Erbaut: 1965-66 (Einweihung: 23. Oktober 1966)

 

Lage: ca. 1400 Meter ü.d.M., an der Südseite des Sonntagshorns

 

Beschreibung:

Die Trostberger Hütte ist eine einfache Selbstversorgerhütte ohne elektrischen Strom und ohne fließendem Wasser im Haus. Zwei Schlafräume unter dem Dach bieten gut 30 Lagerplätze. Im Erdgeschoss befinden sich Küche, Stube und kleinere Lagerräume. Holzlege und Toiletten sind im  Anbau untergebracht. Solarzellen sorgen für die Beleuchtung, zwei große Holzöfen für kuschelige Wärme. Wasser liefert der Brunnen hinter dem Haus. Jeglichen Abfall haben die Hüttenbesucher selbst wieder mit nach Hause zu nehmen. Autobesuch ist weder erlaubt noch erwünscht (ausgenommen zu Arbeitszwecken der Hüttenwarte).

 

Die Nutzung der Hütte ist unseren Sektionsmitgliedern vorbehalten. Sie ist ein beliebter alpiner Stützpunkt und kann deswegen nicht von einer einzelnen Gruppe zur Gänze belegt (bzw. reserviert) werden. Wer die Hütte besuchen möchte, sollte vorab die Mitarbeiter unserer Geschäftsstelle bezüglich Belegungsplan und Hütten-Handling (Licht, Wasserversorgung, dringende Arbeitseinsätze etc.) konsultieren. 

 

Es gelten folgende Regeln >  Hüttenordnung 

 

Download
Hüttenordnung Trostberger Hütte
huettenordnung_2013_november_webdin_a4.p
Adobe Acrobat Dokument 40.1 KB

 

Wegweiser:

Die Trostberger Hütte befindet sich auf der reizvollen blumen- und schneereichen Unkener Hochalm am Sonntagshorn. Man erreicht sie am schnellsten, wenn man von Trostberg über Inzell nach Unken fährt. In Unken biegt man rechts ab und fährt ins Heutal hinauf (Vorsicht: Im Winter sind gelegentlich Schneeketten notwendig). 

Entweder man parkt kurz vor dem Heutal an der sogenannten Kiesgrube (gebührenpflichtiger Parkplatz) und marschiert dann auf einer gemütlichen Forststraße ca. 1, 5 Stunden zur Hütte. 

Oder man biegt im Heutal rechts zum Heutal-Bauern ab (gebührenpflichtiger Parkplatz) und marschiert von dort auf dem steilen Sommerweg oder dem beliebten Schitourenanstieg "Reichenhaller Hang" auf die Hütte.

Ausdauernde Wanderer wählen auch gerne einen der längeren (z.B. via Staubfall) und schwierigeren (z.B. via Kraxenbach) Zustiege, die vom Ruhpoldinger Tal aus heraufführen

 

Nützliche Landkarten:

- Alpenvereinskarte Bayerische Alpen BY 19, Chiemgauer Alpen Ost / Sonntagshorn 1:25:000

  (ergänzend: Alpenvereinskarte Bayerische Alpen BY 18, Chiemgauer Alpen Mitte / 1:25:000)

- Kompass Wanderkarte Berchtesgadener Land / Chiemgauer Alpen 1 : 50 000:

 

Schlüsselausgabe und -Verwaltung: 

In unserer Geschäftsstelle in Trostberg, Tel. 0 86 21/64 94 04, zu den regulären Geschäftszeiten.

Ausgabe nur an volljährige Sektionsmitglieder möglich.

 

Hüttenwarte: 

Helmut und Gitti Vogl

Alexandra und Franz Kaiser

Gerhard und Evi Vogl