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News



Juni 2018


Frauenpower an der Kasererwand
Bereits zum zweiten Mal diente die Kasererwand am Wildalpjoch im Wendelsteingebiet als Ausweichziel für die Kletterfahrt zur Steinlingwand, die nach Regenfällen mehrere Trockentage benötigt.
Nach dem gut 1-stündigen Aufstieg von der Sudelfeldstraße, belohnten abwechslungsreiche Sportklettereien im unteren und mittleren Schwierigkeitsbereich die 7 kletterbegeisterten Frauen. Aufgrund der immer wieder aufziehenden Bewölkung war man schließlich froh, an einer südseitig ausgerichteten Felswand klettern zu dürfen. Erste Regentropfen beendeten erst am späten Nachmittag den ausgiebigen Klettertag. Eine gemeinsame Einkehr in Brannenburg rundete den perfekten Tag ab.
Bericht und Bild: Anita Kain


Arco, Mekka für Kletterer
Auch dieses Jahr zog es die Jugend des Alpenvereins wieder Richtung Süden, ins gelobte Land am Gardasee, Arco. Arco, ein absolutes Mekka für Kletterer und Klettersteiggeher, hier wurde Anfang der 80er Jahre der Klettersport entscheidend weiterentwickelt und seitdem ist Arco von der Kletterweltkarte nicht mehr wegzudenken. Neben hervorragenden Felsen sticht natürlich vor allem die mediterrane Landschaft, das gute Eis und die hervorragende Pizza hervor. Leider war es dieses Frühjahr viel zu heiß, um am sportlichen Limit zu Klettern, wir haben es aber trotzdem versucht. So ging es auch mal zum Baden an den Gardasee, durch eine schmale Klamm zur Burg Drena, oder es wurde eine Riesenschaukel gebaut. Aber im Vordergrund stand natürlich immer das gute Zusammenleben beim gemeinsamen Kochen, Kartenspielen usw. So gingen auch dieses Jahr die sechs Tage viel zu schnell vorbei, aber eins ist klar, wir kommen wieder.
Bericht u. Bild: Daniel Stadler


Mai 2018


Von Freilassing auf dem Ischler Bahndamm um den Wallersee
Herrliches Frühlingswetter begleitete kürzlich die Radler der DAV- Sektion Trostberg bei ihrer Wallersee-Umrundung. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit Vereinsbus und Radlanhänger von Trostberg nach Freilassing. Von dort aus startete die Gruppe die 70 Kilometer Tour zunächst an den Lieferinger Badeseen vorbei, entlang des Ischler Bahndamms leicht bergauf bis Eugendorf. Hügelig ging es weiter nach Seekirchen am Wallersee und von dort aus auf dem Radweg um den See. Nach einer Brotzeit- und Badepause mit Seeblick fuhr die Truppe weiter zum Wenger Moor und anschließend auf Nebenstraßen zum interessanten Eiszeitrundweg. Vorbei an schönen alten Bauernhäusern und saftigen Blumenwiesen radelten die 18 Teilnehmer zurück nach Eugendorf und ließen den gelungenen Tag im Biergarten ausklingen. Nach der Stärkung ging es flott zurück nach Salzburg bis zur Salzach-Saalach-Mündung zurück zum Ausgangspunkt Freilassing.
Bericht und Bilder: Michi Kleinschwärzer



Die DAV-Jugend auf MTB-Tour rund um die Hörndlwand
Vor einigen Tagen war die Jugend auf MTB-Tour rund um die Hörndlwand auf der sogenannten Röthelmoos-Runde unterwegs.
Nach umweltfreundlicher Anreise per Bahn ging es von Ruhpolding aus zum Weitsee. Hier wurde teilweise eine für Autos gesperrte Straße genutzt um einige Tricks auszuprobieren. Nur am Versuch, diese der Jugendleiterin beizubringen, scheiterten die vier Jungs. Nach einer Brotzeitpause ging es hinauf zu den Röthelmoos-Almen. Hier diente eine kleine Wasserschlacht als Abkühlung. Über einen kurzen Trail, den alle super bewältigten, fuhr die Gruppe hinunter nach Urschlau und von dort aus zurück zum Bahnhof nach Ruhpolding.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler



April 2018


Skitour mit Fahrrad auf den Hochfelln
Das Fahrrad war über Jahrzehnte ein beliebtes Mittel um in die Berge zu kommen. Mit der zunehmenden Motorisierung ist das Fahrrad zurückgedrängt worden. Die Trostberger Alpenvereinssektion versucht in einzelnen Veranstaltungen immer wieder, die lange Tradition aufleben zu lassen.  Der besondere Reiz daran ist, Rad und Ski zu verbinden und schadstofffrei unterwegs zu sein. Am Sonntag, den 15.April, traf sich um 7 Uhr eine Gruppe von 5 Unentwegten am Volksfestplatz in Trostberg und fuhr, nachdem noch eine Dame am Bahnhof in Altenmarkt dazu gestoßen war,  zuerst am Radweg an Traun und Alz entlang nach Aiging, dort querten sie nach Wolkersdorf. Weiter ging es dann über Einham, Vachendorf, Bergen nach Kohlstadt und hinauf zur Gleichenbergalm. Der steile Forstweg zur Gleichenbergalm war mit der ganzen Skiausrüstung schweißtreibend. Bereits nach einer kurzen Skitrageetappe konnten kurz oberhalb der Bründlingalm die Ski angelegt und mit Fellen der Aufstieg zum Gipfel fortgeführt werden. Die Abfahrt war bei herrlichem Firn ein Genuss. Sogar der große Treffer war hervorragend fahrbar. Die Heimfahrt erfolgte dann über Grabenstätt. Nach einer gemütlichen Einkehr in Hart kam die Gruppe gegen sechzehn Uhr wieder in Trostberg an.
Bericht: Georg Aignesberger; Bilder: Armin Kain



