichste Felsstrukturen in allen Schwierigkeitsbereichen und eine große Auswahl an teils einsamen Klettergärten. Im „Wocheiner See“, am Fuße der höchsten slowenischen Erhebung, des Triglavs, konnte man nach den Kletterstrapazen des Tages noch genüsslich eine Runde schwimmen.                                                                                                                              Bericht u. Bild: Anita Kain


 August 2021


Seniorentour auf den Loser
Die für das Vorjahr geplante Tour in die westliche Steiermark auf den vielbesuchten Loser konnte nun bei strahlendem Sonnenschein nachgeholt werden. Per Reisebus ging es durch das Salzkammergut, in Altaussee auf der mautpflichtigen gut ausgebauten Loserpanoramastraße zum Großparkplatz der Loseralm auf 1.600 m. Der Rundkurs führte die Mehrzahl der Teilnehmer entlang dem malerischen 270 m langen Augstsee in eine Karmulde, hier galt es einige Felsstufen zu überwinden und durch eine Rinne zu kraxeln um danach durch das berühmte „Loserfenster“ zu schauen. Auf einem mit Latschen bewachsenen Hang wanderte man weiter zum Sender und der Bergwachthütte auf den ersten Gipfel des Massivs, dem Hochanger mit 1.837 m. Anschließend stieg man in einen mit Latschen bewachsenen Sattel ab. Der nun wieder ansteigende Pfad führte zum großen Kreuz des Losergipfels , 1.838 m. Von dort oben bot sich der Blick auf den tief im Tal liegenden Altausseer See, sowie in einer phantastischen Rundsicht, von Ost nach West: Totes Gebirge,  Dachstein mit Gletschern und Gosaukamm. Nach der Gipfelrast ging es zunächst in den Sattel zurück, weiter durch das Hochtal des Loserbodens, in dem sich zahlreiche Dolinen öffnen, teilweise auf schmalen Gesteinsabsätzen abwärts. Zum Abschluss wanderte man nochmals 100 Höhenmeter aufwärts zum Ausgangspunkt.
Die 16-köpfige Gruppe der „Genusswanderer“ bewegte sich zunächst auf die östlich gelegene  Bräuningalm und konnte eine besonders markante Felsformation bewundern. Anschließend bestiegen sie den Greimuthsattel mit ebenfalls bester Aussicht, z.B. auf den Schafberg und den Wolfgangsee. Sie umrundeten somit den Atterkogel und bewältigten 250 Höhenmeter in dem nicht immer einfachen Gelände. Beim Rückweg entlang des Augstsees nahmen einzelne Teilnehmerinnen noch ein erfrischendes Bad, bevor sie sich mit allen Bergfreunden auf der Terrasse des Bergrestaurants zum gemütlichen Teil wieder trafen.  Alle 44 Teilnehmer freuten sich, den Loser kenngelernt (bzw. überschritten) zu haben und waren sich einig, dass das Wort „Paradeberg“ angemessen ist.                                                                                                                                Bericht: Robert Hesse, Bild: A. Zehntner


Familiengruppenausflug zur Sesvenna Hütte in Südtirol
Neun Erwachsene mit elf Mädchen und Jungs der AV-Sektion Trostberg verbrachten vier herrliche Tage auf der Schutzhütte Sesvenna. Nach eineinhalb Stunden Aufstieg erreichte die Gruppe die malerisch gelegene Schutzhütte des Alpenvereins Südtirol, auf 2256 m. Nach kurzer Rast, in mitten von geschäftigen Murmeltieren, wanderte die Gruppe noch an den Sesvennasee. Am Tag zwei ging es bei herrlichem Wetter, vorbei an Sesvenna- und Furkelsee, auf den Schadler 2938 m. Von hieraus hat man einen herrlichen Blick auf den Piz Sesvenna mit 3204 m und seinen Gletscher. Neben den Bergsteigern, genoss nur wenige Meter unterhalb auch eine ganze Gruppe Steinböcke die Ruhe und die Sonne. Am dritten Tag durchwanderte die Gruppe die imposante Uinaschlucht im schweizerischen Unterengadin. Nach einem weiteren lustigen Hüttenabend, etwas Schlaf und einem leckeren Frühstück ging es leider auch schon wieder talwärts und nach einem kurzen Aufenthalt in dem Örtchen Mals auf ein verdientes Gelato, frisch getestet wieder nach Hause.          Bericht u. Bild: Maria Stiedl