Skihochtouren rund um die Essener-Rostocker-Hütte
5 Mitglieder der Hochtourengruppe unternahmen eine 4-Tages-Skitour im Gebiet der Essener-Rostocker-Hütte (2208 m). Ausgangpunkt war der Parkplatz in Ströden im Virgental. Der Anstieg durch das enge, lawinengefährdete Tal gestaltete sich durch die vielen Lawinenkegel und den anhaltenden Regen bis ca. 2000 m Höhe schwierig. Da der Schneefall nicht nachließ und die Sicht sehr schlecht war, konnte die für den Nachmittag vorgesehene Tour auf das Rostocker Eck nicht durchgeführt werden. Am nächsten Tag wurde nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt und Einsicht in den Lawinenlagebericht ( vormittags Stufe 3, nachmittags Stufe 4) die Südl. Malhamspitze in Angriff genommen. Die versprochene Wetterbesserung trat jedoch nicht ein und so musste die Tour wegen dichtem Nebel, Schneefall und der prekären Lawinensituation bei ca. 2600 m abgebrochen werden. Dafür wurde die Gruppe am 3. Tag durch strahlenden Sonnenschein und wesentlich gebesserter Lawinensituation belohnt. Die Skitour zur Westl. Simonyspitze (3486 m) war ein Highlight. Die herrliche Abfahrt im Pulverschnee über das Simonykees war ein Ausgleich für das schlechte Wetter der beiden vorherigen Tage. Am 4. Tag stand der Große Geiger auf dem Programm. Zuerst war das Wetter passabel, doch an der Geigerscharte zwang die Gruppe ein starker Wind, Schneefall und schlechte Sicht zur Umkehr. Nach einem kleinen Zwischenstopp an der Hütte stand die nicht zu vermeidende, mühsame Abfahrt zum Parkplatz an. Die Skier mussten wegen der Lawinenkegel, die mit Erde und Baumstämmen durchsetzt waren, sogar mehrere Male abgeschnallt werden.
Trotz des widrigen Wetters waren die Tourentage für die Gruppe ein Erlebnis und für jeden Teilnehmer hat sich sicherlich der Erfahrungsschatz vergrößert.
Bericht: Heidi Falge, Bild: Helmut Schuhböck


Auf dem Ramsauer Soleleitungsweg
Bei sehr schönen und warmen Bergwetter unternahmen die Trostberger AV-Senioren eine Bergwanderung auf dem Ramsauer Soleleitungsweg. Von Engedey bei Berchtesgaden führte der Aufstieg (400 Höhenmeter) teilweise über steile Forststraßen hinauf zum Söldenköpfl. Hier konnte man die herrliche Aussicht auf die Berchtesgadener Berge bei der Brotzeit genießen. Weiter ging es über den fast ebenen Soleleitungsweg Richtung Gerstreit. Die gemütlichere Gruppe wanderte auf einfachem Weg von Kaltenbach ebenfalls nach Gerstreit, wo gemeinsam eingekehrt wurde. Gut gestärkt wanderten alle wieder zurück über das Zipflhäusl bis zum Parkplatz Kaltbachlehen, wo der Bus wartete.                                                                                                                        Bericht und Bild: Andreas Zehntner


Perfekte Schitourenwoche in Norwegen (23. März bis 3. April)
Mit zwei Kleinbussen traten 16 Teilnehmer die zweitätige Anreise von Trostberg nach Kiel, weiter mit der Fähre nach Oslo und von dort noch 350 km zum Ausgangspunkt Ferienpark Vesterland nach Kaupanger an.
Vier gemütliche Holzhütten dienten als ideale Unterkunft mit Selbstverpflegung. Nur am ersten Tourentag war das Wetter durchwachsen und so wurde mit dem Storehaugfjellet ein nahgelegenes Gipfelziel angesteuert.
Der zweite Tag brachte strahlenden Sonnenschein und damit den Anfang einer Wetterperiode, die bis zum Abreisetag anhielt. Mit jeweils kleinen Busanreisen wurden in den folgenden Tagen die Gipfel Skriki, Torstadnakken, Storehaugmellen, Fivlenosa und Molten bestiegen. Ein Highlight war die Tour auf den  Hest am Samstag, wo die Teilnehmer weite, einsame und unverspurte Pulverschneehänge vorfanden.
Hier - wie auch bei allen anderen Touren - war viel Umsicht und alpine Erfahrung erforderlich, da während der ganzen Woche für das Ziel-Gebiet die Lawinenwarnstufe 3 galt. Die kalte Luft – jeder Aufbruch erfolgte bei zweistelligen Minusgraden – ließ keine Entspannung der Lage zu.
Im Gegensatz zu den heimatlichen Bergen waren auf den norwegischen Gipfeln auch bei traumhaften Bedingungen nur wenige Menschen unterwegs.
Ein Teil der Gruppe rundete übrigens den Schitag jeweils mit einem Sprung in den Fjord ab, was bei Temperaturen von etwas über null Grad (inner- und außerhalb des Wassers) für maximale Erfrischung und gute Durchblutung sorgte.
Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: "Ein absolut stimmiges Gesamtpaket!“
Bericht: Herbert Wunder, Bilder: Anita Kain



Skitouren in Tirol
Am Gründonnerstag ging es für die Jugend des Trostberger Alpenvereins spät abends nach Innsbruck, um am nächsten Tag die ersten Sonnenstrahlen nutzen zu können. Das Einchecken im Hotel Daxbau verlief, dank des zuvorkommenden Personals, wie gewohnt problemlos, der Service wie aus den letzten Jahren bekannt hervorragend. Am Karfreitag ging es dann nach Kühtai auf den Wetterkreuzkogel, ein schöner Berg, um im lawinensicheren Gelände, trotz des vorherrschenden 3er, gefahrlos unterwegs sein zu können. Trotz des großen Andrangs konnten wir durch geschicktes Ausnützen des Geländes noch reichlich unverspurten Schnee zerpflügen. Abends wurde dann bei Kässpatzeln und Kartenspielen regeneriert. Am folgenden Tag hieß das Ziel dann Vennspitze im Valsertal, ein Klassiker im Bereich des Brenners. Die versprochene, traumhafte Aussicht wurde uns dann leider vom Wetter vereitelt. Dafür gab es wieder eine überraschend schöne Abfahrt im Sulz.
Am Ostersonntag wartete dann perfektes Osterwetter auf uns, Nebel und zum Teil heftiger Wind. Zum Glück bekamen wir an diesem Tag Hilfe einer waschechten Tirolerin und somit war zumindest die Orientierung bei null Sicht kein Problem. Es ging auf den Samerschleg im Gleirschtal, einem Seitental des Sellrain, über eine lange, nicht enden wollende Forststraße vorbei an der Pforzheimer Hütte hinein in die Stubaier Alpen. Dann über schöne, am Schluss auch ein paar kurze Steilhänge zum Gipfel, wo wir die tolle Aussicht, Grau in Grau, bewundern konnten. Die Abfahrt gestaltete sich dann aufgrund des hohen skifahrerischen Niveaus der Gruppe als problemlos.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



März 2018


Einsame Skitour in eindrucksvoller Umgebung
Acht erfahrene SkitourengeherInnen starteten am frühen Samstagmorgen bei leichtem Föhn und angenehmenTemperaturen vom Hackerbauern aus in Richtung Hochzint. Nach der ersten langen Etappe auf derForstrasse ging es anschließend durch immer lichter werdenden Wald angenehm ansteigend in die Hochgrub. Ein Blick auf das Dach der mit geschätzt knapp drei Metern kompakt geschichtetem Schnee fast schon überbelasteten Hochfeldtret-Jagdhütte verdeutlichte die außergewöhnlich gute Schneelage in dieser Saison. Die letzten 500 Höhenmeter im freien Gelände hatten es dann nochmals in sich. Der Neuschnee der letzten Tage war zwar nicht
besonders tief, erwies sich aber als extrem "stollfreudig", sodass auch frisch imprägnierte Steigfelle schnell zu imposanten Plateauschuhen mutierten. Nichtsdestotrotz wurde nach einem kurzen Zwischenstop am
Melkerloch über den sich kurz aufsteilenden SW-Grat der Gipfel erreicht. Bei der Gipfelrast kreisten die Gedanken bei vielen schon um die Fahrbarkeit des Pappschnees, denn die mehr als 1600 Höhenmeter zurück zum Ausgangspunkt hätten durchaus auch zur Qual werden können. Doch überraschenderweise kam bei ausreichender Geschwindigkeit richtig Abfahrtsspaß auf und auch der versteckte Übergang in die Niedergrub war schnell gefunden. Am Ende verrieten dann am ehesten die Oberschenkel, wie viele Stunden schon absolviert waren, denn die Zeit verstrich wie im Flug.
Bericht: Christian Taubmann; Bilder: li Markus Kolbinger, re Christian Taubmann



Erfolgreicher Abschluss der Skitechnikkursserie
Gleich eine Woche später konnte die Serie der beliebten Skitechnikkurse in Maria Alm abgeschlossen werden. Zahlreiche Übungen auf der Piste verfestigten die persönliche Fahrtechnik aller Teilnehmer nochmal. Gott sei Dank, denn am darauffolgenden Tag waren die versierten Skifahrer gefragt. Ein deutlicher Temperaturanstieg ließ die Abfahrt der Skitour zur Marbachhöhe höchst anspruchsvoll werden. Schweren durchnässten Schnee mussten die 12 Teilnehmer bewältigen. Die kraftraubende Abfahrt wurde auf der Ebenalm mit einer stärkenden Brotzeit entschärft und so konnten alle wieder locker den Rest der Abfahrt bewältigen.
Bericht: Anita Kain, Bild: Leni Aiblinger


Besser Fahren auf Skitour – Skitechnikkurs vom Feinsten
Unter der bewährten Leitung von Kursleiter Günter Göppel fand am Wochenende des 3. und 4. März der zweite Teil des dreistufigen Skitechnikkurses statt. Am Samstag trainierten die 9 Teilnehmer bei besten Wetter und Schneeverhältnissen auf der Piste des Skigebietes Maria Alm. Bei Abstechern ins unpräparierte Gelände wurde dabei auch das Tiefschneefahren geübt. Am Sonntag wurde das neu erworbene Können gleich bei einer Skitour auf die Marbachhöhe getestet und vertieft. Der 2-stündige Aufstieg diente auch gleich noch als Übungseinheit für Spitzkehren. So konnten alle Teilnehmer ihr Können für folgende Skitouren perfektionieren. Die hohe Wiederholungszahl bei den Teilnehmern zeigt immer wieder die Zufriedenheit der Teilnehmer mit unserem mitreissendem Kursleiter sowie der Unterkunft und der Wahl des Ziels.
Bericht: Georg Aignesberger, Bilder: Benjamin Deutsch