Aostatal
Westalpen, der Traum jedes ambitionierteren Bergsteigers, hier sind die Gletscher größer, die Spalten breiter und die Grate schmaler als zu Hause in den Ostalpen. Deswegen ging`s auch für die Trostberger Jugend wieder dorthin. Sechs Tage lang Bergsteigen im Aostatal. Früh klingelt der Wecker am Abfahrtstag, aber daran würde sich auch die folgenden Tage nicht viel ändern, und weit ist der Weg, über Innsbruck, Mailand und Turin geht es in den Gran Paradiso Nationalpark. Drei Stunden marschieren wir auf das Rifugio Emanuelle, unsere Hütte für die nächsten zwei Nächte. Von hier starten drei verschieden Akklimatisationstouren, also ziehen wir in drei Seilschaften los, jeder mit seinem eigenen Ziel. Leider konnte aber nur der Gipfel des Tresenta erreicht werden, ein wirklich hässlicher Schotterhaufen, bei den anderen Gipfeln gaben Wetter und Verhältnisse leider nicht mehr her, dafür haben wir an drei verschiedenen Bergen die absolute Einsamkeit genossen. Pünktlich zu Mittag trafen wir alle wieder auf der Hütte ein und es wurde weiter mit der ein oder anderen Partie Bohnanza akklimatisiert.

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Bericht u. Bild: Daniel Stadler


Senioren auf zwei Gipfeln oberhalb des Achensees – mit starker Beteiligung
Die Seniorengruppe konnte nun in dieser Saison ihre zweite Busfahrt durchführen.
Der größte Bus der zur Verfügung stand, mit 58 Teilnehmern voll besetzt, fuhr über die Inntal-Autobahn, die Bergstraße zum Achensee hinauf und weiter auf einer Mautstraße bis zur Gernalm. Von dort starteten die Teilnehmer zu einem Rundkurs auf teilweise steilem Steig, danach hatten sie eine lehmige Weide zu bewältigen, um dann den höchsten Punkt der Tour, den Güntenberg (1655 m) zu erreichen, mit herrlichen Blick auf die Ausläufer des Karwendelgebirges und auf das Rofangebirge. Nach einem Zwischenabstieg zur Güntenalm führte eine Almstrasse zum Feilkopf (1562 m), von dem der südliche Teil des Achensees zu bewundern war. Gleichzeitig bewegte sich ein Dutzend Genusswanderer vom Endpunkt der Wanderung direkt zur Feilalm, einige auch noch direkt auf den aussichtsreichen Feilkopf. Auf der unterhalb liegenden Feilalm konnten sich die Gruppen stärken, bevor alle auf einem Waldsteig zum Bus ins Gerntal abstiegen. Es war ein gelungener Ausflug, den Fredl Fuchs in bewährter Weise organsierte und der allen Freude bereitete.

Bericht: Robert Hesse, Bild: Schachner (aufgenommen am Feilkopf, im Hintergrund der Achensee)


Familientour zum Erlbergkopf
Bei sommerlichen Temperaturen machte sich die Familiengruppe mit elf Kindern im Alter von zwei bis neun Jahren und acht Erwachsenen am zweiten Ferienwochenende auf den Weg zum Schwarzenberg und zum Erlbergkopf. Nach einer kurzen Pause unterhalb der Vockalm suchten sich die Nachwuchsbergsteiger den Weg über einen Wiesenhang und durch den Wald auf den ersten Gipfel mit einer Höhe von 1126 m. Nach der wohlverdienten Gipfelrast und einer ausgiebigen Brotzeit war noch genug Zeit zum Spielen, bevor es weiterging auf den Gipfel des Erlbergkopfs mit 1134 m. Der Abstieg führte am Moosbach entlang, wo noch einmal Zeit war, am und im Wasser zu spielen, Staudämme zu bauen und die müden Füße zu kühlen. Danach machte sich die Gruppe auf den Rückweg zum Parkplatz, wo die Rundtour endete.                                                                                           Bericht u. Bild: Lisi Fuchs