Winterwanderung zum Stahlhaus
Die AV-Wandergruppe unternahm unter der Leitung von Marianne Plank und Marianne Kremsreiter bei schönem, trockenem Frühlingswetter eine Tour zum im Hagengebirge liegenden Stahlhaus. Vom Parkplatz Königssee ging die 14-köpfige Gruppe zunächst in Wanderschuhen, später teils mit Schneeschuhen, teils mit Grödeln über die Konigsbachalmen durch immer tiefer werdenden Schnee ihrem Ziel entgegen. Wunderschöne Ausblicke auf den Königssee, den Watzmann, das Steinerne Meer und das Hohe Brett begeisterten unterwegs. Erste Leberblümchen spitzten am Wegrand hervor. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg von 3,5 Stunden, bei dem die Grödel-Geher ab und zu unvermutet im Schnee einbrachen, erreichte die Gruppe das Stahlhaus, eine auf 1736 m Höhe liegende Alpenvereinshütte der Sektion Salzburg und freute sich auf die gemütliche Einkehr. Gut gestärkt ging es auf gleichem Weg in gut zwei Stunden zurück zum Parkplatz.
Bericht u. Bild: Petra Herbst


Kleine Reib’n - eine tolle Skitour
Fünf Skibergsteiger der Alpenvereinssektion Trostberg waren bei idealen äußeren Bedingungen unterwegs auf der Kleinen Reib’n in den Berchtesgadener Alpen. Von Hinterbrand (ca. 1150 m) ging es hinüber zur Jenner-Mittelstation. Da aktuell der Skibetrieb ruht, war es auffallend still. Zu beachten ist jedoch, dass die Bauarbeiten auch am Wochenende laufen und die Straße zum Mitterkaser auch von Baufahrzeugen genutzt wird. Nach einer Stärkung am Carl-von–Stahl-Haus (1728 m) im Torrener Joch marschierte die Gruppe hinauf zum Schneibstein (2276 m). Dank der guten Schneelage waren die Latschen alle mit Schnee bedeckt und der Anstieg damit sehr angenehm. Jetzt hieß es Abfellen und die Skier hinüber laufen lassen zum Windschartenkopf. Vom Gipfel (2211 m) genoss die Gruppe die traumhafte Aussicht in die Weiten des Steinernen Meeres. Die nachfolgende Abfahrt über ideal geneigte, nach Südwesten ausgerichtete Hänge hinunter zum Brotzeitfelsen in der Nähe der Bergwachthütte ließ das Skifahrerherz höher schlagen. Gut 200 Höhenmeter muss man nun zu den Gipfelfelsen des Fagsteins aufsteigen, ehe es auf pistenmäßig eingefahrenen Hängen der Hohen Roßfelder hinunter zum Priesberger Moos geht. Da die Gruppe leistungsmäßig sehr homogen war, lag die Entscheidung nahe, erst Richtung Schneibsteinhaus und dann von Süden Richtung Jenner-Bergstation aufzusteigen, um anschließend über die Piste nach Hinterbrand zurückzugelangen. Mit 19 Kilometer Länge und 1900 Höhenmeter war die Kleine Reib’n dann doch nicht gar so klein.
Bericht und Bilder: Armin Kain



Die Hochtourengruppe unterwegs zum Selbhorn
Am Parkplatz Krallerwinkel in Maria Alm begann die 5-köpfige Gruppe mit dem Anstieg über den Wald zur Freithofalm. Diese Variante ist zwar etwas schwieriger, aber kürzer als der Weg über die Forststraße. Im dichten Nebel wurde der Anstieg im Kar zur Buchauerscharte forgesetzt. Bei einer Höhe von ca. 2000 m kam plötzlich die Sonne zum Vorschein und der blaue Himmel zeigte sich. An der Scharte wurde eine kurze Pause eingelegt, bevor es über die wellige Hochfläche des Steinernen Meeres zur Luegscharte weiterging. Dort wurde das Skidepot eingerichtet. Der nachfolgende Aufstieg führte über kombiniertes Gelände. Am Gipfel angekommen präsentierte sich ein überwältigendes Panorama. Nur einige hohe Gipfel schauten aus dem Wolkenmeer empor.
Die Abfahrt gestaltete sich durch den wechselnden Schnee und teilweise schlechter Sicht sehr anspruchsvoll. Ab der Freithofalm konnte wieder zügiger abgefahren werden, da die Sicht wieder besser war und die Forststraße benutzt werden konnte. Insgesamt war es eine lange, anspruchsvolle, aber sehr schöne Schitour.
Bericht u. Bild: Heidi Falge


Jugendskitour auf die Hörndlwand
Tiefschneeabfahrten abseits der Piste - so stellt man sich eine gelungene Skitour vor. Doch bevor man die Abfahrt genießen und bevor überhaupt mit dem Aufstieg begonnen werden kann sollte eine Skitour gründlich vorbereitet werden. Ziel der Einsteiger - Skitour für Jugendliche ist neben dem Ausprobieren auch das Hinführen zum selbständigen Skitourengehen. Lagebericht, Piepscheck, "Gefühl" für den Schnee durften also nicht fehlen. Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich die informativen Pausen gut aushalten, bevor es weiter in Spitzkehren zum Gipfel ging.
Bericht und Bilder: Vroni Krieger



Februar 2018


Mit der Jugend auf der Trostberger Hütte
Wie jedes Jahr stand auch dieses Jahr wieder der Klassiker an, ein Wochenende auf der Trostberger Hütte. Bewaffnet mit Skitourenausrüstung und Zipfebob ging es Richtung Heutal. Am Parkplatz angekommen, schnell in die Ausrüstung rein, das Abendessen in die Rucksäcke verteilt und festgestellt, mit einem zu kurzen Fell kann man auch problemlos Skitouren gehen.
Auf der Hütte wurde dann erstmal Brotzeit gemacht bevor eine riesige Schneehöhle gegraben wurde oder bei überschaubar schönem Wetter die umliegenden Gipfel besucht wurden. Abends wurde dann mit Kasspatzen und Schokolade geschlemmt, Karten gespielt und viel gelacht.
Der Sonntag zeigte sich dann von seiner schönsten Seite, so konnten auch die Jüngsten ihre ersten Skimeter im Gelände machen. Sogar unverspurten Pulverschnee konnte man mit ein bisschen Gespür noch finden. Nach einer langwierigen "Aufräum- und wo-ist-meine-Mütze-Aktion" gings zurück zum Auto und nach Trostberg.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
Bericht u. Bilder: Daniel Stadler



Kletterkurs Toprope im Kletterzentrum Waldkraiburg
Am letzten Februarwochenende veranstaltete der Alpenverein Trostberg einen eintägigen Kletterkurs Toprope in der Kletterhalle in Waldkraiburg.
Der Seminarraum war für den Kurs reserviert und nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es für die zehn Teilnehmer auch schon direkt los mit dem korrekten Anlegen eines Klettergurtes. Anschließend wurde der Einbindeknoten gezeigt und fleißig geübt, bis alle den doppelten Achter im Schlaf beherrschten. Nach einer kurzen Kaffeepause wurde das Sicherungsgerät gezeigt und erklärt und der Vorgang des Sicherns beim Toprope - Klettern demonstriert. Dann wurde es auch schon ernst und die Hohen Wände der Halle warteten nur darauf bezwungen zu werden. Nach anfänglichem Respekt vor der Höhe klappte es aber immer besser und die vielen neuen  Bewegungsabläufe gingen immer flüssiger von der Hand.
Jetzt war die richtige Zeit für eine längere Mittagspause, um bei einer Brotzeit wieder Kraft zu sammeln. Nach dem leckeren Essen kletterten die Teilnehmer weitgehend selbstständig, um das Erlernte zu vertiefen und Sicherheit zu gewinnen. Zum Schluss musste noch eine kleine Prüfung absolviert werden, die alle mit Erfolg bestanden haben und jetzt bereit sind selbständig  Toprope zu Klettern.
Bericht und Bilder: Daniel Hartl



Sonnenglück auf der Taghaubenscharte
Vor kurzem wählte die Alpenvereinssektion Trostberg als Skitourenziel die Taghaubenscharte (2130 m) im Hochköniggebiet. Pünktlich um 6.30 Uhr traf sich die neunköpfige Gruppe am Volksfestparkplatz in Trostberg. Nachdem das Skiequipment in den Sektionsbus verstaut war, ging es nach einer kurzen Besprechung zum Parkplatz Erichhütte am Dientner Sattel. Die Tour führte anfangs über einen Forstweg in Richtung Erichhütte und danach in die breite Scharte der Taghaube. Beim Aufstieg, kurz unterhalb des Gipfels, löste sich der Hochnebel auf und die Sonne begrüßte die Gruppe. Nach ausgiebiger Stärkung wurde mit abwechslungsreichen Schnee- /Sichtbedingungen abgefahren und im Anschluss, an einen schönen Skitourentag, noch ein Café besucht.
Bericht u. Bilder: Vogl Simon



Skitour zum Feldalphorn – oder war es doch das Nebelhorn?
Vor kurzem machten sich 7 Sektionsmitglieder auf eine Skitour zum Feldalphorn (1923 m). Der frühe Start um 6:30 Uhr in Trostberg erwies sich im Lauf des Tages als glücklich. Die Anfahrt in die Wildschönau war dadurch nicht durch den Pistenskifahrerverkehr beeinflusst. Der Parkplatz war auch noch nicht belegt. Nach erfolgter Einweisung und LVS-Check ging es los.
Wir hatten sogar die Hoffnung, dass die Wolkendecke gegen Mittag aufreißt und wir in der Sonne abfahren konnten. Doch weit gefehlt. Der Anstieg war geprägt von permanenter gefälliger Steigung ohne lange "Hatscher". So kamen wir zügig voran. Nur zum Schluss musste man langsamer und vorsichtiger werden, da sich die Sicht auf wenige Meter reduzierte. Während der Gipfelrast sorgte man sich schon um die bevorstehende Nebelfahrt. Denn leider wuchs der Nebel bzw. die Wolken talwärts und nicht wie gehofft nach oben. So war es eine lange nebelige Abfahrt. Aber der Schnee war gut zu fahren und die Aufstiegsspur war ein guter Anhaltspunkt. Den letzten Hang genossen wir dann mit freier Sicht. Beim abschließenden Kaffee war man dann der Meinung, dass so eine Nebelfahrt doch recht lustig sein kann.                                                                                                      Bericht u. Bild: Max Neustifter