Juli 2021


Panoramaberg Schmittenhöhe
Die Schmittenhöhe, der Hausberg über Zell am See ist schon seit Ende des 19. Jahrhunderts touristisch erschlossen und auch heutzutage ein lohnendes Ausflugsziel. Dorthin führte die erste Busfahrt dieser Saison der Seniorengruppe mit 38 Teilnehmern. Von der Bergstation der Sonnenalmbahn ging es gleich auf den Schrambachkopf (auch Sonnkogel genannt, 1858 m). Weiter gewandert wurde auf dem Panoramaweg „Höhenpromenade“ und den „Sissi-Rundweg“, vorbei an diversen Info-Möglichkeiten und der Elisabeth-Kapelle, auf die Schmittenhöhe (1965 m). Die Sicht auf dreißig weitgehend schneebedeckte Gipfel der Hohen Tauern, die höher als 3000 Meter sind, beeindruckte. Die acht „Genusswanderer“ der Gruppe verbrachten auf der Schmittenhöhe einen wunderbaren „Schlankltag“.
Alle anderen wanderten weiter, zunächst abwärts Richtung Westen auf dem „Pinzgauer-Spaziergang“ und dann als dritten Gipfel, auf den Kettingkopf (1865 m). Einige Teilnehmer bewegten sich noch ein wenig weiter Richtung Maurerkogel und entdeckten noch ein besonders großes Vorkommen von Wollgras. Nach einer Einkehr auf der Terrasse der Kettingalm musste man wieder zur Bergstation hinaufgehen. Die Gondelbahn „Transsexpress“ beförderte alle wohlbehalten 1000 Höhenmeter hinab ins Schmittental, wo der Bus zur Heimreise bereit stand.
Bericht: Robert Hesse, Bild: A. Zehntner


Rundtour zwischen dem Zahmen und dem Wilden
In einer aussichtsreichen Rundtour über den Feldberg zum Stripsenkopf konnte sowohl der Zahme als auch der Wilde Kaiser in seiner ganzen Pracht bestaunt werden. Die achtköpfige Wandergruppe der DAV Sektion Trostberg machte sich Ende Juli früh morgens los Richtung Kaiserbachtal in Tirol. Von dort ging es in der schwülen Morgensonne Richtung Feldberg (1813 m), auf dem eine ausgiebige Brotzeit eingenommen wurde. Mit Blick auf die großen Kalkwände des Wilden Kaisers auf der einen, sowie die Sicht auf den Zahmen Kaiser auf der anderen Seite, folgte der Weg weiter auf den Stripsenkopf (1807 m). Nach kurzer Rast im Gipfelpavillon mit Rundblick ins Tal und die umliegenden Gipfel, ging es nach insgesamt 1000 Hm schweißtreibenden Aufstieg nur noch bergab zur wohlverdienten Einkehr ins Stripsenjochhaus auf 1605 m. Gestärkt nach Kaspressknödel, Topfen und Kaiserschmarrn machte sich die Gruppe auf den Rückweg durch das Kaiserbachtal zum Parkplatz. Auf dem Abstieg durch die verschiedenen Vegetationszonen sorgte nur noch eine Gams auf einer Schutthalde für eine letzte kurze Pause. Die vielfältigen Ausblicke auf die Gipfel, die Einblicke in die Natur, sowie die interessanten Gespräche ließen die insgesamt 7-stündige Tagestour kurzweilig erscheinen.               Bericht u. Bilder: Olga Bobnew


MTB-Tour Dolomiten
Mitte Juli  startete früh morgens eine 9-köpfige Gruppe nach Lajen, zum Startpunkt der Tour. Von hier radelten die Biker im waldigen Gebiet auf Schotterwegen stets steil bergan über die Unterpulghütte und Ramitzler Schweige zum Tschatterliner-Sattel. Von hier wurde das Gelände teils unfahrbahr und die Biker und Bikerinnen schoben oder trugen ihr Radl bergauf. Als dieser Streckenabschnitt schweißtreibend bei der Heiligkreuzkapelle unterhalb des Ausserraschötzes erreicht war, wurden die AV-ler mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Nach einer kurzen Rollzeit war auch schon die Raschötzhütte erreicht, auf der übernachtet wurde. Nach einer Cappuccinopause wanderten die Teilnehmer noch auf den nahegelegenen Ausserraschötz, von dem eine grandiose Aussicht zum Sellastock, Lang- und Plattkofel, Geislerspitzen, Schlern, Seiser Alm, den etwas wolkenverhangenen Alpenhauptkamm und Marmolada genossen werden konnte. Gut ausgeschlafen und gestärkt radelte die Gruppe am nächsten Tag über den Grödner Höhenweg und dann vom Broglessattel auf einem 400-Höhenmeter-Trail zur Seccedabahn-Mittelstation hinab. Hier kamen so manche BikerInnen ins Schwärmen. Nach einem steilen Anstieg zogen die blütenreichen Almwiesen die Blicke auf sich. Noch eine Einkehr in einer der vielen Almen und Gasthöfe und dann ging es auf Schotterwegen nach St. Ulrich. Nachdem ein Teil des Poststeigs mit Schieben bewältigt war, radelte die Gruppe auf der Fahrtstraße hinauf zum Ausgangspunkt, wo die Biker und Bikerinnen mit herrlichen Eindrücken, Stolz und unfallfrei zurückkehrten.                                                                                                                  Bericht: Jürgen Gleisinger, Bild: Anita Kain