AV-Tour zum Hohen Zinken (1764 m)
Heimische Skitourengeher zieht es gerne in die nah gelegenen Chiemgauer bzw. Berchtesgadener Alpen, gerne auch mal in den Kaiser oder die Kitzbüheler Berge. Die Osterhorngruppe dagegen ist da eher ein weißer Fleck auf der Landkarte. Nichtsdestotrotz finden sich hier lohnende Ziele. So besuchte der Trostberger Alpenverein in diesem Winter bereits den Schlenken mit seinem weithin sichtbaren Gipfelhang. Vor Kurzem fuhr eine 12-köpfige Gruppe über Thalgau, Hof und Faistenau nach Hintersee. Beim Parkplatz Lämmerbach (ca. 800 m) ging es mit Skiern auf einer Forststraße bergauf, wobei ein Wanderweg die weiten Kehren abkürzt. Der Aufstieg zur Genneralm ist unproblematisch.
Von dort geht es zunächst wieder 50 Höhenmeter hinunter. Der nordwestseitig ausgerichtete steile Gipfelhang präsentierte sich stark verspurt, was von der großen Beliebtheit der Tour zeugt. Ab einer gewissen Lawinenwarnstufe ist der Hang jedoch mit Vorsicht zu genießen. Normalerweise lockt  der Gipfel mit einer tollen Rundsicht, u. a. zum Dachsteinmassiv. Den Trostbergern blieb dieses Erlebnis verwehrt, der böige Wind verkürzte die Gipfelrast auf ein Minimum. Dafür entschädigt der Zinken die Skibergsteiger mit einer tollen Skiabfahrt bei perfekten Schneeverhältnissen. Mehrere Gründe also, diesem Gebiet noch einmal einen Besuch abzustatten.

Bericht u. Bilder: Armin Kain
Bericht u. Bilder: Armin Kain


Skitour zur Watzmanngugel
"So geht Skifahren!“, dachten sich die sieben Mitglieder der Alpenvereinssektion Trostberg als sie bei leichtem Schneetreiben und etwas diesiger Sicht zur Watzmanngugel (1801 m) aufbrachen. Vom Parkplatz Hammerstiel (Schönau) ging es auf Forstwegen zur Stubenalm, wo die Gruppe auf eine durchgehende Waldschneise traf, die fast bis zum Endpunkt der Tour hinaufreicht. Diese Waldschneisen, die einst für eine FIS-Abfahrtsstrecke geschlagen wurden, erleichtern zum einen enorm die Orientierung, ermöglichen andererseits eine hindernisfreie Abfahrt. Deshalb hat sich die Gugel als Schlechtwettertour einen Namen gemacht. Nach ca. drei Stunden erreichte die Gruppe den Endpunkt, der ungefähr auf gleicher Höhe mit dem Watzmannhaus liegt, jedoch am gegenüberliegenden Ende der Watzmanngrube. Trotz moderater Temperaturen verbreitete der nasse Schneefall etwas Ungemütlichkeit. Bei etwa 20 Zentimetern Neuschnee auf einer festen Unterlage war das Skifahren Genuss pur. So störte es kaum, dass auf dem Rückweg zum Parkplatz die Skier stellenweise abgeschnallt werden mussten.

Bericht u. Bilder: Armin Kain
Bericht u. Bilder: Armin Kain


Januar 2018


LVS-Training am Hochschlegel
Die DAV-Sektion Trostberg hat wieder eine Skitour mit LVS-Training angeboten. Aufgrund der großen Nachfrage wurden zwei Kurse am 27. und 28. Januar 2018 abgehalten. Beide male waren es 5 interessierte und hoch motivierte Skibergsteiger, die ihre Fähigkeiten bei der LVS-Suche verbessern wollten. Doch bevor im LVS-Trainingsgelände geübt bzw. gesucht werden konnte, mussten 1.200 Höhenmeter überwunden werden. D.h. vom Auto weg 5 min. Ski tragen und dann noch knappe 3 Std. zur Schlegelmulde aufsteigen. Nach kurzer Brotzeit wurde die Funktionsweise der LVS-Geräte und wie eine organisierte Suche abläuft erklärt. Jeder durfte dann zweimal ran um eine Einfachverschüttung zu lösen. Dabei kam man ganz schön ins Schwitzen, da der Schnee tief aber tragfähig war. Nach erfolgter Punktortung mit dem LVS-Gerät kommt die Sonde zum Einsatz und es wurde fleißig sondiert, denn die Testmodule waren in bis zu 2 m Tiefe vergraben. Nachdem die Einfachverschüttung durchgeübt war, folgte noch eine Mehrfachverschüttung für die Teilnehmer. Hier trennte sich bei den LVS-Geräten die Spreu vom Weizen. Nach diesen Einheiten war jeder mit seinem Gerät vertraut und weiß um dessen Stärken und Schwächen. Abschließend bestiegen wir noch den Hochschlegel und fuhren ab ins Tal.
Bericht u. Bild: Max Neustifter


Gelungener Auftakt der Skitechnikkurs-Serie
Ganz nach dem Motto des dreiteiligen Skitechnik-Kurses "Besser fahren auf der Tour" startete die erste Gruppe vergangenen Samstagmorgen bei perfektem Winterwetter nach Maria Alm. Dank seiner jahrzehntelangen Erfahrung hatte Kursleiter und Skilehrer Günter Göppel zahlreiche Tipps und Tricks für jede Situation parat, sodass der Pistentag mit den eingestreuten abwechslungsreichen Übungen wie im Fluge verging. Am zweiten Tag folgte dann die praktische Umsetzung des Erlernten im freien Skigelände der Marbachhöhe. Bei für diesen Zweck idealen Schneebedingungen - nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer - konnten alle Teilnehmer viele schöne Erfolgserlebnisse auf den Abfahrtsetappen erarbeiten und die Tour mit einem strahlenden Gesicht zu Ende bringen.
Bericht und Bilder: Christian Taubmann

Verdiente Rast auf dem Weg zur Marbachhöhe
Verdiente Rast auf dem Weg zur Marbachhöhe


Absolut lohnende Ausweichtour

Aufgrund der angespannten Lawinensituation wurde anstelle des Kastenwendenkopfs das Dürrnbachhorn mit Tourenskiern anvisiert. Auf gewohnten, aber nur selten so tief verschneiten Pfaden ging es durch den märchenhaften Winterwald zur Dürrnbachalm. Ein erster Blick ins nun folgende freie Gelände ließ den starken Windeinfluss während der vergangenen Tage erahnen, der das an sich stark strukturierte Gelände in nahezu gleichmäßige, weiße Flächen verwandelt hatte. Der Neuschnee wirkte beim Aufstieg etwas schwer, erwies sich jedoch bei der Abfahrt als durchaus genießbar, sodass die Entscheidung den noch fast unverspurten Gipfelhang ein zweites Mal in Angriff zu nehmen ohne Zögern einstimmig getroffen wurde. Nach einer gemütlichen Rast in der Traunsteiner Hütte ging es am Pistenrand entlang noch auf den Scheibelberg und abschließend über die Talabfahrt rasant zurück nach Seegatterl. So war dann mit insgesamt ca. 1450 Aufstiegshöhenmetern doch eine lohnende, fast tagesfüllende und gar nicht so unanstrengende Ersatztour absolviert.
Bericht: Christian Taubmann, Bilder: Markus Kolbinger



Skitourenauftakt am Schlenken
Aufgrund der schwierigen Schneeverhältnisse am Kehlstein, wählte unser Tourenguide den Schlenken in der Osterhorngruppe als Ausweichziel aus. Die zahlreichen Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, gestartet wurde in Regau. Über Wiesenhänge und durch Wald ging es gemütlich zum großen Gipfelhang des Schlenken. Harscheisen erleichterten hier den Aufstieg, nachdem die Sonne leider nicht mehr die Kraft zum Aufweichen fand. Nach der windigen Gipfelrast konnte der pistenartig eingefahrene Gipfelhang gut gemeistert werden. Später firnte der Schnee und das Schwingen durch Wald und über Wiesen machte die Abfahrt noch zum reinsten Vergnügen.                Bericht: Anita Kain, Bild: Armin Kain


Erfolgreicher Skitourenkurs für Anfänger auf der Albert-Link-Hütte (Spitzingsee)   
Die Bedingungen für die Schulung der Teilnehmer waren ideal. Anfang Januar waren wir mit einer engagierten Truppe bei genügend Schnee unterwegs, sodass eine ausgiebige LVS Suche sehr gut vermittelt werden konnte. Viele Stellen waren eisig und hart - perfekt für ein Spitzkehren-Training - denn dann funktioniert´s im Powder sowieso!
Zur Belohnung genossen wir firnige Abfahrten, die uns zum jodeln brachten! Den Abend haben wir nach einer Einheit Lawinenkunde und der Planung der nächsten Tour, gemütlich ausklingen lassen.
Alles in allem können wir als Skitourenleiter sieben weitere Mitglieder des Alpenvereins Trostberg mit gutem Gewissen auf Tour schicken, wenn sie stets "Check your Risk" beherzigen.
Bericht und Bilder: Johannes Vogl



Die Jugend in der Boulderwelt
Um auch sportlich gut ins neue Jahr zu starten, machten sich 11 junge Sektionsmitglieder Anfang Januar auf den Weg nach München in die Boulderwelt, eine der größten Boulderhallen der Welt. Das ist nun schon fast zur Tradition geworden.
Angereist wurde wieder umweltfreundlich mit dem Zug.
Den ersten Verlust musste die Gruppe leider schon in Trostberg machen – eine potenzielle Teilnehmerin verschlief und verpasste leider den Zug.
Angekommen in München musste nur noch der Weg zur Boulderhalle gefunden werden. Für die Jüngeren kein Problem, für die Älteren unter den Jugendlichen erwies sich dies allerdings auch nach zig Besuchen immer noch schwierig.
Aber dann wurde gebouldert, was das Zeug hält. Alle waren motiviert bei der Sache und kletterten, bis die Kraft oder die Finger nichts mehr zuließen.
Das perfekte Abschlusstraining für den am 13. Januar stattfindenden Trostberger Bouldercup.
Bericht u. Bilder: Anna Stadler


Dezember 2017


Wanderung der Senioren von Baumburg zum Roiter
Zum Jahresausklang organisierte Regina Grundner wieder eine Wanderung  in der Region, mit interessanten Besonderheiten und die Kultur.
Bei allerschönstem Wetter genossen die über 40 Teilnehmer erst von der Kirche Baumburg den Blick über das nahe Tal und das ferne Bergpanorama. Weiter Richtung Süden zum „Roiter“ wurden alle mit der Fähre „Zille“ auf das andere Alzufer übergesetzt. Dann ging es zum Bauern nach Massing und weiter im großen Bogen auf einem wunderschönen Waldweg bis in die Laufenau. Beim Buchenwaldfriedhof wurde noch einmal Halt gemacht. Anschließend ließ man die herrliche Silvesterwanderung beim Gasthof „Pfaubräu“ ausklingen.
Bericht: Regina Grundner                                                              Bild: Andreas Zehentner


Wintertraumtour der AV-Wandergruppe
Durch frischen Neuschnee stapfte eine 28-köpfige Gruppe der AV-Wandergruppe Trostberg/Garching zur Adventfeier in die Hutzenalm. Auf dem Weg dorthin gedachte die Gruppe an einem Wegkreuz ihres im Sommer verstorbenen Bergfreundes Leo. Nach gut einer Stunde erreichten die Wanderer die Hutzenlalm, wo die Wirtsleute sie schon mit Getränken und warmen Speisen erwarteten. Die zwei Wanderleiterinnen Marianne und Marianne gestalteten danach eine besinnliche Stunde mit Geschichten zum Advent und Weihnachtsliedern zum Mitsingen, unterstützt von Maria mit der Altflöte. In der Dämmerung ging es bei Schneefall durch die idyllische Landschaft gemütlich zurück zum Parkplatz "Festsaal" in Reit im Winkl.
Bericht u. Bilder: Petra Herbst



November 2017


99 Mitglieder für lange Sektionszugehörigkeit geehrt
Beim diesjährigen Bergsteigerabend bedankte sich die Vorstandschaft bei zahlreichen Mitgliedern für ihre Treue zu unserer DAV-Sektion Trostberg. Dazu zählte auch die 98-jährige Elisabeth Westenhuber, die vor 80 Jahren der Sektion beigetreten ist. Der Zweite Vorsitzende Reinhard Penn besuchte sie im Vorfeld im Pflegeheim in Schedling und überbrachte ihr die Glückwünsche. Viele der eingeladenen Jubilare versammelten sich im Kleinen Postsaal und erlebten dort einen unterhaltsamen Abend. Traditionell las Archivar Dr. Herwig Höger aus Schätzen im Archiv, diesmal präsentierte Höger die Beschreibung einer Tour in den Wilden Kaiser durch den Sektionsgründer Max Seelinger aus dem Jahr 1876.
Schließlich wurden 47 Bergfreunde für 25 Jahre Mitgliedschaft, 17 für 40-jährige, 24 für 50-jährige, sieben für 60-jährige und drei für 70-jährige geehrt. Tourenreferent Armin Kain und Reinhard Penn hielten abwechselnd die Laudatio, in denen viele bergsteigerische Highlights und Aktivitäten im Verein der jeweiligen Jubilare aufgezählt werden konnten.
Bericht u. Bilder: Ingrid Klein

Jubilare mit 25- und 40-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 25- und 40-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 50- und 60-jähriger Vereinszugehörigkeit
Jubilare mit 50- und 60-jähriger Vereinszugehörigkeit

Ehrung Gebhard Haider (Mitte) für 70 Jahre Mitgliedschaft
Ehrung Gebhard Haider (Mitte) für 70 Jahre Mitgliedschaft
Reinhard Penn (2. Vorsitzender) dankt Elisabeth Westenhuber für ihre 80-jährige Vereinszugehörigkeit
Reinhard Penn (2. Vorsitzender) dankt Elisabeth Westenhuber für ihre 80-jährige Vereinszugehörigkeit


v. re n. li: Karl Steger , Franz Frankl , Robert Hesse, Reinhard Penn (2. Vorsitzender)
v. re n. li: Karl Steger , Franz Frankl , Robert Hesse, Reinhard Penn (2. Vorsitzender)

Senioren des Alpenvereins feierten 25-jähriges Bestehen
Im Kleinen Postsaal trafen sich über 70 Bergfreunde um das silberne Jubiläum der Seniorengruppe der Alpenvereinssektion Trostberg zu feiern und Erinnerungen aufzufrischen.
Im Jahr 1993 hat Karl Steger die Gruppe ins Leben gerufen und sie rund 10 Jahre geleitet. Von Anfang an wurden die Wandertouren nur werktags durchgeführt. Es hieß damals in einem Jahresbericht, dass Teilnehmer bis zu einem Alter von 75 Jahren dabei sind. Das ist schon lange nach oben hin überholt. Karl erzählte über die Anfangszeit, vor allem über eine Fahrt mit Hüttenübernachtung zum Guffert, die vielen noch gegenwärtig ist.
Es folgte die Zeitspanne von 2003 bis 2017, somit mehr als 15 Jahre, in der Franz Frankl die Gruppe geleitet hat. Franz führte aus, wie er zusammen mit Helfern aus der Sektion ein buntes Programm für Tagestouren, vom Wetterstein bis zum Dachsteingebiet, von den Chiemgauer Bergen bis zu den Hohen Tauern auf die Beine gestellt hat. Der Zuspruch wurde immer größer, so dass die Senioren meist mit einem vollen Bus fahren konnten, was die Geselligkeit förderte.
Als Höhepunkte seiner Tourenleiterzeit sind die einwöchigen Fahrten hervorzuheben, die in die Cinque Terre, in verschiedene Gebiete der Dolomiten, in das Wallis, vom Comer See in das Oberengadin, in das Aostatal, nach Chamonix, in das Elbsandsteingebirge und auf die Insel Madeira führten.
Darüber hinaus sorgte er auch für regelmäßige gesellige Zusammenkünfte, auch mit Lichtbildervorträgen von Senioren über Reisen in alle Welt. Nunmehr hat Franz Frankl die Leitung in jüngere Hände gelegt. Seit diesem Frühjahr leitet Robert Hesse die Gruppe.
Bild: Armin Kain, Bericht: Robert Hesse


Besuch der Kletterhalle Rosenheim


Kräftige Züge, dynamische Sprünge und technische Platten – das erwartete die sieben jungen motivierten Boulderer der Jugendgruppe Trostberg. Am letzten Samstag im November machten sie sich auf in die Boulderhalle Rosenheim, um sich dort in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden auszutesten. Für manche war es das erste Mal an der Wand, für andere nicht mehr, aber alle waren mit Spaß bei der Sache und konnten sich ordentlich auspowern.

Bericht u. Bild: Magdalena Gross